Frisch rezensiert: „Der Mann zwischen den Wänden“ von Emma Ångström

Beklemmender Thriller aus Schweden

Meine Bewertung: ★★★★

Der Mann zwischen den Wänden.jpg
© Arctis Verlag

Die neunjährige Alva zieht mit ihren beiden Schwestern und ihrer Mutter in ein Mehrfamilienhaus in Stockholm. Ihr fällt es schwer, sich in der neuen Umgebung einzugewöhnen. Sie fühlt sich einsam und flüchtet sich am liebsten in die Welt der Bücher. Das Lexikon der paranormalen Phänomene hat es ihr besonders angetan, denn sie besitzt ein Faible für das Okkulte und wünscht sich nichts sehnlicher, als Kontakt mit ihrer verstorbenen Großmutter aufzunehmen.

Alva fürchtet sich vor nichts und niemandem. Selbst ein mysteriöser Mord in ihrem Wohnhaus versetzt das Mädchen nicht in Angst und Schrecken, sondern löst eine dunkle Faszination und unbändige Neugier bei ihr aus. Dabei ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was sich zwischen den Wänden des großen Hauses verbirgt …

In ihrem Thriller „Der Mann zwischen den Wänden“ (Originaltitel: „Mannen mellan väggarna“), der am 4. August 2017 im Arctis Verlag erschienen ist, sorgt die schwedische Autorin Emma Ångström von der ersten bis zur letzten Seite für eine unheimliche Atmosphäre. Und noch etwas löst dieses Buch aus: Beklemmung. Denn ausgerechnet an dem Ort, an dem man sich am sichersten fühlen sollte – in den eigenen vier Wänden nämlich – sind die ahnungslosen Bewohner des Hauses einem Mann ausgeliefert, der sich unbemerkt in ihr Leben schleicht, unter ihren Betten schläft und sie durch gut versteckte Luken tagtäglich beobachtet. Beim Lesen hat mich ständig ein ungutes Gefühl begleitet. Emma Ångström spielt geschickt mit den Ängsten der Leser. Ich habe mich jedenfalls immer wieder gefragt, was wohl zwischen den Wänden unserer Wohnung vorgeht.

Eine unterschwellige Düsternis begleitet diesen vielschichtigen Thriller, der okkulte Elemente mit schaurigen Szenen nach bester Horrorfilmmanier vereint. Noch dazu hat die Geschichte Tiefgang, denn auch das Schicksal der Hauptfiguren findet ausreichend Platz.

„Der Mann zwischen den Wänden“ wird mir als ein Buch in Erinnerung bleiben, das sich mit seinem subtilen Grauen in meinem Kopf festgesetzt hat. Dass es mir beim Lesen eines Romans die Kehle zuschnürt, kommt eher selten vor. Hier aber war es so. Die Vorstellung, von jemandem beobachtet zu werden, der uns so nahe kommt, wie es Emma Ångströms Protagonist tut, hat mich mehr als einmal schaudern lassen. Dass man dann als Leser aber nicht in der Lage ist, für diesen Mann Wut oder gar Hass zu empfinden, ist dem großartigen Plot der Autorin zu verdanken.

Obwohl manches offen bleibt und die Sprache mit den knappen Sätzen manchmal ein bisschen abgehackt wirkt, war „Der Mann zwischen den Wänden“ für mich ein aufwühlendes Leseerlebnis, das ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen werde.

→ Interessante Links

Zur Homepage des Verlags: Arctis Verlag

Zum Buch bei Amazon.de: „Der Mann zwischen den Wänden“

Auslosung des Gewinnspiels zum Welttag des Buches 2017

Knapp zwei Wochen sind seit dem Welttag des Buches 2017 vergangen. Bis gestern hattet Ihr die Möglichkeit, Euch bei der diesjährigen „Blogger schenken Lesefreude“-Aktion auf meinem Blog einen Platz im Lostopf und damit die Chance auf ein Leseexemplar von Marina Heibs sensationellem Thriller „Drei Meter unter Null“ zu sichern.

Drei Meter unter Null von Marina Heib
© Heyne Encore/Verlagsgruppe Random House

Die Gewinnchance lag letztlich bei 1 zu 53, denn insgesamt 53 Bücherfreunde haben mitgemacht. Der Zufallsgenerator http://www.random.org hat einmal mehr die Glücksfee gespielt und sich von 53 Teilnehmenden die Nummer 8 herausgepickt.

random.org WDB17
Die achte Gewinnspiel-Teilnehmerin war Sylvia Lüdke. Herzlichen Glückwunsch! Du hast gewonnen!

Vielen Dank für Eure rege Teilnahme und bis zur nächsten Verlosung!

Blogger schenken Lesefreude: Buchverlosung zum Welttag des Buches

WDB2017_Hauptlogo.png.1851680

Auch in diesem Jahr findet anlässlich des Welttages des Buches wieder die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ statt. Hunderte Bloggerinnen und Blogger verlosen Bücher oder Buchgutscheine – und auch ich mache gerne wieder mit. Die Übersicht aller teilnehmenden Blogs findet Ihr hier.

Blogger schenken Lesefreude

Diesmal möchte ich Euch mit meinem bisherigen Lieblingsbuch aus dem Jahr 2017 eine Freude machen: „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib. Wer meine Rezension zu diesem phänomenalen Thriller gelesen hat, weiß um meine Begeisterung.

Drei Meter unter Null von Marina Heib

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

© Cover und Klappentext: Heyne Encore

Der Verlag hat es viel zu gut mit mir gemeint und mir gleich zwei Leseexemplare zukommen lassen. Eins davon – ungelesen und nagelneu – verlose ich nun (mit ausdrücklicher Genehmigung) an Euch.

Wie könnt Ihr mitmachen?

Tragt einfach Euren Namen und Eure E-Mail-Adresse in das untenstehende Gewinnspielformular ein und sendet das Ganze ab.

Teilnahmebedingungen

1. Verlost wird ein Leseexemplar des Thrillers „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib – nagelneu und ungelesen.

2. Die Verlosung läuft im Zeitraum vom 23. April 2017 bis zum 5. Mai 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss das untenstehende Formular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 6. Mai 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Formulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Formulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen der Verlosung verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.


Ich möchte an der Verlosung von „Drei Meter unter Null“ teilnehmen!


 

 

Frisch rezensiert: „The Couple Next Door“ von Shari Lapena

Don’t believe the hype – oder doch?

Meine Bewertung: ★★★★★

The Couple Next Door
© Bastei Lübbe AG

„The Couple Next Door“ ist der Thriller, über den in diesem Jahr am meisten gesprochen werden wird.

(Das englische Magazin „Stylist“ über „The Couple Next Door“)

Solche vollmundigen Bewertungen wie die eben aus dem englischen Wochenmagazin „Stylist“ zitierte lösen bei mir unheimlich hohe Erwartungen an das betreffende Buch und gleichzeitig leise Zweifel aus. Ist diese Geschichte wirklich so gut?

Jedenfalls kommt man in diesem Frühjahr an dem Thriller „The Couple Next Door“ nicht vorbei. In England und den USA ist das Buch schon ein Bestseller. Bei Bastei Lübbe, dem Verlag, der die deutschen Rechte erworben hat, ist Shari Lapenas Erstling in dieser Saison der Top-Titel. Das beweist unter anderem die Guerilla-Kampagne, bei der in mehreren Großstädten mit Stickern auf und Leseproben in Briefkästen auf das Buch aufmerksam gemacht wurde. Darf man dem Hype Glauben schenken? Denn leider steckt nicht in jedem Fall Qualität hinter groß angelegten Werbeaktionen wie dieser.

Im Fall von „The Couple Next Door“ waren meine Zweifel unbegründet. Ja, dieses Buch ist großartig und es hat den Rummel, der darum gemacht hat, wirklich verdient!

Im Mittelpunkt von Shari Lapenas Debüt stehen Anne und Marco Conti. Die beiden sind jung verheiratet und frisch gebackene Eltern der kleinen Cora. Die Einladung ihrer Nachbarn zu einer abendlichen Geburtstagsfeier nehmen Anne und Marco an – obwohl die Gastgeberin im Vorfeld darum bat, Cora zu Hause zu lassen. Doch dank Babyfon und der Abmachung, halbstündlich abwechselnd nach der Kleinen zu sehen, sollte der Party nebenan nichts im Wege stehen. Als die Contis mitten in der Nacht nach Hause kommen, ist das Bettchen von Cora plötzlich leer. Für die jungen Eltern beginnt ein beispielloser Albtraum …

Zunächst ist der Leser für einige Zeit Zeuge der Ermittlungen von Detective Rasbach und seinen Kollegen. Nachbarn werden befragt, Alibis überprüft, Spürhunde eingesetzt – allerdings ohne Erfolg. Und in dem Moment, in dem man meint, die Geschichte plätschert ohne nennenswerten Fortgang (wohl aber mit Dramatik!) so dahin, kommt in der Mitte des Buches urplötzlich – und so ganz nebenbei – die überraschende Wendung, die für Erstaunen und Tempo sorgt.

Wenn ich „The Couple Next Door“ mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das „intensiv“. Es kommt äußerst selten vor, dass mich ein Buch bis in meine Träume verfolgt. Das ging mir bei Shari Lapenas Thriller aber so. Die Frage, wer hinter Coras Verschwinden steckt, hat mich einfach nicht losgelassen. Bis zur Auflösung am Ende des Buchs säumen falsche Verdächtigungen und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit den Weg.

In ihrem Debüt fügt Shari Lapena die beiden Genres Thriller und Drama zu einer faszinierenden Einheit zusammen. Sie lässt den Leser schonungslos hinter die Fassaden der vermeintlich heilen Welt ihrer wenigen, aber detailreich illustrierten Protagonisten blicken.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit der Erzählweise warm geworden bin, denn die von Rainer Schumacher aus dem Englischen ins Deutsche übertragenen Sätze sind überwiegend kurz und nüchtern. Doch je weiter ich las, desto mehr kam ich zu der Überzeugung, dass die Sprache einfach zu dieser Story passt. Und trotz dieses recht unspektakulären Schreibstils ist es Shari Lapena (und dem Übersetzer) gelungen, eine in sich schlüssige und spannende Geschichte zu erzählen, deren Ausgang der Leser schon beizeiten aufgeregt entgegenfiebert.

→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „The Couple Next Door“

Zur Homepage der Autorin: Shari Lapena

Leipziger Buchmesse 2017, Tag 3: Mein Messe-Tagebuch

Samstagvormittag, 10:00 Uhr in Leipzig: Im Congress Center Leipzig (CCL) tummeln sich in einem der Veranstaltungsräume viele junge, vorwiegend weibliche Menschen.

Die beiden Kinder- und Jugendbuchverlage CARLSEN und Thienemann-Esslinger hatten  zum Bloggerempfang #BCT17 geladen.

Zum Anbeißen: Die äußerst leckeren Cupcakes waren mit Mini-Buchcovern verziert

Dort wurde nicht nur ein kleiner Ausblick auf das Herbstprogramm beider Häuser geboten, auch drei Autorinnen und ein Autor waren eingeladen, um ihre neuesten Bücher vorzustellen und zu signieren. Das waren (bitte auf das jeweilige Cover klicken, um mehr über das Buch zu erfahren):

Laura Kneidl, „Water & Air“

water--air
© CARLSEN Verlag

Rena Fischer, „Chosen – Die Bestimmte“
cover.do

© Thienemann Esslinger

Tanja Voosen, „Nova und Avon – Mein böser böser Zwilling“

nova-und-avon-1-mein-bser-bser-zwilling.jpeg
© CARLSEN Verlag

Björn Springorum, „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen
© Thienemann Esslinger

Besonders gut beim Publikum kam Björn Springorum an, der mit seiner witzigen Art schnell die Sympathien auf seiner Seite hatte. Er erzählte, dass er sich beim Schreiben seines Horror-Fantasy-Romans „Spiegel des Bösen“ >>unfassbar gegruselt<< habe. Zu Recherchezwecken hat er Stephen Kings „Shining“ gelesen. Diesen Klassiker fand er derart zum Fürchten, dass er das Buch selbst am helllichten Tag zuklappen musste. Außerdem leidet der 1982 geborene Autor an einer ausgewachsenen Arachnophobie, der Panik vor Spinnen.

An dieser Stelle gebührt den Organisatorinnen des #BCT17-Happenings nochmal ein ganz großes Dankeschön!

Mit Björn Springorum

Mit Tanja Voosen

Am Mittag quetschte ich mich kopfschüttelnd durch Halle 3, denn eine schier nicht enden wollende Schlange wand sich durch die Gänge: Sebastian Fitzek signierte seine Bücher und zog seine Fans in Scharen an.

Doch ich hatte ein anderes Ziel, nämlich den Messestand der Verlagsgruppe Random House. Dort traf ich mich zum Interview mit Susanne Kliem, um mit ihr über ihren aktuellen Psychothriller „Das Scherbenhaus“ zu plaudern. Das Interview erscheint in den nächsten Tagen hier auf meinem Blog, aber so viel sei schon verraten: Es war eine tolle Begegnung!

Mit Susanne Kliem

Nachdem ich wegen der Menschenmassen eine gute Viertelstunde gebraucht hatte, um von Halle 3 in Halle 4 zu pilgern, empfing mich am Stand von HarperCollins Germany ein anrührendes Bild: Ganz oben im Regal standen sie in trauter Eintracht und schienen „Hallo Mama!“ zu rufen: Die beiden ersten Bände der Montana Dreams-Reihe von Jennifer Ryan. Bei diesen Büchern wurde mir die große Ehre des Erstlektorates zuteil und ich war sehr bewegt, als ich sie so da stehen sah.

Es gab aber noch mehr Grund zur Freude: Wir feierten ein kleines #HELLGOLAND-Wiedersehen (leider nur zu zweit, aber immerhin).

Meine #HELLGOLAND-Liiiiiiiiiisa!!!

Außerdem hat HarperCollins erst gestern bei der Verleihung des BuchMarkt-AWARDS 2017 Gold in der Kategorie Event/Promotion/Guerilla für die #HELLGOLAND-Kampagne abgeräumt.

img_1307-1 © HarperCollins

Der Nachmittag gehörte LovelyBooks, denn die beliebte Leseplattform hatte auch in diesem Jahr wieder zum großen Lesertreff geladen. Zu Gast war Anne Freytag, die in gewohnt lockerer Manier über ihr neues Jugendbuch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ sprach.

Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag
© Heyne Verlag

Und nun sitze ich hier im Pressezentrum, schreibe diesen Beitrag und dabei wird mir klar, dass die Leipziger Buchmesse 2017 für mich gleich vorbei ist. Morgen geht es wieder nach Hause. Es war wieder einmal eine unglaublich bereichernde und irrsinnig tolle Zeit mit vielen neuen Begegnungen und fröhlichen Wiedersehen, aber ganz ehrlich: Irgendwann leidet man an Reizüberflutung. Und deshalb freue ich mich darauf (so superschön die drei Tage in Leipzig auch wieder waren), nach Hause zu fahren, Mann und Hund in die Arme zu schließen und endlich Zeit für all die Bücher zu haben, die mit mir gemeinsam morgen die Messestadt verlassen werden.

* GEWINNSPIEL *

Zapfig von Felicitas Gruber© DIANA Verlag

Hier sind die letzten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

R N A L R


Gewinnspielformular


Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Leipziger Buchmesse 2017, Tag 1: Mein Messe-Tagebuch

Habe ich wirklich gesagt, der Donnerstag sei der ruhigste Messetag? Ob dieser Feststellung beschleichen mich leise Zweifel, als ich am Mittag die Halle 1 betrete: Mangafreaks und Schulklassen tummeln sich dort zuhauf.

Mein erster Anlaufpunkt in diesem Jahr ist der Stand des buchjournals in Halle 5. Dort gibt es nämlich einen sagenhaften Automaten: Den BuchProfiler. Einfach freundlich in die Kamera lächeln – und schon spuckt das Maschinchen mittels Gesichtserkennung eine Buchempfehlung aus.

Auweia …

Mein lieber Freund Klaus lag mit seiner Wette übrigens daneben, denn er war fest davon überzeugt, bei mir müsse es sich bei der Buchempfehlung in jedem Fall um ein Kochbuch handeln. Tatsächlich war es aber „Burli“ von Bernd Fischerauer. Ich muss zugeben, von diesem Buch hatte ich noch nie gehört. Ist auch kein Drama, denn der Roman erschien erst am 27. Februar 2017. Und darum geht es:

Der Teenager Adolf Wretschnig lebt im Graz der Nachkriegszeit. Er hat eine kleine Schwester, sein Vater ist Keksvertreter, seine Mutter Hausfrau. Das Leben könnte friedlich verlaufen für den Buben. Wäre da nicht die Sache mit der Vergangenheit seines Vaters, die sich Adolf, von allen Burli genannt, nach und nach bedrohlich erschließt. Da gibt es geheimnisvolle Fremde, die plötzlich an der Tür klingeln, eine verführerische Nachbarin, Erwachsene, die immer ein Geheimnis mehr haben, als Burli durchschaut, aber auch seine erste große Liebe Wiltrud und seinen Onkel Hubert, den Antifaschisten und Kinobetreiber. Am Ende kommt es zu einem großen Showdown – die Geheimnisse der Erwachsenen aber lassen sich weiterhin nur erahnen.

© Cover und Klappentext: Picus Verlag

Okay, wahrscheinlich lag es an dem Schlagwort „Keksvertreter“. 🙂

In Halle 2 lauschte ich anschließend Ulla Scheler bei der Lesung aus ihrem Jugendbuch „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“.


Danach betraten Andrea Badey und Claudia Kühn die Lesetreff-Bühne und lasen abwechselnd und gut gelaunt aus ihrem sensationellen Jugendroman „Strom auf der Tapete“.

Die beiden Autorinnen sind ein unglaublich sympathisches Duo Infernale.

Claudia Kühn, ich und Andrea Badey nach der Lesung

Im Forum Literatur „buch aktuell“ gewährte J. R. Dos Santos Einblicke in seinen 608 Seiten starken Roman „Das Einstein Enigma“, bevor Autorin Marina Heib und Marcus Naegele von Heyne Hardcore/Heyne Encore dem Publikum den grandiosen Thriller „Drei Meter unter Null“ vorstellten.

J. R. Dos Santos (rechts)

Marina Heib und Marcus Naegele

Marina Heib, die hauptsächlich Drehbücher für Fernsehserien verfasst, hat mit dem Schreiben von düsteren Krimis und Thrillern einen Ausgleich zur „Heile Telenovela-Fernsehwelt“ gefunden, wie sie sagt. Nach der Lesung nahm sie sich Zeit für das Signieren ihres neuen Buchs.

Marina Heib und ich

Im Pressezentrum gönnte ich mir im Anschluss einen leckeren Milchreis (eins der Messehighlights in jedem Jahr), bevor der erste Tag auf der Leipziger Buchmesse sich dem Ende neigte.

Pause: Milchreis und Käffchen 

Es war also ein vergleichsweise ruhiger und entspannter erster Messetag. Morgen wird es dann nicht mehr so sein, denn es stehen einige Termine und Treffen, auf die ich mich sehr freue, in meinem Kalender.

* GEWINNSPIEL *

Zapfig von Felicitas Gruber©DIANA Verlag

Auch in diesem Jahr gibt es wieder das bewährte Buchmesse-Gewinnspiel. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die ersten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

M I O M

Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!