NachLESE: So war die Lesung mit Elisabeth Herrmann am 7. Oktober 2017 im Wasserschloss Klaffenbach

Ein nasskalter Samstagabend. Der Herbst zeigt sich in der Gegend rund um Chemnitz von seiner ungemütlichsten Seite. Deshalb bedankt sich Krimi-Autorin Elisabeth Herrmann zum Auftakt ihrer Lesung am 7. Oktober 2017 bei allen, die trotz des unwirtlichen Wetters den Weg ins Wasserschloss Klaffenbach gefunden haben.

img_7142Das Wasserschloss in Klaffenbach

Die in Berlin lebende Schriftstellerin ist vom Ambiente des Schlosses angetan und verspricht, an diesem Abend nicht zum letzten Mal in Klaffenbach zu sein.

Heute ist sie hier, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mörderische Geständnisse“ aus ihrem aktuellen Kriminalroman „Stimme der Toten“ zu lesen. Es ist der zweite Band aus der Serie um die Tatortreinigerin Judith Kepler.

Stimme der Toten.jpg© Goldmann Verlag
(Ein Klick auf das Cover führt zum Buch auf der Verlagshomepage.)

Die Reihe, verrät Elisabeth Herrmann, war von Beginn an als Trilogie konzipiert. Sechs Jahre, nachdem Band eins mit dem Titel „Zeugin der Toten“ bei Ullstein erschien, wurde „Stimme der Toten“ am 14. August 2017 bei Goldmann veröffentlicht. Auch der dritte und letzte Teil wird im Hause Goldmann erscheinen.

Die Autorin liest einige Passagen aus ihrem aktuellen Kriminalroman vor. Mit ausdrucksstarker Stimme schlüpft Elisabeth Herrmann in die Rollen ihrer Figuren. Im Saal ist es mucksmäuschenstill und man möchte dieser charismatischen Frau am liebsten ewig weiter zuhören.

img_7128-1Elisabeth Herrmann in Klaffenbach

Doch schließlich sollen die Anwesenden dazu animiert werden, das Buch selbst zu lesen. Und deshalb plaudert Elisabeth Herrmann fröhlich aus ihrem Schriftstellerinnen-Leben. Sie erzählt von der Verfilmung des ersten Bands „Zeugin der Toten“, in der Anna Loos Judith Kepler spielte. Sie schwärmt von einem warmherzigen Jan Josef Liefers, der mehrfach den Anwalt Joachim Vernau in den Filmen zu Elisabeth Herrmanns gleichnamiger Krimi-Reihe verkörperte.

Dass ihr Herz auch für Jugendbücher schlägt, ist kein Geheimnis. Sie hat immerhin schon mehrere davon veröffentlicht. Ihr Thriller „Schattengrund“ wird demnächst mit Josefine Preuß in der Hauptrolle verfilmt.

Schattengrund von Elisabeth Herrmann© cbt Verlag
(Ein Klick auf das Cover führt zum Buch auf der Verlagshomepage.)

Elisabeth Herrmanns neuestes Jugendbuch mit dem Titel „Zartbittertod“, dessen Schauplatz die sächsische Stadt Meißen ist, steht schon in den Startlöchern.

Es war ein Abend, an dem die Zeit wie im Flug verging. Und obwohl sie gesundheitlich ein wenig angeschlagen war, nahm sich die Autorin im Anschluss noch Zeit für gemeinsame Fotos mit ihren Fans und natürlich zum Signieren ihrer Bücher.

Advertisements

Frisch rezensiert: „Tot überm Zaun“ von Ella Dälken

Schillernder Farbklecks auf der Krimi-Landkarte

Meine Bewertung: ★★★★★

Tot überm Zaun.jpg© Heyne Verlag

Cosma Pongs, eine Krimiautorin Anfang sechzig, die mit drei ebenfalls älteren Herrschaften in einer WG in Düsseldorf lebt, kann ihr Glück kaum fassen: In der Kleingartenanlage „Zur guten Freundschaft“ stolpert sie tatsächlich über eine echte Leiche! Hobbykriminalerin Cosma, die eigentlich Renate heißt, und ihre Gang, bestehend aus dem ehemaligen Verwaltungsbeamten von Itzenplitz, der rheinischen Frohnatur Ewald Meier-Zurhorst, der verträumten Horror-Autorin Gerda Romstätter und Kater Alfred, der dem Alkohol sehr zugetan ist, legen sofort los mit ihren Ermittlungen. Behindert werden sie dabei von Cosmas Tochter Paula, ihres Zeichens Kommissarin bei der zuständigen Mordkommission. Paula hat alle Hände voll zu tun: Sie muss nicht nur den Mord an Kleingärtner Roland Baumann aufklären, sondern auch ihre übereifrige Mutter und deren Freunde ständig vom Tatort fernhalten. Wer wird den Fall wohl zuerst lösen?

Die Autorin Ella Dälken lebt in Düsseldorf und schreibt neben Fachpublikationen auch Krimis und Kurzgeschichten. „Tot überm Zaun“ ist ihr erster Kriminalroman im Heyne Verlag und am 14. August 2017 erschienen.

Nicht nur durch ihren fröhlichen und herrlich unverkrampften Schreibstil beschert Ella Dälken Krimifreunden auf 384 Seiten puren Lesespaß. Auch ihre originellen Figuren und der bis zum Schluss ebenso spannungsreiche wie absolut stimmige Kriminalfall tragen dazu bei, dass man sich beim Lesen von „Tot überm Zaun“ nicht einen Augenblick langweilt.

Interessant ist auch die Wahl der abwechselnden Erzählperspektiven: Cosma hat in ihren Kapiteln in der Ich-Form das Wort, während Paulas Episoden quasi von einem unsichtbaren Erzähler vorgetragen worden.

Das Lokalkolorit hat ebenfalls einen Platz in „Tot überm Zaun“ erhalten, denn Ella Dälken streut eine Prise regionale Eigenarten in ihre Geschichte: Ewald Meier-Zurhorst spricht (zum Missfallen von Cosma Pongs) rheinischen Dialekt und auch die Feindschaft zwischen den Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf nimmt die Autorin aufs Korn.

Ganz egal, ob man zu den passionierten Kleingärtnern zählt oder seine liebe Not mit dem grünen Daumen hat – dieser Krimi ist für Gartenfreunde und Nichtgärtner gleichermaßen geeignet, die ein Faible für humorvolle Kriminalgeschichten haben.

Ich wünsche mir, dass „Tot überm Zaun“ noch weitere Fälle für Cosma Pongs folgen, denn die herrlich unangepasste Hobbyermittlerin und ihre Crew stellen einen schillernden Farbklecks auf der Krimi-Landkarte dar.

→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Tot überm Zaun“

Zur Homepage der Autorin: Ella Dälken

 

Auslosung des Gewinnspiels zum Welttag des Buches 2017

Knapp zwei Wochen sind seit dem Welttag des Buches 2017 vergangen. Bis gestern hattet Ihr die Möglichkeit, Euch bei der diesjährigen „Blogger schenken Lesefreude“-Aktion auf meinem Blog einen Platz im Lostopf und damit die Chance auf ein Leseexemplar von Marina Heibs sensationellem Thriller „Drei Meter unter Null“ zu sichern.

Drei Meter unter Null von Marina Heib
© Heyne Encore/Verlagsgruppe Random House

Die Gewinnchance lag letztlich bei 1 zu 53, denn insgesamt 53 Bücherfreunde haben mitgemacht. Der Zufallsgenerator http://www.random.org hat einmal mehr die Glücksfee gespielt und sich von 53 Teilnehmenden die Nummer 8 herausgepickt.

random.org WDB17
Die achte Gewinnspiel-Teilnehmerin war Sylvia Lüdke. Herzlichen Glückwunsch! Du hast gewonnen!

Vielen Dank für Eure rege Teilnahme und bis zur nächsten Verlosung!

Blogger schenken Lesefreude: Buchverlosung zum Welttag des Buches

WDB2017_Hauptlogo.png.1851680

Auch in diesem Jahr findet anlässlich des Welttages des Buches wieder die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ statt. Hunderte Bloggerinnen und Blogger verlosen Bücher oder Buchgutscheine – und auch ich mache gerne wieder mit. Die Übersicht aller teilnehmenden Blogs findet Ihr hier.

Blogger schenken Lesefreude

Diesmal möchte ich Euch mit meinem bisherigen Lieblingsbuch aus dem Jahr 2017 eine Freude machen: „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib. Wer meine Rezension zu diesem phänomenalen Thriller gelesen hat, weiß um meine Begeisterung.

Drei Meter unter Null von Marina Heib

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

© Cover und Klappentext: Heyne Encore

Der Verlag hat es viel zu gut mit mir gemeint und mir gleich zwei Leseexemplare zukommen lassen. Eins davon – ungelesen und nagelneu – verlose ich nun (mit ausdrücklicher Genehmigung) an Euch.

Wie könnt Ihr mitmachen?

Tragt einfach Euren Namen und Eure E-Mail-Adresse in das untenstehende Gewinnspielformular ein und sendet das Ganze ab.

Teilnahmebedingungen

1. Verlost wird ein Leseexemplar des Thrillers „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib – nagelneu und ungelesen.

2. Die Verlosung läuft im Zeitraum vom 23. April 2017 bis zum 5. Mai 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss das untenstehende Formular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 6. Mai 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Formulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Formulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen der Verlosung verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.


Ich möchte an der Verlosung von „Drei Meter unter Null“ teilnehmen!


 

 

And the „Zapfig“-Winner is …

Beim diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiel konntet Ihr bis gestern für ein Exemplar des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber in den Lostopf hüpfen.


© DIANA Verlag

Dafür brauchtet Ihr das richtige Lösungswort. Das haben alle Teilnehmer mustergültig erraten. Es lautete: KRIMINALROMAN.

Und nun kommen wir zur Verkündung des Gewinner-Namens, für den sich der Zufallsgenerator entschieden hat:

*TUSCH*

*TROMMELWIRBEL*

Obwohl der Frühling endlich naht, wird es ZAPFIG für:

Angelika Spornraft

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte seid nicht traurig, wenn Eure Glücksfee diesmal ihren Job vernachlässigt hat. Denn der Welttag des Buches, der Jahr für Jahr am 23. April gefeiert wird, kommt mit Riesenschritten auf uns zu – und dann wird es hier die nächste Verlosung geben.

Frisch rezensiert: „Zapfig“ von Felicitas Gruber

Mord in der Brauerei: Ein spritzig-erfrischender Krimi-Genuss 

Meine Bewertung: ★★★★★

 © Diana Verlag

Zapfig ist es in diesem Februar in München – und damit ist nichts anderes als „eiskoid“ gemeint. Bei Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ihrer Kollegenschar geht es trotzdem heiß her: Erst werden sie in die Wohnung einer jungen Frau gerufen, die tot in ihrem Badezimmer liegt. Nur kurz darauf wird deren Schwiegermutter in spe ertrunken in einem Braukessel aufgefunden. Auffällig: Beide Todesfälle sind mit der Münchner Brauerei „Rößlbier“ verknüpft. Die Tote aus dem Bad, Nathalie Grimm, war die Sekretärin, während es sich bei der Leiche aus dem Braukessel um keine Geringere als „Rößlbier“-Chefin Uschi Roßhaupter handelt. Und obwohl die Kripo um Großstadtcowboy Joe Lederer ohnehin schon genug mit ihren Ermittlungen zu tun hat, ahnt noch niemand, dass die mysteriöse Mordserie im Münchner Braugewerbe so schnell kein Ende nehmen wird …

Dr. Sofie Rosenhuth geht in „Zapfig“ schon zum vierten Mal gemeinsam mit ihrem On-Off-Ex-Mann Joe Lederer auf Mördersuche – sehr zur Freude ihrer zahlreichen Fans.

Das Autoren-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Münchner Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, lässt auch mit ihrem vierten Krimi aus dieser Reihe die Herzen ihrer Leserinnen und Leser höher schlagen. Die liebenswürdig-chaotische Dr. Sofie Rosenhuth präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Aber auch mit den anderen lieb gewonnenen Figuren gibt es ein Wiedersehen: Macho Joe Lederer gibt sich alle Mühe, um in der Gunst seiner Sofie ja nicht zu sinken, Tante Vroni kuriert am Chiemsee unter zig Araberinnen ihr kaputtes Knie aus, während Sofies Assistent Spike Vaterfreuden entgegensieht. Auch Mops Murmel und die eisige „Dr. Iglu“ Elke Falk, ihres Zeichens Chefin der Rechtsmedizin, fehlen nicht.

Aber nicht nur die wieder einmal in den schillerndsten Farben erstrahlenden Charaktere machen „Zapfig“ zu einem humorvollen Krimivergnügen, sondern auch der überzeugende Plot. Bis zum Ende darf geknobelt werden, wer hier wen auf dem Gewissen hat.

Langweilig wird es schon wegen der vielen kleinen Nebengeschichten nicht, die den Puls der Zeit wiedergeben: Sofie und Joe suchen eine bezahlbare Wohnung (was in München ein nahezu aussichtsloses Unterfangen ist), während der aus Aleppo geflüchtete Faris mit Ablehnung und einem gewalttätigen Übergriff zu kämpfen hat. Doch trotz dieses ernsten Themas kommt der Humor in „Zapfig“ nicht zu kurz. Gleiches gilt für den bayerischen Dialekt. Aber keine Sorge: Es braucht kein Glossar, um die Dialoge ins Hochdeutsche zu übersetzen.

Die Krimis um Dr. Sofie Rosenhuth sind nicht allein wegen ihrer herzallerliebsten Figuren, des Frohsinns, des federleichten Schreibstils von Felicitas Gruber und der typisch bayerischen Machart etwas Besonderes, sondern auch, weil die beiden Autorinnen dank fachkundigem Rat wieder einmal mit viel rechtsmedizinischem Know-How aufwarten.

Da „Zapfig“ erst am 13. Februar 2017 erschienen ist, wird Band fünf wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude …


***GEWINNSPIEL***

Noch bis zum 4. April 2017 könnt Ihr beim aktuellen Gewinnspiel mitmachen. Mit ein bisschen Glück gehört Euch bald ein Exemplar des Krimis „Zapfig“. Das Gewinnspielformular und weitere Infos findet Ihr hier.


→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Zapfig“

Zur Homepage der Autorinnen: Brigitte Riebe