Mörderische Vorfreude: Meine Krimi-/Thriller-Highlights im ersten Halbjahr 2018

Neues Jahr, neues Krimiglück: Spätestens nach dem Studium sämtlicher Verlagsvorschauen ist klar, dass auch 2018 wieder viele spannende Lesestunden verspricht.

Aus den unzähligen Neuerscheinungen habe ich je ein Buch, das im Zeitraum von Januar bis Juni  2018 erscheint, zu meinem persönlichen „Vorfreuer des Monats“ erkoren.

Vorhang auf für meine Highlights des ersten Halbjahres 2018 (ein Klick auf das jeweilige Cover führt Euch direkt zum Buch auf die Verlagswebseite):

 Januar

Die Tote im roten Kleid

Eine Lawine aus Schlamm und Dreck

Es ist dunkel und kalt in Shetland. Seit Monaten regnet es. Auf dem Weg ins Tal reißt das Wasser gewaltige Erdmassen mit sich, die Teile des kleinen Örtchens Ravenswick unter sich begraben. Bei den Aufräumarbeiten findet man in den Trümmern eines Hauses die Leiche einer unbekannten Frau in blutrotem Seidenkleid. Kommissar Jimmy Perez will wissen, wer sie ist – doch stößt er bei den Inselbewohnern auf eine Mauer des Schweigens. Als sich herausstellt, dass die Frau ermordet wurde, ruft Perez seine alte Kollegin Willow Reeves aus Inverness zur Hilfe. Die ist noch nicht vor Ort, da gibt es bereits das zweite Opfer …

  • Erscheinungstermin:  24.01.2018
  • 448 Seiten
  • ISBN:  978-3-499-27378-0

© Cover und Kurzbeschreibung: Rowohlt Verlag

Shetland tummelt sich ziemlich weit oben auf meiner „Da muss ich unbedingt hin!“-Liste. Da ich nicht nur eine Schwäche für alles Britische (vom Essen sehen wir an dieser Stelle einmal ab), sondern auch für Krimis mit düsterer Stimmung habe, glaube ich, dass „Die Tote im roten Kleid“ und ich schnell Freunde werden.

Februar

Kaiserschmarrndrama

Im Wald von Niederkaltenkirchen wird eine nackte Tote gefunden. Sie war erst kurz zuvor beim Simmerl in den ersten Stock gezogen und hat unter dem Namen ›Mona‹ Stripshows im Internet angeboten. Der Eberhofer steht vor pikanten Ermittlungen, denn zum Kreis der Verdächtigen zählen ein paar ihrer Kunden, darunter der Leopold, der Simmerl und der Flötzinger. Harte Zeiten für den Franz, auch privat: Das Doppelhaus vom Leopold und der Susi wächst in dem Maße wie Franz’ Unlust auf das traute Familienglück. Dann: die zweite Tote im Wald. Das gleiche Beuteschema. Ein Serienmörder in Niederkaltenkirchen?

  • Erscheinungstermin:  09.02.2018
  • 304 Seiten
  • ISBN:  978-3-423-26192-0

© Cover und Kurzbeschreibung: Deutscher Taschenbuch Verlag

Lasst mich kurz nachzählen … „Kaiserschmarrndrama“ ist der inzwischen neunte Fall für Dorfgendarm Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen. Nachdem sich die Provinzkrimis von Rita Falk mit gigantischem Erfolg verkauft und inzwischen vier Teile verfilmt worden sind, ist eine nähere Vorstellung von Franz und seinen Kumpanen wohl obsolet, wie man so schön sagt.

März

Tödlicher Bienenstich

 Summ, summ, das Bienchen bringt dich um …

Pippa Bolle braucht einen Neuanfang. Als Imker Thilo Schwange sie um Hilfe mit seinen Bienenvölkern bittet, zögert sie nicht lange und reist in den Rheingau. Nun heißt es für sie: Bienen hüten im Luftkurort Lieblich. Doch die Idylle hält nicht lange an. Eine ominöse Biotechnologie-Firma will sich in dem beschaulichen Örtchen einnisten und sorgt für reichlich Zündstoff unter den Dorfbewohnern. Der Kampf wird mit harten Bandagen geführt, da kann ein Bienenstich schon mal tödliche Folgen haben … Gut, dass Pippa da ist, um Licht ins Dunkel zu bringen.

  • Erscheinungstermin: 09.03.2018
  • 360 Seiten
  • ISBN: 978-3-548-29021-8

© Cover und Kurzbeschreibung: Ullstein Buchverlage

Pippa Bolle ist wieder da! Über anderthalb Jahre mussten die Fans der liebenswürdigen Hutfetischistin auf ihre Rückkehr warten – und nun ist es endlich so weit! Die sechs bisherigen Fälle stammten aus der Feder von Auerbach und Keller. Mit „Tödlicher Bienenstich“ bricht eine neue Ära an: die von Auerbach und Auerbach.

April

Zu nah

Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall, glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat. Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau – zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod.

  • Erscheinungstermin:  03.04.2018
  • 368 Seiten
  • ISBN:  978-3-959-67183-5

© Cover und Kurzbeschreibung: HarperCollins Germany

Mit dem Thriller „Zu nah“ debütiert die irische Autorin Olivia Kiernan in Deutschland. Eine neue Stimme im Spannungssektor, die raue Landschaft Irlands, eine gebeutelte Kommissarin – das klingt nach verlockenden Zutaten für einen gelungenen Thriller!

Mai

Der Pate von Glasgow

DCI Jim Daley und DS Brian Scott von der Mordkommission Glasgow sitzen in dem kleinen schottischen Ort Kinloch fest, seit sie von ihrem letzten Fall abkommandiert wurden. Doch vergessen hat man sie im Hauptquartier offenbar nicht – sie bekommen das Video eines brutalen Mordes geschickt. Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley und Scott persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Aber es gibt noch einen zweiten Kronzeugen, Frank MacDougall, die ehemalige rechte Hand des Paten. Ihn sollen Daley und Scott nun beschützen. Nur wie beschützt man jemandem vor einem Geist? Denn der Pate wurde vor fünf Jahren ermordet …

  • Erscheinungstermin:  02.05.2018
  • 368 Seiten
  • ISBN:  978-3-959-67190-3

© Cover und Kurzbeschreibung: HarperCollins Germany

„Der Pate von Glasgow“ wird von mir sehnlichst erwartet, denn der Vorgänger und Auftaktband der Reihe mit dem Titel „Tödliches Treibgut“ hat mich so begeistert, dass er auf Platz 2 meiner persönlichen Krimi/Thriller-Jahrescharts 2017 landete. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit dem brillanten Ermittlerduo Daley und Scott.

 Juni

Nichts ist verziehen

Die Journalistin Magdalena Hansson wird zu einem Klassentreffen eingeladen. Man will in einer Sommerhütte übernachten, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt widerstrebend zu. Vor Ort fallen alle von Beginn an in ihre alten Rollen im Klassenverband zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde tragen unterschiedliche Handschriften, scheinen aber vom gleichen Täter begangen. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Klassenkameraden in Gefahr?

  • Erscheinungstermin:  29.06.2018
  • 440 Seiten
  • ISBN: 978-3-404-17697-7

© Cover und Kurzbeschreibung: Bastei Lübbe

Beim Lesen dieser Zeilen lief mir ein gepflegter Schauer über den Rücken, denn auch meine Schulfreunde und ich planen im Frühjahr ein Klassentreffen mit Übernachtung – ganz so wie damals eben. Hoffen wir inständig, dass es nicht so weit kommt wie in Ninni Schulmans neuem Krimi „Nichts ist verziehen“.

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Mein Messetagebuch: Tag 2 – 18.03.2016

Der zweite Tag auf der Leipziger Buchmesse beginnt mit einer unverhofften Begegnung: Am Stand des emons:-Verlages treffe ich die liebenswerte Autorin Sina Beerwald. Vor acht Jahren verließ sie ihre Heimat Stuttgart und lebt seither auf der Insel Sylt. Dort spielt auch ihr soeben erschienenes Buch „Heringsmord“ – ein typischer Urlaubskrimi, wie sie selbst sagt.
Sina

Zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse ist das Kölner Verlagshaus Cupido Books vertreten. Am Stand plaudere ich mit Chefin Karin Struckmann, die mir die Vielfalt der anspruchsvollen erotischen Romane präsentiert, für die Cupido Books steht. Da ich ja im Spannungsgenre absolut zuhause bin, springt mir der Erotik-Thriller „Stockholm Syndrom“ von Lenore Gregor sofort ins Auge.

KarinKarin Struckmann, die Frontfrau hinter Cupido Books stellt mir „Stockholm Syndrom“ (© Coverabbildung: Cupido Books) vor

stockholm-syndrom

12:30 Uhr ergattere ich einen Platz in der ersten Reihe des gut besuchten Nordischen Forums. Dort finden Gespräche und Lesungen mit Autorinnen und Autoren aus den skandinavischen Ländern statt. Nun betritt Minna Lindgren den Stand, der aus allen Nähten zu platzen droht.

Mit ihrem humorvollen Krimi „Rotwein für drei alte Damen oder Warum starb der junge Koch?“ sorgt die deutschsprachige Vorleserin, die Minna Lindgren mitgebracht hat, für viel Erheiterung im Publikum. Eine Passage liest die Autorin auf Finnisch aus ihrem Roman, der im Original „Kuolema Ehtoolehdossa“ heißt. Erschienen ist die Geschichte um drei unfreiwillige Ermittlerinnen jenseits der 90, die in der Seniorenresidenz „Abendhain“ leben, am 10. März 2016 bei Kiepenheuer & Witsch. Anschließend signiert die Finnin fleißig.

MinnaMinna Lindgren liest auf Finnisch


© Kiepenheuer & Witsch

Um 14:00 Uhr knallen in Halle 5 die Sektkorken. Die fünf Kölner Verlage  Kiepenheuer & Witsch, DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Egmont LYX/Egmont INK und Bastei Lübbe haben sich zusammengetan und veranstalten am 4. Juni 2016 in der wunderschönen Domstadt zum ersten Mal die LBC – die LitBlog Covention, an der maximal 150 Blogger teilnehmen werden. Mit etwas Glück kann man ein Ticket ergattern. Darauf muss angestoßen werden! Der Kartenvorverkauf startet am kommenden Montag um 11:11 Uhr. Typisch Kölsch eben. 🙂

LBCUlrike Meier von Kiepenheuer & Witsch am Mikro

In der LVZ-Autorenarena liest um 15:00 Uhr Heinz Strunk aus seinem neuen Roman „Der goldene Handschuh“. Außerdem berichtet er, dass sein Bestseller für das Theater adaptiert und verfilmt wird. Nach der Lesung bildet sich eine beachtliche Schlange. Alle warten auf den Autor, um ein Autogramm und/oder ein Foto zu erhaschen, denn geplant ist eine Signierstunde mit ihm – EIGENTLICH. Uneigentlich lässt er sich einfach nicht blicken und verärgert damit seine Fans, die unverrichteter Dinge wieder abziehen. Auf Platz 5 der SPIEGEL Bestsellerliste hat der Hamburger Jung‘ scheinbar zu viel Höhenluft geschnuppert. Schade, Herr Strunk.

StrunkHeinz Strunk

Die „Lieblingsautoren„, ein Zusammenschluss von 23 verlagsunabhängigen Schriftstellern und Schriftstellerinnen, hellen meine ein wenig getrübte Stimmung mit Sekt und Romanen unterschiedlichster Genres wieder gehörig auf. Am Bücherglücksrad ergattere ich doch tatsächlich den Jackpot: 4 Bücher!

HannahMeine Glücksfee Hannah Siebern

Der letzte Programmpunkt ist das Bloggertreffen #blogntalk am Stand der Verlagsgruppe Random House. Dort interviewe ich Eric Berg, der mit „Das Nebelhaus“ und „Das Küstengrab“ zwei echte Krimi-Volltreffer gelandet hat. Am 22. Februar 2016 ist „Die Schattenbucht“ erschienen.

Ich frage ihn, ob er als Eric Walz noch historische Krimis schreibt. Er verneint. Krimis seien anspruchsvoller zu schreiben und ihm liege dieses Genre einfach. Die nächsten Spannungsromane hat er (zu meiner großen Freude) schon in der Schublade liegen.

EricMit Eric Berg bei Random House

Diese beiden Fragen stelle ich Eric Berg außerdem:

Bist Du Mitglied in einer Autorenvereinigung bzw. hast Du Kontakt mit anderen Autoren?

Eric Berg: Früher bin ich in einer Autorenvereinigung gewesen, jetzt allerdings nicht mehr. Kontakt zu anderen Autoren pflege ich auf freundschaftlicher Basis, beruflich eher nicht. Ich bin mehr der Einzelkämpfer. 😉

Liest Du selbst viel?

Eric Berg: Ja, allerdings lese ich keine Krimis. Die irritieren mich, weil ich ja selbst welche schreibe. Ansonsten bin ich für alle Genres offen – mit Ausnahme von Fantasy-Geschichten. Damit kann ich nichts anfangen. 🙂

Anne_AdrianaDreamteam: Die Autorinnen Anne Freytag (links) und Adriana Popescu (rechts) waren beim Random House-Bloggertreffen natürlich auch mit von der Partie

18:00 Uhr mahnt dann der Gong die Besucher zum Verlassen der Messehallen. Ein weiterer ereignisreicher Tag geht zu Ende.

* GEWINNSPIEL *

Macht mit bei der Verlosung eines signierten Exemplars von “Tage mit Leuchtkäfern”. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die nächsten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. Zusammengesetzt ergeben sie ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen, signierten Exemplars des Romans “Tage mit Leuchtkäfern” von Zoe Hagen teilnehmen könnt.

E Z E

Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Buchs “Tage mit Leuchtkäfern” von Zoe Hagen – von der Autorin signiert, nagelneu und ungelesen. Danke an Ullstein und Zoe Hagen!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 18. März 2016 bis zum 31. März 2016, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss aus den Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge das Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 1. April 2016 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Mein Messetagebuch: Tag 1 – 17.03.2016

Leipzig empfängt uns an Messetag eins mit strahlendem Sonnenschein.

Mein erster Halt ist der Stand der Ullstein Buchverlage. Um 12:00 Uhr bin ich hier mit der Jungautorin Zoe Hagen (21) zum Interview verabredet. Ihr Debütroman „Tage mit Leuchtkäfern“ ist am 14. März 2016 erschienen. Darin erzählt Zoe Hagen die Geschichte der bulimiekranken Antonia, die dem „Club der verhinderten Selbstmörder“ beitritt. Eine halbe Stunde lang plaudern wir in entspannter Atmosphäre über ihr Buch, das ich Euch in Kürze hier auf meinem Blog vorstelle. Dazu gibt es dann auch das Interview in voller Länge. Nur soviel vorab: „Tage mit Leuchtkäfern“ solltet Ihr unbedingt lesen! Mich hat das Buch beeindruckt.

Am Ende habe ich ein druckfrisches und von Zoe Hagen signiertes Exemplar des Romans in der Tasche – aber nicht etwa für mich, sondern für Euch! Ja, Ihr könnt das Buch bei meinem Messegewinnspiel ergattern! Wie das geht, erfahrt Ihr weiter unten.

© Ullstein Buchverlage

Zoe Hagen und ich beim Interview

Entspannt lasse ich mich anschließend durch die Messehallen treiben. Den ersten Tag gehe ich in diesem Jahr ruhig an, zum Aufwärmen sozusagen. Ich schaue in der Bloggerlounge vorbei und treffe Stephanie und Julia, die sympathischen Mädels vom Blog Büchersalat.

Hochstapler: Der Bücherturm am Stand von Kiepenheuer & Witsch erreicht schwindelerregende Höhen

14:30 Uhr: Reges Treiben herrscht am Lese-Treff in Halle 2. Kein Wunder, Anne Freytag steht in den Startlöchern für ihre Lesung und viele Fans warten gespannt. Im Gepäck hat die in München lebende Autorin nicht nur ihren aktuellen Jugendroman „Mein bester letzter Sommer“, sondern auch ihren liebenswerten siamesischen Zwilling Adriana Popescu. 😉 Gemeinsam lesen die beiden Autorinnen aus dem am 8. März 2016 erschienenen Buch und schaffen es im Handumdrehen, mich für die Geschichte der 17-jährigen Tessa, die weiß, dass sie bald sterben wird und dennoch – oder gerade deshalb – ziemlich trotzig ist, zu begeistern. Achtung, akuter Wunschlisten-Alarm!

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag© Verlagsgruppe Random House

Adriana Popescu und Anne Freytag

Heimelig hingegen ist die Atmosphäre im LovelyBooks-Wohnzimmer. Die beliebte Lesecommunity ist in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Und der sieht aus, als hätte Tine Wittler persönlich Hand angelegt. Schöner wohnen mit Lovelybooks!

Wir verlassen das Messegelände gegen 16:00 Uhr schon zeitig, aber die vorhergehende Nacht war kurz. Davon, dass mein Favorit „Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk den Preis der Leipziger Buchmesse nicht gewonnen hat, lese ich bei Facebook, als wir schon im Hotel sind. Das Rennen in der Kategorie Belletristik hat „Frohburg“ von Guntram Vesper gemacht.

 

* GEWINNSPIEL *

Macht mit bei der Verlosung eines signierten Exemplars von „Tage mit Leuchtkäfern“. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die ersten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. Zusammengesetzt ergeben sie ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen, signierten Exemplars des Romans „Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen teilnehmen könnt.

L E S

Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Buchs “Tage mit Leuchtkäfern” von Zoe Hagen – von der Autorin signiert, nagelneu und ungelesen. Danke an Ullstein und Zoe Hagen!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 18. März 2016 bis zum 31. März 2016, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen muss aus den Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge das Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 1. April 2016 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Noch 3 x schlafen…

… dann öffnet die Leipziger Buchmesse 2016 endlich ihre Pforten!

Der Koffer ist schon gepackt, der Terminkalender gut gefüllt und die Vorfreude riesig.

Mein Messe-Aufenthalt beginnt am Donnerstag Punkt 12:00 Uhr am Stand der Ullstein Buchverlage. Dort interviewe ich eine vielversprechende Nachwuchsautorin, deren Debütroman ich Euch in Kürze vorstellen werde. Mehr verrate ich jetzt noch nicht…

Auf bekannte Blogger-Gesichter und tolle Autoren freue ich mich bei den Blogger- und Lesertreffen von Random House und Lovelybooks am Freitag und am Samstag. Unter anderem geben sich dort Petra Hammesfahr, Kate Morton, Eric Berg, Anne Freytag, Nina Blazon und viele mehr die Ehre.

Begleiten wird mich mein kleiner gelber Freund Eugen, der heute mit seinen großen Eulen-Augen akribisch darüber gewacht hat, dass ich auch ja nichts vergesse.

Zugegeben: Bücher zur Buchmesse mitzunehmen ist wie Eulen nach Athen zu tragen (Sorry Eugen, aber so lautet nun mal das Sprichwort!), doch signierte Schätze sind schließlich etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr hoffe ich unter anderem auf Widmungen von Heinz Strunk, Minna Lindgren und Petra Hammesfahr.

Als besonderes Erkennungszeichen hänge ich mir übrigens dieses süße bibliophile Accessoire um den Hals:

Es hat sogar echte Papier-Seiten und wurde liebevoll von Hand gefertigt. Ja, DaWanda ist schon eine feine Sache. 🙂

In meinem Messe-Tagebuch werde ich wieder alle Eindrücke festhalten und – so der Smartphone-Akku und der Internet-Empfang wollen – Euch bei Facebook und Twitter über meine Messe-Erlebnisse in Echtzeit auf dem Laufenden halten.

Ein Buchmesse-Gewinnspiel wird es hier auf meinem Blog natürlich auch wieder geben.

Frisch rezensiert: „Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk

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Und das schon im Februar: Mein Buch des Jahres 2016!

Meine Bewertung: ★★★★★

 © Rowohlt Verlag GmbH

Neues von Heinz Strunk! Diesmal befasst sich der Hamburger Autor, der im wahren Leben Mathias Halfpape heißt, nicht mit seiner eigenen Biografie, sondern mit der eines gefürchteten Verbrechers. Obwohl es sich bei dem 256-seitigen Buch um einen Roman handelt, basiert es auf Fakten. Heinz Strunk hat dafür die Staubschicht der bislang im Staatsarchiv Hamburg unter Verschluss gehaltenen Akten zum Fall Honka abgetragen und das Leben eines Mannes aufgearbeitet, den nicht wenige für das personifizierte Böse halten: Der vierfache Frauenmörder Fritz Honka, geboren in Leipzig. Sein Lebenslauf ist von einer Tragik, die ihresgleichen sucht. Aufgewachsen in Kinderheimen, floh er 1951 in den Westen. 1956 erlitt er einen Verkehrsunfall, der ihm sein deformiertes Aussehen bescherte. Alkohol und Verwahrlosung bestimmten sein weiteres Leben. Und der „Goldene Handschuh“ natürlich, eine recht urige Kneipe im berüchtigten Hamburger Stadtteil St. Pauli. Dort kehrte Honka (Spitzname: „Fiete“) regelmäßig ein, um sich sein Lieblingsgetränk „Fako“ zu genehmigen – Orangenlimonade mit Korn. Im „Handschuh“ schloss er auch Bekanntschaft mit seinen vier späteren Opfern, allesamt Damen des auf der Reeperbahn einschlägigen Milieus.

Die Sprache des Romans, gleichermaßen bestehend aus niederstem Jargon und apart-kultivierter Diktion, ist genauso gegensätzlich wie die beiden Lebenswelten von Strunks Protagonisten – Fritz Honka als Vertreter des Bodensatzes der Gesellschaft, demgegenüber die adelige Reederfamilie von Dohren. Und doch sind sie sich näher als man denkt. Denn auch unter feinen Häusern verlaufen Abwasserkanäle, wie es im Film „Saw“ heißt.

Heinz Strunk versteht es, dem Leser Sympathien für den Trinker Honka zu entlocken, ohne ihn zu glorifizieren. Das ist nicht der einzige Balanceakt, den der 53-jährige Autor spielend meistert. Die Stimmung im Buch nämlich reicht von Ausgelassenheit bis hin zu purer Verzweiflung. „Der goldene Handschuh“ deshalb mit dem Etikett „tragikomisch“ zu versehen, wäre allerdings Frevel. Diese Bezeichnung ist schlicht und ergreifend zu klein für die aberwitzige literarische Reise, auf die der Hamburger Schriftsteller und Künstler seine Leser mitnimmt. Er beschreibt Momente, die Ekel und Abscheu hervorrufen, Mitleid und Fassungslosigkeit. Aber Heinz Strunk wäre nicht Heinz Strunk, wenn er nicht ebenfalls von Dingen erzählen würde, die den Leser zu wahren Lachsalven hinreißen. Dazu kommen köstliche Dialoge, mitunter verfasst in edelstem Hamburger Schnack.

Wer dieses Buch liest, wird unweigerlich zum Zaungast im „Goldenen Handschuh“. Er schließt Bekanntschaft mit Originalen wie Soldaten-Norbert, Fanta-Rolf und Tampon-Günter, lernt beeindruckende Schimpfwörter, bekommt all die großen und kleinen Tragödien mit, die sich in der Schänke am Hamburger Berg abspielen. Er wird aber auch Zeuge von Honkas Morden, denn die beschreibt Heinz Strunk auf eindringliche Weise.

„Der goldene Handschuh“ ist in diesem Jahr für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik nominiert. Völlig verdient, wie ich finde, denn dieses Buch ist ganz und gar außergewöhnlich und sucht seinesgleichen. Ich dekoriere es schon jetzt, im noch sehr jungen Lesejahr 2016, mit der Auszeichnung „Mein Lieblingsbuch des Jahres“. Bisher haben es nur sehr, sehr wenige Bücher geschafft, mich derart zu fesseln und sich in mein Gehirn zu brennen wie Heinz Strunks neuer Roman.

→ Interessante Links

Zum Buch bei Amazon.de: „Der goldene Handschuh“

Zum Buch auf der Homepage der Rowohlt Verlag GmbH: „Der goldene Handschuh“

Zur Homepage des Autors: Heinz Strunk

Zur Homepage der Kult-Kneipe „Zum Goldenen Handschuh“

Zum Preis der Leipziger Buchmesse

Hinter den Vorhang gelugt: Diese Autoren kommen zur Leipziger Buchmesse 2016

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Bis das Programm der Leipziger Buchmesse 2016 erscheint, ist noch ein wenig Geduld gefragt: Ab dem 18. Februar 2016 kann hier dann ausgiebig gestöbert werden.

Für alle Neugierigen, die schon jetzt wissen wollen, welche Autoren, Stars und Sternchen sich vom 17. bis 20. März 2016 in Leipzig die Ehre geben, habe ich einmal hinter den Vorhang gelugt. Hier eine kleine, vollkommen willkürliche Auswahl der geplanten Veranstaltungen auf dem Messegelände:

L E S U N G E N

Donnerstag, 17. März 2016

Sky du Mont: „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz?“

Genre: Humor

Steh ich jetzt unter Denkmalschutz© Bastei Lübbe

Wo? LVZ-Autorenarena
Wann? 12:00 Uhr


Anne Freytag: „Mein bester letzter Sommer“

Genre: Jugendbuch

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag
© Verlagsgruppe Random House

Wo? Lesetreff
Wann? 14:30 – 15:00 Uhr


Chris Geletneky und Bastian Pastewka: „Midlife-Cowboy“

Genre: Roman

Midlife Cowboy
© Bastei Lübbe

Wo? LVZ-Autorenarena
Wann? 15:30 Uhr

 

Sabine Thiesler: „Und draußen stirbt ein Vogel“

Genre: Spannung

Und draussen stirbt ein Vogel von Sabine Thiesler
© Verlagsgruppe Random House

Wo? Halle 3, Forum Literatur „buch aktuell“, Stand E401
Wann? 16:00 – 16:30 Uhr


Freitag, 18. März 2016

Désirée Nick: „Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt“

Genre: Humor

Saeger und Rammler und andere Begegnungen mit der Maennerwelt von Desiree Nick© Verlagsgruppe Random House

Wo? Forum Literatur „buch aktuell“Halle 3, Stand E401
Wann? 12:30 – 13:00 Uhr


Marcel Feige: „Gewaltloser Rebell: Die Lebensgeschichte des Mahatma Ghandi“

Genre: Biografie

Gewaltloser Rebell© Verlagsgruppe BELTZ

Wo? Lesebude 2, Halle 2, Stand F601
Wann? 16:00 – 16:30 Uhr

 

Eric Berg: „Die Schattenbucht“

Genre: Spannung

Die Schattenbucht von Eric Berg
© Verlagsgruppe Random House

Wo? Literaturcafé, Halle 4, Stand B600
Wann? 16:30 Uhr


Samstag, 19. März 2016

Petra Hammesfahr: „Fremdes Leben“

Genre: Spannung

Fremdes Leben von Petra Hammesfahr © Verlagsgruppe Random House

Wo? Forum Literatur „buch aktuell“, Halle 3, Stand E401
Wann? 11:00 – 11:30 Uhr


Alexander Bálly: „Ein Mord und zwei Leichen“

Genre: Spannung

Ein Mord und zwei Leichen© Sutton Verlag

Wo? Forum Literatur „buch aktuell“, Halle 3, Stand E401
Wann? 16:00 – 16:30 Uhr


A U T O R E N  A M  V E R L A G S S T A N D


Donnerstag, 17. März und Freitag, 18. März 2016


Minna Lindgren: „Rotwein für drei alte Damen“

Genre: Spannung

© Verlag Kiepenheuer & Witsch

Wo? Verlagsstand Kiepenheuer & Witsch, Halle 5, Stand H103

 

Jan Weiler: „Im Reich der Pubertiere“

Genre: Humor

© Rowohlt Verlag GmbH

Wo? Verlagsstand Rowohlt, Halle 4, Stand B203/B205

 

Heinz Strunk: „Der goldene Handschuh“

Genre: Roman

→ NOMINIERT FÜR DEN PREIS DER LEIPZIGER BUCHMESSE IN DER KATEGORIE „BELLETRISTIK“!

Preis LBM 16
© Rowohlt Verlag GmbH

Wo? Verlagsstand Rowohlt, Halle 4, Stand B203/B205


Freitag, 18
. März 2016

Andreas Winkelmann: „Kill Game“

Genre: Spannung

© Rowohlt Verlag GmbH

Wo? Verlagsstand Rowohlt, Halle 4, Stand B203/B205

 

Freitag, 18. März und Samstag, 19. März 2016

Tom Hillenbrand: „Der Kaffeedieb“

Genre: Historischer Roman

Der Kaffeedieb© Verlag Kiepenheuer & Witsch

Wo? Verlagsstand Kiepenheuer & Witsch, Halle 5, Stand H103

 

Donnerstag, 17. März bis Samstag, 19. März 2016

Isabel Bogdan: „Der Pfau“

Genre: Roman

Der Pfau© Verlag Kiepenheuer & Witsch

Wo? Verlagsstand Kiepenheuer & Witsch, Halle 5, Stand H103


Samstag, 19. März 2016

Eva Almstädt: „Ostseetod“

Genre: Spannung

Ostseetod© Bastei Lübbe

Wo? Verlagsstand Bastei Lübbe, Halle 4, Stand C101

Zum Schluss zitiere ich den berühmten Lotto-Slogan: „Alle Angaben ohne Gewähr“.

NachLESE: So war die Lesung mit Petra Schier am 13. November 2015 in Lößnitz

Freitag, der 13. Ein kleines Städtchen im Erzgebirge: Es ist dunkel, der Herbststurm heult um die Mauern der Stadtbibliothek in Lößnitz. Kurz nach 19:00 Uhr begrüßt Autorin Petra Schier ihre Zuhörer. Sie wird heute aus ihrem historischen Roman „Der Hexenschöffe“ lesen. Bevor sie aber damit beginnt, entführt die Schriftstellerin aus der Eifel, die Geschichte und Literatur studiert hat, das Publikum mit einem spannenden Vortrag in eine dunkle Vergangenheit – in die Zeit der Hexenverfolgung.

„Der Hexenschöffe“ basiert auf wahren Begebenheiten, die Petra Schier gründlichst recherchiert hat. Ihr Hauptarbeitsmittel war dabei die „Hochnötige Unterthanige Wemütige Klage der Frommen Unschültigen“ aus der Feder von Hermann Löher. Der Kaufmann aus Rheinbach (1595 – 1678) erlebte seinerzeit als Schöffe das Leid der Menschen, die der Hexerei beziehungsweise der Zauberei bezichtigt wurden, hautnah mit. Wenige Jahre vor seinem Tod hat er in seiner über 500 Seiten starken Schrift die Hexenverfolgung verurteilt und seine schlimmen Erinnerungen niedergeschrieben. Sogar einen Kupferstecher beauftragte Löher, um die Beschreibungen der grausamen Folterszenen zu veranschaulichen. Diese Bilder zeigt Petra Schier in einer Präsentation auf der Leinwand.

Ein historischer Roman von erschreckender Aktualität

Ihr Anliegen sei es, dem mutigen Hermann Löher mit Hilfe ihres Romans auch heute noch eine Stimme zu verleihen, so die Autorin. Obwohl das Buch im 17. Jahrhundert angesiedelt ist, beweise es noch immer eine erschreckende Aktualität. Penibel hat sich Petra Schier an die tatsächlichen Geschehnisse jener Zeit gehalten. Ein wenig Fantasie musste sie dennoch bemühen, nämlich immer dann, wenn die historischen Quellen schwiegen.

Gebannt verfolgen die Zuschauer anschließend Petra Schiers Lesung aus ausgewählten Kapiteln, in denen sie von barbarischen Foltermethoden erzählt. Sie liest sehr ausdrucksstark vor, schlüpft mühelos in die Rollen der verschiedenen Protagonisten.

Passend zur Thematik überreicht Bibliotheksleiterin Cordula Kirsch der Autorin am Ende einen hübschen Blumenstrauß, in den ein Hexenbesen sowie ein Hexenhut aus Filz eingearbeitet sind.

Petra Schier nimmt sich nach der Lesung noch viel Zeit für Gespräche mit ihren Lesern, Erinnerungsfotos und natürlich das Signieren ihrer zahlreichen Bücher.

Der Hexenschöffe© Rowohlt Verlag

Petra Schier am 13. November 2015 in Lößnitz
(Links im Bild ist der Blumenstrauß mit Hexenbesen und Hexenhut zu sehen.)

Die Autorin und die Bloggerin: Petra Schier und ich

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