Veröffentlicht in Gewinnspiel, Meine Rezensionen (außer Vorablesen.de)

Frisch rezensiert: „Lilian“ von Susanne Agnes Fauser (MIT GEWINNSPIEL!)

Nichts für Zwischendurch, aber dafür Lesegenuss pur!

© Edition Outbird

Meine Bewertung:  ★★★★

Ben wächst in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Doch als er zwanzig ist, wird sein Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Denn er ist nicht der, der er zu sein glaubt. Gemeinsam mit seiner Freundin Kim begibt er sich auf Spurensuche und erfährt mehr und mehr Schockierendes über seine eigene Vergangenheit, je tiefer die beiden graben. Dabei stoßen Kim und Ben auch auf zwei Mordfälle, die bis heute nicht geklärt sind. Schon bald wird ihnen klar, dass sie sich dadurch selbst in tödliche Gefahr begeben …

„Lilian“ von Susanne Agnes Fauser ist ein Buch, das sich nur schwer in ein Genre pressen lässt. Die Geschichte selbst mutet an wie ein Kriminalroman, doch dieser Roman birgt etliches mehr zwischen den Buchdeckeln. Viel Mystisches, Gruseliges und Dunkles hat die Autorin in die 290 Buchseiten umfassende Story eingeflochten. Es geht um Gefühle, um bedingungslose Liebe und um den Tod.

Ich muss ehrlich gestehen, dass das Cover allein mich nicht zum Lesen dieses Buches animiert hätte. Zu schnell wäre es nach einem flüchtigen Blick darauf von mir in die Fantasy-Ecke einsortiert und deshalb nie gelesen worden. Wie schade wäre das gewesen, denn ich hätte dadurch ein echtes Juwel verpasst! Im Fall von „Lilian“ gilt deshalb: “Don’t judge a book by its cover!“

Die Hauptfigur, deren Name titelgebend für das Buch war, ist eine faszinierende Frau irgendwo zwischen vierzig und fünfzig, die als Heilkundige und Lyrikerin auf einem Hausboot in Edinburgh lebt. Lilian ist eine Künstlerseele durch und durch, der das Schicksal mehrmals übel mitgespielt hat. Eine geheimnisvolle Aura umgibt Susanne Agnes Fausers Hauptfigur, die innerlich vor lauter Emotionen brodelt und dennoch nach außen eine kühle Distanziertheit ausstrahlt.

Lilian und Ben sind die beiden Erzählstimmen des Buches und kommen abwechselnd zu Wort. Dabei wird deutlich, in welchen unterschiedlichen Welten Lilian und Ben leben. Ben, der praktisch veranlagte Typ, fast noch ein Junge, und Lilian, eine starke, aber sensible Frau, die die Feinstofflichkeit des Lebens förmlich in sich aufsaugt.

Die sprachliche Schönheit dieses Romans ist absolut atemberaubend. Der Autorin, die unter anderem als Psychotherapeutin und schamanische Heilerin tätig ist, gelingt es spielend, Bilder in den kraftvollsten Farben im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Für zusätzliche Dramatik und Melancholie sorgen Gedichte von William Blake und Rainer Maria Rilke.

Auf jeden Fall ist dieses Buch nichts für zwischendurch, insbesondere, wenn Lilian ihren Gedanken nachhängt und ins Philosophische abdriftet. Dann sollte man schon konzentriert bei der Sache bleiben, um den roten Faden nicht zu verlieren. „Lilian“ ist eben ein Buch zum Genießen, eins, dessen einzigartige Atmosphäre man Stück für Stück auskosten sollte.

→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Lilian“

Zum Buch bei Amazon.de: „Lilian“

Zur Homepage der Autorin: Susanne Agnes Fauser

GEWINNSPIEL

Damit auch Ihr in den Genuss dieses einzigartigen Romans kommen könnt, habt Ihr jetzt die Chance, ein druckfrisches und nagelneues Exemplar von „Lilian“ zu gewinnen. Danke an dieser Stelle an die Edition Outbird!

Wie könnt Ihr am Gewinnspiel teilnehmen?

Indem Ihr im Gewinnspielformular ganz unten die Frage möglichst richtig beantwortet, Euren Namen und Eure E-Mail-Adresse eintragt und das Ganze absendet.

Teilnahmebedingungen

1. Verlost wird ein Exemplar des Romans „Lilian“ von Susanne Agnes Fauser, nagelneu und ungelesen.

2. Die Verlosung läuft im Zeitraum vom 21. August bis zum 10. September 2019, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss das untenstehende Formular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 11. September 2019 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit der richtigen Antwort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Formulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Formulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen der Verlosung verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Jetzt teilnehmen!

Werbeanzeigen
Veröffentlicht in Aktionen

Auslosung der Gewinner der „Zornesbrand“-Blogtour

Die Blogtour zu Saskia Berweins neuem Thriller „Zornesbrand“ ist nun leider schon vorbei.

Ihr hattet die Chance auf diese tollen Preise:

HAUPTPREIS
Die komplette Leitner- und Grohmann-Reihe („Todeszeichen“, „Herzenskälte“, „Seelenweh“, „Wundmal“ und „Zornesbrand“) als Taschenbuch (Band 1 – 4 LYX-Ausgabe, Band 5 Kuneli-Ausgabe) ODER wahlweise eine Wohnzimmerlesung bei der/dem Gewinner/in zu Hause (der/dem Gewinner/in entstehen keine Kosten – außer der Arbeit, die Freunde zusammenzutrommeln und für Snacks und Getränke zu sorgen (für Snacks und Getränke gibt es 25 EUR Zuschuss vom Verlag).

2. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch und ein weiteres Taschenbuch aus der Reihe zur Wahl (mit Wunschwidmung)

3. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch (mit Wunschwidmung)

Die Glücksfee hat nun fleißig ihr Werk verrichtet und folgende Namen aus dem Lostopf gefischt:

1. Areti

2. Andrea Verhalen

3. Karin

Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Gewinner, bitte meldet Euch bis Mittwochabend (03.07.2019) per E-Mail unter info@saskia-berwein.de oder über die Saskia Berwein-Facebook-Seite.

Veröffentlicht in Aktionen

Blogtour „Zornesbrand“: Interview mit Autorin Saskia Berwein

Der letzte Tag der Blogtour zu „Zornesbrand“ ist angebrochen.

Ich freue mich sehr, dass ich mit Autorin Saskia Berwein ein Interview führen durfte, in dem sie mir viele spannende Einblicke in ihr aktuelles Buch und den von ihr gegründeten Kuneli Verlag gegeben hat.

SASKIA BERWEIN
© Saskia Berwein

Wie bist Du auf die Idee für „Zornesbrand“ gekommen?

Ohne zu spoilern kann ich hier leider nicht allzu viel verraten. Die kranken und giftigen Beziehungen zwischen missbrauchenden Männern und misshandelten Frauen haben mich schon immer interessiert. Die Co-Abhängigkeit, die es den Frauen unmöglich macht, zu gehen, die Angst derer, die den Absprung geschafft haben, die hieraus resultierenden Angststörungen. Zum zweiten Strang des Buches hat eindeutig die Musik beigetragen, die ich selbst auch höre, da kam mir sehr spontan die Idee, dass sich die Texte wunderbar für anonyme Drohungen eignen würden.

In „Zornesbrand“ versetzt Du Dich auf erschreckend reale Weise in die Psyche eines Mörders. Wie gelang Dir das? Muss man jetzt Angst vor Dir haben?

Wenn man meinen ehemaligen Kolleginnen glauben will: Ja, muss man. 🙂 Spaß beiseite: Nein, ich bin schon auf langweilige Art und Weise harmlos, es sei denn, ich sitze hinterm Steuer, da werde ich richtig aggressiv … Wie es mir gelingt, mich in die Psyche von Mördern und Triebtätern zu versetzen, darauf habe ich keine konkrete Antwort. Vielleicht liegt es an meiner Fantasie und der vielen Fachliteratur, die ich insbesondere zum Thema Mord gelesen habe.  Mir gelingt das „Umschalten“ tatsächlich recht einfach … ob da doch noch irgendetwas Verborgenes in mir steckt?

Die Fälle von Leitner und Grohmann spielen in der fiktiven hessischen Stadt Lemanshain. Gibt es einen Grund, warum Du keine tatsächlich existierende Stadt als Schauplatz für Deine Kriminalromane gewählt hast?

Für mich war von Anfang an klar, dass ich nicht der Typ für Lokalkolorit bin. Es sollte um die Geschichten und die Charaktere gehen, nicht um den Schauplatz. Deshalb habe ich mich an Karin Slaughter orientiert, die für ihre erste Reihe ein ganzes County erfunden hat, in gewisser Weise ist die Wahl einer fiktiven Stadt also auch eine Hommage. Eine Stadt zu erfinden lässt mir als Autorin natürlich auch sämtliche Freiheiten, bevor ich mich einmal für etwas festgelegt habe – es ermöglicht aber auch dem Leser, seiner Fantasie vollkommen freien Lauf zu lassen. Zumindest mir geht es immer so, dass mich Straßennamen und Ortsnennungen innerhalb existierender Städte im Lesefluss gestört haben – gibt es die Straße nun wirklich? Wie sieht es da in echt aus? Stimmt das alles so, wie es der Autor mir schildert? Dem wollte ich entgegenwirken.

Jennifer Leitner und Oliver Grohmann sind zwei grundverschiedene Charaktere. Wem von beiden bist Du ähnlicher?

Das ist eine gar nicht so leicht zu beantwortende Frage. Ich denke, in mir steckt von beiden etwas. Von Jennifer habe ich definitiv die Ungeduld und die Liebe zu Tieren, mit Oliver teile ich den Musikgeschmack und die Zurückhaltung, die ich allerdings manchmal lieber mit Jennifers Geradlinigkeit tauschen würde … Leute, die mich kennen, entdecken immer wieder Parallelen, die mit persönlich beim Schreiben gar nicht bewusst sind, aber sie erkennen mich. Das ist ein bisschen gruselig …

Wie lange hast Du an „Zornesbrand“ geschrieben?

Die erste Hälfte habe ich abends neben der Arbeit geschrieben. Neben dem Beruf bleibt nicht so viel Zeit, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau, wann ich angefangen habe. Die zweite Hälfte habe ich im Sommerurlaub 2018 geschrieben. Eigentlich wollten wir wandern gehen, doch nach einem Treppensturz war ich nicht mal für kleine Touren zu gebrauchen, saß auf der Terrasse und habe geschrieben. Das war ein richtiger Flow und ich habe den Roman in diesen drei Wochen fertiggestellt.

Du schilderst die Abläufe eines Gerichtsverfahrens sehr wirklichkeitsnah und detailgetreu. Inwiefern kommt Dir beim Schreiben Deine Ausbildung im Justizdienst zugute?

Ich habe zwar eine Ausbildung zur Justizfachangestellten gemacht, aber niemals in dem Beruf gearbeitet. Ich bin direkt nach der Ausbildung aus dem Öffentlichen Dienst geflohen. Allerdings war die Zeit der Ausbildung sehr prägend, denn auch als Azubi hat man die echten Akten in der Hand und wir durften auch in einige Verhandlungen als Zuschauer, wenn die Ausbilder andere Verpflichtungen hatten. CSI beim Abendessen gucken geht, aber ordnerweise Fotos einer Leiche betrachten, die drei Wochen im Hochsommer in der Wohnung gelegen hat … brrr. Die Gerichtsverhandlungen waren auch damals schon sehr spannend und aufschlussreich.

Wann hast Du den Entschluss gefasst, die Reihe trotzdem fortzuführen, nachdem bekannt wurde, dass es für Leitner und Grohmann keine Zukunft bei Bastei Lübbe (LYX) geben wird?

Die Zeit nach dem Aus bei Bastei Lübbe war sehr wechselhaft, mal wollte ich hinschmeißen, dann wieder war da noch immer eine Geschichte zu erzählen. Es brauchte seine Zeit, dann entschied ich, die Reihe fortzuführen und zu Ende zu bringen. Nichts ärgerte mich als Leser mehr, als wenn Reihen einfach mittendrin eingestampft wurden. Und auch als Autorin wollte und konnte ich nicht einfach alles so enden lassen. Nachdem ich die erste Version vollkommen über Bord geworfen hatte, die noch von den Verlagsvorstellungen beeinflusst war, konnte ich frei an Band 5 rangehen. Da dachte ich noch gar nicht daran, wie die Story veröffentlicht werden sollte … Die Geschichte von Jennifer und Oliver musste einfach weiter erzählt werden. Wann der Entschluss genau feststand, kann ich heute gar nicht mehr so genau sagen.

Mit der Gründung des Kuneli Verlags hast Du Leitner und Grohmann ein neues Zuhause gegeben. Nun ist es ja sicherlich kein Kinderspiel, einen eigenen Verlag zu gründen. Wie bist Du konkret vorgegangen?

Zuerst stellte sich die Frage: Selfpublishing oder Verlag? Beides hat seine Vor- und seine Nachteile, für mich überwogen die Vorteile eines Verlags. Also habe ich mir Literatur besorgt – über die Gründung eines Klein-Verlags und als für mich geklärt war, dass es eine UG werden sollte, entsprechende Literatur hierzu. Ich habe mir einen Fahrplan erstellt und als dann das Stammkapital zusammen war, wurde es ernst. Nach und nach habe ich alle notwendigen Schritte der Gründung abgearbeitet, Satzprogramm gesucht und gefunden, Homepage mit Shop aufgebaut, Cover erstellt, Roman gesetzt, Druckerei gesucht und gefunden, kalkuliert, mich mit dem Thema Buchhaltung auseinandergesetzt … Es ist und war wahnsinnig viel Arbeit, da ich aber grundsätzlich gerne hinzulerne, hat es sich definitiv gelohnt. Trotz aller Vorbereitung lerne ich tagtäglich dazu und habe doch noch einige Überraschungen erlebt. Gründen in Deutschland ist nicht einfach und einige Strukturen im Verlagswesen eindeutig nicht auf die ganz Kleinen ausgelegt. Ich sehe den Verlag als erweitertes Hobby, die Gewinne, sofern es welche geben sollte, werden alle wieder reinvestiert. Die Gründung eines Verlags zum alleinigen Broterwerb würde ich niemandem empfehlen, es sei denn er hat ein entsprechend hohes Kapital zur Verfügung.

Ein großes Verlagshaus wie Bastei Lübbe kümmert sich ja um sämtliche Belange bei einem Buch – Covergestaltung, Lektorat, Korrektorat, Satz etc. War es schwer für Dich, eigenständig Experten für all diese Dienstleistungen zu finden?

Das begrenzte Budget zwang mich dazu, selbst Expertin zu werden. Covergestaltung und Satz stammen von mir selbst, das Lektorat habe ich zwei Menschen anvertraut, die zwar keine ausgebildeten Experten sind, aber belesen, gebildet und sich auch mit der Reihe gut auskennen. Auch die Homepage ist Marke Eigenbau. All dies hätte auch schief gehen können. Cover, Satz und auch Lektorat sind sicher nicht so perfekt wie in einem großen Verlag, der Tausende Euro investieren kann, mit dem Ergebnis bin ich trotzdem sehr zufrieden. Kuneli ist ein Ein-Frau-Unternehmen und wird das auch in absehbarer Zukunft bleiben. Vieles dauert dadurch natürlich länger, denn ich habe persönlich einen gewissen Qualitätsanspruch und sehe auch noch umzusetzendes Verbesserungspotenzial.

Planst Du, auch Bücher anderer Autor/innen im Kuneli-Verlag zu veröffentlichen?

Zu Beginn war das kein Thema, da türmte sich ein riesiger Berg Arbeit vor mir auf und es ging in erster Linie darum, Jennifer und Oliver weiter ermitteln zu lassen. Mit zunehmender Erfahrung und verstreichender Zeit kamen aber natürlich die Ideen … 🙂 Derzeit spiele ich mit dem Gedanken, Kuneli zukünftig zur Heimat von Reihen diverser Genres zu machen, die von großen Verlagen gecancelt wurden. Einige alte Schätze und Bücher, die ich selbst auf Englisch gelesen habe und die nie ins Deutsche übersetzt wurden, sind mir auch schon ins Auge gefallen. Aber das ist definitiv noch Zukunftsmusik und auch eine Frage der finanziellen Mittel.

Wie geht es mit Leitner und Grohmann weiter? Wann dürfen sich die Fans auf eine Fortsetzung freuen?

Band 6 ist für 2020 geplant, wenn nicht allzuviel dazwischen kommt, wieder für Juni. Falls es früher wird, auch früher. Mit festen Daten kann ich jetzt leider noch nicht dienen.

GEWINNSPIEL

Was wäre eine Blogtour ohne Gewinne? Ihr habt die Chance auf diese tollen Preise:

HAUPTPREIS
Die komplette Leitner- und Grohmann-Reihe („Todeszeichen“, „Herzenskälte“, „Seelenweh“, „Wundmal“ und „Zornesbrand“) als Taschenbuch (Band 1 – 4 LYX-Ausgabe, Band 5 Kuneli-Ausgabe) ODER wahlweise eine Wohnzimmerlesung bei der/dem Gewinner/in zu Hause (der/dem Gewinner/in entstehen keine Kosten – außer der Arbeit, die Freunde zusammenzutrommeln und für Snacks und Getränke zu sorgen (für Snacks und Getränke gibt es 25 EUR Zuschuss vom Verlag).

2. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch und ein weiteres Taschenbuch aus der Reihe zur Wahl (mit Wunschwidmung)

3. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch (mit Wunschwidmung)

Was müsst Ihr tun, um Euch die Chance auf einen dieser Gewinne zu sichern? Beantwortet einfach die folgende Frage in den Kommentaren unter diesem Beitrag:

HER MIT EUREN KRIMI- UND THRILLER-EMPFEHLUNGEN: WAS IST EUER LIEBLINGSBUCH IN SACHEN SPANNUNG?

Auf jedem Blog könnt Ihr ein Los sammeln und damit Eure Gewinnchance erhöhen, wenn Ihr dort die Tagesfrage beantwortet. Teilnehmen könnt Ihr bis Sonntag, den 30.06.2019 um 20:00 Uhr. Die Namen der Gewinner werden am Montag ausgelost und bekanntgegeben.
Hier kommt Ihr direkt zu allen teilnehmenden Blogs:
Veröffentlicht in Aktionen, Meine Rezensionen (außer Vorablesen.de)

Frisch rezensiert: „Zornesbrand“ von Saskia Berwein

Eindrucksvolle Blicke in die Seele eines Mörders

Zornesbrand© Kuneli Verlag

Meine Bewertung:  ★★★★

Die Kommissarin Jennifer Leitner und der Staatsanwalt Oliver Grohmann suchen im hessischen Lemanshain fieberhaft nach einem Vergewaltiger. Er scheint einen ganz bestimmten Frauentyp zu bevorzugen – jung, schlank, brünett. Die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und der Täter steigert seine Gewaltexzesse noch: Bald wird eine weibliche Leiche entdeckt, die exakt in das Beuteschema des Unbekannten passt. Leitner und Grohmann wollen das Phantom zu fassen bekommen, bevor es wieder zuschlägt …

Fast vier Jahre mussten sich die Fans von Saskia Berwein gedulden, doch das Warten hat sich gelohnt: Am 1. Juni 2019 erschien mit „Zornesbrand“ der fünfte Fall für Leitner und Grohmann. Während die ersten vier Bände der Reihe bei LYX veröffentlicht worden sind, hat Autorin Saskia Berwein „Zornesbrand“ nun im eigens von ihr gegründeten Kuneli Verlag herausgebracht. Optisch gibt es keinerlei Abstriche – das neue Buch fügt sich trotz des Verlagswechsels harmonisch in die Reihe ein.

Da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt, ist es nicht unbedingt nötig, vor der Lektüre von „Zornesbrand“ die Vorgänger gelesen zu haben. Allerdings wird im neuen Buch auf einige Begebenheiten aus den vorangegangenen Büchern Bezug genommen – ebenso, wie die Kenner der Reihe sich über ein Wiedersehen mit Personen freuen können, die bereits in den vorhergehenden Romanen eine Rolle gespielt haben. Insofern empfehle ich die chronologische Vorgehensweise bei der Leitner- und Grohmann-Reihe. Dadurch werden manche Ereignisse in „Zornesbrand“ einfach „runder“.

Ebenso stark wie kontrastreich sind einmal mehr die beiden Protagonisten: Die sture, aufbrausende und dennoch zutiefst sensible Jennifer Leitner, die Regeln gern großzügig auslegt, und der besonnene, charmante Staatsanwalt Oliver Grohmann. Doch diesmal schleichen die beiden umeinander herum und viel Unausgesprochenes steht zwischen ihnen. Das mag zum einen an Jennifers neuem Kollegen Frank liegen, denn bevor er auftauchte, mischte Staatsanwalt Grohmann gerne ganz vorn bei den Ermittlungen mit. Aber auch die private Beziehung zueinander macht Jennifer und Oliver zu schaffen …

Wirklich fasziniert hat Saskia Berwein mich damit, wie sie die Innenwelt des Täters beschreibt. Sie versetzt sich so frappierend real in die Psyche des Täters hinein und lotet derart bildhaft aus, was ihn zu seinen Taten antreibt, dass man fast geneigt ist, Angst vor der Autorin zu entwickeln. 🙂

Ansonsten ist der Schreibstil in „Zornesbrand“ nüchtern, streckenweise fast schon sachlich. Auf mich hat er mitunter kühl-distanziert gewirkt.

Dem Plot tut das allerdings keinen Abbruch. „Zornesbrand“ ist ein durchweg spannendes Buch mit einer überraschenden Auflösung. Spannung kann Saskia Berwein, das hat sie in allen fünf Büchern der Reihe – und damit auch mit ihrem aktuellen Thriller – eindeutig bewiesen.

Bleibt zu hoffen, dass die Leitner- und Grohmann-Fans nicht erneut vier Jahre bis zum nächsten Band warten müssen!

→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage der Autorin: „Zornesbrand“

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Zornesbrand“

Zur Facebook-Seite der Autorin: Saskia Berwein

BLOGTOUR ZU „ZORNESBRAND“

Wenn Ihr mehr über das Buch erfahren wollt, dann lade ich Euch im Namen von Saskia Berwein und meinen geschätzten Bloggerkolleginnen herzlich zur gerade stattfindenden Blogtour zu „Zornesbrand“ ein. Dort bekommt Ihr jede Menge Informationen rund um das Buch – und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas! Hier ist der Fahrplan:

Blogtour Zornesbrand.png

Also, schaut auf den Blogs vorbei! Wir freuen uns auf Euch!

Veröffentlicht in Leipziger Buchmesse 2019

Buchvorstellung und Interview: „Lügenmeer“ von Susanne Kliem

Auf die Autorin Susanne Kliem bin ich durch ihren Psychothriller „Das Scherbenhaus“ aufmerksam geworden. Am 11. März 2019 erschien mit „Lügenmeer“ ihr aktueller Roman im C. Bertelsmann Verlag. Susanne Kliems Bücher stehen für Spannung, Charaktere mit Tiefe und eine beeindruckende Atmosphäre. Und mit all diesen Elementen spart die in Berlin lebende Autorin auch in „Lügenmeer“ nicht. Darin erzählt sie die Geschichte einer Clique, die nach einem Todesfall vor zwanzig Jahren jäh auseinanderbrach. Doch als Magnus, der trotz seines Freispruchs vor Gericht für die Bewohner der norddeutschen Kleinstadt noch immer als Schuldiger gilt, in seine Heimat zurückkehrt, gelangen die Ereignisse von damals zurück an die Oberfläche.

Ein zentraler Schauplatz des Geschehens ist ein verlassenes Hallenbad. Inzwischen hat die Natur es sich zurückerobert, die Kacheln sind gesprungen und das Gebäude verfällt zusehends. Susanne Kliems Beschreibungen wirken so real, dass man unweigerlich den Duft von Chlor in der Nase hat. Ihre atmosphärischen Bilder ziehen den Leser förmlich mitten hinein in den Krimi.

Subtil baut sie die Spannung auf, wechselt zwischen den Sichtweisen verschiedener Erzähler und bewegt sich geschickt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Stück für Stück nimmt die Autorin den Leser mit in die Ereignisse von damals, die auch heute noch – unter dem Mantel des Schweigens – für alle Beteiligten bedrückend sind. Doch Magnus will die Wahrheit ans Licht bringen. Eine unbequeme Wahrheit, die auch nach mehr als zwanzig Jahren noch Unheil birgt …

Wer also einen Kriminalroman mit eher leisen Tönen schätzt, bei dem auf 320 Seiten nicht ein Mal Langeweile aufkommt, für den ist „Lügenmeer“ die perfekte Lektüre!

Auf der Leipziger Buchmesse hatte ich die Gelegenheit, mich mit Susanne Kliem über ihr aktuelles Buch zu unterhalten.

Susanne Kliem mit ihrem aktuellen Buch „Lügenmeer“ auf der Leipziger Buchmesse 2019

Hat der Handlungsort der Geschichte, die fiktive Stadt Schwanbek, ein reales Vorbild?
Ja, ich habe mich von der Gemeinde Laboe in der Kieler Bucht inspirieren lassen. Allerdings wollte ich es vermeiden, den tatsächlichen Namen des Ortes zu nennen, denn sonst wird man schnell in die Schublade „Regionalkrimi“ gesteckt. In Laboe gibt es tatsächlich auch dieses Schwimmbad am Strand, das im Buch eine tragende Rolle spielt. Ich habe es beim Segeln entdeckt. Später habe ich dann sehr intensiv zu Schwimmbadtechnik recherchiert und durfte mir sogar den Maschinenraum, das Allerheiligste eines solchen Bades, anschauen.

Wie lange haben Sie gebraucht, um „Lügenmeer“ zu schreiben?
Das dauerte ein gutes Jahr.

Was hat Sie zu dem Dreiecksverhältnis von Magnus, Milla und Svenja inspiriert?
Ich habe in einem Café ein Paar beobachtet. Er war ein wirklich gut aussehender Mann, sie dagegen eher eine graue Maus. Ich habe mich sofort gefragt: Warum sind ausgerechnet diese beiden zusammen gekommen, und wie sieht ihre Beziehung aus? Da ging gleich eine Geschichte im Kopf los! Diese Szene und das Gefüge in einer Jugendclique, das waren die ersten Ideen für dieses Buch.

Was würden Sie dazu sagen, wenn Ihre Bücher verfilmt würden?
„Trügerische Nähe“ wurde schon mal zur Verfilmung optioniert – mal schauen, ob noch etwas daraus wird. Besonders glücklich hat mich eine positive Rezension des Filmjournalisten Christian Seidl in der Berliner Zeitung gemacht. 

[Susanne Kliem hält mir fröhlich lächelnd ihr Smartphone hin, auf dem sie mir den Zeitungsartikel zeigt. Darin fragt sich Journalist Seidl „ob schon ein Drehbuchautor an dem Skript für die Verfilmung von >>Lügenmeer<< sitzt.“]

Toll, oder?

Absolut! Ich gratuliere!

Danke! Und bitte Daumen drücken!

Ist schon ein neues Buch in Planung?
Ja, darin geht es um ein Familiendrama. Der Handlungsort wird ein Dorf an der Elbe sein, ein sehr ländliches Setting also. Im Mittelpunkt stehen zwei miteinander befreundete Familien, die allerdings kaum unterschiedlicher sein könnten. Der Ertrinkungstod eines Kindes in der Elbe stellt diese Freundschaft auf eine harte Probe.

Das klingt sehr vielversprechend. Können Sie schon etwas zum Veröffentlichungstermin sagen?
Nein, ein Veröffentlichungstermin ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Halb so schlimm, denke ich mir, denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und eines ist sicher: Nach „Das Scherbenhaus“ und „Lügenmeer“ wird mich auch Susanne Kliems nächstes Buch regelrecht ans Sofa ketten. 🙂


© C. Bertelsmann Verlag

→ Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Lügenmeer“

→ Zur Homepage der Autorin: Susanne Kliem

Veröffentlicht in Meine Rezensionen (außer Vorablesen.de)

Frisch rezensiert: „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ von Jana Crämer

Wenn die Seele Hunger hat …

Das Mädchen aus der ersten Reihe© hockebooks

Meine Bewertung:  ★★★

Lea steht kurz vor dem Abitur, aber das ist längst nicht ihre größte Sorge. Denn ihre Gedanken drehen sich hauptsächlich um zwei Dinge: Essen und die Coverband „Joyning“, deren größter Fan sie ist. Obwohl Lea bedingt durch ihre Essstörung unter hohem Übergewicht leidet und sie sich eigentlich am liebsten im Schutz der eigenen vier Wände verkrümeln würde, gelingt es ihr nur bei den Konzerten ihrer Lieblingsband, all die Demütigungen und Ängste, die sie begleiten, zu vergessen. Besonders nah fühlt sie sich Ben, dem gut aussehenden und heftig umschwärmten Sänger von „Joyning“. Auch ihm liegt eine ganze Menge an Lea. Wird sich durch ihn für sie alles zum Guten wenden? Das erfährt man erst nach der Lektüre des 280-seitigen Taschenbuchs, das als unzensierte und überarbeitete Neuausgabe am 11. März 2019 bei hockebooks erschienen ist. Natürlich werde ich hier kein Fitzelchen vom Ende der Geschichte verraten!

Wenn ich „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ mit nur einem Wort beschreiben sollte, dann würde „unrealistisch“ meine Meinung wohl am besten widerspiegeln. Auf der einen Seite haben wir Ben, den Sänger der Band. Er ist Anfang 30 und hat laut Lea, aus deren Sicht diese Geschichte erzählt wird, ein absolut makelloses Aussehen. Zahllose weibliche Fans in Minirock und High Heels warten nach den Konzerten am Bühnenrand auf ihn. Andererseits ist da Lea, die sich wegen ihres massiven Übergewichts kaum unter die Leute traut und nur wenig Selbstwertgefühl hat, dafür aber durch ihre Essstörung, die Alkoholsucht ihres Vaters und die Trennung ihrer Eltern ein ganzes Bündel voller Probleme mit sich herumschleppt.

Ja, das klingt ein wenig nach Aschenputtel – und ähnlich märchenhaft geht es tatsächlich zu, wenn Ben sämtliche weiblichen Fans beim Gig links liegen lässt und nur Augen für Lea hat. Vor versammeltem Publikum macht er an Lea gerichtete, überschwängliche Ansagen, die ihr die Schamesröte ins Gesicht treiben. Mir ist bewusst, dass es sich um einen Roman und nicht um einen Tatsachenbericht handelt, aber das ist selbst für belletristische Verhältnisse unglaubwürdig. Ich nehme es der Autorin einfach nicht ab, dass sich ein angehender Rockstar ausgerechnet brennend für eine Person interessiert, die als graue Maus im Grunde unsichtbar ist. Und natürlich ist er auch als rettender Engel zur Stelle, wenn es eng für Lea wird. Deshalb halte ich den Plot, der die Beziehung von Lea und Ben betrifft, für unglaubwürdig.

Jana Crämer stellt ihre Protagonistin dafür mit sehr viel Einfühlungsvermögen -wenngleich auch mit ungeschönten Worten – dar. Leas Selbsthass transportiert sie sehr deutlich, ebenso wie die psychologischen Hintergründe der Binge Eating-Störung eingehend beleuchtet werden. Das hat mich sehr berührt.

Sicherlich kann Jana Crämer dahingehend auf eigene schmerzvolle Erfahrungen zurückgreifen, denn die im Ruhrgebiet lebende Autorin wog selbst einmal 180 Kilo, hat ihr Gewicht aber inzwischen erfolgreich halbiert. Darüber berichtet sie auf ihrem Blog www.endlich-ich.com. Wenn man dort stöbert, erkennt man, dass „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ einige biografische Bezüge zum Leben der Autorin herstellt – nicht nur, was die Essstörung betrifft, sondern auch die Alkoholabhängigkeit ihres eigenen Vaters.

Alles in allem hat mich persönlich dieses Buch nicht vollständig packen können. Den vielen frenetischen Rezensionen, die es zu „Das Mädchen in der 1. Reihe“ gibt, kann ich mich also nicht anschließen. Trotz des flüssigen Schreibstils empfand ich es zum Beispiel als anstrengend, dass sich Lea und ihre beste Freundin ständig mit „Maus“ und „Süße“ ansprechen – von der Songauswahl der Coverband mal ganz zu schweigen. Hören 18-Jährige heutzutage wirklich noch Sting und Billy Idol?

Wichtig und lobenswert ist allerdings die Tatsache, dass Jana Crämer mit ihrem Buch der Binge-Eating-Störung eine Plattform gibt. In vielen Schulen hat sie „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ schon vorgestellt und ihre Zuhörerschaft für diese Thematik sensibilisiert. Mein Fazit deshalb: Ein Buch zu einem bedeutsamen Thema, das leider nur mäßig umgesetzt wurde.

→ Interessante Links

Zum Buch bei Amazon.de: „Das Mädchen aus der 1. Reihe“

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Das Mädchen aus der 1. Reihe“

Zum Blog der Autorin: Jana Crämer

Veröffentlicht in Leipziger Buchmesse 2019

Messe-Tagebuch: Leipziger Buchmesse 2019

 

Donnerstag, 21. März 2019

Vorhang auf! Heute beginnt die Leipziger Buchmesse. Doch in diesem Jahr startet sie für mich nicht auf dem Messegelände, sondern bei strahlendem Sonnenschein auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in der Leipziger Innenstadt. Die cleveren Köpfe von HarperCollins Germany haben sich in Zusammenarbeit mit der Agentur vm-people GmbH etwas Einzigartiges ausgedacht: Zur Veröffentlichung des Thrillers „Dark Call“ von Mark Griffin wurde mitten in der City ein Escape Room aufgebaut. Ziel des Ganzen ist es, innerhalb kürzester Zeit in einem dunklen Raum knifflige Rätsel zu lösen, mit denen man den Schlüssel zur Freiheit ergattert. Erfolgreich zurück in der Wirklichkeit, gibt es ein Meet & Greet mit dem Autor und ein signiertes Buch für jeden, der den Weg nach draußen gefunden hat. Wir sind unter den Glücklichen. Daumen hoch für diese fantastische Marketingaktion, die HarperCollins und vm-people mit viel Liebe zum Detail zu einem echten Highlight werden lassen!

Der DARK CALL Escape Room auf dem Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz
© HarperCollins Germany
Mark Griffin (2. v. l.) mit meinen Freunden Dirk und Klaus und mir

Auf dem Messegelände angekommen, führt mein erster Weg mich zum Stand des Rowohlt Verlages. Dort wartet die Erfolgsautorin  Monika Peetz, die ich seit ihren „Dienstagsfrauen“ schätze und bewundere. Liebevoll werden einige Bloggerkolleginnen und ich bei Schnittchen, Süßigkeiten und Erfrischungsgetränken in Empfang genommen und erfahren eine ganze Menge über das neueste Projekt der in Amsterdam lebenden Schriftstellerin. Monika Peetz wagt nämlich einen Genre-Wechsel. Am 19.02.2019 ist mit „Das Herz der Zeit – Die unsichtbare Stadt“ der erste Band ihrer Jugend-Fantasy-Trilogie erschienen. In einem Werkstattgespräch gibt sie uns exklusive Einblicke in ihre Notizbücher und erklärt uns, wie die Geschichte um Lena, die in die Vergangenheit reisen kann, entstanden ist. Dass Monika Peetz auch als Drehbuchautorin tätig ist, lässt sich an ihrer beeindruckend organisierten Arbeitsweise unschwer erkennen.

Monika Peetz (Mitte), Brina vom Blog „Bücherwelt auf Samtpfoten“ (rechts) und ich (links)
© Rowohlt Verlag
Monika Peetz beim Signieren

Anschließend schaue ich mir eine Lesung von Bianka Perez an. In ihrem Buch „Die Schwarze Liste“ erzählt die Autorin von ihrem Bruder Michael, der in der Psychiatrie menschenunwürdig behandelt wurde. Die Familie setzte alles daran, um ihn dort herauszuholen, doch das war ein äußerst schwieriges Unterfangen, bei dem viele bürokratische Hürden im Weg standen.

Bianka Perez (rechts) bei ihrer Lesung
©  underDog Verlag

Die nächste Lesung, die ich besuche, findet in der LVZ-Autorenarena statt. Ich ergattere einen Platz in der ersten Reihe und lausche Claudia Rikl, die aus ihrem neuen Kriminalroman „Der stumme Bruder“ liest. Nach „Das Ende des Schweigens“ ist dieses Buch Band zwei um Kommissar Michael Herzberg. Wie der Vorgänger führt auch „Der stumme Bruder“ den Leser zurück in die dunklen Kapitel der Geschichte Ostdeutschlands.

© Rowohlt Verlag
Claudia Rikl (rechts) bei ihrer Lesung in der LVZ-Autorenarena

Meine letzte Station am ersten Tag ist der Stand des Telescope Verlags. Mit Verlagschef Danilo Schreiter plaudere ich über den Thriller „Ein Spiel für Gewinner“ von Nadine d’Arachart und Sarah Wedler.

Das aktuelle Buch des Erfolgsduos ist am 20.11.2018 erschienen und handelt von einer seltsamen Suizidwelle, die über Hamburg hereinbricht.

© Telescope Verlag

Der Abend endet in einem Restaurant in der Innenstadt – mit den wunderbaren Bloggerkolleginnen Brina, Heike und Kathleen, vielen Kalorien und Getränken, die lustige Namen haben.

Leipzig bei Nacht

Freitag, 22. März 2019

Der erste Termin in meinem Kalender ist eine Lesung von Romy Hausmann.

Um ihren Erstling „Liebes Kind“ kommt man derzeit nicht herum. Die sympathische Autorin mit dem ansteckenden Lachen kann den Hype noch gar nicht fassen und sagt augenzwinkernd von sich selbst, sie trinke momentan „sehr viel Schnaps“, um den Trubel zu verkraften.

In ihrem Thriller „Liebes Kind“ geht es um eine Mutter und ihre beiden Kinder, die in einer einsamen Hütte im Wald gefangen gehalten werden und denen eines Tages die Flucht gelingt. Doch ihr Martyrium ist damit noch nicht vorbei …

© dtv
Romy Hausmann in Leipzig

Am Nachmittag treffe ich mich mit Krimiautorin Susanne Kliem. Mit „Lügenmeer“ ist am 11.03.2019 ihr aktuelles Buch erschienen, das mich wirklich begeistert hat. Das Interview mit Susanne Kliem und die Rezension zu „Lügenmeer“ gibt es in Kürze hier zu lesen.

Spontan gesellt sich Meike Dannenberg zu uns an den Tisch, die ebenfalls Autorin ist und im Magazin BÜCHER verantwortlich für die Krimi-Sparte zeichnet. Wir plaudern über ihren neuen Krimi „Gefährdet“ und die Zeit vergeht wie im Flug.

© C. Bertelsmann
Susanne Kliem
© btb Verlag
Meike Dannenberg

Mit Würstchen, Sekt und Brezeln klingt ein weiterer Messe-Tag beim Rowohlt-Bloggertreffen aus.

Samstag, 23. März 2019

Ein persönlicher Messe-Höhepunkt ist für mich jedes Jahr der Bloggerempfang der Verlage CARLSEN und Thienemann-Esslinger, der auch 2019 wieder mit viel Mühe und Liebe organisiert wurde. Die Hingucker sind wie immer die verboten leckeren Cupcakes, die mit den essbaren (!) Covern der Neuerscheinungen verziert sind, die von den jeweiligen Autorinnen vorgestellt werden. In diesem Jahr geben sich Maz Evans, Barbara Laban, Tamara Bach, Emily Bold, Julia Dippel, Nancy Herz und Sofia Nesrine Srour die Ehre.

Cupcakes mit Buchcovern
© CARLSEN Verlag
Die liebenswerte britische Autorin Maz Evans

img_0015-1
Maz Evans und ich

Am Nachmittag stehen beim LovelyBooks-Lesertreff alle Zeichen auf Fantasy. Die Autoren Kai Meyer, Liza Grimm, Lukas Hainer und Laura Kneidl diskutieren angeregt über das Genre, in dem sie alle literarisch zu Hause sind.

Statt von einer Messehalle in die nächste zu hetzen, lasse ich mich an meinem letzten Messetag in diesem Jahr durch das Getümmel treiben, verweile mal an diesem, mal an jenem Stand, kaufe literarische Mitbringsel und genieße es einfach, ein wenig über das Gelände zu bummeln – denn dabei gibt es eine Menge zu entdecken, wie die folgenden Bilder beweisen. 🙂

57589fcb-f036-41d0-9290-69210fa5a631

5e528c93-4200-4eed-99f2-15f519ebbcae-1
Sailormoon ist ein wenig in die Jahre gekommen 🙂

 

img_9866
Brina hat die bequemsten Schuhe 🙂

Am Abend locken wieder unendlich viele Kalorien, die den Abschiedsschmerz zumindest ein wenig lindern, denn Brina, Heike und Kathleen werden uns wohl erst im nächsten Jahr wiedersehen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Gewinnspiel

Kein Ort ohne dich von Nicholas Sparks
© Heyne Verlag

Das traditionelle Buchmesse-Gewinnspiel darf auch in diesem Jahr nicht fehlen. Zu gewinnen gibt es ein nagelneues und ungelesenes Exemplar des Romans „Kein Ort ohne Dich“ von Nicholas Sparks. Mitmachen könnt Ihr, indem Ihr die Quizfrage weiter unten beantwortet und das ausgefüllte Gewinnspielformular im Gewinnspielzeitraum abschickt.

Teilnahmebedingungen

1. Verlost wird ein Exemplar des Romans „Kein Ort ohne Dich“ – nagelneu und ungelesen.

2. Die Verlosung läuft im Zeitraum vom 8. bis zum 25. April 2019, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss das untenstehende Formular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 26. April 2019 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit der richtigen Antwort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Formulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Formulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower! 🙂

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen der Verlosung verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Jetzt teilnehmen!