Das Beste kommt zum Schluss: Meine Krimi-/Thriller-Top 3 des Jahres 2017

Schon wieder ist ein (Lese-)Jahr vorüber. Bevor heute um Mitternacht die Sektkorken knallen, stelle ich Euch meine persönlichen Krimi-/Thriller-Top 3 des Jahres 2017 vor.

Platz 3: „Murder Park“ von Jonas Winner

Murder Park von Jonas Winner

© Heyne Verlag

Meine Bewertung: ★★★★

Schon das Setting ist genial: Ein seit Jahren geschlossener Freizeitpark auf einer kleinen Insel vor der Ostküste der USA stellt die Kulisse für einen Thriller dar, der von Anfang an das Kopfkino in Gang setzt und den Leser sofort in Beschlag nimmt.

Worum geht es? Der marode Vergnügungspark, der wegen dreier unheimlicher Morde geschlossen worden war,  soll wiederbelebt werden – und zwar als bizarrer Erlebnisort, in dessen Zentrum sämtliche Serienkiller stehen. Zwölf Teilnehmer sollen den „Murder Park“ vor seiner Eröffnung exklusiv unter die Lupe nehmen. Doch schon bald geschehen grausame Verbrechen – ein Killer geht auf der Insel um!

„Murder Park“ ist ein äußerst spannender Thriller, der durch seine „Who done it“-Elemente den Leser über mehr als 400 Seiten hinweg kontinuierlich bei der Stange hält. Autor Jonas Winner greift darin die Faszination Serienmörder auf und jagt seiner Leserschaft mehr als einmal einen kalten Schauer über den Rücken.

Allerdings hätte ich mir ein wenig mehr sprachlichen Feinschliff gewünscht. Zum Teil sind die Dialoge recht holprig. Das war sicherlich gewollt, um die Aufregung der Protagonisten zu demonstrieren, aber alles in allem erschien es mir „too much“.

Obwohl das Ende für mich nicht gerade der Knaller war, behalte ich „Murder Park“ als einen hochspannenden Thriller in Erinnerung, der mir das Fürchten gelehrt hat.

Mehr über „Murder Park“ 

Platz 2: „Tödliches Treibgut“ von Denzil Meyrick

Tödliches Treibgut

© HarperCollins Germany

Meine Bewertung: ★★★★★

Im schottischen Fischerdorf Kinloch wird die Leiche einer Frau an den Strand gespült. Der Ermittler Jim Daley und sein Partner Brian Scott aus Glasgow nehmen sich dem Fall an. Sie wollen wissen: Wer war die Tote und unter welchen Umständen starb sie? Doch in Kinloch stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens …

„Tödliches Treibgut“ von Autor Denzil Meyrick ist ein Kriminalroman, wie man ihn sich nur wünschen kann: spannungsgeladen, ungeheuer atmosphärisch, nicht zu sparsam mit grausigen Details und einem Ermittlerduo, das die Sympathien der Leser einheimst. Der bärbeißige Scott, der einem trotz (oder gerade?) wegen seiner ungeschliffenen Ausdrucksweise und seines Sarkasmus ans Herz wächst, ist das genaue Gegenteil von Jim Daley, der sich mit guten Manieren auskennt und stets im Anzug erscheint.

Denzil Meyrick nimmt den Leser mit auf eine unvergessliche Reise nach Schottland, zeigt aber dabei mitnichten nur romantische Kulissen und die Heimeligkeit der Pubs auf: Korruption im Polizeiapparat, Gewalt und Perspektivlosigkeit spielen in seinem Krimi ebenso eine Rolle.

Bevor „Tödliches Treibgut“, dessen Titel im Original „Whisky from small glasses“ lautet, am 8. Mai 2017 erschien, wurde mit „Das Mädchen von Strathclyde“ eine Shortstory veröffentlicht, die übrigens auch sehr lesenswert ist.

Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band der Reihe um DCI Daley: „Der Pate von Glasgow“ erscheint am 2. Mai 2018 bei HarperCollins Germany.

 Mehr über „Tödliches Treibgut“

Platz 1: „Der Näher“ von Rainer Löffler

Der Näher

© Bastei Lübbe

Meine Bewertung: ★★★★★

Fall 3 für Fallanalytiker Martin Abel: Nachdem „Blutsommer“ 2012 und „Blutdämmerung“ 2014 im Rowohlt-Verlag erschienen, brachte Bastei Lübbe am 24. April 2017 den aktuellen Band „Der Näher“ heraus.

Mit diesem Buch gelingt es dem in der Nähe von Stuttgart lebenden Autor Rainer Löffler einmal mehr, seinen Lesern das Blut in den Adern gefrieren zu lassen.

Auf einem Feld in der Nähe von Köln werden die vergrabenen Leichen einer jungen Frau und ihres neugeborenen Babys entdeckt. Die Leichen wurden mit Beton übergossen. Im Körper der Mutter entdeckt man später ein Detail, das selbst die erfahrenen Ermittler erschaudern lässt …

„Der Näher“ ist ein Thriller-Erlebnis, das einen atemlos zurücklässt. Beim Lesen fragte ich mich hin und wieder, wie Rainer Löffler nur auf derartige Grausamkeiten kommt. Er schreibt einfach brillant und stößt seine Leser hinab in die tiefen Abgründe, die er sich ausdenkt.

Erst zum Schluss lüftet Rainer Löffler das Geheimnis um den Täter. Bis dahin gönnt der Autor allerdings weder seinen Figuren noch seiner Leserschaft eine Verschnaufpause: Sprachlich einwandfrei und temporeich erzählt er seine Geschichte, die von Wahnsinn und grausamen Fantasien handelt. Für Zartbesaitete ist „Der Näher“ nicht zu empfehlen, denn dieses Buch bringt selbst die Hartgesottenen um den Schlaf.

Es bleibt zu hoffen, Rainer Löffler seinen fabelhaften Ermittler Martin Abel schon bald zum vierten Mal ermitteln lässt.

Mehr über „Der Näher“

♥ ♥ ♥

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs einen guten Start in ein fantastisches Jahr 2018. Bleibt schön gesund!

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NachLESE: So war die Lesung mit Elisabeth Herrmann am 7. Oktober 2017 im Wasserschloss Klaffenbach

Ein nasskalter Samstagabend. Der Herbst zeigt sich in der Gegend rund um Chemnitz von seiner ungemütlichsten Seite. Deshalb bedankt sich Krimi-Autorin Elisabeth Herrmann zum Auftakt ihrer Lesung am 7. Oktober 2017 bei allen, die trotz des unwirtlichen Wetters den Weg ins Wasserschloss Klaffenbach gefunden haben.

img_7142Das Wasserschloss in Klaffenbach

Die in Berlin lebende Schriftstellerin ist vom Ambiente des Schlosses angetan und verspricht, an diesem Abend nicht zum letzten Mal in Klaffenbach zu sein.

Heute ist sie hier, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mörderische Geständnisse“ aus ihrem aktuellen Kriminalroman „Stimme der Toten“ zu lesen. Es ist der zweite Band aus der Serie um die Tatortreinigerin Judith Kepler.

Stimme der Toten.jpg© Goldmann Verlag
(Ein Klick auf das Cover führt zum Buch auf der Verlagshomepage.)

Die Reihe, verrät Elisabeth Herrmann, war von Beginn an als Trilogie konzipiert. Sechs Jahre, nachdem Band eins mit dem Titel „Zeugin der Toten“ bei Ullstein erschien, wurde „Stimme der Toten“ am 14. August 2017 bei Goldmann veröffentlicht. Auch der dritte und letzte Teil wird im Hause Goldmann erscheinen.

Die Autorin liest einige Passagen aus ihrem aktuellen Kriminalroman vor. Mit ausdrucksstarker Stimme schlüpft Elisabeth Herrmann in die Rollen ihrer Figuren. Im Saal ist es mucksmäuschenstill und man möchte dieser charismatischen Frau am liebsten ewig weiter zuhören.

img_7128-1Elisabeth Herrmann in Klaffenbach

Doch schließlich sollen die Anwesenden dazu animiert werden, das Buch selbst zu lesen. Und deshalb plaudert Elisabeth Herrmann fröhlich aus ihrem Schriftstellerinnen-Leben. Sie erzählt von der Verfilmung des ersten Bands „Zeugin der Toten“, in der Anna Loos Judith Kepler spielte. Sie schwärmt von einem warmherzigen Jan Josef Liefers, der mehrfach den Anwalt Joachim Vernau in den Filmen zu Elisabeth Herrmanns gleichnamiger Krimi-Reihe verkörperte.

Dass ihr Herz auch für Jugendbücher schlägt, ist kein Geheimnis. Sie hat immerhin schon mehrere davon veröffentlicht. Ihr Thriller „Schattengrund“ wird demnächst mit Josefine Preuß in der Hauptrolle verfilmt.

Schattengrund von Elisabeth Herrmann© cbt Verlag
(Ein Klick auf das Cover führt zum Buch auf der Verlagshomepage.)

Elisabeth Herrmanns neuestes Jugendbuch mit dem Titel „Zartbittertod“, dessen Schauplatz die sächsische Stadt Meißen ist, steht schon in den Startlöchern.

Es war ein Abend, an dem die Zeit wie im Flug verging. Und obwohl sie gesundheitlich ein wenig angeschlagen war, nahm sich die Autorin im Anschluss noch Zeit für gemeinsame Fotos mit ihren Fans und natürlich zum Signieren ihrer Bücher.

Frisch rezensiert: „Tot überm Zaun“ von Ella Dälken

Schillernder Farbklecks auf der Krimi-Landkarte

Meine Bewertung: ★★★★★

Tot überm Zaun.jpg© Heyne Verlag

Cosma Pongs, eine Krimiautorin Anfang sechzig, die mit drei ebenfalls älteren Herrschaften in einer WG in Düsseldorf lebt, kann ihr Glück kaum fassen: In der Kleingartenanlage „Zur guten Freundschaft“ stolpert sie tatsächlich über eine echte Leiche! Hobbykriminalerin Cosma, die eigentlich Renate heißt, und ihre Gang, bestehend aus dem ehemaligen Verwaltungsbeamten von Itzenplitz, der rheinischen Frohnatur Ewald Meier-Zurhorst, der verträumten Horror-Autorin Gerda Romstätter und Kater Alfred, der dem Alkohol sehr zugetan ist, legen sofort los mit ihren Ermittlungen. Behindert werden sie dabei von Cosmas Tochter Paula, ihres Zeichens Kommissarin bei der zuständigen Mordkommission. Paula hat alle Hände voll zu tun: Sie muss nicht nur den Mord an Kleingärtner Roland Baumann aufklären, sondern auch ihre übereifrige Mutter und deren Freunde ständig vom Tatort fernhalten. Wer wird den Fall wohl zuerst lösen?

Die Autorin Ella Dälken lebt in Düsseldorf und schreibt neben Fachpublikationen auch Krimis und Kurzgeschichten. „Tot überm Zaun“ ist ihr erster Kriminalroman im Heyne Verlag und am 14. August 2017 erschienen.

Nicht nur durch ihren fröhlichen und herrlich unverkrampften Schreibstil beschert Ella Dälken Krimifreunden auf 384 Seiten puren Lesespaß. Auch ihre originellen Figuren und der bis zum Schluss ebenso spannungsreiche wie absolut stimmige Kriminalfall tragen dazu bei, dass man sich beim Lesen von „Tot überm Zaun“ nicht einen Augenblick langweilt.

Interessant ist auch die Wahl der abwechselnden Erzählperspektiven: Cosma hat in ihren Kapiteln in der Ich-Form das Wort, während Paulas Episoden quasi von einem unsichtbaren Erzähler vorgetragen worden.

Das Lokalkolorit hat ebenfalls einen Platz in „Tot überm Zaun“ erhalten, denn Ella Dälken streut eine Prise regionale Eigenarten in ihre Geschichte: Ewald Meier-Zurhorst spricht (zum Missfallen von Cosma Pongs) rheinischen Dialekt und auch die Feindschaft zwischen den Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf nimmt die Autorin aufs Korn.

Ganz egal, ob man zu den passionierten Kleingärtnern zählt oder seine liebe Not mit dem grünen Daumen hat – dieser Krimi ist für Gartenfreunde und Nichtgärtner gleichermaßen geeignet, die ein Faible für humorvolle Kriminalgeschichten haben.

Ich wünsche mir, dass „Tot überm Zaun“ noch weitere Fälle für Cosma Pongs folgen, denn die herrlich unangepasste Hobbyermittlerin und ihre Crew stellen einen schillernden Farbklecks auf der Krimi-Landkarte dar.

→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Tot überm Zaun“

Zur Homepage der Autorin: Ella Dälken

 

And the „Zapfig“-Winner is …

Beim diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiel konntet Ihr bis gestern für ein Exemplar des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber in den Lostopf hüpfen.


© DIANA Verlag

Dafür brauchtet Ihr das richtige Lösungswort. Das haben alle Teilnehmer mustergültig erraten. Es lautete: KRIMINALROMAN.

Und nun kommen wir zur Verkündung des Gewinner-Namens, für den sich der Zufallsgenerator entschieden hat:

*TUSCH*

*TROMMELWIRBEL*

Obwohl der Frühling endlich naht, wird es ZAPFIG für:

Angelika Spornraft

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte seid nicht traurig, wenn Eure Glücksfee diesmal ihren Job vernachlässigt hat. Denn der Welttag des Buches, der Jahr für Jahr am 23. April gefeiert wird, kommt mit Riesenschritten auf uns zu – und dann wird es hier die nächste Verlosung geben.

Frisch rezensiert: „Zapfig“ von Felicitas Gruber

Mord in der Brauerei: Ein spritzig-erfrischender Krimi-Genuss 

Meine Bewertung: ★★★★★

 © Diana Verlag

Zapfig ist es in diesem Februar in München – und damit ist nichts anderes als „eiskoid“ gemeint. Bei Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ihrer Kollegenschar geht es trotzdem heiß her: Erst werden sie in die Wohnung einer jungen Frau gerufen, die tot in ihrem Badezimmer liegt. Nur kurz darauf wird deren Schwiegermutter in spe ertrunken in einem Braukessel aufgefunden. Auffällig: Beide Todesfälle sind mit der Münchner Brauerei „Rößlbier“ verknüpft. Die Tote aus dem Bad, Nathalie Grimm, war die Sekretärin, während es sich bei der Leiche aus dem Braukessel um keine Geringere als „Rößlbier“-Chefin Uschi Roßhaupter handelt. Und obwohl die Kripo um Großstadtcowboy Joe Lederer ohnehin schon genug mit ihren Ermittlungen zu tun hat, ahnt noch niemand, dass die mysteriöse Mordserie im Münchner Braugewerbe so schnell kein Ende nehmen wird …

Dr. Sofie Rosenhuth geht in „Zapfig“ schon zum vierten Mal gemeinsam mit ihrem On-Off-Ex-Mann Joe Lederer auf Mördersuche – sehr zur Freude ihrer zahlreichen Fans.

Das Autoren-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Münchner Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, lässt auch mit ihrem vierten Krimi aus dieser Reihe die Herzen ihrer Leserinnen und Leser höher schlagen. Die liebenswürdig-chaotische Dr. Sofie Rosenhuth präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Aber auch mit den anderen lieb gewonnenen Figuren gibt es ein Wiedersehen: Macho Joe Lederer gibt sich alle Mühe, um in der Gunst seiner Sofie ja nicht zu sinken, Tante Vroni kuriert am Chiemsee unter zig Araberinnen ihr kaputtes Knie aus, während Sofies Assistent Spike Vaterfreuden entgegensieht. Auch Mops Murmel und die eisige „Dr. Iglu“ Elke Falk, ihres Zeichens Chefin der Rechtsmedizin, fehlen nicht.

Aber nicht nur die wieder einmal in den schillerndsten Farben erstrahlenden Charaktere machen „Zapfig“ zu einem humorvollen Krimivergnügen, sondern auch der überzeugende Plot. Bis zum Ende darf geknobelt werden, wer hier wen auf dem Gewissen hat.

Langweilig wird es schon wegen der vielen kleinen Nebengeschichten nicht, die den Puls der Zeit wiedergeben: Sofie und Joe suchen eine bezahlbare Wohnung (was in München ein nahezu aussichtsloses Unterfangen ist), während der aus Aleppo geflüchtete Faris mit Ablehnung und einem gewalttätigen Übergriff zu kämpfen hat. Doch trotz dieses ernsten Themas kommt der Humor in „Zapfig“ nicht zu kurz. Gleiches gilt für den bayerischen Dialekt. Aber keine Sorge: Es braucht kein Glossar, um die Dialoge ins Hochdeutsche zu übersetzen.

Die Krimis um Dr. Sofie Rosenhuth sind nicht allein wegen ihrer herzallerliebsten Figuren, des Frohsinns, des federleichten Schreibstils von Felicitas Gruber und der typisch bayerischen Machart etwas Besonderes, sondern auch, weil die beiden Autorinnen dank fachkundigem Rat wieder einmal mit viel rechtsmedizinischem Know-How aufwarten.

Da „Zapfig“ erst am 13. Februar 2017 erschienen ist, wird Band fünf wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude …


***GEWINNSPIEL***

Noch bis zum 4. April 2017 könnt Ihr beim aktuellen Gewinnspiel mitmachen. Mit ein bisschen Glück gehört Euch bald ein Exemplar des Krimis „Zapfig“. Das Gewinnspielformular und weitere Infos findet Ihr hier.


→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Zapfig“

Zur Homepage der Autorinnen: Brigitte Riebe

Leipziger Buchmesse 2017, Tag 3: Mein Messe-Tagebuch

Samstagvormittag, 10:00 Uhr in Leipzig: Im Congress Center Leipzig (CCL) tummeln sich in einem der Veranstaltungsräume viele junge, vorwiegend weibliche Menschen.

Die beiden Kinder- und Jugendbuchverlage CARLSEN und Thienemann-Esslinger hatten  zum Bloggerempfang #BCT17 geladen.

Zum Anbeißen: Die äußerst leckeren Cupcakes waren mit Mini-Buchcovern verziert

Dort wurde nicht nur ein kleiner Ausblick auf das Herbstprogramm beider Häuser geboten, auch drei Autorinnen und ein Autor waren eingeladen, um ihre neuesten Bücher vorzustellen und zu signieren. Das waren (bitte auf das jeweilige Cover klicken, um mehr über das Buch zu erfahren):

Laura Kneidl, „Water & Air“

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© CARLSEN Verlag

Rena Fischer, „Chosen – Die Bestimmte“
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© Thienemann Esslinger

Tanja Voosen, „Nova und Avon – Mein böser böser Zwilling“

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© CARLSEN Verlag

Björn Springorum, „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen
© Thienemann Esslinger

Besonders gut beim Publikum kam Björn Springorum an, der mit seiner witzigen Art schnell die Sympathien auf seiner Seite hatte. Er erzählte, dass er sich beim Schreiben seines Horror-Fantasy-Romans „Spiegel des Bösen“ >>unfassbar gegruselt<< habe. Zu Recherchezwecken hat er Stephen Kings „Shining“ gelesen. Diesen Klassiker fand er derart zum Fürchten, dass er das Buch selbst am helllichten Tag zuklappen musste. Außerdem leidet der 1982 geborene Autor an einer ausgewachsenen Arachnophobie, der Panik vor Spinnen.

An dieser Stelle gebührt den Organisatorinnen des #BCT17-Happenings nochmal ein ganz großes Dankeschön!

Mit Björn Springorum

Mit Tanja Voosen

Am Mittag quetschte ich mich kopfschüttelnd durch Halle 3, denn eine schier nicht enden wollende Schlange wand sich durch die Gänge: Sebastian Fitzek signierte seine Bücher und zog seine Fans in Scharen an.

Doch ich hatte ein anderes Ziel, nämlich den Messestand der Verlagsgruppe Random House. Dort traf ich mich zum Interview mit Susanne Kliem, um mit ihr über ihren aktuellen Psychothriller „Das Scherbenhaus“ zu plaudern. Das Interview erscheint in den nächsten Tagen hier auf meinem Blog, aber so viel sei schon verraten: Es war eine tolle Begegnung!

Mit Susanne Kliem

Nachdem ich wegen der Menschenmassen eine gute Viertelstunde gebraucht hatte, um von Halle 3 in Halle 4 zu pilgern, empfing mich am Stand von HarperCollins Germany ein anrührendes Bild: Ganz oben im Regal standen sie in trauter Eintracht und schienen „Hallo Mama!“ zu rufen: Die beiden ersten Bände der Montana Dreams-Reihe von Jennifer Ryan. Bei diesen Büchern wurde mir die große Ehre des Erstlektorates zuteil und ich war sehr bewegt, als ich sie so da stehen sah.

Es gab aber noch mehr Grund zur Freude: Wir feierten ein kleines #HELLGOLAND-Wiedersehen (leider nur zu zweit, aber immerhin).

Meine #HELLGOLAND-Liiiiiiiiiisa!!!

Außerdem hat HarperCollins erst gestern bei der Verleihung des BuchMarkt-AWARDS 2017 Gold in der Kategorie Event/Promotion/Guerilla für die #HELLGOLAND-Kampagne abgeräumt.

img_1307-1 © HarperCollins

Der Nachmittag gehörte LovelyBooks, denn die beliebte Leseplattform hatte auch in diesem Jahr wieder zum großen Lesertreff geladen. Zu Gast war Anne Freytag, die in gewohnt lockerer Manier über ihr neues Jugendbuch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ sprach.

Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag
© Heyne Verlag

Und nun sitze ich hier im Pressezentrum, schreibe diesen Beitrag und dabei wird mir klar, dass die Leipziger Buchmesse 2017 für mich gleich vorbei ist. Morgen geht es wieder nach Hause. Es war wieder einmal eine unglaublich bereichernde und irrsinnig tolle Zeit mit vielen neuen Begegnungen und fröhlichen Wiedersehen, aber ganz ehrlich: Irgendwann leidet man an Reizüberflutung. Und deshalb freue ich mich darauf (so superschön die drei Tage in Leipzig auch wieder waren), nach Hause zu fahren, Mann und Hund in die Arme zu schließen und endlich Zeit für all die Bücher zu haben, die mit mir gemeinsam morgen die Messestadt verlassen werden.

* GEWINNSPIEL *

Zapfig von Felicitas Gruber© DIANA Verlag

Hier sind die letzten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

R N A L R


Gewinnspielformular


Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Leipziger Buchmesse 2017, Tag 2: Mein Messe-Tagebuch


Strahlend blauer Himmel über Leipzig! Petrus muss ein leidenschaftlicher Bücherfreak sein.

Meinen Messe-Freitag hat Barbara Kenneweg mit einer Lesung aus ihrem Romandebüt „Haus für eine Person“ eingeläutet.

Haus für eine Person© Ullstein Buchverlage

Schon der Klappentext hatte im Vorfeld mein Interesse für dieses Buch geweckt. Nach der Lesung war ich absolut begeistert und mir war klar: Ich muss und werde dieses Buch lesen! Es hat mich dann auch den restlichen Messetag brav in meiner Tasche begleitet. Ich kann es kaum erwarten, mich diesem Roman zu widmen – aber zum Lesen kommt man während der Buchmesse so gut wie nie. Tagsüber sowieso nicht – und abends ist man dann erfahrungsgemäß so platt, dass einem die Augen zufallen, sobald man sich zur Ruhe bettet.

Erstmals einen eigenen Messestand hat Indie Publishing,  eine ganz spezielle Sparte des Branchenmagazins buchreport, die sich ausschließlich unabhängigen Autorinnen, Autoren und Verlagen widmet. Im aktuellen Indie-Katalog ist unter anderem auch meine Rezension zur Horroranthologie „11 – Elf unheimliche Kurzgeschichten“ von Daniel D. Allertseder abgedruckt.

Der Messestand von Indie Publishing

Punkt 12:00 Uhr hat mich UIrike Meier vom Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch in die Verlags-Vor-Vorschau für Herbst 2017 linsen lassen. Soviel sei schon verraten: Alle Fans von Joachim Meyerhoff sollten sich den 9. November 2017 ganz dick im Kalender einrahmen.

Zufallstreff am Stand von Kiepenheuer & Witsch: Fußball-Papst Marcel Reif und ich

Danach habe ich mich in der Bloggerlounge mit Thea Lehmann („Tod im Kirnitzschtal“, „Dunkeltage im Elbsandstein“) auf einen Kaffee getroffen. Die sympathische Krimiautorin aus Oberbayern hat mir verraten, dass sie aktuell am dritten Fall für ihren Kommissar Leo Reisinger schreibt. Im Herbst 2017 wird ihr neuestes Werk veröffentlicht.

Beim ersten Bloggertreffen von Kiepenheuer & Witsch auf der Leipziger Buchmesse sprach Susann Pásztor mit ihrem Lektor Olaf Petersen über ihren aktuellen Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, der mehr ein Buch über das Leben als über das Sterben sei (O-Ton Ulrike Meier), obwohl das Sterben eine zentrale Rolle in dieser Geschichte einnimmt. Der ehrenamtliche Hospizmitarbeiter Fred trifft auf die 60-jährige Karla, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs leidet und der nach einer abgebrochenen Chemotherapie nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt. Auch dieses Buch schreit in drastischer Lautstärke danach, von mir gelesen zu werden.

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster© Kiepenheuer & Witsch

Beim Bloggertreffen der Lieblingsautoren, einem Zusammenschluss aus Selfpublishern, traf ich die wunderbare Poppy J. Anderson.

Großer Andrang am Stand der Lieblingsautoren

Und dann war er auch schon wieder vorbei, der zweite Messetag …

Hat jetzt auch Feierabend: Das Leipziger Messemännchen, seit 1964 das Maskottchen der Leipziger Messe

* GEWINNSPIEL *Zapfig von Felicitas Gruber© DIANA Verlag

Auch in diesem Jahr gibt es wieder das bewährte Buchmesse-Gewinnspiel. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die nächsten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

K I N A

Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!