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Frisch rezensiert: „Quälender Hass“ von Linda Castillo

Keine Ermüdungserscheinungen bei US-Erfolgsautorin Linda Castillo

Meine Bewertung:  ★★★★★

© S. FISCHER Verlag GmbH

Als Kate Burkholder, die Polizeichefin von Painters Mill, an diesem Herbsttag die verlassene Farm betritt, findet sie eine grausam zugerichtete weibliche Leiche und ein verstörtes kleines Mädchen vor. Doch damit nicht genug: Die Schwester des Mädchens ist entführt worden. Alle verfügbaren Kräfte werden zum Tatort gerufen. Und Kate Burkholder muss gleich in zwei Fällen ermitteln: Einerseits hat sie es mit der Aufklärung des brutalen Mordes zu tun, während ihr andererseits die Zeit bei der Suche nach dem verschwundenen Kind im Nacken sitzt.

US-Autorin Linda Castillo legt in ihrem aktuellen Thriller „Quälender Hass“ ohne langes Vorgeplänkel direkt mit der Geschichte los. Und die hat es in sich. Die Schöpferin der erfolgreichen Thriller-Reihe um Kate Burkholder zeigt auch beim inzwischen elften Band keinerlei Ermüdungserscheinungen.

Schon das Setting sorgt für Gänsehautmomente. Eine verlassene Farm, Weite, Einsamkeit … Mit ihren bildlichen Beschreibungen lässt Linda Castillo den amischen Teil Ohios lebendig werden. Und auch die Story ist wirklich stark. Nur langsam zieht sich die Schlinge um den Täter zu und Spannung bis zum Schluss ist garantiert.

In „Quälender Hass“ verwebt die Spiegel-Bestseller-Autorin einen mitreißenden Kriminalfall mit einem Familiendrama im Spannungsfeld zwischen Amischen und „Englischen“, wie die amische Bevölkerung diejenigen bezeichnet, die nicht nach deren Überzeugungen leben. Außerdem gewährt Linda Castillo ihrer Leserschaft einen Blick hinter die Kulissen der amischen Welt, die gleichermaßen faszinierend wie seltsam anmutet.

Selbst wenn man nicht alle Bände der Reihe gelesen hat, kann man problemlos in die Geschichte einsteigen. Jeder Fall für Kate Burkholder ist in sich abgeschlossen und man braucht keine reihenspezifischen Vorkenntnisse, um der Story problemlos zu folgen.

Besonders sympathisch: Kate Burkholder ist auch im elften Fall noch immer die „Alte“: Eine nach außen hin toughe Frau, die mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, ihre sensible Seite aber geschickt vor anderen verbirgt.

Linda Castillo ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Die gute Nachricht für alle Fans der beliebten Thriller-Reihe: Am 28. Juli 2021 wird mit „Dein ist die Lüge“ Band 12 erscheinen. Es ist also kein Ende in Sicht – zum Glück!

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Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Quälender Hass“

Zum Buch bei Amazon: „Quälender Hass“

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Frisch rezensiert am Indiebookday: „Die Stille vor dem Sturm“ von Marina Heib

Heute ist Indiebookday – ein bibliophiler Feiertag, der seit 2013 die unabhängigen, kleinen und Independent-Verlage feiert! Passend zu diesem Anlass möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das erstens aus einem unabhängigen Verlag stammt und mir zweitens überaus spannende Lesestunden beschert hat: „Die Stille vor dem Sturm“ von Marina Heib, erschienen im Pendragon Verlag. Der Pendragon Verlag hat seinen Sitz in Bielefeld und wurde 1981 gegründet. Mehr erfahrt Ihr auf der Verlagshomepage.

Übrigens seid Ihr herzlich eingeladen, beim Indiebookday unter dem Hashtag #indiebookday vollkommen virenfrei mitzufeiern. Wie das geht, ist auf der Homepage des Indiebookday kurz und gut erklärt.

Also, passt auf Euch auf, bleibt zu Hause und feiert den Indiebookday!

Mitreißender Thriller mit spannendem Setting

Meine Bewertung: ★★★★

© Pendragon Verlag

Auf die Autorin Marina Heib bin ich zum ersten Mal durch ihren großartigen Thriller „Drei Meter unter Null“ gestoßen. Deshalb wollte ich natürlich auch ihr aktuelles Buch „Die Stille vor dem Sturm“ unbedingt lesen, das am 18. September 2019 im Pendragon Verlag erschienen ist. Dem Genre ist die Autorin dabei treu geblieben. „Die Stille vor dem Sturm“ ist ebenfalls ein Thriller.

Die Geschichte spielt auf einer Yacht, die von den drei Söhnen eines Kielers Reeders in die Karibik überführt werden soll. Auch ein paar Freunde werden mit von der Partie sein – so zumindest sieht es der Plan vor. Doch ein paar unvorhergesehene Ereignisse führen dazu, dass sich der entspannte Segeltörn schon bald in einen echten Horrortrip verwandelt …

Dass Marina Heib auch als Drehbuchautorin arbeitet, merkt man ihren Büchern an. In „Die Stille vor dem Sturm“ lässt sie das Geschehen wie einen Film vor dem geistigen Auge des Lesers ablaufen. Das von ihr gewählte Setting ist überaus spannend, denn eine Yacht auf offener See bietet schließlich keinerlei Fluchtmöglichkeiten – und auch mit einer Rettung von außerhalb ist nicht zu rechnen, wenn – wie hier – die gesamte Kommunikationsanlage ausfällt. Deshalb sind die Protagonisten ihrem Schicksal auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Doch nicht nur das macht diesen Thriller so mitreißend, sondern auch die Dynamik innerhalb der Gruppe. Genug Zündstoff hat Marina Heib ihren Protagonisten mit auf den Weg gegeben und die unterschiedlichen Charaktere tun ihr Übriges, um die Atmosphäre auf der Yacht alles andere als langweilig werden zu lassen.

Einen Stern musste ich leider abziehen, denn als Landratte war für mich die üppige Verwendung des Seglerlateins nicht oder nur schwer zu verstehen. Ein Glossar im Anhang hätte mir an dieser Stelle das Lesen erleichtert beziehungsweise die Google-Suche erspart.

Dennoch ist es Marina Heib einmal mehr gelungen, mich mit ihrem klugen Plot und der durchweg aufrechterhaltenen Spannung vollkommen zu fesseln. Mit „Die Stille vor dem Sturm“ war ein packendes Lesevergnügen!

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Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Die Stille vor dem Sturm“

Zum Buch bei Amazon.de: „Die Stille vor dem Sturm“

Zur Homepage der Autorin: Marina Heib 

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Auslosung der Gewinner der „Zornesbrand“-Blogtour

Die Blogtour zu Saskia Berweins neuem Thriller „Zornesbrand“ ist nun leider schon vorbei.

Ihr hattet die Chance auf diese tollen Preise:

HAUPTPREIS
Die komplette Leitner- und Grohmann-Reihe („Todeszeichen“, „Herzenskälte“, „Seelenweh“, „Wundmal“ und „Zornesbrand“) als Taschenbuch (Band 1 – 4 LYX-Ausgabe, Band 5 Kuneli-Ausgabe) ODER wahlweise eine Wohnzimmerlesung bei der/dem Gewinner/in zu Hause (der/dem Gewinner/in entstehen keine Kosten – außer der Arbeit, die Freunde zusammenzutrommeln und für Snacks und Getränke zu sorgen (für Snacks und Getränke gibt es 25 EUR Zuschuss vom Verlag).

2. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch und ein weiteres Taschenbuch aus der Reihe zur Wahl (mit Wunschwidmung)

3. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch (mit Wunschwidmung)

Die Glücksfee hat nun fleißig ihr Werk verrichtet und folgende Namen aus dem Lostopf gefischt:

1. Areti

2. Andrea Verhalen

3. Karin

Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Gewinner, bitte meldet Euch bis Mittwochabend (03.07.2019) per E-Mail unter info@saskia-berwein.de oder über die Saskia Berwein-Facebook-Seite.

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Blogtour „Zornesbrand“: Interview mit Autorin Saskia Berwein

Der letzte Tag der Blogtour zu „Zornesbrand“ ist angebrochen.

Ich freue mich sehr, dass ich mit Autorin Saskia Berwein ein Interview führen durfte, in dem sie mir viele spannende Einblicke in ihr aktuelles Buch und den von ihr gegründeten Kuneli Verlag gegeben hat.

SASKIA BERWEIN
© Saskia Berwein

Wie bist Du auf die Idee für „Zornesbrand“ gekommen?

Ohne zu spoilern kann ich hier leider nicht allzu viel verraten. Die kranken und giftigen Beziehungen zwischen missbrauchenden Männern und misshandelten Frauen haben mich schon immer interessiert. Die Co-Abhängigkeit, die es den Frauen unmöglich macht, zu gehen, die Angst derer, die den Absprung geschafft haben, die hieraus resultierenden Angststörungen. Zum zweiten Strang des Buches hat eindeutig die Musik beigetragen, die ich selbst auch höre, da kam mir sehr spontan die Idee, dass sich die Texte wunderbar für anonyme Drohungen eignen würden.

In „Zornesbrand“ versetzt Du Dich auf erschreckend reale Weise in die Psyche eines Mörders. Wie gelang Dir das? Muss man jetzt Angst vor Dir haben?

Wenn man meinen ehemaligen Kolleginnen glauben will: Ja, muss man. 🙂 Spaß beiseite: Nein, ich bin schon auf langweilige Art und Weise harmlos, es sei denn, ich sitze hinterm Steuer, da werde ich richtig aggressiv … Wie es mir gelingt, mich in die Psyche von Mördern und Triebtätern zu versetzen, darauf habe ich keine konkrete Antwort. Vielleicht liegt es an meiner Fantasie und der vielen Fachliteratur, die ich insbesondere zum Thema Mord gelesen habe.  Mir gelingt das „Umschalten“ tatsächlich recht einfach … ob da doch noch irgendetwas Verborgenes in mir steckt?

Die Fälle von Leitner und Grohmann spielen in der fiktiven hessischen Stadt Lemanshain. Gibt es einen Grund, warum Du keine tatsächlich existierende Stadt als Schauplatz für Deine Kriminalromane gewählt hast?

Für mich war von Anfang an klar, dass ich nicht der Typ für Lokalkolorit bin. Es sollte um die Geschichten und die Charaktere gehen, nicht um den Schauplatz. Deshalb habe ich mich an Karin Slaughter orientiert, die für ihre erste Reihe ein ganzes County erfunden hat, in gewisser Weise ist die Wahl einer fiktiven Stadt also auch eine Hommage. Eine Stadt zu erfinden lässt mir als Autorin natürlich auch sämtliche Freiheiten, bevor ich mich einmal für etwas festgelegt habe – es ermöglicht aber auch dem Leser, seiner Fantasie vollkommen freien Lauf zu lassen. Zumindest mir geht es immer so, dass mich Straßennamen und Ortsnennungen innerhalb existierender Städte im Lesefluss gestört haben – gibt es die Straße nun wirklich? Wie sieht es da in echt aus? Stimmt das alles so, wie es der Autor mir schildert? Dem wollte ich entgegenwirken.

Jennifer Leitner und Oliver Grohmann sind zwei grundverschiedene Charaktere. Wem von beiden bist Du ähnlicher?

Das ist eine gar nicht so leicht zu beantwortende Frage. Ich denke, in mir steckt von beiden etwas. Von Jennifer habe ich definitiv die Ungeduld und die Liebe zu Tieren, mit Oliver teile ich den Musikgeschmack und die Zurückhaltung, die ich allerdings manchmal lieber mit Jennifers Geradlinigkeit tauschen würde … Leute, die mich kennen, entdecken immer wieder Parallelen, die mit persönlich beim Schreiben gar nicht bewusst sind, aber sie erkennen mich. Das ist ein bisschen gruselig …

Wie lange hast Du an „Zornesbrand“ geschrieben?

Die erste Hälfte habe ich abends neben der Arbeit geschrieben. Neben dem Beruf bleibt nicht so viel Zeit, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau, wann ich angefangen habe. Die zweite Hälfte habe ich im Sommerurlaub 2018 geschrieben. Eigentlich wollten wir wandern gehen, doch nach einem Treppensturz war ich nicht mal für kleine Touren zu gebrauchen, saß auf der Terrasse und habe geschrieben. Das war ein richtiger Flow und ich habe den Roman in diesen drei Wochen fertiggestellt.

Du schilderst die Abläufe eines Gerichtsverfahrens sehr wirklichkeitsnah und detailgetreu. Inwiefern kommt Dir beim Schreiben Deine Ausbildung im Justizdienst zugute?

Ich habe zwar eine Ausbildung zur Justizfachangestellten gemacht, aber niemals in dem Beruf gearbeitet. Ich bin direkt nach der Ausbildung aus dem Öffentlichen Dienst geflohen. Allerdings war die Zeit der Ausbildung sehr prägend, denn auch als Azubi hat man die echten Akten in der Hand und wir durften auch in einige Verhandlungen als Zuschauer, wenn die Ausbilder andere Verpflichtungen hatten. CSI beim Abendessen gucken geht, aber ordnerweise Fotos einer Leiche betrachten, die drei Wochen im Hochsommer in der Wohnung gelegen hat … brrr. Die Gerichtsverhandlungen waren auch damals schon sehr spannend und aufschlussreich.

Wann hast Du den Entschluss gefasst, die Reihe trotzdem fortzuführen, nachdem bekannt wurde, dass es für Leitner und Grohmann keine Zukunft bei Bastei Lübbe (LYX) geben wird?

Die Zeit nach dem Aus bei Bastei Lübbe war sehr wechselhaft, mal wollte ich hinschmeißen, dann wieder war da noch immer eine Geschichte zu erzählen. Es brauchte seine Zeit, dann entschied ich, die Reihe fortzuführen und zu Ende zu bringen. Nichts ärgerte mich als Leser mehr, als wenn Reihen einfach mittendrin eingestampft wurden. Und auch als Autorin wollte und konnte ich nicht einfach alles so enden lassen. Nachdem ich die erste Version vollkommen über Bord geworfen hatte, die noch von den Verlagsvorstellungen beeinflusst war, konnte ich frei an Band 5 rangehen. Da dachte ich noch gar nicht daran, wie die Story veröffentlicht werden sollte … Die Geschichte von Jennifer und Oliver musste einfach weiter erzählt werden. Wann der Entschluss genau feststand, kann ich heute gar nicht mehr so genau sagen.

Mit der Gründung des Kuneli Verlags hast Du Leitner und Grohmann ein neues Zuhause gegeben. Nun ist es ja sicherlich kein Kinderspiel, einen eigenen Verlag zu gründen. Wie bist Du konkret vorgegangen?

Zuerst stellte sich die Frage: Selfpublishing oder Verlag? Beides hat seine Vor- und seine Nachteile, für mich überwogen die Vorteile eines Verlags. Also habe ich mir Literatur besorgt – über die Gründung eines Klein-Verlags und als für mich geklärt war, dass es eine UG werden sollte, entsprechende Literatur hierzu. Ich habe mir einen Fahrplan erstellt und als dann das Stammkapital zusammen war, wurde es ernst. Nach und nach habe ich alle notwendigen Schritte der Gründung abgearbeitet, Satzprogramm gesucht und gefunden, Homepage mit Shop aufgebaut, Cover erstellt, Roman gesetzt, Druckerei gesucht und gefunden, kalkuliert, mich mit dem Thema Buchhaltung auseinandergesetzt … Es ist und war wahnsinnig viel Arbeit, da ich aber grundsätzlich gerne hinzulerne, hat es sich definitiv gelohnt. Trotz aller Vorbereitung lerne ich tagtäglich dazu und habe doch noch einige Überraschungen erlebt. Gründen in Deutschland ist nicht einfach und einige Strukturen im Verlagswesen eindeutig nicht auf die ganz Kleinen ausgelegt. Ich sehe den Verlag als erweitertes Hobby, die Gewinne, sofern es welche geben sollte, werden alle wieder reinvestiert. Die Gründung eines Verlags zum alleinigen Broterwerb würde ich niemandem empfehlen, es sei denn er hat ein entsprechend hohes Kapital zur Verfügung.

Ein großes Verlagshaus wie Bastei Lübbe kümmert sich ja um sämtliche Belange bei einem Buch – Covergestaltung, Lektorat, Korrektorat, Satz etc. War es schwer für Dich, eigenständig Experten für all diese Dienstleistungen zu finden?

Das begrenzte Budget zwang mich dazu, selbst Expertin zu werden. Covergestaltung und Satz stammen von mir selbst, das Lektorat habe ich zwei Menschen anvertraut, die zwar keine ausgebildeten Experten sind, aber belesen, gebildet und sich auch mit der Reihe gut auskennen. Auch die Homepage ist Marke Eigenbau. All dies hätte auch schief gehen können. Cover, Satz und auch Lektorat sind sicher nicht so perfekt wie in einem großen Verlag, der Tausende Euro investieren kann, mit dem Ergebnis bin ich trotzdem sehr zufrieden. Kuneli ist ein Ein-Frau-Unternehmen und wird das auch in absehbarer Zukunft bleiben. Vieles dauert dadurch natürlich länger, denn ich habe persönlich einen gewissen Qualitätsanspruch und sehe auch noch umzusetzendes Verbesserungspotenzial.

Planst Du, auch Bücher anderer Autor/innen im Kuneli-Verlag zu veröffentlichen?

Zu Beginn war das kein Thema, da türmte sich ein riesiger Berg Arbeit vor mir auf und es ging in erster Linie darum, Jennifer und Oliver weiter ermitteln zu lassen. Mit zunehmender Erfahrung und verstreichender Zeit kamen aber natürlich die Ideen … 🙂 Derzeit spiele ich mit dem Gedanken, Kuneli zukünftig zur Heimat von Reihen diverser Genres zu machen, die von großen Verlagen gecancelt wurden. Einige alte Schätze und Bücher, die ich selbst auf Englisch gelesen habe und die nie ins Deutsche übersetzt wurden, sind mir auch schon ins Auge gefallen. Aber das ist definitiv noch Zukunftsmusik und auch eine Frage der finanziellen Mittel.

Wie geht es mit Leitner und Grohmann weiter? Wann dürfen sich die Fans auf eine Fortsetzung freuen?

Band 6 ist für 2020 geplant, wenn nicht allzuviel dazwischen kommt, wieder für Juni. Falls es früher wird, auch früher. Mit festen Daten kann ich jetzt leider noch nicht dienen.

GEWINNSPIEL

Was wäre eine Blogtour ohne Gewinne? Ihr habt die Chance auf diese tollen Preise:

HAUPTPREIS
Die komplette Leitner- und Grohmann-Reihe („Todeszeichen“, „Herzenskälte“, „Seelenweh“, „Wundmal“ und „Zornesbrand“) als Taschenbuch (Band 1 – 4 LYX-Ausgabe, Band 5 Kuneli-Ausgabe) ODER wahlweise eine Wohnzimmerlesung bei der/dem Gewinner/in zu Hause (der/dem Gewinner/in entstehen keine Kosten – außer der Arbeit, die Freunde zusammenzutrommeln und für Snacks und Getränke zu sorgen (für Snacks und Getränke gibt es 25 EUR Zuschuss vom Verlag).

2. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch und ein weiteres Taschenbuch aus der Reihe zur Wahl (mit Wunschwidmung)

3. PREIS
„Zornesbrand“ als Taschenbuch (mit Wunschwidmung)

Was müsst Ihr tun, um Euch die Chance auf einen dieser Gewinne zu sichern? Beantwortet einfach die folgende Frage in den Kommentaren unter diesem Beitrag:

HER MIT EUREN KRIMI- UND THRILLER-EMPFEHLUNGEN: WAS IST EUER LIEBLINGSBUCH IN SACHEN SPANNUNG?

Auf jedem Blog könnt Ihr ein Los sammeln und damit Eure Gewinnchance erhöhen, wenn Ihr dort die Tagesfrage beantwortet. Teilnehmen könnt Ihr bis Sonntag, den 30.06.2019 um 20:00 Uhr. Die Namen der Gewinner werden am Montag ausgelost und bekanntgegeben.
Hier kommt Ihr direkt zu allen teilnehmenden Blogs:
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Frisch rezensiert: „Zornesbrand“ von Saskia Berwein

Eindrucksvolle Blicke in die Seele eines Mörders

Zornesbrand© Kuneli Verlag

Meine Bewertung:  ★★★★

Die Kommissarin Jennifer Leitner und der Staatsanwalt Oliver Grohmann suchen im hessischen Lemanshain fieberhaft nach einem Vergewaltiger. Er scheint einen ganz bestimmten Frauentyp zu bevorzugen – jung, schlank, brünett. Die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und der Täter steigert seine Gewaltexzesse noch: Bald wird eine weibliche Leiche entdeckt, die exakt in das Beuteschema des Unbekannten passt. Leitner und Grohmann wollen das Phantom zu fassen bekommen, bevor es wieder zuschlägt …

Fast vier Jahre mussten sich die Fans von Saskia Berwein gedulden, doch das Warten hat sich gelohnt: Am 1. Juni 2019 erschien mit „Zornesbrand“ der fünfte Fall für Leitner und Grohmann. Während die ersten vier Bände der Reihe bei LYX veröffentlicht worden sind, hat Autorin Saskia Berwein „Zornesbrand“ nun im eigens von ihr gegründeten Kuneli Verlag herausgebracht. Optisch gibt es keinerlei Abstriche – das neue Buch fügt sich trotz des Verlagswechsels harmonisch in die Reihe ein.

Da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt, ist es nicht unbedingt nötig, vor der Lektüre von „Zornesbrand“ die Vorgänger gelesen zu haben. Allerdings wird im neuen Buch auf einige Begebenheiten aus den vorangegangenen Büchern Bezug genommen – ebenso, wie die Kenner der Reihe sich über ein Wiedersehen mit Personen freuen können, die bereits in den vorhergehenden Romanen eine Rolle gespielt haben. Insofern empfehle ich die chronologische Vorgehensweise bei der Leitner- und Grohmann-Reihe. Dadurch werden manche Ereignisse in „Zornesbrand“ einfach „runder“.

Ebenso stark wie kontrastreich sind einmal mehr die beiden Protagonisten: Die sture, aufbrausende und dennoch zutiefst sensible Jennifer Leitner, die Regeln gern großzügig auslegt, und der besonnene, charmante Staatsanwalt Oliver Grohmann. Doch diesmal schleichen die beiden umeinander herum und viel Unausgesprochenes steht zwischen ihnen. Das mag zum einen an Jennifers neuem Kollegen Frank liegen, denn bevor er auftauchte, mischte Staatsanwalt Grohmann gerne ganz vorn bei den Ermittlungen mit. Aber auch die private Beziehung zueinander macht Jennifer und Oliver zu schaffen …

Wirklich fasziniert hat Saskia Berwein mich damit, wie sie die Innenwelt des Täters beschreibt. Sie versetzt sich so frappierend real in die Psyche des Täters hinein und lotet derart bildhaft aus, was ihn zu seinen Taten antreibt, dass man fast geneigt ist, Angst vor der Autorin zu entwickeln. 🙂

Ansonsten ist der Schreibstil in „Zornesbrand“ nüchtern, streckenweise fast schon sachlich. Auf mich hat er mitunter kühl-distanziert gewirkt.

Dem Plot tut das allerdings keinen Abbruch. „Zornesbrand“ ist ein durchweg spannendes Buch mit einer überraschenden Auflösung. Spannung kann Saskia Berwein, das hat sie in allen fünf Büchern der Reihe – und damit auch mit ihrem aktuellen Thriller – eindeutig bewiesen.

Bleibt zu hoffen, dass die Leitner- und Grohmann-Fans nicht erneut vier Jahre bis zum nächsten Band warten müssen!

→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage der Autorin: „Zornesbrand“

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Zornesbrand“

Zur Facebook-Seite der Autorin: Saskia Berwein

BLOGTOUR ZU „ZORNESBRAND“

Wenn Ihr mehr über das Buch erfahren wollt, dann lade ich Euch im Namen von Saskia Berwein und meinen geschätzten Bloggerkolleginnen herzlich zur gerade stattfindenden Blogtour zu „Zornesbrand“ ein. Dort bekommt Ihr jede Menge Informationen rund um das Buch – und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas! Hier ist der Fahrplan:

Blogtour Zornesbrand.png

Also, schaut auf den Blogs vorbei! Wir freuen uns auf Euch!

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Frisch rezensiert: „Stille Schwester“ von Martin Krist

Ein Thriller mit (zu) viel Tempo

Meine Bewertung:  ★★★

Stille Schwester© R & K, Martin Krist

Eine getötete Rentnerin, ein Junge, der bei einem Brandanschlag auf einen türkischen Laden in Berlin-Kreuzberg ums Leben kommt, ein ermordeter werdender Vater, dazu noch zwei weitere ungeklärte Tötungsdelikte, die zu einer Serie zu gehören scheinen: Die Mordkommission um Henry Frei hat wirklich alle Hände voll zu tun.

Nach „Böses Kind“ schickt der Berliner Schriftsteller Martin Krist seinen Protagonisten Henry Frei in „Stille Schwester“ zum zweiten Mal auf Mörderjagd. Der erste Band der Reihe endete mit einem Cliffhanger par excellence und ließ dabei so manche Frage offen. „Stille Schwester“ bringt, so viel sei verraten, Licht ins Dunkel. Dennoch sollte man den ersten Teil unbedingt vorher gelesen haben, denn sonst läuft man leicht Gefahr, den roten Faden zu verlieren.

Ein pedantischer Kommissar, eine kränkelnde Ermittlerin und ein übermotivierter Jungspund – diese drei Figuren bilden den Kern des Teams, das aufgrund der unterschiedlichen Charaktere allerhand sozialen Sprengstoff bietet. Auch die Story wird niemals ermüdend – ganz im Gegenteil: Die Kommissare hetzen in atemberaubendem Tempo von Tatort zu Tatort. Aus all den Ereignissen, die Martin Krist auf 232 Buchseiten komprimiert, hätten andere Autoren womöglich eine Trilogie gemacht. Ich gebe ehrlich zu, dass ich manchmal mit dem Tempo des Thrillers nicht Schritt halten konnte.

Doch Martin Krist wäre nicht Martin Krist, wenn er in all die Gräuel nicht die Tristesse der Großstadt und zwischenmenschliche Unzulänglichkeiten eingebaut hätte. Das ist ihm einmal mehr hervorragend gelungen. Berlin im Schneematsch, kalt, grau, trostlos – diese Kulisse bildet den perfekten Rahmen für die rasante Handlung des Thrillers! Mittendrin eine junge Frau, die sich glücklich verliebt wähnt – und sich dann verbittert fragen muss, ob sie ihrem Lebensgefährten überhaupt noch trauen kann. Für kleine Atempausen zwischen den Kapiteln sorgen E-Mails an Kommissar Frei, die er von einem unbekannten Absender erhält, der darin seine Kindheit und das problematische Verhältnis zu seiner Schwester schildert.

Alles in allem ist „Stille Schwester“ ein absolut lesenswerter Stoff, aber hin und wieder hat mich die Schnelligkeit der Handlung und die Flut der Ereignisse überrollt. Nichtsdestotrotz möchte ich natürlich wissen, wie es weitergeht! Ein dritter Teil der Henry Frei-Reihe ist bisher noch nicht angekündigt worden. Aber da Martin Krist bekanntlich fast schon schneller schreibt, als man lesen kann, wird der nächste Band sicher nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Erst vor wenigen Tagen hat er den Auftaktband zu einer neuen Thriller-Serie veröffentlicht: „Freak City – Hexenkessel„. Martin Krist hat jede Menge Crime im Blut!

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Zum Buch bei Amazon.de: „Stille Schwester“

Zur Homepage des Autors: Martin Krist

Zum Buchtrailer von „Freak City – Hexenkessel“

Veröffentlicht in Leipziger Buchmesse 2018

Leipziger Buchmesse 2018: Mein Messe-Tagebuch – mit Gewinnspiel

Tag 1 – Donnerstag, 15. März 2018

Laufleistung: 12,6 km

Wetterlage: Sonnenschein

Mein Besuch auf der Leipziger Buchmesse 2018 startete mit einem Besuch am Stand der Koordinierungsstelle der Dekade für Alphabetisierung. Dort fand ein Speed-Quiz mit dem klangvollen Namen „Wischmopps oder Wischmöppe?“ statt, das sehr unterhaltsam war. Bei der Frage, was Aschenputtel eigentlich zählte, scheiterten manche. 🙂 Richtige Antwort: Linsen natürlich.

Der Stand von TWENTYSIX war die nächste Anlaufstelle. Der Selfpublisher-Verlag hatte sich gemeinsam mit den kreativen Köpfen von Snipsl einen echten Knaller ausgedacht, nämlich einen Rekordversuch,  der unter der Überschrift „Der Roman mit den meisten Autoren der Welt“ stand.

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© TWENTYSIX/Snipsl

Der Anfang des Romans „Bei Anruf Chaos“ war vorgegeben. Jeder Messebesucher, der sich einmal als Autor versuchen wollte, durfte dem vorher Geschriebenen zwei eigene Sätze hinzufügen. Und so sollte Satz für Satz eine Geschichte daraus entstehen. Spaß gemacht hat’s auf jeden Fall.  In der Snipsl-App konnte man das Gesamtkunstwerk live mitverfolgen. Dort steht der inzwischen fertige Roman auch in Gänze zum Lesen zur Verfügung.

Ernste Töne wurden dagegen bei der Lesung zum Buch „Mundtot? Stasi-Opfer der DDR-Haftpsychiatrie klagt an“ von Lothar Tiedtke angeschlagen.

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© underdog Verlag

Wir blieben in der Sachbuch-Sparte. Weiter ging es mit einem Vortrag von Dr. Christine Altstötter-Gleich, die den Ratgeber „Perfektionismus – Mit hohen Ansprüchen selbstbestimmt leben“ verfasst hat.

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© BALANCE Verlag

„True perfection has to be imperfect.“

Noel Gallagher

Sich dieses Zitat zu verinnerlichen ist natürlich alles andere als leicht, aber ein paar kleine Tricks und Kniffe hat die Dozentin verraten. Beispiel gefällig? „Denken Sie grau.“ Das hört sich nicht spannend an, ist aber wesentlich entspannter, als die Welt nur in schwarz und weiß zu sehen. Ich werde versuchen, diesen Rat zu beherzigen.

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Dr. Christine Altstötter-Gleich (rechts) bei ihrem Vortrag

Am Rowohlt-Stand traf ich die Autorin Susanne Fischer, die mit „Wolkenkönigin“ am 20. Februar 2018 ein Jugendbuch für Teenies ab 14 veröffentlicht hat, das mit seinem knalligen Cover ein echter Eyecatcher ist. Sie hat schon mehrere Bücher geschrieben, aber „Wolkenkönigin“ ist ihr erstes Jugendbuch, in dem Corinna im Mittelpunkt steht. Deren Vater hat eine neue Familie und Inna, wie die Protagonistin in der Kurzform genannt wird, ist mit ihrem behinderten Bruder und der Mutter umgezogen. Als sie erfährt, was vor einiger Zeit an ihrer neuen Schule passiert ist, kommt gehörig Action in die Geschichte.

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© Rowohlt Verlag

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Susanne Fischer und ich sprachen über ihr Jugendbuch „Wolkenkönigin“

Beim Fachvortrag „Was dem Lektorat auffällt“ habe nicht nur ich eifrig mitgeschrieben, sondern auch viele der anwesenden Zuhörer. Ob sich in diesen Reihen die nächsten Bestseller-Autoren versteckten? Wer weiß …

Tag 2 – Freitag, 16. März 2018

Laufleistung: 8,2 km

Wetterlage: Schneeschauer

Huch, was will dieses weiße Zeug denn hier? Zum Glück ist die Leipziger Buchmesse keine Outdoor-Veranstaltung. Zwischen all den Büchern konnte man das wenig einladende Wetter draußen hervorragend vergessen.

In den zweiten Messe-Tag startete ich mit Petra Hammesfahr. Die beliebte Schriftstellerin las aus ihrem neuen Roman „Als Luca verschwand“ und unterstrich dabei, dass sie sich in ihren Büchern den Dramen, die im Kleinen geschehen, widmet. Zu Gewaltorgien lasse sie sich beim Schreiben ihrer Romane nicht hinreißen. Deshalb seien ihre Bücher klassische Psychothriller, so die Autorin.

Als Luca verschwand von Petra Hammesfahr
© DIANA Verlag

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Petra Hammesfahr

Spannend blieb es, denn am Messestand von Rowohlt gab sich Horst Eckert die Ehre. Der sympathische Wahl-Düsseldorfer und ehemalige Journalist stellte den aufmerksam lauschenden Bloggerinnen und Bloggern seinen neuen Thriller „Der Preis des Todes“ vor. Darin geht es um die Fernsehjournalistin Sarah Wolf, die erstens das junge Gesicht des Polit-Talks in der ARD ist und die zweitens eine Beziehung mit einem Staatssekretär eingeht. Kurz darauf wird er tot aufgefunden. Die Ermittlungen führen Sarah bis nach Kenia …

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© Rowohlt Verlag

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Die Blogger, die das Buch bereits gelesen hatten, waren voll des Lobes. Ich bin schon sehr gespannt darauf – obwohl ich um den politischen Krimi bisher immer einen Bogen gemacht habe. Aber, so versicherte man mir, „Der Preis des Todes“ sei unglaublich lesenswert.

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Horst Eckert und ich

Szenenwechsel. Halle 5, Stand H103. Bei Kiepenheuer & Witsch freue ich mich auf ein Interview mit Franziska Seyboldt, aber das Winterwetter ist wohl der Ansicht, unseren Termin verhindern zu müssen. Das Taxi, in dem die Autorin sitzt, steckt im Stau fest. Als sie den Messestand erreicht, ist sie dennoch fröhlich und wir unterhalten uns angeregt über ihr großartiges Buch, das den Titel „Rattatatam, mein Herz“ trägt. Darin beschreibt sie ihre Angststörung – und zwar mit viel Humor. Ich habe dieses Buch nicht nur in Rekordzeit gelesen, sondern dabei trotz des ernsten Themas oft herzhaft gelacht.

Das ausführliche Interview mit Franziska Seyboldt und meine Rezension zu „Rattatatam, mein Herz“ könnt ihr bald hier auf meinem Blog lesen.

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Mit Franziska Seyboldt am Stand von Kiepenheuer & Witsch

Bei der Verlags-Preview der Digital-Labels von Piper, Carlsen und Ullstein durfte die neugierige Bloggerschaft einen ersten Blick auf die Neuerscheinungen werfen. Die herzerfrischende Lisa von Lisas Bücherleben resümierte hinterher treffend: „Marc-Uwe Klings Känguru würde sagen: Viel Schönes dabei.“ Definitiv.

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Beim Blog’N’Talk von Random House verfiel ich in den Fangirl-Modus. Denn am Krimi-Tisch saß sie: Schriftstellerin Inge Löhnig, die mich mit ihren Dühnfort-Krimis begeistert und unter ihrem Pseudonym Ellen Sandberg mit „Die Vergessenen“ ein Buch geschrieben hat, das ihr absolut am Herzen liegt. In diesem Roman befasst sie sich mit den Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs in sogenannten Heil- und Pflegeanstalten ermordet wurden. Dafür hat die Autorin in Archiven gestöbert, Akten gewälzt und Unglaubliches ans Licht befördert. Ein Buch, an dem ich unmöglich vorbeikommen kann.

Die Vergessenen von Ellen Sandberg
© Penguin Verlag

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Krimi-Talk: Ellen Sandberg alias Inge Löhnig und ich

Bei Sekt, Würstchen, Brezeln und uuuuuuunfassbar leckeren Flamingo-Gummibärchen kam man anschließend beim Bloggertreffen des Rowohlt-Verlags ganz ungezwungen ins Gespräch mit bloggenden Kollegen und den Mitarbeitern des Reinbeker Verlagshauses.

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Rowohlt-Bloggertreffen

Als die Messe um 18:00 Uhr ihre Tore schloss, folgten circa zehn Blogger und fünf Autorinnen dem Ruf von feelings in die Leipziger Innenstadt. Im „Thüringer Hof“ hatten feelings-Bloggerbetreuerin Christine Dusella und Lektorin Kathinka Nohl ein beeindruckendes Buffet vorbereiten lassen, bei dessen Anblick sich allein schon der Gedanke an die Strandfigur in Luft auflöste. Satt und glücklich, kamen Autoren und Blogger miteinander ins Gespräch, um sich zu vernetzen und vielleicht sogar gemeinsame Projekte anzuschieben. Ich möchte jetzt noch nicht zu viel verraten, aber den Namen Rebecca Timm solltet ihr unbedingt im Hinterkopf behalten. Zu gegebener Zeit werdet ihr sie und ihr im (hoffentlich irgendwann) kommenden Sommer erscheinendes Buch „Stockholm Love Story“ hier auf meinem Blog kennenlernen.

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Tag 3 – Samstag, 17. März 2018

Laufleistung: 4,8 km

Wetterlage: Winterwonderland

Es war deprimierend: Oster-Deko allerorten und draußen nichts als Schnee und schlecht bis gar nicht geräumte Straßen.

Nichts wie ab ins Warme. Die beiden Verlage Carlsen und Thienemann-Esslinger vertrieben den Winterblues beim Bloggerempfang mit leckeren Cupcakes und tollen Autoren: Rainer Wekwerth & Thariot („Pheromon“), Tamara Bach („Mausmeer“), Clara Benedict („AURA – Die Gabe“) und Laura Kneidl („Herz aus Schatten“) sprachen nicht nur über ihre Bücher, sondern signierten sie auch mit Engelsgeduld. Als Special Guest war Emily Bold anwesend, die eifrig Widmungen in ihren Romantasy-Roman „Silberschwingen“ schrieb.

© CARLSEN („Mausmeer“, „Herz aus Schatten“)/Thienemann-Esslinger („AURA – Die Gabe“, „Pheromon“)

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Rainer Wekwerth, ich und Thariotimg_9894-2
Clara Benedict signiert den ersten Band von „AURA“img_9884.jpg
Süß – sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinne: Cupcakes mit den Covern der vorgestellten Bücher

Beim Read & Greet von vorablesen.de versammelten sich zahlreiche Zuschauer vor Catharina Junk. Die Schriftstellerin und Drehbuch-Autorin begeisterte das Publikum bei ihrer Lesung aus ihrem Roman „Bis zum Himmel und zurück“ – erschienen bei Rowohlt am 13. März 2018.

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© Rowohlt Verlag

img_9905Catharina Junk (rechts) und Rowohlt-Mitarbeiterin Gwendolyn Simon (links)

Catharina JunkCatharina Junk beim Signieren

Um 14:00 Uhr hatte die beliebte Literatur-Plattform LovelyBooks auch in diesem Jahr wieder etwa 300 User zum großen Lesertreff eingeladen. Laura Kneidl und Alana Falk sprachen darüber, wie sie von Leserinnen zu Autorinnen wurden.

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Und damit neigte sich mein letzter Tag auf der Leipziger Buchmesse 2018 dem Ende entgegen. DANKE an alle, die sie in diesem Jahr unvergesslich gemacht haben!

BUCHMESSE-GEWINNSPIEL

Das Buchmesse-Gewinnspiel auf meinem Blog ist ja mittlerweile schon zu einer kleinen Tradition geworden, die auch in diesem Jahr nicht fehlen darf. Während Ihr in den letzten Jahren einzelne Buchstaben zu Lösungswörtern zusammensetzen musstet, ist diesmal Euer mathematisches Talent gefragt. Aber keine Sorge, so schwer ist es nicht. 🙂

Was gibt es zu gewinnen?

Verlost wird ein druckfrisches und ungelesenes Exemplar des Kriminalromans „Sturmfeuer“ von Tim Erzberg. Das gute Stück ist am 5. März 2018 bei HarperCollins Germany erschienen.

Sturmfeuer© HarperCollins Germany

Wie könnt Ihr mitmachen?

Indem Ihr eine kleine Rechenaufgabe löst! Die findet Ihr im Gewinnspielformular ganz unten. Wählt die richtige Antwort auf die Gewinnspielfrage aus, tragt Euren Namen und Eure E-Mail-Adresse in das untenstehende Gewinnspielformular ein und sendet das Ganze ab.

Teilnahmebedingungen

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis „Sturmfeuer“ von Tim Erzberg – nagelneu und ungelesen.

2. Die Verlosung läuft im Zeitraum vom 19. bis zum 31. März 2018, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss das untenstehende Formular vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 1. April 2018 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit der richtigen Antwort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Formulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Formulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen der Verlosung verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Jetzt teilnehmen!

Veröffentlicht in Meine Rezensionen (außer Vorablesen.de)

Frisch rezensiert: „Born Scared“ von Kevin Brooks

Guter Plot, mittelmäßig umgesetzt

Meine Bewertung: ★★★

Born Scared

© dtv

Der britische Schriftsteller Kevin Brooks ist bekannt für seine Jugendromane. Nach etlichen Büchern wie etwa „Bunker Diary“, „iBoy“ und die Travis Delaney-Reihe ist mit „Born Scared“ am 13.10.2017 sein neuester Jugendthriller erschienen.

Darin steht Elliot im Mittelpunkt. Seine Zwillingsschwester Ellamay lebte nur eine Stunde lang. Obwohl sie tot ist, spricht Elliot mit ihr.

„Ein Teil von mir starb mit ihr und ein Teil von ihr lebte in mir weiter. Gemeinsam sind wir sowohl tot als auch lebendig.“

„Born Scared“, Seite 10

Als er sechs Jahre alt war, ging seine Mutter mit ihm das erste Mal zu einem Kinderpsychologen. Denn Elliot hat Angst: vor dem Meer, vor Autos, vor der Badewanne. Seine Ängste steigern sich schließlich so weit, dass er das Haus nicht mehr verlassen kann. Einzig in seinem Zimmer fühlt er sich sicher.

„Ich habe Angst, Mummy.“
„Angst wovor, Schatz?“
„Vor allem.“

„Born Scared“, Seite 16

Elliot kann ohne seine Angsttabletten nicht leben. Eines Tages, in der Vorweihnachtszeit, – sein Pillenvorrat ist bedrohlich geschrumpft – macht sich seine Mutter auf den Weg in die Apotheke, um Nachschub zu besorgen. Als sie nach mehreren Stunden immer noch nicht zurückgekehrt ist und auch nicht an ihr Handy geht, trifft der inzwischen panische Elliot einen folgenschweren Entschluss: Er wird nach seiner Mutter suchen. Doch dafür muss er hinaus, in den Schnee, in die Welt, vor der er unbeschreiblich große Angst hat …

Schon eine kurze Inhaltsangabe von „Born Scared“ hatte mein Interesse für dieses Buch geweckt. Die Story hörte sich spannend an. Und das ist sie tatsächlich, wie ich später beim Lesen feststellte. Die Angst, die in Elliot die ganze Zeit über im Verborgenen brodelt und sich immer mehr steigert, je mehr Zeit verstreicht, ist für den Leser regelrecht spürbar. Dazu kommt mit völliger Dunkelheit und großen Schneemassen ein unheimliches Setting, das das klamme Gefühl beim Lesen verstärkt. Kevin Brooks baut die Spannung Stück für Stück auf und kann sie auch halten, bevor sich Elliots Story und ein Nebenstrang der Geschichte (von dem ich nichts verraten will) schließlich kreuzen. Im letzten Drittel des Buchs zieht sich die ganze Sache allerdings etwas hin.

Die Kapitel – 46 an der Zahl auf insgesamt 240 Seiten – sind kurz und knackig, ebenso wie der Schreibstil von Kevin Brooks. Sein Thriller, dessen Titel auch im Original „Born Scared“ lautet und von Uwe-Michael Gutzschhahn ins Deutsche übersetzt wurde, liest sich angenehm und unkompliziert.

Obwohl Ich-Erzähler Elliot ein interessanter Protagonist ist, blieb er für mich leider ausgesprochen gesichtslos. Das trifft auch auf die anderen Charaktere zu, von denen allerdings nur selten etwas zu lesen ist, denn hauptsächlich dreht sich die Geschichte um Elliot, der mit Hilfe seiner verstorbenen Schwester Ellamay verzweifelt versucht, sich seinen Dämonen zu stellen.

Alles in allem ist „Born Scared“ ein solider, wenn auch nicht bahnbrechender Jugendthriller mit Darstellern, die leider zu konturlos daherkommen.

Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Born Scared“

Der Autor bei Wikipedia: Kevin Brooks

Veröffentlicht in Meine Vorablesen.de-Rezensionen

Frisch rezensiert: „Böses Kind“ von Martin Krist

Knallhart und kompromisslos: Ein typischer Krist

Meine Bewertung: ★★★★

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© R&K

In Berlin-Spandau wird die vierzehnjährige Jacqueline vermisst. Ihre Mutter, alleinerziehend mit drei Kindern, vermutet, dass sie sich mit zwielichtigen Gestalten herumtreibt. Als man Jacquelines Rucksack bei einer eingemauerten und gekreuzigten männlichen Leiche findet, wird Kommissar Henry Frei von der Mordkommission auf den Vermisstenfall aufmerksam. Für ihn und sein Team liegt ein Zusammenhang zwischen dem Verschwinden des Mädchens und des brutalen Tötungsdelikts auf der Hand. Fieberhaft versuchen sie, die einzelnen Puzzleteile zusammenzubringen. Doch es bleibt nicht bei einer Leiche …

„Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimischreibern.“

(Claudia Keikus, Berliner Kurier)

Diesem Image, das sich der in Berlin lebende Autor mit nervenzerreißenden Büchern wie „Die Mädchenwiese“ und „Drecksspiel“ mühelos erarbeitet hat, bleibt er mit seinem neuem Thriller „Böses Kind“ treu. Man sollte schon hart verpackt sein, wenn man sich Martin Krists Geschichten vornimmt. An markerschütternder Brutalität und grausigen Details mangelt es in „Böses Kind“ nämlich nicht. Martin Krists Devise scheint zu lauten: Keine Kompromisse!

Bonjour Tristesse

Eine weitere Besonderheit, mit der sich Martin Krist in seinen Büchern beschäftigt, ist der Handlungsort: Die sozialen Brennpunkte Berlins bilden die Kulisse für seine Spannungsromane. Diesmal spielt sich die Story hauptsächlich in Berlin-Spandau mit seinen Plattenbauten ab – ein tristes Grau in Grau, in dem sich Perspektivlosigkeit und Mittellosigkeit die Hand geben. Glanzvolle Touristenattraktionen kommen bei Martin Krist nicht vor. Sein Fokus liegt auf den Menschen, die sich mit allerhand Problemen herumschlagen. Am Beispiel der jungen Mutter Suse, die ihre drei Kinder allein großzieht und keinen Cent Unterhalt von deren Vater sieht, illustriert Martin Krist die Notlagen der meisten Menschen in diesem Bezirk Berlins: Überforderung, Geldnot, familiäre Spannungen und Zukunftsängste machen Suse zu schaffen. Mit einem Teilzeitjob in einer Drogerie hält sie ihre Familie gerade so über Wasser. Aber selbst der gerät in Gefahr, weil Suse all ihre Kraft und ihre Zeit in die Suche nach ihrer Tochter investiert.

Alte Bekannte

Mit „Böses Kind“ schickt Martin Krist ein neues Ermittlerteam ins Rennen. Es besteht aus Kriminalkommissar Henry Frei, seiner Kollegin Louisa Albers und dem jungen Vietnamesen Phan Cha Lee, der der Einfachheit halber von allen Charlie genannt wird. Interessant sind sie, die Figuren, die Martin Krist für seine neue Thriller-Reihe geschaffen hat: Frei hat mit einem ausgewachsenen Ordnungszwang zu kämpfen, der ihn stets und ständig dazu antreibt, alle Dinge um sich herum auf Linie zu bringen. Louisa Albers ist die dauermüde Mutter eines Kleinkinds, während Charlie sich ungestüm und strebsam in die Arbeit der Mordkommission einbringt. Wer Martin Krists bisherige Bücher kennt, kann sich darüber hinaus auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen: In den Nebenrollen agieren Frau Dr. Bodde von der Kriminaltechnik, der aufdringliche Journalist Hardy Sackowitz und der Rechtsmediziner Dr. Wittpfuhl, die bereits Auftritte in Martin Krists Reihe um den Ermittler Paul Kalkbrenner hatten. Ein durchaus bemerkenswerter Schachzug des Autors.

„Böses Kind“ hat vor allem Tempo und Abwechslung zu bieten, denn Frei und sein Team ermitteln zeitgleich noch in einem anderen Mordfall. Außerdem wechselt Martin Krist kapitelweise die Erzählperspektive ab – ein Umstand, der ebenfalls für Kurzweil sorgt. Mal schildert er die Dinge aus der Sicht von Kommissar Frei, dann aus Suses Blickwinkel und streut zusätzlich kurze Passagen aus der Perspektive einer Frau ein, die in einem dunklen Raum gefangen gehalten wird.

Es ist also eine Menge los in „Böses Kind“, aber Martin Krist sorgt routiniert dafür, dass dem Leser der rote Faden nicht entgleitet.

Offene Fragen

Allerdings muss der Leser damit leben, dass am Schluss viele Fragen offen bleiben. Für meinen Geschmack waren das leider zu viele.  Mit einem Cliffhanger par excellence weckt Martin Krist die Lust auf den zweiten Band aus der Reihe um Kommissar Frei. Es bleibt zu hoffen, dass dieser ein paar Antworten auf die Fragen liefert, die sich der Leser nach der Lektüre von „Böses Kind“ stellt.

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Martin Krist
© Bianca Krause, Fotosinfonie

„Böses Kind“ ist am 20. November 2017 bei R&K erschienen.

Interessante Links

Zur Homepage des Autors: Martin Krist

Zur Facebook-Seite des Verlags: R&K

Zum Buch bei vorablesen.de: „Böses Kind“

 

 

Veröffentlicht in Neuerscheinungen

Mörderische Vorfreude: Meine Krimi-/Thriller-Highlights im ersten Halbjahr 2018

Neues Jahr, neues Krimiglück: Spätestens nach dem Studium sämtlicher Verlagsvorschauen ist klar, dass auch 2018 wieder viele spannende Lesestunden verspricht.

Aus den unzähligen Neuerscheinungen habe ich je ein Buch, das im Zeitraum von Januar bis Juni  2018 erscheint, zu meinem persönlichen „Vorfreuer des Monats“ erkoren.

Vorhang auf für meine Highlights des ersten Halbjahres 2018 (ein Klick auf das jeweilige Cover führt Euch direkt zum Buch auf die Verlagswebseite):

 Januar

Die Tote im roten Kleid

Eine Lawine aus Schlamm und Dreck

Es ist dunkel und kalt in Shetland. Seit Monaten regnet es. Auf dem Weg ins Tal reißt das Wasser gewaltige Erdmassen mit sich, die Teile des kleinen Örtchens Ravenswick unter sich begraben. Bei den Aufräumarbeiten findet man in den Trümmern eines Hauses die Leiche einer unbekannten Frau in blutrotem Seidenkleid. Kommissar Jimmy Perez will wissen, wer sie ist – doch stößt er bei den Inselbewohnern auf eine Mauer des Schweigens. Als sich herausstellt, dass die Frau ermordet wurde, ruft Perez seine alte Kollegin Willow Reeves aus Inverness zur Hilfe. Die ist noch nicht vor Ort, da gibt es bereits das zweite Opfer …

  • Erscheinungstermin:  24.01.2018
  • 448 Seiten
  • ISBN:  978-3-499-27378-0

© Cover und Kurzbeschreibung: Rowohlt Verlag

Shetland tummelt sich ziemlich weit oben auf meiner „Da muss ich unbedingt hin!“-Liste. Da ich nicht nur eine Schwäche für alles Britische (vom Essen sehen wir an dieser Stelle einmal ab), sondern auch für Krimis mit düsterer Stimmung habe, glaube ich, dass „Die Tote im roten Kleid“ und ich schnell Freunde werden.

Februar

Kaiserschmarrndrama

Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen ›Mona‹ Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Maße wie Franz’ Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?

  • Erscheinungstermin:  09.02.2018
  • 304 Seiten
  • ISBN:  978-3-423-26192-0

© Cover und Kurzbeschreibung: Deutscher Taschenbuch Verlag

Lasst mich kurz nachzählen … „Kaiserschmarrndrama“ ist der inzwischen neunte Fall für Dorfgendarm Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen. Nachdem sich die Provinzkrimis von Rita Falk mit gigantischem Erfolg verkauft und inzwischen vier Teile verfilmt worden sind, ist eine nähere Vorstellung von Franz und seinen Kumpanen wohl obsolet, wie man so schön sagt.

März

Tödlicher Bienenstich

 Summ, summ, das Bienchen bringt dich um …

Pippa Bolle braucht einen Neuanfang. Als Imker Thilo Schwange sie um Hilfe mit seinen Bienenvölkern bittet, zögert sie nicht lange und reist in den Rheingau. Nun heißt es für sie: Bienen hüten im Luftkurort Lieblich. Doch die Idylle hält nicht lange an. Eine ominöse Biotechnologie-Firma will sich in dem beschaulichen Örtchen einnisten und sorgt für reichlich Zündstoff unter den Dorfbewohnern. Der Kampf wird mit harten Bandagen geführt, da kann ein Bienenstich schon mal tödliche Folgen haben … Gut, dass Pippa da ist, um Licht ins Dunkel zu bringen.

  • Erscheinungstermin: 09.03.2018
  • 360 Seiten
  • ISBN: 978-3-548-29021-8

© Cover und Kurzbeschreibung: Ullstein Buchverlage

Pippa Bolle ist wieder da! Über anderthalb Jahre mussten die Fans der liebenswürdigen Hutfetischistin auf ihre Rückkehr warten – und nun ist es endlich so weit! Die sechs bisherigen Fälle stammten aus der Feder von Auerbach und Keller. Mit „Tödlicher Bienenstich“ bricht eine neue Ära an: die von Auerbach und Auerbach.

April

Zu nah

Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall, glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat. Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau – zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod.

  • Erscheinungstermin:  03.04.2018
  • 368 Seiten
  • ISBN:  978-3-959-67183-5

© Cover und Kurzbeschreibung: HarperCollins Germany

Mit dem Thriller „Zu nah“ debütiert die irische Autorin Olivia Kiernan in Deutschland. Eine neue Stimme im Spannungssektor, die raue Landschaft Irlands, eine gebeutelte Kommissarin – das klingt nach verlockenden Zutaten für einen gelungenen Thriller!

Mai

Der Pate von Glasgow

DCI Jim Daley und DS Brian Scott von der Mordkommission Glasgow sitzen in dem kleinen schottischen Ort Kinloch fest, seit sie von ihrem letzten Fall abkommandiert wurden. Doch vergessen hat man sie im Hauptquartier offenbar nicht – sie bekommen das Video eines brutalen Mordes geschickt. Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley und Scott persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Aber es gibt noch einen zweiten Kronzeugen, Frank MacDougall, die ehemalige rechte Hand des Paten. Ihn sollen Daley und Scott nun beschützen. Nur wie beschützt man jemandem vor einem Geist? Denn der Pate wurde vor fünf Jahren ermordet …

  • Erscheinungstermin:  02.05.2018
  • 368 Seiten
  • ISBN:  978-3-959-67190-3

© Cover und Kurzbeschreibung: HarperCollins Germany

„Der Pate von Glasgow“ wird von mir sehnlichst erwartet, denn der Vorgänger und Auftaktband der Reihe mit dem Titel „Tödliches Treibgut“ hat mich so begeistert, dass er auf Platz 2 meiner persönlichen Krimi/Thriller-Jahrescharts 2017 landete. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit dem brillanten Ermittlerduo Daley und Scott.

 Juni

Nichts ist verziehen

Die Journalistin Magdalena Hansson wird zu einem Klassentreffen eingeladen. Man will in einer Sommerhütte übernachten, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt widerstrebend zu. Vor Ort fallen alle von Beginn an in ihre alten Rollen im Klassenverband zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde tragen unterschiedliche Handschriften, scheinen aber vom gleichen Täter begangen. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Klassenkameraden in Gefahr?

  • Erscheinungstermin:  29.06.2018
  • 440 Seiten
  • ISBN: 978-3-404-17697-7

© Cover und Kurzbeschreibung: Bastei Lübbe

Beim Lesen dieser Zeilen lief mir ein gepflegter Schauer über den Rücken, denn auch meine Schulfreunde und ich planen im Frühjahr ein Klassentreffen mit Übernachtung – ganz so wie damals eben. Hoffen wir inständig, dass es nicht so weit kommt wie in Ninni Schulmans neuem Krimi „Nichts ist verziehen“.