Veröffentlicht in Leipziger Buchmesse 2018

Leipziger Buchmesse 2018: Mein Messe-Tagebuch – mit Gewinnspiel

Tag 1 – Donnerstag, 15. März 2018

Laufleistung: 12,6 km

Wetterlage: Sonnenschein

Mein Besuch auf der Leipziger Buchmesse 2018 startete mit einem Besuch am Stand der Koordinierungsstelle der Dekade für Alphabetisierung. Dort fand ein Speed-Quiz mit dem klangvollen Namen „Wischmopps oder Wischmöppe?“ statt, das sehr unterhaltsam war. Bei der Frage, was Aschenputtel eigentlich zählte, scheiterten manche. 🙂 Richtige Antwort: Linsen natürlich.

Der Stand von TWENTYSIX war die nächste Anlaufstelle. Der Selfpublisher-Verlag hatte sich gemeinsam mit den kreativen Köpfen von Snipsl einen echten Knaller ausgedacht, nämlich einen Rekordversuch,  der unter der Überschrift „Der Roman mit den meisten Autoren der Welt“ stand.

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© TWENTYSIX/Snipsl

Der Anfang des Romans „Bei Anruf Chaos“ war vorgegeben. Jeder Messebesucher, der sich einmal als Autor versuchen wollte, durfte dem vorher Geschriebenen zwei eigene Sätze hinzufügen. Und so sollte Satz für Satz eine Geschichte daraus entstehen. Spaß gemacht hat’s auf jeden Fall.  In der Snipsl-App konnte man das Gesamtkunstwerk live mitverfolgen. Dort steht der inzwischen fertige Roman auch in Gänze zum Lesen zur Verfügung.

Ernste Töne wurden dagegen bei der Lesung zum Buch „Mundtot? Stasi-Opfer der DDR-Haftpsychiatrie klagt an“ von Lothar Tiedtke angeschlagen.

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© underdog Verlag

Wir blieben in der Sachbuch-Sparte. Weiter ging es mit einem Vortrag von Dr. Christine Altstötter-Gleich, die den Ratgeber „Perfektionismus – Mit hohen Ansprüchen selbstbestimmt leben“ verfasst hat.

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© BALANCE Verlag

„True perfection has to be imperfect.“

Noel Gallagher

Sich dieses Zitat zu verinnerlichen ist natürlich alles andere als leicht, aber ein paar kleine Tricks und Kniffe hat die Dozentin verraten. Beispiel gefällig? „Denken Sie grau.“ Das hört sich nicht spannend an, ist aber wesentlich entspannter, als die Welt nur in schwarz und weiß zu sehen. Ich werde versuchen, diesen Rat zu beherzigen.

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Dr. Christine Altstötter-Gleich (rechts) bei ihrem Vortrag

Am Rowohlt-Stand traf ich die Autorin Susanne Fischer, die mit „Wolkenkönigin“ am 20. Februar 2018 ein Jugendbuch für Teenies ab 14 veröffentlicht hat, das mit seinem knalligen Cover ein echter Eyecatcher ist. Sie hat schon mehrere Bücher geschrieben, aber „Wolkenkönigin“ ist ihr erstes Jugendbuch, in dem Corinna im Mittelpunkt steht. Deren Vater hat eine neue Familie und Inna, wie die Protagonistin in der Kurzform genannt wird, ist mit ihrem behinderten Bruder und der Mutter umgezogen. Als sie erfährt, was vor einiger Zeit an ihrer neuen Schule passiert ist, kommt gehörig Action in die Geschichte.

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© Rowohlt Verlag

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Susanne Fischer und ich sprachen über ihr Jugendbuch „Wolkenkönigin“

Beim Fachvortrag „Was dem Lektorat auffällt“ habe nicht nur ich eifrig mitgeschrieben, sondern auch viele der anwesenden Zuhörer. Ob sich in diesen Reihen die nächsten Bestseller-Autoren versteckten? Wer weiß …

Tag 2 – Freitag, 16. März 2018

Laufleistung: 8,2 km

Wetterlage: Schneeschauer

Huch, was will dieses weiße Zeug denn hier? Zum Glück ist die Leipziger Buchmesse keine Outdoor-Veranstaltung. Zwischen all den Büchern konnte man das wenig einladende Wetter draußen hervorragend vergessen.

In den zweiten Messe-Tag startete ich mit Petra Hammesfahr. Die beliebte Schriftstellerin las aus ihrem neuen Roman „Als Luca verschwand“ und unterstrich dabei, dass sie sich in ihren Büchern den Dramen, die im Kleinen geschehen, widmet. Zu Gewaltorgien lasse sie sich beim Schreiben ihrer Romane nicht hinreißen. Deshalb seien ihre Bücher klassische Psychothriller, so die Autorin.

Als Luca verschwand von Petra Hammesfahr
© DIANA Verlag

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Petra Hammesfahr

Spannend blieb es, denn am Messestand von Rowohlt gab sich Horst Eckert die Ehre. Der sympathische Wahl-Düsseldorfer und ehemalige Journalist stellte den aufmerksam lauschenden Bloggerinnen und Bloggern seinen neuen Thriller „Der Preis des Todes“ vor. Darin geht es um die Fernsehjournalistin Sarah Wolf, die erstens das junge Gesicht des Polit-Talks in der ARD ist und die zweitens eine Beziehung mit einem Staatssekretär eingeht. Kurz darauf wird er tot aufgefunden. Die Ermittlungen führen Sarah bis nach Kenia …

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© Rowohlt Verlag

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Die Blogger, die das Buch bereits gelesen hatten, waren voll des Lobes. Ich bin schon sehr gespannt darauf – obwohl ich um den politischen Krimi bisher immer einen Bogen gemacht habe. Aber, so versicherte man mir, „Der Preis des Todes“ sei unglaublich lesenswert.

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Horst Eckert und ich

Szenenwechsel. Halle 5, Stand H103. Bei Kiepenheuer & Witsch freue ich mich auf ein Interview mit Franziska Seyboldt, aber das Winterwetter ist wohl der Ansicht, unseren Termin verhindern zu müssen. Das Taxi, in dem die Autorin sitzt, steckt im Stau fest. Als sie den Messestand erreicht, ist sie dennoch fröhlich und wir unterhalten uns angeregt über ihr großartiges Buch, das den Titel „Rattatatam, mein Herz“ trägt. Darin beschreibt sie ihre Angststörung – und zwar mit viel Humor. Ich habe dieses Buch nicht nur in Rekordzeit gelesen, sondern dabei trotz des ernsten Themas oft herzhaft gelacht.

Das ausführliche Interview mit Franziska Seyboldt und meine Rezension zu „Rattatatam, mein Herz“ könnt ihr bald hier auf meinem Blog lesen.

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Mit Franziska Seyboldt am Stand von Kiepenheuer & Witsch

Bei der Verlags-Preview der Digital-Labels von Piper, Carlsen und Ullstein durfte die neugierige Bloggerschaft einen ersten Blick auf die Neuerscheinungen werfen. Die herzerfrischende Lisa von Lisas Bücherleben resümierte hinterher treffend: „Marc-Uwe Klings Känguru würde sagen: Viel Schönes dabei.“ Definitiv.

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Beim Blog’N’Talk von Random House verfiel ich in den Fangirl-Modus. Denn am Krimi-Tisch saß sie: Schriftstellerin Inge Löhnig, die mich mit ihren Dühnfort-Krimis begeistert und unter ihrem Pseudonym Ellen Sandberg mit „Die Vergessenen“ ein Buch geschrieben hat, das ihr absolut am Herzen liegt. In diesem Roman befasst sie sich mit den Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs in sogenannten Heil- und Pflegeanstalten ermordet wurden. Dafür hat die Autorin in Archiven gestöbert, Akten gewälzt und Unglaubliches ans Licht befördert. Ein Buch, an dem ich unmöglich vorbeikommen kann.

Die Vergessenen von Ellen Sandberg
© Penguin Verlag

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Krimi-Talk: Ellen Sandberg alias Inge Löhnig und ich

Bei Sekt, Würstchen, Brezeln und uuuuuuunfassbar leckeren Flamingo-Gummibärchen kam man anschließend beim Bloggertreffen des Rowohlt-Verlags ganz ungezwungen ins Gespräch mit bloggenden Kollegen und den Mitarbeitern des Reinbeker Verlagshauses.

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Rowohlt-Bloggertreffen

Als die Messe um 18:00 Uhr ihre Tore schloss, folgten circa zehn Blogger und fünf Autorinnen dem Ruf von feelings in die Leipziger Innenstadt. Im „Thüringer Hof“ hatten feelings-Bloggerbetreuerin Christine Dusella und Lektorin Kathinka Nohl ein beeindruckendes Buffet vorbereiten lassen, bei dessen Anblick sich allein schon der Gedanke an die Strandfigur in Luft auflöste. Satt und glücklich, kamen Autoren und Blogger miteinander ins Gespräch, um sich zu vernetzen und vielleicht sogar gemeinsame Projekte anzuschieben. Ich möchte jetzt noch nicht zu viel verraten, aber den Namen Rebecca Timm solltet ihr unbedingt im Hinterkopf behalten. Zu gegebener Zeit werdet ihr sie und ihr im (hoffentlich irgendwann) kommenden Sommer erscheinendes Buch „Stockholm Love Story“ hier auf meinem Blog kennenlernen.

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img_9831Festschmaus bei feelings

Tag 3 – Samstag, 17. März 2018

Laufleistung: 4,8 km

Wetterlage: Winterwonderland

Es war deprimierend: Oster-Deko allerorten und draußen nichts als Schnee und schlecht bis gar nicht geräumte Straßen.

Nichts wie ab ins Warme. Die beiden Verlage Carlsen und Thienemann-Esslinger vertrieben den Winterblues beim Bloggerempfang mit leckeren Cupcakes und tollen Autoren: Rainer Wekwerth & Thariot („Pheromon“), Tamara Bach („Mausmeer“), Clara Benedict („AURA – Die Gabe“) und Laura Kneidl („Herz aus Schatten“) sprachen nicht nur über ihre Bücher, sondern signierten sie auch mit Engelsgeduld. Als Special Guest war Emily Bold anwesend, die eifrig Widmungen in ihren Romantasy-Roman „Silberschwingen“ schrieb.

© CARLSEN („Mausmeer“, „Herz aus Schatten“)/Thienemann-Esslinger („AURA – Die Gabe“, „Pheromon“)

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Rainer Wekwerth, ich und Thariotimg_9894-2
Clara Benedict signiert den ersten Band von „AURA“img_9884.jpg
Süß – sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinne: Cupcakes mit den Covern der vorgestellten Bücher

Beim Read & Greet von vorablesen.de versammelten sich zahlreiche Zuschauer vor Catharina Junk. Die Schriftstellerin und Drehbuch-Autorin begeisterte das Publikum bei ihrer Lesung aus ihrem Roman „Bis zum Himmel und zurück“ – erschienen bei Rowohlt am 13. März 2018.

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© Rowohlt Verlag

img_9905Catharina Junk (rechts) und Rowohlt-Mitarbeiterin Gwendolyn Simon (links)

Catharina JunkCatharina Junk beim Signieren

Um 14:00 Uhr hatte die beliebte Literatur-Plattform LovelyBooks auch in diesem Jahr wieder etwa 300 User zum großen Lesertreff eingeladen. Laura Kneidl und Alana Falk sprachen darüber, wie sie von Leserinnen zu Autorinnen wurden.

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Und damit neigte sich mein letzter Tag auf der Leipziger Buchmesse 2018 dem Ende entgegen. DANKE an alle, die sie in diesem Jahr unvergesslich gemacht haben!

BUCHMESSE-GEWINNSPIEL

Das Buchmesse-Gewinnspiel auf meinem Blog ist ja mittlerweile schon zu einer kleinen Tradition geworden, die auch in diesem Jahr nicht fehlen darf. Während Ihr in den letzten Jahren einzelne Buchstaben zu Lösungswörtern zusammensetzen musstet, ist diesmal Euer mathematisches Talent gefragt. Aber keine Sorge, so schwer ist es nicht. 🙂

Was gibt es zu gewinnen?

Verlost wird ein druckfrisches und ungelesenes Exemplar des Kriminalromans „Sturmfeuer“ von Tim Erzberg. Das gute Stück ist am 5. März 2018 bei HarperCollins Germany erschienen.

Sturmfeuer© HarperCollins Germany

Wie könnt Ihr mitmachen?

Indem Ihr eine kleine Rechenaufgabe löst! Die findet Ihr im Gewinnspielformular ganz unten. Wählt die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage aus, tragt Euren Namen und Eure E-Mail-Adresse in das untenstehende Gewinnspielformular ein und sendet das Ganze ab.

Teilnahmebedingungen

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis „Sturmfeuer“ von Tim Erzberg – nagelneu und ungelesen.

2. Die Verlosung läuft im Zeitraum vom 19. bis zum 31. März 2018, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss das untenstehende Formular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 1. April 2018 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit der richtigen Antwort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Formulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Formulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen der Verlosung verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Jetzt teilnehmen!

Veröffentlicht in AutorInnen live & Lesungen

NachLESE: So war die Lesung mit Elisabeth Herrmann am 7. Oktober 2017 im Wasserschloss Klaffenbach

Ein nasskalter Samstagabend. Der Herbst zeigt sich in der Gegend rund um Chemnitz von seiner ungemütlichsten Seite. Deshalb bedankt sich Krimi-Autorin Elisabeth Herrmann zum Auftakt ihrer Lesung am 7. Oktober 2017 bei allen, die trotz des unwirtlichen Wetters den Weg ins Wasserschloss Klaffenbach gefunden haben.

img_7142Das Wasserschloss in Klaffenbach

Die in Berlin lebende Schriftstellerin ist vom Ambiente des Schlosses angetan und verspricht, an diesem Abend nicht zum letzten Mal in Klaffenbach zu sein.

Heute ist sie hier, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mörderische Geständnisse“ aus ihrem aktuellen Kriminalroman „Stimme der Toten“ zu lesen. Es ist der zweite Band aus der Serie um die Tatortreinigerin Judith Kepler.

Stimme der Toten.jpg© Goldmann Verlag
(Ein Klick auf das Cover führt zum Buch auf der Verlagshomepage.)

Die Reihe, verrät Elisabeth Herrmann, war von Beginn an als Trilogie konzipiert. Sechs Jahre, nachdem Band eins mit dem Titel „Zeugin der Toten“ bei Ullstein erschien, wurde „Stimme der Toten“ am 14. August 2017 bei Goldmann veröffentlicht. Auch der dritte und letzte Teil wird im Hause Goldmann erscheinen.

Die Autorin liest einige Passagen aus ihrem aktuellen Kriminalroman vor. Mit ausdrucksstarker Stimme schlüpft Elisabeth Herrmann in die Rollen ihrer Figuren. Im Saal ist es mucksmäuschenstill und man möchte dieser charismatischen Frau am liebsten ewig weiter zuhören.

img_7128-1Elisabeth Herrmann in Klaffenbach

Doch schließlich sollen die Anwesenden dazu animiert werden, das Buch selbst zu lesen. Und deshalb plaudert Elisabeth Herrmann fröhlich aus ihrem Schriftstellerinnen-Leben. Sie erzählt von der Verfilmung des ersten Bands „Zeugin der Toten“, in der Anna Loos Judith Kepler spielte. Sie schwärmt von einem warmherzigen Jan Josef Liefers, der mehrfach den Anwalt Joachim Vernau in den Filmen zu Elisabeth Herrmanns gleichnamiger Krimi-Reihe verkörperte.

Dass ihr Herz auch für Jugendbücher schlägt, ist kein Geheimnis. Sie hat immerhin schon mehrere davon veröffentlicht. Ihr Thriller „Schattengrund“ wird demnächst mit Josefine Preuß in der Hauptrolle verfilmt.

Schattengrund von Elisabeth Herrmann© cbt Verlag
(Ein Klick auf das Cover führt zum Buch auf der Verlagshomepage.)

Elisabeth Herrmanns neuestes Jugendbuch mit dem Titel „Zartbittertod“, dessen Schauplatz die sächsische Stadt Meißen ist, steht schon in den Startlöchern.

Es war ein Abend, an dem die Zeit wie im Flug verging. Und obwohl sie gesundheitlich ein wenig angeschlagen war, nahm sich die Autorin im Anschluss noch Zeit für gemeinsame Fotos mit ihren Fans und natürlich zum Signieren ihrer Bücher.

Veröffentlicht in Meine Vorablesen.de-Leseeindrücke, Neuerscheinungen

Crime made in Germany: Vielversprechende Krimi-Neuerscheinungen von Inge Löhnig und Manuela Obermeier

Der Juni wird ein guter Monat für Krimi-Fans! Bei Ullstein erscheinen am 16. Juni 2017 gleich zwei Krimis, die in München spielen und deren heute bei http://www.vorablesen.de veröffentlichte Leseproben es bereits ordentlich in sich haben.

Manuela Obermeier: „Tiefe Schuld“

Tiefe Schuld
Ein Klick auf das Cover führt direkt zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage

Klappentext:
Im Wald wird eine halb entkleidete Frauenleiche gefunden, deren Verletzungen auf jahrelange Misshandlungen hindeuten. Kommissarin Toni Stieglitz nimmt sich des Falles an – mit bitterem Beigeschmack: Ihr eigener Exfreund war gewalttätig, böse Erinnerungen werden wach. Der Ehemann der Toten wird sofort ins Visier genommen. Doch verdächtigt Toni den Partner des Opfers bloß aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit, und ist der Fall in Wahrheit viel komplizierter? Rechtsmediziner Dr. Mulder könnte Klarheit für Toni schaffen, sowohl beruflich als auch privat …

© Cover und Klappentext: Ullstein Buchverlage

Meine Meinung zur Leseprobe

Beklemmend und spannungsreich – ich würde am liebsten sofort weiterlesen!

Manuela Obermeier legt mit „Tiefe Schuld“ den zweiten Fall für die Münchner Mordermittlerin Toni Stieglitz vor. Obwohl ich „Verletzung“, den ersten Band der Reihe, nicht gelesen habe, konnte ich problemlos in die Leseprobe einsteigen.

Die Autorin hat ein düsteres Setting für ihren neuen Spannungsroman gewählt: ein abgelegenes Waldstück, in dem zwei Geocacher die Leiche einer Frau entdecken. Die Atmosphäre hat etwas durch und durch Bedrückendes und wird mich sicher gedanklich beim nächsten Waldspaziergang begleiten.

Die Verletzungen an der Leiche lassen Toni Stieglitz ahnen, dass die Frau vor ihrem Tod massiver Gewalt ausgesetzt gewesen sein muss. Diese Erkenntnis trifft die 38-jährige Ermittlerin hart, schließlich hat sie sich selbst vor Kurzem von ihrem gewalttätigen Lebensgefährten getrennt – obwohl der doch der Traumschwiegersohn ihrer Eltern war!

In diesem Spannungsfeld zwischen professioneller Mordermittlung und privatem Schicksal lässt Manuela Obermeier ihre Protagonistin auf Mörderjagd gehen. Die Tatsache, dass die Autorin selbst Polizeihauptkommissarin ist, bürgt für eine authentische Darstellung der Ermittlungsarbeit – und ihr spannender Schreibstil für ein atemberaubendes Lesevergnügen!


Inge Löhnig: „Sieh nichts Böses“

Sieh nichts Böses
Ein Klick auf das Cover führt direkt zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage

Klappentext:
Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses.

Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halbverwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur – ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

© Cover und Klappentext: Ullstein Buchverlage

Meine Meinung zur Leseprobe

Ein weiterer spannender Bestseller um Kult-Kommissar Dühnfort? Ganz bestimmt!

Endlich wieder ein neuer Krimi aus der Feder von Inge Löhnig! Nachdem die Autorin mich mit ihrem zuletzt erschienenen Roman „Gedenke mein“ wirklich begeistern konnte, erscheint nun mit „Sieh nichts Böses“ ihr neuester Fall um ihren Kult-Kommissar Konstantin Dühnfort und dessen frisch angetraute Frau Gina.

Die Leseprobe lässt sich spannend an und Inge Löhnig katapultiert ihre Leser mitten in das Geschehen hinein: Bei einer Übung entdeckt Leichensuchhund Ronja die sterblichen Überreste einer Frau. Dühnfort ermittelt, während Gina sich um einen seiner alten Fälle, der bisher nicht aufgeklärt werden konnte, kümmert. Das verspricht jede Menge Zündstoff.

In der Leseprobe habe ich den atmosphärischen Schreibstil von Inge Löhnig besonders genossen. Sie beschreibt darin unter anderem das Fallen eines Baums nahezu poetisch. Die Wucht ihrer Worte und die hinsichtlich der Story vielversprechende Leseprobe lassen mich auf einen weiteren spannenden Dühnfort-Bestseller hoffen!

Veröffentlicht in Meine Rezensionen (außer Vorablesen.de)

Frisch rezensiert: „Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen

Beeindruckendes Roman-Debüt einer 17-Jährigen

Meine Bewertung: ★★★★★

Antonia ist 15 Jahre alt, verletzt sich selbst und leidet unter Bulimie. Die Einsamkeit und die Leere in ihrem Inneren bekämpft sie mit Essen, das sie regelmäßig erbricht, um sich danach wieder hundeelend zu fühlen. Eine zufällige Begegnung mit Fred verändert schließlich ihr Leben. Fred und seine Freunde bezeichnen sich selbst als der „Club der verhinderten Selbstmörder“, denn Noah, Fabien, Amira, Lynn und Fred eint genau das: Sie alle haben bereits Suizidversuche hinter sich. Antonia wird herzlich in ihren Kreis aufgenommen, lernt Freundschaft kennen und Vertrauen. Sie ist glücklich – allerdings nur für eine relativ kurze Zeit…

Mit 17 Jahren schrieb Zoe Hagen ihren Roman „Tage mit Leuchtkäfern“. Inzwischen ist die Berlinerin 21. Ihr 192-seitiges Debüt ist seit dem 14. März 2016 im Handel erhältlich.

Das Buch der jungen Autorin über ein Mädchen im Teenageralter ist dennoch kein klassisches Jugendbuch, sondern ein Roman für sämtliche Altersgruppen. Sowohl die Sprache als auch die Dialoge sind ohne Frage jugendlich, aber dieses Buch erzählt keine seichte Geschichte über typische Teenie-Probleme. „Tage mit Leuchtkäfern“ ist eine einfühlsame Lektüre mit Tiefgang. Sie ist mit wundervollen Sätzen gespickt, die den Leser von Zeit zu Zeit immer wieder innehalten lassen und nachdenklich machen. „Nicht jeder, der lacht, ist glücklich. Wie heißt es so schön? Manchmal lacht man auch nur, um nicht zu weinen.“ (aus „Tage mit Leuchtkäfern“, Seite 72)

Eine bedeutende Rolle, wenn auch nur in Zitatform, kommt dem französischen Schriftsteller Gustave Flaubert zu. Dank Noah wird Antonia quasi zum Fan des Verfassers von „Madame Bovary“. Einen modernen Kontrast zum etwas (Verzeihung!) angestaubten Monsieur Flaubert bilden Songtexte von Jack Johnson. Nichts verdeutlicht die vermeintlichen Gegensätze des Buches besser, denn Jugend und Anspruch schließen sich nicht aus. Das stellt Zoe Hagen in ihrem Debüt eindeutig unter Beweis.

Der Roman wird in Tagebuchform erzählt. Antonia adressiert ihre Einträge an Gott, obwohl sie nicht religiös ist. Sie meint damit vielmehr eine Kraft, „die alles irgendwie zusammenhält“. Dieser Kraft gewährt sie ungefilterte Einblicke in die Abgründe ihrer Seele, aber sie berichtet auch von den schönen Momenten, die sie gemeinsam mit ihren Freunden erlebt. Insofern ist „Tage mit Leuchtkäfern“ eine emotionale Achterbahnfahrt. Antonia beeindruckt mit schonungsloser Ehrlichkeit, in erster Linie sich selbst gegenüber. Das macht sie, die starke und zugleich – in psychischer Hinsicht – schwache Hauptfigur des Buches, unglaublich sympathisch. Bei aller Schwermut verfällt sie nicht pausenlos in Selbstmitleid, was für weitere Pluspunkte sorgt.

Mit einem wahren Paukenschlag neigt sich das Buch schließlich seinem Ende zu – aber mehr wird auf gar keinen Fall verraten!

Wer eine besondere Lektüre sucht, wird mit „Tage mit Leuchtkäfern“ fündig. Zoe Hagens Erstling ist vieles: Traurig, bedrückend, erschreckend, klug, modern – vor allem aber: Einzigartig!

→ Interessante Links

Zum Buch bei Amazon.de: „Tage mit Leuchtkäfern“

Zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage: „Tage mit Leuchtkäfern“

Zur Facebook-Seite der Autorin: Zoe Hagen

+++ACHTUNG, GEWINNSPIEL!+++

Nur noch bis einschließlich morgen (31.03.2016) habt Ihr die Chance, auf meinem Blog ein signiertes Exemplar von Zoe Hagens Roman „Tage mit Leuchtkäfern“ zu gewinnen. Wie das geht, erfahrt Ihr hier unter „Gewinnspiel“.

Veröffentlicht in Leipziger Buchmesse 2016

Mein Messetagebuch: Tag 3 – 19.03.2016

Messetag Nummer drei ist gleichzeitig der fünfte Geburtstag meines Blogs. Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht, denn der Plan für heute ist straff. 11:00 Uhr veranstaltet der CARLSEN Verlag mit seinen Imprints Königskinder und Chicken House ein Bloggertreffen. Das Team stellt uns drei Neuerscheinungen vor, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

„Nur drei Worte“ von Becky Albertalli erzählt die zarte Liebesgeschichte zweier schwuler Jungs.

© CARLSEN Verlag

Jane Austen-Fan Devon Tennyson ist die Hauptperson in „Jane & Miss Tennyson“, dem Debütroman von Emma Mills.

Jane & Miss Tennyson  © CARLSEN Verlag

Grusel in einem verfluchten Schloss am Meer verspricht Helen Maslins Buch „Darkmere Summer“.

Darkmere Summer© CARLSEN Verlag

CarlsenUte Nöth von CARLSEN eröffnet das Bloggertreffen

Der Verlag hat sich ein besonderes Schmankerl einfallen lassen: Autorin Helen Maslin ist beim Bloggertreffen dabei! Die Engländerin mit den signalroten Haaren spricht über ihr Buch, beantwortet Fragen und signiert ihr Buch im Anschluss.

Helen MaslinHelen Maslin und ich posen mit ihrem Buch „Darkmere Summer“

Außerdem treffe ich dort die beiden Mädels vom Blog Schlunzenbücher. Nach zwei gemeinsamen Blogtouren ist es schön, deren Veranstalterin Nadja endlich mal persönlich kennenzulernen.

Schlunzenbücher meets buchstabenfaengerin

Nach diesem überaus gelungenen Start in den dritten Messetag schaue ich bei der Launch-Veranstaltung von NetGalley Deutschland vorbei. Die Plattform bietet digitale Leseexemplare für Blogger, Journalisten, Buchhändler und Lehrende sowie einen direkten Austausch mit verschiedenen Verlagen. In den USA, England und Frankreich gibt es NetGalley schon seit einiger Zeit – nun also auch in Deutschland.

Als der kleine Zeiger der Uhr auf die Zwei vorrückt, erkennt man an der langen Schlange vor Saal 3 im Congress Center Leipzig unschwer, wohin all die Leute wollen. LovelyBooks hat zum großen Lesertreff geladen – mit enormer Resonanz. Kein Wunder, schließlich wird Kate Morton zu Gast sein und ihren neuen Roman „Das Seehaus“ vorstellen. Darin geht es um einen kleinen Jungen, der beim Mittsommerfest auf einem Landgut in Cornwall im Jahre 1933 spurlos verschwindet.

© Verlagsgruppe Random House

Auch Autorin Kirsty Logan ist live dabei und liest aus ihrer Dystopie „The Gracekeepers„.

LBBeim Lesertreffen von LovelyBooks ist der Saal proppevoll

Hinterher kämpfe ich mich durch in Halle 5. Dort findet eine Präsentation zu VLB-TIX statt. Diese Seite vereint alle digitalen Vorschauen sämtlicher Verlage. Feine Sache.

Am Stand von Random House lasse ich mir „Das Seehaus“ von Kate Morton höchstselbst signieren. Es scheint, als sei das Wort „adorable“ eigens für die Australierin, die in England lebt, erfunden worden. Denn anders lässt sich die zauberhafte Autorin mit dem breiten Lächeln einfach nicht beschreiben.

Kate MortonBestsellerautorin Kate Morton und ich am Stand von Random House

Auch der Samstag geht wie im Flug vorbei. Schon ist es wieder 18:00 Uhr und wir treten den Rückweg an. Mach’s gut, Leipziger Buchmesse! Wir sehen uns 2017 wieder!

* GEWINNSPIEL *

Macht mit bei der Verlosung eines signierten Exemplars von “Tage mit Leuchtkäfern”. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die letzten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. Zusammengesetzt ergeben sie ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen, signierten Exemplars des Romans “Tage mit Leuchtkäfern” von Zoe Hagen teilnehmen könnt.

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Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Buchs “Tage mit Leuchtkäfern” von Zoe Hagen – von der Autorin signiert, nagelneu und ungelesen. Danke an Ullstein und Zoe Hagen!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 18. März 2016 bis zum 31. März 2016, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss aus den Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge das Lösungswort zusammengesetzt und das untenstehende Gewinnspielformular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 1. April 2016 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

GEWINNSPIELFORMULAR

Veröffentlicht in Meine Vorablesen.de-Rezensionen

Frisch rezensiert: „Gedenke mein“ von Inge Löhnig

So muss ein Krimi sein!

Meine Bewertung: ★★★★★

Gedenke mein © Ullstein Buchverlage

Mit ihrer inzwischen siebenteiligen Reihe um den Münchner Mordermittler Konstantin Dühnfort hat es Inge Löhnig sowohl in die Spiegel-Bestseller-Liste als auch in die Herzen zahlreicher Krimi-Fans geschafft. In ihrem neuen Kriminalroman „Gedenke mein“, erschienen am 15. Januar 2016 bei List Taschenbuch, hält allerdings eine Frau die Fäden in der Hand. Und zwar nicht irgendeine, sondern Dühnforts Lebensgefährtin Gina Angelucci. Sie rollt Altfälle wieder auf, die bisher nicht geklärt werden konnten und wird von der Presse als Spezialistin für Cold Cases gefeiert. Genau deshalb steht eines Tages Petra Weber vor ihr – eine Frau, deren Ehemann sich vor mehr als zehn Jahren das Leben nahm und allem Anschein nach die gemeinsame Tochter Marie mit in den Tod riss. Die Leiche der damals Sechsjährigen wurde allerdings nie gefunden…

Gina Angelucci, eine neue Kriminalhauptkommissarin auf der Bühne der Spannungsliteratur, ist eine absolute Bereicherung für dieses Genre. Sie ist nicht von der Sorte „knallharte Ermittlerin mit hellseherischen Fähigkeiten“, sondern sie zeigt Einfühlungsvermögen und wirkt einfach herrlich normal. Hin und wieder gewährt Autorin Inge Löhnig Einblicke in das Privatleben der Kriminalbeamtin, im Vordergrund steht aber immer der tragische Fall um die kleine Marie. Und der ist erstklassig inszeniert: Inge Löhnig legt falsche Fährten und präsentiert den wahren Täter erst am Schluss. In diesem durchgehend spannenden Krimi lässt sie den Leser in menschliche Abgründe und hinter die Hausmauern von vermeintlich harmlosen Nachbarn blicken. Damit sorgt sie mehr als nur einmal für Momente, in denen man als Leser schwer schlucken muss.

Sprachlich und stilistisch ist der 400-seitige Krimi absolut versiert geschrieben – aber von einer professionellen Autorin wie Inge Löhnig habe ich das ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet.

Zwei Dinge merkt man „Gedenke mein“ ganz besonders an: Erstens die Liebe zur Stadt München, in deren Nähe die Autorin lebt. Zum Zweiten fällt ihre absolut gründliche Recherche zur Polizeiarbeit positiv auf. Von diesem Buch kann man dazu eine Menge lernen.

Mein Fazit in drei Worten? So geht Krimi!

Ich wünsche mir, dass Gina Angelucci auch weiterhin ermitteln darf.


→ Interessante Links

Zum Buch bei Amazon.de: „Gedenke mein“

Zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage: „Gedenke mein“

Zur Homepage der Autorin: Inge Löhnig

Veröffentlicht in Meine Vorablesen.de-Rezensionen

Frisch rezensiert: „Spreewaldgrab“ von Christiane Dieckerhoff

Brandneu

Mörderischer Spreewald

Meine Bewertung: ★★★★

 © Ullstein Buchverlage

In einem stockdunklen Verließ wird eine Frau gefangen gehalten. Sie hat keinerlei Erinnerungen, weiß nicht einmal, wer sie ist. Kinderstimmen in ihrem Kopf quälen sie mit Liedern wie „Häschen in der Grube“ und „Dornröschen war ein schönes Kind“. Bruchstückartig setzt ihr Erinnerungsvermögen nach und nach wieder ein – doch wird ihr dieses Wissen noch nützen?

Die gelernte Kinderkrankenschwester Christiane Dieckerhoff setzt in ihrem Kriminalroman „Spreewaldgrab“ auf die Beschaulichkeit der Landschaft rund um Lübben in Brandenburg. Doch das Verbrechen existiert auch im malerischen Spreewald. Für Aufklärung soll die Polizistin Klaudia Wagner sorgen – frisch getrennt und deshalb auf eigenen Wunsch jüngst aus dem Ruhrgebiet in den Osten der Republik versetzt. Welten prallen aufeinander. Christiane Dieckerhoff macht es ihrer ohnehin schon angeschlagenen Hauptfigur nicht leicht, in ihrer Wahlheimat Fuß zu fassen. Aber Klaudia Wagner ist eine unnachgiebige Frau. Sie sagt, was sie denkt. Für den Leser ist die Kriminalobermeisterin die einzige Person, der er über den Weg trauen kann. Alle anderen Charaktere sind nicht leicht zu durchschauen. Wer steht auf welcher Seite? Einen echten Sympathieträger sucht man in „Spreewaldgrab“ jedenfalls vergeblich.

Die große Stärke der Autorin ist es, für eine bilderreiche Atmosphäre zu sorgen. Mit üppigen Worten und fast schon sinnlich beschreibt sie Natur und Gegend. Manche Sätze sind purer Lesegenuss.

Bei der hervorragend durchdachten Krimihandlung sorgt Christiane Dieckerhoff für Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Als ich während des Lesens in einem leichten Anflug von Enttäuschung denke, der Klappentext des Buchs verrät ja schon alles, und nicht mehr an eine Überraschung glaube, schlägt die Autorin plötzlich einen Haken und die Geschichte erscheint in einem ganz anderen Licht. Mit diesem Kniff hält sie die Spannung bis zum Ende des 352-seitigen Krimis konstant hoch.

Apropos Ende: Das läuft ziemlich überstürzt ab. Fast schon beängstigend ist dabei die schier übernatürliche Kombinationsgabe von Klaudia Wagner, die in „Spreewaldgrab“ in ihrem ersten Fall ermittelt. Christiane Dieckerhoff schreibt an einer Krimi-Reihe, in der die selbstbewusste Polizistin die Hauptrolle spielt. Ob ich auch den nächsten Band lesen werde? Sehr wahrscheinlich.

→ Interessante Links

Zum Buch bei Amazon.de: „Spreewaldgrab“

Zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage: „Spreewaldgrab“

Zur Homepage der Autorin: Christiane Dieckerhoff

Veröffentlicht in Aktionen, Welttag des Buches

AUSLOSUNG DER VERSCHENKAKTION ZUM WELTTAG DES BUCHES

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist es soweit: Ich gebe feierlich die Namen der fünf Gewinner bekannt, die sich über ihr Wunschbuch aus der Verschenkaktion zum Welttag des Buches freuen dürfen.

Aber zuerst möchte ich 178 x DANKE sagen! 178 Teilnehmer waren es nämlich insgesamt. Wow!

Außerdem werfen wir mal einen Blick darauf, welche Bücher sich wie oft gewünscht wurden. Dazu habe ich das folgende Diagramm erstellt (Bilder zum Vergrößern einfach anklicken):

WDB_Grafik

„Unschuldslamm“ von Judith Arendt hat also knapp vor „Spurlos“ von Ashley Elston gesiegt.

Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen.

Wir kommen zur Siegerehrung und fangen an mit Platz 5:

„Weißer Schatten“ von Deon Meyer

WDB_Weißer Schatten

GEWINNERIN: BIANKA NAGY

 

Weiter geht’s mit Platz 4:

„Der Sommer der toten Puppen“ von Antonio Hill

WDB_Der Sommer der toten Puppen

GEWINNERIN: MARA BECKER

 

Hier ist Platz 3:

„Der Mann von nebenan“ von Amelie Fried

WDB_Der Mann von nebenan

GEWINNERIN: MARIA SCHNEIDER

 

Meine Damen und Herren, nun zu Platz Nummer 2:

„Spurlos“ von Ashley Elston

WDB_Spurlos

GEWINNERIN: TINA SCHOLZ

Trommelwirbel: Jetzt zu dem von Euch meistgewünschten Buch und damit zu Platz 1:

„Unschuldslamm“ von Judith Arendt

WDB_Unschuldslamm

GEWINNERIN: JILL PETERS

Herzlichen Glückwunsch an die fünf Gewinnerinnen! Ihr erhaltet nachher eine E-Mail von mir.

Wenn Ihr nicht unter den Glücklichen seid, dann verzagt nicht! Denn schon bald wird es hier die nächste Verlosung geben – nämlich dann, wenn die Facebook-Seite meines Blogs 222 Fans erreicht hat. Im Moment sind es 216. Also: Wer die Seite noch nicht geliked hat, kann mithelfen,  dass das Gewinnspiel hier auf meinem Blog so bald wie möglich startet.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai!

Eure buchstabenfaengerin Stephanie

Veröffentlicht in Aktionen, Welttag des Buches

WELTTAG DES BUCHES: 5 BÜCHER FÜR EUCH!

Einen frohen Welttag des Buches, alle miteinander!

WDB_Hauptlogo

Der 23. April ist Jahr für Jahr der höchste bibliophile Feiertag, nämlich der WELTTAG DES BUCHES! Ein Hoch auf das geschriebene Wort!

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. und die Stiftung Lesen haben nach einem Jahr Pause die grandiose Aktion LESEFREUNDE neu aufgelegt und Botschafter für die Leselust ausgewählt. Dabei wurde eine Sonderedition von elf verschiedenen Buchtiteln gedruckt, die durch die Buch-Botschafter verschenkt werden. Auch ich bin Buchschenkerin und darf 10 Exemplare von Amelie Frieds Roman „Der Mann von nebenan“ verschenken. Familie, Freunde, Arbeitskollegen werden die glücklichen Empfänger sein – und Ihr! Ein Exemplar verschenke ich hier auf meinem Blog.

KLICKT AUF DIE EINZELNEN BUCHCOVER, UM MEHR ÜBER DAS JEWEILIGE BUCH ZU ERFAHREN!
(Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag.)

Fried_MannVonNebenan_NEU

Mein Mann wurde ebenfalls als Buchschenker ausgewählt und spendiert für Euch ein Exemplar von Deon Meyers Thriller „Weißer Schatten“.

Meyer_WeisserSchatten

Außerdem findet einmal mehr die große Verschenk-Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ statt, bei der ich mich natürlich sehr gern wieder beteilige.

Ganze 3 Bücher verschenke ich im Rahmen dieser Aktion – mit freundlicher Unterstützung durch die wunderbaren Verlage Ullstein, mixtvision und Suhrkamp, die mir die folgenden Bücher zur Verfügung gestellt haben:

„Unschuldslamm“ von Judith Arendt, erschienen bei Ullstein

Unschuldslamm

„Spurlos“ von Ashley Elston, erschienen im mixtvision-Verlag

Spurlos

„Der Sommer der toten Puppen“ von Antonio Hill (Leseexemplar), erschienen bei Suhrkamp

Der Sommer der toten Puppen

Da kommen Krimi- und Thriller-Liebhaber doch voll auf ihre Kosten. 🙂

Wie könnt Ihr mitmachen? Das erfahrt Ihr jetzt. Bitte lest Euch das Kleingedruckte aufmerksam durch!

Mitmachen/Das Kleingedruckte

1. Verlost wird je ein neues und ungelesenes Exemplar der oben genannten Bücher. Bei „Der Sommer der toten Puppen“ handelt es sich um ein Leseexemplar.

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. April 2014, 0:00 Uhr bis zum 30. April 2014, 24:00 Uhr. Ausgelost wird am 1. Mai 2014 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen. Die Glücklichen erklärt sich damit einverstanden, dass ihre vollständigen Namen hier veröffentlicht werden dürfen.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls die Gewinne auf dem Postweg verloren gehen. Aber das wollen wir ja nicht hoffen!

6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

7. WICHTIG! Bitte seid fair! Jeder darf nur 1 x mitmachen. Dabei muss er/sie  sich für eins der fünf Bücher entscheiden, das er/sie gerne hätte Dies geschieht durch ein Dropdown-Auswahlfeld im Teilnahmeformular weiter unten. Die Qual der Wahl kann ich Euch also leider nicht ersparen. 🙂 Wer mehrfach mitmacht, muss von der Verschenkaktion ausgeschlossen werden.

Teilnahmeformular

Bitte wählt Euren Wunschtitel aus! Durch einen Klick auf das ∨ bei „Ich wünsche mir folgendes Buch:(erforderlich)“ werden Euch alle 5 Titel angezeigt. Klickt dann einfach Euren Favoriten an!

Ich bin gespannt, welches der fünf Bücher das am meisten Gewünschte sein wird. 🙂 Viel Spaß beim Mitmachen und einen lesereichen Welttag des Buches wünsche ich Euch!

Abschließend nochmals vielen Dank für die liebenswürdige Unterstützung durch die Stiftung Lesen, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V., Ullstein, mixtvision und Suhrkamp! Und nun: Feiert, lest und macht mit! 🙂

 

 

 

Veröffentlicht in Hello World!

Neues aus der Welt der Bücher: Indiebookday, Blogger schenken Lesefreude, Aktion „Lesefreunde“ zum Welttag des Buches und Neuzugänge im Regal

Guten Morgen Ihr Lieben,

in der bunten Welt der Bücher gibt es einige Neuigkeiten, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Deshalb: Herzlich willkommen zu den Nachrichten. 🙂

+++Indiebookday am 22. März 2014+++

Der Indiebookday findet am kommenden Samstag zum 2. Mal statt. Damit soll das Augenmerk der Leser gezielt auf die Independent-Verlage, also die kleinen, unabhängigen Buchverlage, gerichtet werden. Mitmachen ist denkbar einfach:

1. Die örtliche Buchhandlung aufsuchen.

2. Ein Buch eines Indie-Verlags auswählen, das man sowieso auf dem Wunschzettel hat.

3. Ein Foto von sich und dem Buch (bei einem Bad Hair Day beispielsweise auch das Buchcover allein) knipsen und auf dem Blog, bei Facebook, Twitter, … mit dem Hashtag #indiebookday teilen.

Ich liebäugele schon geraume Zeit mit dem Buch „Die große Wörterfabrik“ von Agnès de Lestrade (Text) und Valeria Docampo (Illustrationen), erschienen im Mixtvision Verlag. Ein Anruf bei der lokalen Buchhandlung gestern ergab: Es ist vorrätig! Und damit wird es am Samstag bei mir einziehen. 🙂

Indiebookday

+++„Blogger schenken Lesefreude“ am 23. April 2014+++

Nur knapp einen Monat nach dem Indiebookday steht der nächste bibliophile Feiertag ins Haus: Der Welttag des Buches! Auch in diesem Jahr verschenken Blogger wieder Bücher. Schon 2013 hat das eine Menge Spaß gemacht und selbstverständlich bin ich auch 2014 wieder mit von der Partie. Auf meinem Blog verschenke ich ein Exemplar von Judith Arendts Krimi „Unschuldslamm“. Dank der freundlichen Unterstützung des Mixtvision Verlags packe ich noch 1 x den Jugendthriller „Spurlos“ von Ashley Elston obendrauf. Ich durfte „Spurlos“ bereits lesen und kann nur sagen: Grandios! Meine Rezension zum Buch geht in den nächsten Tagen hier online.

Blogvorstellung

Huch, das bin ja ich! Mein Blog wurde zu Anfang dieser Woche auf der Facebook-Seite von „Blogger schenken Lesefreude“ vorgestellt.

Spurlos
In schützende Folie verpackt: Das Verschenk-Exemplar von „Spurlos“

+++Aktion „Lesefreunde“ am 23. April 2014: Hurra, ich bin Buchschenker!+++

Ebenfalls zum Welttag des Buches startet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wieder die grandiose Aktion „Lesefreunde“. Bis zum 28. Februar 2014 konnte man sich als Buchschenker registrieren lassen. Das habe ich getan und am Montag erhielt ich die ersehnte E-Mail der Stiftung Lesen: Ich darf 10 Exemplare meines Wunschbuchs „Der Mann von nebenan“ von Amelie Fried verschenken! Natürlich sind ein paar Exemplare davon für Euch, meine lieben BlogleserInnen, vorgesehen.

WDB2014_Lesefreunde_23APRIL

 

+++ Neuzugänge im Bücherregal+++

Zwei Schätze haben mir den Wochenanfang versüßt. Seht selbst:

Der Zorn des Lammes

Autor Johannes Groschupf durfte ich ja auf der Leipziger Buchmesse treffen.
Bislang habe ich über „Der Zorn des Lammes“ nur Gutes gehört. Gutes in Form von: „Nicht abends lesen!“ und „Nicht lesen, wenn man allein zuhause ist!“. Ich bin gespannt! Dankeschön an den Oetinger Verlag!

Neun Minuten Ewigkeit

Kontrastprogramm: In „Neun Minuten Ewigkeit“ erzählen Clemens Hagen und Kimberly Hoppe von ihrer Liebe zwischen Leben und Tod. Herzlichen Dank an Eden Books dafür!

Ich wünsche Euch einen schönen und sonnigen Tag. Heute ist Frühlingsanfang! 🙂