Crime made in Germany: Vielversprechende Krimi-Neuerscheinungen von Inge Löhnig und Manuela Obermeier

Der Juni wird ein guter Monat für Krimi-Fans! Bei Ullstein erscheinen am 16. Juni 2017 gleich zwei Krimis, die in München spielen und deren heute bei http://www.vorablesen.de veröffentlichte Leseproben es bereits ordentlich in sich haben.

Manuela Obermeier: „Tiefe Schuld“

Klappentext:
Im Wald wird eine halb entkleidete Frauenleiche gefunden, deren Verletzungen auf jahrelange Misshandlungen hindeuten. Kommissarin Toni Stieglitz nimmt sich des Falles an – mit bitterem Beigeschmack: Ihr eigener Exfreund war gewalttätig, böse Erinnerungen werden wach. Der Ehemann der Toten wird sofort ins Visier genommen. Doch verdächtigt Toni den Partner des Opfers bloß aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit, und ist der Fall in Wahrheit viel komplizierter? Rechtsmediziner Dr. Mulder könnte Klarheit für Toni schaffen, sowohl beruflich als auch privat …

© Cover und Klappentext: Ullstein Buchverlage

Meine Meinung zur Leseprobe

Beklemmend und spannungsreich – ich würde am liebsten sofort weiterlesen!

Manuela Obermeier legt mit „Tiefe Schuld“ den zweiten Fall für die Münchner Mordermittlerin Toni Stieglitz vor. Obwohl ich „Verletzung“, den ersten Band der Reihe, nicht gelesen habe, konnte ich problemlos in die Leseprobe einsteigen.

Die Autorin hat ein düsteres Setting für ihren neuen Spannungsroman gewählt: ein abgelegenes Waldstück, in dem zwei Geocacher die Leiche einer Frau entdecken. Die Atmosphäre hat etwas durch und durch Bedrückendes und wird mich sicher gedanklich beim nächsten Waldspaziergang begleiten.

Die Verletzungen an der Leiche lassen Toni Stieglitz ahnen, dass die Frau vor ihrem Tod massiver Gewalt ausgesetzt gewesen sein muss. Diese Erkenntnis trifft die 38-jährige Ermittlerin hart, schließlich hat sie sich selbst vor Kurzem von ihrem gewalttätigen Lebensgefährten getrennt – obwohl der doch der Traumschwiegersohn ihrer Eltern war!

In diesem Spannungsfeld zwischen professioneller Mordermittlung und privatem Schicksal lässt Manuela Obermeier ihre Protagonistin auf Mörderjagd gehen. Die Tatsache, dass die Autorin selbst Polizeihauptkommissarin ist, bürgt für eine authentische Darstellung der Ermittlungsarbeit – und ihr spannender Schreibstil für ein atemberaubendes Lesevergnügen!


Inge Löhnig: „Sieh nichts Böses“

Klappentext:
Sieh nichts Böses. Hör nichts Böses. Tu nichts Böses.

Der Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort ist glücklich wie nie zuvor. Gerade ist er mit Gina von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, die beiden freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch ein überraschender Fund reißt Dühnfort aus seiner privaten Idylle. An einem nebligen Novembertag spüren Leichensuchhunde bei einer Polizeiübung den halbverwesten Körper einer jungen Frau auf. Neben ihr liegt eine kleine Messingskulptur – ein Affe, der seinen Unterleib bedeckt. Seine Bedeutung: Tu nichts Böses. Dühnfort findet heraus, dass es sich um eine seit Jahren vermisste Frau handelt. Er stößt auf einen weiteren ungeklärten Mord und kommt so einem niederträchtigen Rachefeldzug auf die Spur, der noch lange nicht beendet ist. Denn wieder verschwindet eine Frau.

© Cover und Klappentext: Ullstein Buchverlage

Meine Meinung zur Leseprobe

Ein weiterer spannender Bestseller um Kult-Kommissar Dühnfort? Ganz bestimmt!

Endlich wieder ein neuer Krimi aus der Feder von Inge Löhnig! Nachdem die Autorin mich mit ihrem zuletzt erschienenen Roman „Gedenke mein“ wirklich begeistern konnte, erscheint nun mit „Sieh nichts Böses“ ihr neuester Fall um ihren Kult-Kommissar Konstantin Dühnfort und dessen frisch angetraute Frau Gina.

Die Leseprobe lässt sich spannend an und Inge Löhnig katapultiert ihre Leser mitten in das Geschehen hinein: Bei einer Übung entdeckt Leichensuchhund Ronja die sterblichen Überreste einer Frau. Dühnfort ermittelt, während Gina sich um einen seiner alten Fälle, der bisher nicht aufgeklärt werden konnte, kümmert. Das verspricht jede Menge Zündstoff.

In der Leseprobe habe ich den atmosphärischen Schreibstil von Inge Löhnig besonders genossen. Sie beschreibt darin unter anderem das Fallen eines Baums nahezu poetisch. Die Wucht ihrer Worte und die hinsichtlich der Story vielversprechende Leseprobe lassen mich auf einen weiteren spannenden Dühnfort-Bestseller hoffen!

Frisch rezensiert: „Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen

Beeindruckendes Roman-Debüt einer 17-Jährigen

Meine Bewertung: ★★★★★

Antonia ist 15 Jahre alt, verletzt sich selbst und leidet unter Bulimie. Die Einsamkeit und die Leere in ihrem Inneren bekämpft sie mit Essen, das sie regelmäßig erbricht, um sich danach wieder hundeelend zu fühlen. Eine zufällige Begegnung mit Fred verändert schließlich ihr Leben. Fred und seine Freunde bezeichnen sich selbst als der „Club der verhinderten Selbstmörder“, denn Noah, Fabien, Amira, Lynn und Fred eint genau das: Sie alle haben bereits Suizidversuche hinter sich. Antonia wird herzlich in ihren Kreis aufgenommen, lernt Freundschaft kennen und Vertrauen. Sie ist glücklich – allerdings nur für eine relativ kurze Zeit…

Mit 17 Jahren schrieb Zoe Hagen ihren Roman „Tage mit Leuchtkäfern“. Inzwischen ist die Berlinerin 21. Ihr 192-seitiges Debüt ist seit dem 14. März 2016 im Handel erhältlich.

Das Buch der jungen Autorin über ein Mädchen im Teenageralter ist dennoch kein klassisches Jugendbuch, sondern ein Roman für sämtliche Altersgruppen. Sowohl die Sprache als auch die Dialoge sind ohne Frage jugendlich, aber dieses Buch erzählt keine seichte Geschichte über typische Teenie-Probleme. „Tage mit Leuchtkäfern“ ist eine einfühlsame Lektüre mit Tiefgang. Sie ist mit wundervollen Sätzen gespickt, die den Leser von Zeit zu Zeit immer wieder innehalten lassen und nachdenklich machen. „Nicht jeder, der lacht, ist glücklich. Wie heißt es so schön? Manchmal lacht man auch nur, um nicht zu weinen.“ (aus „Tage mit Leuchtkäfern“, Seite 72)

Eine bedeutende Rolle, wenn auch nur in Zitatform, kommt dem französischen Schriftsteller Gustave Flaubert zu. Dank Noah wird Antonia quasi zum Fan des Verfassers von „Madame Bovary“. Einen modernen Kontrast zum etwas (Verzeihung!) angestaubten Monsieur Flaubert bilden Songtexte von Jack Johnson. Nichts verdeutlicht die vermeintlichen Gegensätze des Buches besser, denn Jugend und Anspruch schließen sich nicht aus. Das stellt Zoe Hagen in ihrem Debüt eindeutig unter Beweis.

Der Roman wird in Tagebuchform erzählt. Antonia adressiert ihre Einträge an Gott, obwohl sie nicht religiös ist. Sie meint damit vielmehr eine Kraft, „die alles irgendwie zusammenhält“. Dieser Kraft gewährt sie ungefilterte Einblicke in die Abgründe ihrer Seele, aber sie berichtet auch von den schönen Momenten, die sie gemeinsam mit ihren Freunden erlebt. Insofern ist „Tage mit Leuchtkäfern“ eine emotionale Achterbahnfahrt. Antonia beeindruckt mit schonungsloser Ehrlichkeit, in erster Linie sich selbst gegenüber. Das macht sie, die starke und zugleich – in psychischer Hinsicht – schwache Hauptfigur des Buches, unglaublich sympathisch. Bei aller Schwermut verfällt sie nicht pausenlos in Selbstmitleid, was für weitere Pluspunkte sorgt.

Mit einem wahren Paukenschlag neigt sich das Buch schließlich seinem Ende zu – aber mehr wird auf gar keinen Fall verraten!

Wer eine besondere Lektüre sucht, wird mit „Tage mit Leuchtkäfern“ fündig. Zoe Hagens Erstling ist vieles: Traurig, bedrückend, erschreckend, klug, modern – vor allem aber: Einzigartig!

→ Interessante Links

Zum Buch bei Amazon.de: „Tage mit Leuchtkäfern“

Zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage: „Tage mit Leuchtkäfern“

Zur Facebook-Seite der Autorin: Zoe Hagen

+++ACHTUNG, GEWINNSPIEL!+++

Nur noch bis einschließlich morgen (31.03.2016) habt Ihr die Chance, auf meinem Blog ein signiertes Exemplar von Zoe Hagens Roman „Tage mit Leuchtkäfern“ zu gewinnen. Wie das geht, erfahrt Ihr hier unter „Gewinnspiel“.

Mein Messetagebuch: Tag 3 – 19.03.2016

Messetag Nummer drei ist gleichzeitig der fünfte Geburtstag meines Blogs. Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht, denn der Plan für heute ist straff. 11:00 Uhr veranstaltet der CARLSEN Verlag mit seinen Imprints Königskinder und Chicken House ein Bloggertreffen. Das Team stellt uns drei Neuerscheinungen vor, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

„Nur drei Worte“ von Becky Albertalli erzählt die zarte Liebesgeschichte zweier schwuler Jungs.

© CARLSEN Verlag

Jane Austen-Fan Devon Tennyson ist die Hauptperson in „Jane & Miss Tennyson“, dem Debütroman von Emma Mills.

Jane & Miss Tennyson  © CARLSEN Verlag

Grusel in einem verfluchten Schloss am Meer verspricht Helen Maslins Buch „Darkmere Summer“.

Darkmere Summer© CARLSEN Verlag

CarlsenUte Nöth von CARLSEN eröffnet das Bloggertreffen

Der Verlag hat sich ein besonderes Schmankerl einfallen lassen: Autorin Helen Maslin ist beim Bloggertreffen dabei! Die Engländerin mit den signalroten Haaren spricht über ihr Buch, beantwortet Fragen und signiert ihr Buch im Anschluss.

Helen MaslinHelen Maslin und ich posen mit ihrem Buch „Darkmere Summer“

Außerdem treffe ich dort die beiden Mädels vom Blog Schlunzenbücher. Nach zwei gemeinsamen Blogtouren ist es schön, deren Veranstalterin Nadja endlich mal persönlich kennenzulernen.

Schlunzenbücher meets buchstabenfaengerin

Nach diesem überaus gelungenen Start in den dritten Messetag schaue ich bei der Launch-Veranstaltung von NetGalley Deutschland vorbei. Die Plattform bietet digitale Leseexemplare für Blogger, Journalisten, Buchhändler und Lehrende sowie einen direkten Austausch mit verschiedenen Verlagen. In den USA, England und Frankreich gibt es NetGalley schon seit einiger Zeit – nun also auch in Deutschland.

Als der kleine Zeiger der Uhr auf die Zwei vorrückt, erkennt man an der langen Schlange vor Saal 3 im Congress Center Leipzig unschwer, wohin all die Leute wollen. LovelyBooks hat zum großen Lesertreff geladen – mit enormer Resonanz. Kein Wunder, schließlich wird Kate Morton zu Gast sein und ihren neuen Roman „Das Seehaus“ vorstellen. Darin geht es um einen kleinen Jungen, der beim Mittsommerfest auf einem Landgut in Cornwall im Jahre 1933 spurlos verschwindet.

© Verlagsgruppe Random House

Auch Autorin Kirsty Logan ist live dabei und liest aus ihrer Dystopie „The Gracekeepers„.

LBBeim Lesertreffen von LovelyBooks ist der Saal proppevoll

Hinterher kämpfe ich mich durch in Halle 5. Dort findet eine Präsentation zu VLB-TIX statt. Diese Seite vereint alle digitalen Vorschauen sämtlicher Verlage. Feine Sache.

Am Stand von Random House lasse ich mir „Das Seehaus“ von Kate Morton höchstselbst signieren. Es scheint, als sei das Wort „adorable“ eigens für die Australierin, die in England lebt, erfunden worden. Denn anders lässt sich die zauberhafte Autorin mit dem breiten Lächeln einfach nicht beschreiben.

Kate MortonBestsellerautorin Kate Morton und ich am Stand von Random House

Auch der Samstag geht wie im Flug vorbei. Schon ist es wieder 18:00 Uhr und wir treten den Rückweg an. Mach’s gut, Leipziger Buchmesse! Wir sehen uns 2017 wieder!

* GEWINNSPIEL *

Macht mit bei der Verlosung eines signierten Exemplars von “Tage mit Leuchtkäfern”. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die letzten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. Zusammengesetzt ergeben sie ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen, signierten Exemplars des Romans “Tage mit Leuchtkäfern” von Zoe Hagen teilnehmen könnt.

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Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Buchs “Tage mit Leuchtkäfern” von Zoe Hagen – von der Autorin signiert, nagelneu und ungelesen. Danke an Ullstein und Zoe Hagen!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 18. März 2016 bis zum 31. März 2016, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss aus den Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge das Lösungswort zusammengesetzt und das untenstehende Gewinnspielformular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 1. April 2016 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

GEWINNSPIELFORMULAR

Frisch rezensiert: „Gedenke mein“ von Inge Löhnig

So muss ein Krimi sein!

Meine Bewertung: ★★★★★

Gedenke mein © Ullstein Buchverlage

Mit ihrer inzwischen siebenteiligen Reihe um den Münchner Mordermittler Konstantin Dühnfort hat es Inge Löhnig sowohl in die Spiegel-Bestseller-Liste als auch in die Herzen zahlreicher Krimi-Fans geschafft. In ihrem neuen Kriminalroman „Gedenke mein“, erschienen am 15. Januar 2016 bei List Taschenbuch, hält allerdings eine Frau die Fäden in der Hand. Und zwar nicht irgendeine, sondern Dühnforts Lebensgefährtin Gina Angelucci. Sie rollt Altfälle wieder auf, die bisher nicht geklärt werden konnten und wird von der Presse als Spezialistin für Cold Cases gefeiert. Genau deshalb steht eines Tages Petra Weber vor ihr – eine Frau, deren Ehemann sich vor mehr als zehn Jahren das Leben nahm und allem Anschein nach die gemeinsame Tochter Marie mit in den Tod riss. Die Leiche der damals Sechsjährigen wurde allerdings nie gefunden…

Gina Angelucci, eine neue Kriminalhauptkommissarin auf der Bühne der Spannungsliteratur, ist eine absolute Bereicherung für dieses Genre. Sie ist nicht von der Sorte „knallharte Ermittlerin mit hellseherischen Fähigkeiten“, sondern sie zeigt Einfühlungsvermögen und wirkt einfach herrlich normal. Hin und wieder gewährt Autorin Inge Löhnig Einblicke in das Privatleben der Kriminalbeamtin, im Vordergrund steht aber immer der tragische Fall um die kleine Marie. Und der ist erstklassig inszeniert: Inge Löhnig legt falsche Fährten und präsentiert den wahren Täter erst am Schluss. In diesem durchgehend spannenden Krimi lässt sie den Leser in menschliche Abgründe und hinter die Hausmauern von vermeintlich harmlosen Nachbarn blicken. Damit sorgt sie mehr als nur einmal für Momente, in denen man als Leser schwer schlucken muss.

Sprachlich und stilistisch ist der 400-seitige Krimi absolut versiert geschrieben – aber von einer professionellen Autorin wie Inge Löhnig habe ich das ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet.

Zwei Dinge merkt man „Gedenke mein“ ganz besonders an: Erstens die Liebe zur Stadt München, in deren Nähe die Autorin lebt. Zum Zweiten fällt ihre absolut gründliche Recherche zur Polizeiarbeit positiv auf. Von diesem Buch kann man dazu eine Menge lernen.

Mein Fazit in drei Worten? So geht Krimi!

Ich wünsche mir, dass Gina Angelucci auch weiterhin ermitteln darf.


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Zum Buch bei Amazon.de: „Gedenke mein“

Zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage: „Gedenke mein“

Zur Homepage der Autorin: Inge Löhnig

Frisch rezensiert: „Spreewaldgrab“ von Christiane Dieckerhoff

Brandneu

Mörderischer Spreewald

Meine Bewertung: ★★★★

 © Ullstein Buchverlage

In einem stockdunklen Verließ wird eine Frau gefangen gehalten. Sie hat keinerlei Erinnerungen, weiß nicht einmal, wer sie ist. Kinderstimmen in ihrem Kopf quälen sie mit Liedern wie „Häschen in der Grube“ und „Dornröschen war ein schönes Kind“. Bruchstückartig setzt ihr Erinnerungsvermögen nach und nach wieder ein – doch wird ihr dieses Wissen noch nützen?

Die gelernte Kinderkrankenschwester Christiane Dieckerhoff setzt in ihrem Kriminalroman „Spreewaldgrab“ auf die Beschaulichkeit der Landschaft rund um Lübben in Brandenburg. Doch das Verbrechen existiert auch im malerischen Spreewald. Für Aufklärung soll die Polizistin Klaudia Wagner sorgen – frisch getrennt und deshalb auf eigenen Wunsch jüngst aus dem Ruhrgebiet in den Osten der Republik versetzt. Welten prallen aufeinander. Christiane Dieckerhoff macht es ihrer ohnehin schon angeschlagenen Hauptfigur nicht leicht, in ihrer Wahlheimat Fuß zu fassen. Aber Klaudia Wagner ist eine unnachgiebige Frau. Sie sagt, was sie denkt. Für den Leser ist die Kriminalobermeisterin die einzige Person, der er über den Weg trauen kann. Alle anderen Charaktere sind nicht leicht zu durchschauen. Wer steht auf welcher Seite? Einen echten Sympathieträger sucht man in „Spreewaldgrab“ jedenfalls vergeblich.

Die große Stärke der Autorin ist es, für eine bilderreiche Atmosphäre zu sorgen. Mit üppigen Worten und fast schon sinnlich beschreibt sie Natur und Gegend. Manche Sätze sind purer Lesegenuss.

Bei der hervorragend durchdachten Krimihandlung sorgt Christiane Dieckerhoff für Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Als ich während des Lesens in einem leichten Anflug von Enttäuschung denke, der Klappentext des Buchs verrät ja schon alles, und nicht mehr an eine Überraschung glaube, schlägt die Autorin plötzlich einen Haken und die Geschichte erscheint in einem ganz anderen Licht. Mit diesem Kniff hält sie die Spannung bis zum Ende des 352-seitigen Krimis konstant hoch.

Apropos Ende: Das läuft ziemlich überstürzt ab. Fast schon beängstigend ist dabei die schier übernatürliche Kombinationsgabe von Klaudia Wagner, die in „Spreewaldgrab“ in ihrem ersten Fall ermittelt. Christiane Dieckerhoff schreibt an einer Krimi-Reihe, in der die selbstbewusste Polizistin die Hauptrolle spielt. Ob ich auch den nächsten Band lesen werde? Sehr wahrscheinlich.

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Zum Buch bei Amazon.de: „Spreewaldgrab“

Zum Buch auf der Homepage der Ullstein Buchverlage: „Spreewaldgrab“

Zur Homepage der Autorin: Christiane Dieckerhoff

AUSLOSUNG DER VERSCHENKAKTION ZUM WELTTAG DES BUCHES

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist es soweit: Ich gebe feierlich die Namen der fünf Gewinner bekannt, die sich über ihr Wunschbuch aus der Verschenkaktion zum Welttag des Buches freuen dürfen.

Aber zuerst möchte ich 178 x DANKE sagen! 178 Teilnehmer waren es nämlich insgesamt. Wow!

Außerdem werfen wir mal einen Blick darauf, welche Bücher sich wie oft gewünscht wurden. Dazu habe ich das folgende Diagramm erstellt (Bilder zum Vergrößern einfach anklicken):

WDB_Grafik

„Unschuldslamm“ von Judith Arendt hat also knapp vor „Spurlos“ von Ashley Elston gesiegt.

Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen.

Wir kommen zur Siegerehrung und fangen an mit Platz 5:

„Weißer Schatten“ von Deon Meyer

WDB_Weißer Schatten

GEWINNERIN: BIANKA NAGY

 

Weiter geht’s mit Platz 4:

„Der Sommer der toten Puppen“ von Antonio Hill

WDB_Der Sommer der toten Puppen

GEWINNERIN: MARA BECKER

 

Hier ist Platz 3:

„Der Mann von nebenan“ von Amelie Fried

WDB_Der Mann von nebenan

GEWINNERIN: MARIA SCHNEIDER

 

Meine Damen und Herren, nun zu Platz Nummer 2:

„Spurlos“ von Ashley Elston

WDB_Spurlos

GEWINNERIN: TINA SCHOLZ

Trommelwirbel: Jetzt zu dem von Euch meistgewünschten Buch und damit zu Platz 1:

„Unschuldslamm“ von Judith Arendt

WDB_Unschuldslamm

GEWINNERIN: JILL PETERS

Herzlichen Glückwunsch an die fünf Gewinnerinnen! Ihr erhaltet nachher eine E-Mail von mir.

Wenn Ihr nicht unter den Glücklichen seid, dann verzagt nicht! Denn schon bald wird es hier die nächste Verlosung geben – nämlich dann, wenn die Facebook-Seite meines Blogs 222 Fans erreicht hat. Im Moment sind es 216. Also: Wer die Seite noch nicht geliked hat, kann mithelfen,  dass das Gewinnspiel hier auf meinem Blog so bald wie möglich startet.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai!

Eure buchstabenfaengerin Stephanie

WELTTAG DES BUCHES: 5 BÜCHER FÜR EUCH!

Einen frohen Welttag des Buches, alle miteinander!

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Der 23. April ist Jahr für Jahr der höchste bibliophile Feiertag, nämlich der WELTTAG DES BUCHES! Ein Hoch auf das geschriebene Wort!

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. und die Stiftung Lesen haben nach einem Jahr Pause die grandiose Aktion LESEFREUNDE neu aufgelegt und Botschafter für die Leselust ausgewählt. Dabei wurde eine Sonderedition von elf verschiedenen Buchtiteln gedruckt, die durch die Buch-Botschafter verschenkt werden. Auch ich bin Buchschenkerin und darf 10 Exemplare von Amelie Frieds Roman „Der Mann von nebenan“ verschenken. Familie, Freunde, Arbeitskollegen werden die glücklichen Empfänger sein – und Ihr! Ein Exemplar verschenke ich hier auf meinem Blog.

KLICKT AUF DIE EINZELNEN BUCHCOVER, UM MEHR ÜBER DAS JEWEILIGE BUCH ZU ERFAHREN!
(Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag.)

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Mein Mann wurde ebenfalls als Buchschenker ausgewählt und spendiert für Euch ein Exemplar von Deon Meyers Thriller „Weißer Schatten“.

Meyer_WeisserSchatten

Außerdem findet einmal mehr die große Verschenk-Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ statt, bei der ich mich natürlich sehr gern wieder beteilige.

Ganze 3 Bücher verschenke ich im Rahmen dieser Aktion – mit freundlicher Unterstützung durch die wunderbaren Verlage Ullstein, mixtvision und Suhrkamp, die mir die folgenden Bücher zur Verfügung gestellt haben:

„Unschuldslamm“ von Judith Arendt, erschienen bei Ullstein

Unschuldslamm

„Spurlos“ von Ashley Elston, erschienen im mixtvision-Verlag

Spurlos

„Der Sommer der toten Puppen“ von Antonio Hill (Leseexemplar), erschienen bei Suhrkamp

Der Sommer der toten Puppen

Da kommen Krimi- und Thriller-Liebhaber doch voll auf ihre Kosten. 🙂

Wie könnt Ihr mitmachen? Das erfahrt Ihr jetzt. Bitte lest Euch das Kleingedruckte aufmerksam durch!

Mitmachen/Das Kleingedruckte

1. Verlost wird je ein neues und ungelesenes Exemplar der oben genannten Bücher. Bei „Der Sommer der toten Puppen“ handelt es sich um ein Leseexemplar.

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. April 2014, 0:00 Uhr bis zum 30. April 2014, 24:00 Uhr. Ausgelost wird am 1. Mai 2014 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen. Die Glücklichen erklärt sich damit einverstanden, dass ihre vollständigen Namen hier veröffentlicht werden dürfen.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls die Gewinne auf dem Postweg verloren gehen. Aber das wollen wir ja nicht hoffen!

6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

7. WICHTIG! Bitte seid fair! Jeder darf nur 1 x mitmachen. Dabei muss er/sie  sich für eins der fünf Bücher entscheiden, das er/sie gerne hätte Dies geschieht durch ein Dropdown-Auswahlfeld im Teilnahmeformular weiter unten. Die Qual der Wahl kann ich Euch also leider nicht ersparen. 🙂 Wer mehrfach mitmacht, muss von der Verschenkaktion ausgeschlossen werden.

Teilnahmeformular

Bitte wählt Euren Wunschtitel aus! Durch einen Klick auf das ∨ bei „Ich wünsche mir folgendes Buch:(erforderlich)“ werden Euch alle 5 Titel angezeigt. Klickt dann einfach Euren Favoriten an!

Ich bin gespannt, welches der fünf Bücher das am meisten Gewünschte sein wird. 🙂 Viel Spaß beim Mitmachen und einen lesereichen Welttag des Buches wünsche ich Euch!

Abschließend nochmals vielen Dank für die liebenswürdige Unterstützung durch die Stiftung Lesen, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V., Ullstein, mixtvision und Suhrkamp! Und nun: Feiert, lest und macht mit! 🙂