Leipzig liest 2015 – Das Veranstaltungsprogramm ist online!

Noch 28 mal schlafen, dann ist es endlich soweit: Leipzig wird vier Tage lang zum Nabel der Buchwelt. Am 12. März 2015 öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Pforten. Seit heute ist das Programm von “Leipzig liest” online. Ob Lesungen, Signierstunden, Workshops, Preisverleihungen – unzählige Veranstaltungen locken die Literaturliebhaber. Hier geht’s zum Programm. Ich befülle jetzt meinen ganz persönlichen Messe-Kalender und ahne es schon: Er wird wieder proppenvoll werden! :-)

Logo LBM 2015
© Logo: Leipziger Messe GmbH

Frisch rezensiert: “Die Kalte Sofie” von Felicitas Gruber

Pfundiger Krimi aus der Weltstadt mit Herz

Meine Bewertung: ★★★★★

Die aus München stammende Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth kehrt ihrer Wahlheimat Berlin nach nur zwei Jahren den Rücken. Zurück in heimischen Gefilden tritt sie eine Halbtagsstelle in der Gerichtsmedizin an. Dadurch kommt sie nicht umhin, mit ihrem Ex-Mann, dem flotten Kripo-Beamten Joe Lederer, zusammenzuarbeiten. Ihrer Tante Vroni, die Sofie unter Vortäuschung falscher Tatsachen zurück nach München gelockt hat, ist das nur allzu recht. Denn Joe und Sofie gehören ihrer Meinung nach einfach zusammen. Doch zunächst einmal werden die geschiedenen Leut’ von mysteriösen Todesfällen und einigen vergifteten Leckereien gehörig auf Trab gehalten…

“Die Kalte Sofie” ist der erste Band einer Krimi-Reihe um die Rechtsmedizinerin und ehemalige Polizistin Dr. Sofie Rosenhuth. Kalt ist die Hauptdarstellerin aber keineswegs – bei Sofie handelt es sich um eine warmherzige Person, die ein wenig schusselig und herrlich unperfekt ist. So nimmt sie sich fast täglich aufs Neue vor, endlich dem leidigen Hüftgold zu Leibe zu rücken. Die Anzahl der guten Vorsätze deckt sich allerdings mit der der gescheiterten Versuche.

Felicitas Gruber hat sich mit “Die Kalte Sofie” einen humorvollen München-Krimi ausgedacht. Dabei rückt sie allerdings nicht die strahlenden Seiten der bayerischen Landeshauptstadt in den Mittelpunkt. Das Herz der Autorin schlägt unverkennbar für den Stadtteil Giesing, das ehemalige Viertel der kleinen Leute, das sich bis heute seinen beinahe dörflichen Charakter bewahrt hat.

Alles an der Geschichte ist ausgesprochen lebendig: Die Figuren, die Dialoge – die auch für Menschen jenseits des Weißwurst-Äquators gut verständlich sind – und die herrlichen Bilder von München im Frühling.

Die Krimihandlung besteht aus zwei parallel verlaufenden Fällen. Sie birgt Spannung und spornt zum Miträtseln an. Die Autorin beeindruckt außerdem mit fundierten Fakten aus der Rechtsmedizin, die das umfangreiche Aufgabenspektrum dieser Berufsgruppe widerspiegeln. Denn Rechtsmediziner befassen sich nicht nur mit den Toten. Unterstützt wurde Felicitas Gruber bei ihrer Recherche von Fachleuten auf dem Gebiet der Rechtsmedizin.

In “Die Kalte Sofie” schnürt die Gruberin ein Paket, das Humor, Spannung, Münchner Lokalkolorit und viel Wissenswertes beinhaltet. Kurzum: Dieses Buch macht einfach Spaß!

Die Kalte Sofie © Diana Verlag/Verlagsgruppe Random House

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Zum Buch auf http://www.amazon.de: “Die Kalte Sofie”

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: Diana Verlag

Zur Homepage der Autorin: Felicitas Gruber (hinter diesem Pseudonym verbergen sich die beiden Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch)

Gewinner der “Todesruhe”-Blogtour

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wir danken Euch, dass Ihr so aufmerksam der Blogtour zum Thriller “Todesruhe” von Tanja Noy gefolgt seid und uns an Euren Gedanken habt teilhaben lassen.

Wir hoffen, wir haben Euch ein wenig neugierig auf das Buch machen können. :-)

Cover Todesruhe© MIRA Taschenbuch

Hier sind unsere Gewinner:

1. Preis: 1 x Todesruhe in Print + Goodie-Paket von Mira Taschenbuch

Katharina S.

2. – 5. Preis: Je 1 x Todesruhe in Print

Meteorit
Nane
Jasmin
missrose1989

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schickt Eure Postadresse mit dem Stichwort “Todesruhe” an folgende Mailadresse: devilishbeauty78@gmail.com

Euer “Todesruhe”-Blogtour-Team

Auslosung des Neujahrs-Gewinnspiels

… und weg ist er, der Januar. Heute, am 1. Februar 2015, findet die feierliche Auslosung des Neujahrs-Gewinnspiels statt. Erst einmal vielen Dank für Eure rege Beteiligung! Es war sehr unterhaltsam, Eure guten Vorsätze zu lesen. Und ich konnte mich so gut damit identifizieren: Abnehmen, nicht mehr so sehr aufregen, mehr lesen… Aber eine ganze Menge von Euch hat auch den guten Vorsatz gefasst, keine guten Vorsätze zu fassen. However: Danke für’s Mitmachen!

Bei der Ziehung der Gewinner hat mir – wie so oft – die Glücksfee in Form des Zufallsgenerators http://www.random.org zur Seite gestanden. Und jetzt wollen wir doch mal schauen, welche drei Glückspilze sie sich rausgepickt hat…

Buch 1: “Eiszeit” von ValMcDermid

Eiszeit
© Verlagsgruppe Droemer Knaur

Val McDermids aktueller Thriller war eindeutig Euer Favorit: 59 Teilnehmer sind für dieses Buch in den Lostopf gesprungen. Gewinnen konnte allerdings nur einer – in diesem Falle EINE:

Eiszeit-Sabine Albrecht

SABINE ALBRECHT!
Herzlichen Glückwunsch!


Buch 2: “Totensonntag” von Andreas Föhr

Totensonntag
© Verlagsgruppe Droemer Knaur

48 Krimi-Fans wollten Andreas Föhrs Krimi “Totensonntag” haben – aber es kann nur einen Gewinner geben. Das ist in diesem Fall:

Totensonntag - Maspe

MASPE!
Gratulation!


Buch 3: “Das geheime Versprechen” von Annette Dutton

Das geheime Versprechen
© Verlagsgruppe Droemer Knaur

1 : 45 stand die Gewinnchance für den Roman “Das geheime Versprechen” von Annette Dutton. Die Gewinnerin heißt:

Das geheime Versprechen - Ulrike

ULRIKE!
Glückwunsch und Tusch!

Falls es mit dem Gewinnen nicht geklappt hat, dann seid mit bester Empfehlung an die Blogtour zu “Todesruhe” von Tanja Noy erinnert. Ihr habt noch bis heute um Mitternacht die Chance auf eines von fünf Exemplaren des Thrillers. Die dazugehörige Blogtour läuft nämlich nur noch heute. Den aktuellen Beitrag könnt Ihr bei Ka – Sa’s Buchfinder lesen. Morgen werden auf allen teilnehmenden Blogs die Namen der Gewinner bekannt gegeben.

Blogtour zum Thriller “Todesruhe” von Tanja Noy

 Herzlich willkommen zu  Tag 4 der Blogtour zum Thriller “Todesruhe” von Tanja Noy!

BT Todesruhe

“Todesruhe” spielt hauptsächlich in einer geschlossenen Psychiatrie. Viele Mythen ranken sich um dieses Thema. Wer den veralteten Begriff “Nervenheilanstalt” hört, verbindet damit nicht selten Zwangsjacken, brutale Methoden zur Ruhigstellung der Patienten und Misshandlungen. Doch wie sieht es heute in der geschlossenen Psychiatrie aus?

Fakt ist: Die geschlossene Psychiatrie ist eine Station wie jede andere in einem Krankenhaus. Es gibt dort ebenso die Patientenzimmer, einen Aufenthaltsraum und das Schwestern- beziehungsweise Pflegerzimmer. Das Besondere ist natürlich, dass man in dieser Abteilung nicht beliebig ein- und ausgehen darf. Die Eingangstür zur Station ist stets verschlossen und auch die Fenster lassen sich nicht vollständig öffnen. Doch warum diese Maßnahmen? In eine geschlossene Psychiatrie werden Menschen eingeliefert, die für sich selbst und andere eine Gefahr darstellen, beispielsweise nach einem Suizidversuch. Doch auch gewalttätige Personen, Alkohol- und Drogenabhängige sowie psychisch kranke Menschen (etwa mit schweren Depressionen oder Demenz) gehören zu den Patienten. Tanja Noy hat in “Todesruhe” die Vielfalt der Gründe, die zu einer geschlossenen Unterbringung führen, auf beeindruckende Weise dargestellt, indem sie die entsprechenden Charaktere schuf: Da ist der alkoholkranke Karl Waffenschmied, der hin und wieder sein Klinikbett anzündet, die junge Susanne Grimm, die nach einer schweren Körperverletzung auf ihren Gerichtsprozess wartet, der demente Viktor Rosenkranz und natürlich die Hauptfigur des Thrillers – die Ex-Polizistin Julia Wagner, die um ein Haar ermordet wurde und nun extrem traumatisiert ist.

Man kann sich freiwillig in die geschlossene Abteilung aufnehmen lassen, um sich einer intensiven Psychotherapie zu unterziehen. Andererseits ist eine zwangsweise Einweisung als Maßnahme der polizeilichen Gefahrenabwehr möglich. Jedes Bundesland in Deutschland hat dazu seine eigenen gesetzlichen Regelungen. Bei uns in Sachsen gilt das Sächsische Gesetz über die Hilfen und die Unterbringung bei psychischen Krankheiten (SächsPsychKG). Darin sind beispielsweise die Voraussetzungen für eine Unterbringung, die Anwendung unmittelbaren Zwangs oder das Recht auf Besuch fixiert.

In § 25 Absatz 1 SächsPsychKG heißt es: “Der Patient hat das Recht, im Rahmen einer allgemeinen Besuchsregelung Besuche zu empfangen.” Natürlich müssen die Besucher klingeln, um Zutritt zu erhalten und eine Personenschleuse passieren.

Unmittelbarer Zwang darf (nach vorheriger Ankündigung) ausgeübt werden, wenn “… Maßnahmen, die der Patient zu dulden hat oder Anordnungen…” nicht anders durchzusetzen sind. Beispiele dafür sind das Fixieren – etwa mit Gurten an das Bett – oder die Zwangsmedikation.

Glücklicherweise verblasst der einstmals schlechte Ruf der “Irrenhäuser” und “Klapsmühlen” mehr und mehr, denn schließlich ist die geschlossene Psychiatrie nichts anderes als ein spezieller Bereich eines Krankenhauses mit dem Ziel, das Leben und die Gesundheit der Patienten zu verbessern.

Blogtour-Fahrplan – Das sind die teilnehmenden Blogs

28. Januar 2015: http://linejasmin.blogspot.com/

29. Januar 2015: www.nothingbutn9erz.blogspot.co.at

30. Januar 2015: www.melbuecherwurm.blogspot.de

31. Januar 2015: https://buchstabenfaengerin.wordpress.com

1. Februar 2015: www.kasasbuchfinder.de

 Am 2. Februar 2015 werden im Laufe des Tages die Namen der Gewinner auf allen teilnehmenden Blogs bekannt gegeben.

Das gibt es zu gewinnen:

1. Preis:  1 x die Printausgabe von “Todesruhe” sowie ein Goodie-Paket von Mira Taschenbuch

2. bis 5. Preis: je eine Printausgabe von “Todesruhe”

Cover Todesruhe© MIRA Taschenbuch

Die Gewinnfrage:

Warum ist die ehemalige Polizistin Julia Wagner Patientin in der geschlossenen Psychiatrie?

a) Sie ist demenzkrank.

b) Sie wurde beinahe ermordet und ist schwer traumatisiert.

c) Sie ist alkoholabhängig und gewalttätig.

Mitmachen ist ganz einfach: Schreibt die richtige Lösung einfach als Kommentar unter diesen Beitrag. Bitte beachtet dabei die Teilnahmebedingungen:

  • Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum der Blogtour.
  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der/des Erziehungs-/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden und dass ihre Adressen der Autorin zum Zweck des Gewinnversands übermittelt werden dürfen
  • keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz

Viel Glück!

Frisch rezensiert: “Todesruhe” von Tanja Noy

Mord in der Psychiatrie

Meine Bewertung: ★★★★

Julia Wagner wäre fast einem wahnsinnigen Mörder zum Opfer gefallen. Die beiden Schüsse, die er auf sie abgefeuert hatte, waren zum Glück nicht tödlich. Tag für Tag erinnern sie die Narben auf ihrem Oberkörper an die schrecklichen Geschehnisse – auch ihre Seele leidet. Deshalb ist sie in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Doch Julia kommt dort nicht zur Ruhe: Sie entdeckt die Leiche eines pädophilen Mitpatienten. Ihm wurden die Augen herausgerissen. Allerdings wird es nicht bei einem Toten bleiben…

Tanja Noy hat mit “Todesruhe” den zweiten Band ihrer Thriller-Reihe um Julia Wagner vorgelegt – eine Ex-Polizistin mit einer erdrückenden Vergangenheit, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Man sollte sich beim Lesen unbedingt an die Reihenfolge halten, da “Todesruhe” unmittelbar an den ersten Band “Teufelsmord” anknüpft. Wer – wie ich – mit “Todesruhe” beginnt, ohne Teil eins zu kennen, kommt sich gerade am Anfang ein wenig verloren vor. Nach und nach erschließt sich einem zwar die Vorgeschichte, doch das Gefühl, etwas verpasst zu haben, begleitete mich das ganze Buch hindurch.

“Todesruhe” ist ein Thriller mit vielen gruseligen Zutaten. Schon der Handlungsort sorgt für Gänsehaut, denn die Psychiatrie befindet sich in einem ehemaligen Kloster, das auf eine schaurige Vergangenheit zurückblickt. Auf dem weitläufigen Gelände befindet sich außerdem ein Friedhof. Dort liegt Annegret Lepelja begraben, eine Kindsmörderin, die im späten 19. Jahrhundert ihr Unwesen getrieben hat und deren Geist noch heute in den alten Klostermauern spuken soll. Bei mir hat all dieses Unheimliche dafür gesorgt, dass mir so mancher Schauer über den Rücken lief.

Beeindruckend fand ich, wie glaubwürdig Tanja Noy die unterschiedlichen Gründe für einen Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie in lebendige Figuren kleidet: Da ist der alkoholabhängige Karl Waffenschmied, Viktor Rosenkranz – ein alter Mann, der an Demenz leidet, der gewaltbereite Robert Campuzano, vor dem die ganze Station zittert, und eben die schwer traumatisierte Julia Wagner. Zugegeben, Julia Wagner wirkte auf mich persönlich wenig sympathisch. Dafür eroberten ihr ehemaliger Kollege Zander und die ermittelnde Kommissarin Charlotte Gärtner mein Leserherz auf Anhieb. Die schlagfertigen Wortwechsel der beiden lockern die bedrückende Atmosphäre in der Psychiatrie wohltuend auf.

In “Todesruhe” erzählt Tanja Noy auf 416 Seiten eine schaurige Gruselstory mit klassischen Thriller-Elementen, die mit einem ebenso unerwarteten wie schlüssigen Ende überrascht.

Cover Todesruhe © MIRA Taschenbuch

 

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Zum Buch auf Amazon.de: “Todesruhe”

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: MIRA Taschenbuch

Neugierig auf das Buch geworden? Gestern hat die Blogtour zu “Todesruhe” begonnen, die heute bei Nina vom Blog Nothing But N9erz Station macht. Noch bis zum kommenden Sonntag gibt es insgesamt 5 Exemplare des Buches zu gewinnen. Am Samstag veröffentliche ich dann meinen Tour-Beitrag – hier auf meinem Blog.  

Frisch rezensiert: “Das Dorf” von Arno Strobel

Wahn oder Wahrheit?

Meine Bewertung: ★★★★

Eines Vormittags weckt das Klingeln des Telefons den Journalisten Bastian Thanner unsanft. Am anderen Ende der Leitung hört er die panische Stimme seiner Ex-Freundin Anna. Sie wird in einem kleinen Ort an der Müritz gefangen gehalten. Bastian schaltet die Polizei ein, recherchiert im Internet und gemeinsam mit seinem Freund Safi macht er sich schließlich auf den Weg in das entlegene Dorf. Dort trifft er auf seltsame Menschen und eine Mauer des Schweigens. Er ist nicht gefasst auf die schrecklichen Dinge, die bald passieren werden…

Arno Strobel spielt längst in der Champions League der deutschen Thriller-Autoren. Mit Spannung wurde deshalb von seinen Fans sein neues Buch “Das Dorf” erwartet, das am 18. Dezember 2014 erschien. Die Geschichte handelt in einem abgelegenen Dorf Mecklenburg-Vorpommerns, in dem nicht nur die maroden und verfallenen Häuser, sondern auch deren Bewohner gespenstisch wirken. Diese gruselige Szenerie bildet die passende Bühne, auf der sich mysteriöse Begebenheiten ereignen. Geschickt malt Arno Strobel mit Worten ein düsteres Bild von einem Ort, dem man scheinbar nicht entrinnen kann. Die Bezeichnung Psychothriller trifft den Nagel auf den Kopf, denn ebenso wie Bastian Thanner kann auch der Leser oft den Unterschied zwischen Wahn und Wahrheit nicht ausmachen. Das verleiht dem Buch eine ganz besondere Würze, das allerdings auch Schwachstellen aufweist: Die Story an sich wirkt sehr konstruiert, wenn nicht sogar unglaublich – speziell am Ende. In der Realität würde sich das so wohl nicht zutragen. Zudem ist Bastian Thanner ein farbloser Hauptdarsteller, mit dem ich nicht warm geworden bin. Eine interessante Nebenfigur ist allerdings sein Freund Safi, der an einer Zwangskrankheit leidet. Dessen Charakter wurde bei einer Aktion des Autors von einer seiner Leserinnen erfunden.

Unterm Strich empfehle ich “Das Dorf” trotz seiner Mankos allen Liebhabern des Psychothrillers. Arno Strobel hält die Spannung konstant hoch und den Leser mit schaurigen, unheimlichen Szenen bei der Stange. Es ist nicht der stärkste Strobel, sorgt aber durchaus für fesselnde Lesemomente.

Das Dorf© S. Fischer Verlage

 

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Zum Buch auf Amazon.de: “Das Dorf”

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: S. Fischer Verlage

Zur Homepage des Autors: Arno Strobel

Der Trailer zum Buch: “Das Dorf”