Frisch rezensiert: „Der Mann zwischen den Wänden“ von Emma Ångström

Beklemmender Thriller aus Schweden

Meine Bewertung: ★★★★

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© Arctis Verlag

Die neunjährige Alva zieht mit ihren beiden Schwestern und ihrer Mutter in ein Mehrfamilienhaus in Stockholm. Ihr fällt es schwer, sich in der neuen Umgebung einzugewöhnen. Sie fühlt sich einsam und flüchtet sich am liebsten in die Welt der Bücher. Das Lexikon der paranormalen Phänomene hat es ihr besonders angetan, denn sie besitzt ein Faible für das Okkulte und wünscht sich nichts sehnlicher, als Kontakt mit ihrer verstorbenen Großmutter aufzunehmen.

Alva fürchtet sich vor nichts und niemandem. Selbst ein mysteriöser Mord in ihrem Wohnhaus versetzt das Mädchen nicht in Angst und Schrecken, sondern löst eine dunkle Faszination und unbändige Neugier bei ihr aus. Dabei ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was sich zwischen den Wänden des großen Hauses verbirgt …

In ihrem Thriller „Der Mann zwischen den Wänden“ (Originaltitel: „Mannen mellan väggarna“), der am 4. August 2017 im Arctis Verlag erschienen ist, sorgt die schwedische Autorin Emma Ångström von der ersten bis zur letzten Seite für eine unheimliche Atmosphäre. Und noch etwas löst dieses Buch aus: Beklemmung. Denn ausgerechnet an dem Ort, an dem man sich am sichersten fühlen sollte – in den eigenen vier Wänden nämlich – sind die ahnungslosen Bewohner des Hauses einem Mann ausgeliefert, der sich unbemerkt in ihr Leben schleicht, unter ihren Betten schläft und sie durch gut versteckte Luken tagtäglich beobachtet. Beim Lesen hat mich ständig ein ungutes Gefühl begleitet. Emma Ångström spielt geschickt mit den Ängsten der Leser. Ich habe mich jedenfalls immer wieder gefragt, was wohl zwischen den Wänden unserer Wohnung vorgeht.

Eine unterschwellige Düsternis begleitet diesen vielschichtigen Thriller, der okkulte Elemente mit schaurigen Szenen nach bester Horrorfilmmanier vereint. Noch dazu hat die Geschichte Tiefgang, denn auch das Schicksal der Hauptfiguren findet ausreichend Platz.

„Der Mann zwischen den Wänden“ wird mir als ein Buch in Erinnerung bleiben, das sich mit seinem subtilen Grauen in meinem Kopf festgesetzt hat. Dass es mir beim Lesen eines Romans die Kehle zuschnürt, kommt eher selten vor. Hier aber war es so. Die Vorstellung, von jemandem beobachtet zu werden, der uns so nahe kommt, wie es Emma Ångströms Protagonist tut, hat mich mehr als einmal schaudern lassen. Dass man dann als Leser aber nicht in der Lage ist, für diesen Mann Wut oder gar Hass zu empfinden, ist dem großartigen Plot der Autorin zu verdanken.

Obwohl manches offen bleibt und die Sprache mit den knappen Sätzen manchmal ein bisschen abgehackt wirkt, war „Der Mann zwischen den Wänden“ für mich ein aufwühlendes Leseerlebnis, das ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen werde.

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Zur Homepage des Verlags: Arctis Verlag

Zum Buch bei Amazon.de: „Der Mann zwischen den Wänden“

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Leipziger Buchmesse 2017, Tag 3: Mein Messe-Tagebuch

Samstagvormittag, 10:00 Uhr in Leipzig: Im Congress Center Leipzig (CCL) tummeln sich in einem der Veranstaltungsräume viele junge, vorwiegend weibliche Menschen.

Die beiden Kinder- und Jugendbuchverlage CARLSEN und Thienemann-Esslinger hatten  zum Bloggerempfang #BCT17 geladen.

Zum Anbeißen: Die äußerst leckeren Cupcakes waren mit Mini-Buchcovern verziert

Dort wurde nicht nur ein kleiner Ausblick auf das Herbstprogramm beider Häuser geboten, auch drei Autorinnen und ein Autor waren eingeladen, um ihre neuesten Bücher vorzustellen und zu signieren. Das waren (bitte auf das jeweilige Cover klicken, um mehr über das Buch zu erfahren):

Laura Kneidl, „Water & Air“

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© CARLSEN Verlag

Rena Fischer, „Chosen – Die Bestimmte“
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© Thienemann Esslinger

Tanja Voosen, „Nova und Avon – Mein böser böser Zwilling“

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© CARLSEN Verlag

Björn Springorum, „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen
© Thienemann Esslinger

Besonders gut beim Publikum kam Björn Springorum an, der mit seiner witzigen Art schnell die Sympathien auf seiner Seite hatte. Er erzählte, dass er sich beim Schreiben seines Horror-Fantasy-Romans „Spiegel des Bösen“ >>unfassbar gegruselt<< habe. Zu Recherchezwecken hat er Stephen Kings „Shining“ gelesen. Diesen Klassiker fand er derart zum Fürchten, dass er das Buch selbst am helllichten Tag zuklappen musste. Außerdem leidet der 1982 geborene Autor an einer ausgewachsenen Arachnophobie, der Panik vor Spinnen.

An dieser Stelle gebührt den Organisatorinnen des #BCT17-Happenings nochmal ein ganz großes Dankeschön!

Mit Björn Springorum

Mit Tanja Voosen

Am Mittag quetschte ich mich kopfschüttelnd durch Halle 3, denn eine schier nicht enden wollende Schlange wand sich durch die Gänge: Sebastian Fitzek signierte seine Bücher und zog seine Fans in Scharen an.

Doch ich hatte ein anderes Ziel, nämlich den Messestand der Verlagsgruppe Random House. Dort traf ich mich zum Interview mit Susanne Kliem, um mit ihr über ihren aktuellen Psychothriller „Das Scherbenhaus“ zu plaudern. Das Interview erscheint in den nächsten Tagen hier auf meinem Blog, aber so viel sei schon verraten: Es war eine tolle Begegnung!

Mit Susanne Kliem

Nachdem ich wegen der Menschenmassen eine gute Viertelstunde gebraucht hatte, um von Halle 3 in Halle 4 zu pilgern, empfing mich am Stand von HarperCollins Germany ein anrührendes Bild: Ganz oben im Regal standen sie in trauter Eintracht und schienen „Hallo Mama!“ zu rufen: Die beiden ersten Bände der Montana Dreams-Reihe von Jennifer Ryan. Bei diesen Büchern wurde mir die große Ehre des Erstlektorates zuteil und ich war sehr bewegt, als ich sie so da stehen sah.

Es gab aber noch mehr Grund zur Freude: Wir feierten ein kleines #HELLGOLAND-Wiedersehen (leider nur zu zweit, aber immerhin).

Meine #HELLGOLAND-Liiiiiiiiiisa!!!

Außerdem hat HarperCollins erst gestern bei der Verleihung des BuchMarkt-AWARDS 2017 Gold in der Kategorie Event/Promotion/Guerilla für die #HELLGOLAND-Kampagne abgeräumt.

img_1307-1 © HarperCollins

Der Nachmittag gehörte LovelyBooks, denn die beliebte Leseplattform hatte auch in diesem Jahr wieder zum großen Lesertreff geladen. Zu Gast war Anne Freytag, die in gewohnt lockerer Manier über ihr neues Jugendbuch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ sprach.

Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag
© Heyne Verlag

Und nun sitze ich hier im Pressezentrum, schreibe diesen Beitrag und dabei wird mir klar, dass die Leipziger Buchmesse 2017 für mich gleich vorbei ist. Morgen geht es wieder nach Hause. Es war wieder einmal eine unglaublich bereichernde und irrsinnig tolle Zeit mit vielen neuen Begegnungen und fröhlichen Wiedersehen, aber ganz ehrlich: Irgendwann leidet man an Reizüberflutung. Und deshalb freue ich mich darauf (so superschön die drei Tage in Leipzig auch wieder waren), nach Hause zu fahren, Mann und Hund in die Arme zu schließen und endlich Zeit für all die Bücher zu haben, die mit mir gemeinsam morgen die Messestadt verlassen werden.

* GEWINNSPIEL *

Zapfig von Felicitas Gruber© DIANA Verlag

Hier sind die letzten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

R N A L R


Gewinnspielformular


Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Frisch rezensiert: „Das Spiel – Opfer“ von Jeff Menapace

Mögen die (kranken) Spiele beginnen …

Das Spiel - Opfer von Jeff Menapace © Heyne Hardcore

Meine Bewertung: ★★★★★

Eine Siedlung mit hübschen Ferienhütten am Crescent Lake in der idyllischen Abgeschiedenheit Pennsylvanias sowie eine vierköpfige Familie, die der Enge der Stadt entkommen will und sich auf ein unbeschwertes Wochenende in der Natur freut: Das sind die Grundzutaten, die der US-amerikanische Autor Jeff Menapace für seinen Thriller „Das Spiel – Opfer“ benötigt. Doch bevor sich der geneigte Leser fragt, seit wann bei Heyne Hardcore Cozy Crime-Romane erscheinen, sei ausdrücklich versichert: Natürlich fehlt auch das Böse nicht – in diesem Falle in Gestalt der Brüder Arty und Jim Fanelli. Doch die beiden wollen nur spielen. Das allerdings auf ihre ganz eigene, kranke Art …

„Das Spiel – Opfer“ bildet den gelungenen Auftakt zu einer vielversprechenden Thriller-Trilogie. Der Originaltitel lautet „Bad Games“ und hat dank der fundierten Übersetzung von Sven-Eric Wehmeyer ins Deutsche nichts von seinem amerikanischen Flair eingebüßt.

Autor Jeff Menapace lässt es in Band eins zunächst ruhig angehen. Nachdem man die ersten Seiten hinter sich gelassen hat, steigert sich das am Anfang subtile Grauen Stück für Stück bis hin zu einem furiosen Finale. Dabei bietet der Autor seinen Lesern nicht nur Spannung, eine Prise Witz und messerscharfe Dialoge. Er präsentiert auch bildhaft die beeindruckende Bandbreite an Scheußlichkeiten, die sich die Fanelli-Brüder (nicht nur) für die ahnungslose Familie Lambert ausgedacht hat. Darüber hinaus beschäftigt der Autor sich, seine Figuren und die Leserschaft mit einer Frage, die wohl so alt ist wie die Menschheit selbst: Wird man böse geboren oder erst im Laufe des Lebens böse gemacht? Es ist anzunehmen, dass Jeff Menapace auch im zweiten Teil, „Das Spiel – Rache“, der am 14. November 2016 bei Heyne Hardcore erscheint, dieser Thematik nachgeht. Und wer weiß? Vielleicht liefert er ja schon darin oder in Band drei mit dem Titel „Das Spiel – Tod“, der am 10. April 2017 auf den Markt kommen soll, eine Antwort.

„Das Spiel – Opfer“ ist ein typisch amerikanischer Thriller, der sich so hervorragend liest, als würde man einen guten Horrorfilm schauen. Dieses Buch lässt den Leser mit einem ungeahnten Cliffhanger zurück, der ungeduldige Neugier auf den Nachfolgeband auslöst.

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Zum Buch auf der Verlagshomepage von Heyne Hardcore: „Das Spiel – Opfer“

Zur Homepage des Autors: Jeff Menapace

Frisch rezensiert: „11 – Elf unheimliche Kurzgeschichten“ von Daniel D. Allertseder

Für Indie Publishing habe ich das Buch „11 – Elf unheimliche Kurzgeschichten“ von Daniel D. Allertseder rezensiert.

© Daniel D. Allertseder

Die gruseligen Storys haben mich fasziniert – allerdings muss ich auch einen großen Minuspunkt für die am 21. August 2016 bei epubli erschienene Geschichtensammlung vergeben …

Faszinierende Horrorstorys mit großem Manko

Meine Bewertung: ★★★

In seiner 136-seitigen Horror-Anthologie hat der 1998 geborene Autor Daniel D. Allertseder zehn eigene Kurzgeschichten sowie eine der Autorin Larena Delacruz zusammengetragen. Die Handlungsorte, -stränge und -zeiten überzeugen durch ihren Abwechslungsreichtum. Daniel D. Allertseder stellt damit nicht nur seine Kreativität unter Beweis, sondern auch ein echtes Talent im Erfinden von Horrorgeschichten, die tatsächlich sehr zum Gruseln taugen. Besonders „Nächster Halt: Dein Tod“ hat mich fasziniert und über Tage nicht losgelassen.

Äußerst sympathisch: Jeder Kurzgeschichte hat der im niederbayerischen Bad Birnbach lebende Autor eine Anekdote zur Entstehung der jeweiligen Story vorangestellt.

Ein großes Manko verleidet einem die Lesefreude jedoch gehörig: Das Buch strotzt nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern sowie reichlich unbeholfenen Ausdrücken. Auch inhaltliche Schnitzer hat sich Daniel D. Allertseder geleistet: Da ist eine im Jahr 2005 geborene Protagonistin im Jahr 2012 elf Jahre alt, während ihr Bruder bereits im Alter von sieben Jahren pubertiert.

Schade, denn die Geschichten haben wirklich großes Potenzial. Ein gründliches Lektorat und Korrektorat könnte aus „11 – Elf unheimliche Kurzgeschichten“ noch eine Menge herausholen.

Interessante Links

Zum Buch bei epubli: „11 – Elf unheimliche Kurzgeschichten

Zum Blog des Autors: Daniel D. Allertseder

Frisch rezensiert: „Skalpelltanz“ von Jenny Milewski

Die Geister, die er rief…

 Meine Bewertung: ★★★

  © Heyne Verlag

Jonas Lerman ist in Schweden ein gefeierter Thriller-Autor. Diesen Ruhm hat er vor allem seiner irren Hauptfigur Carl Cederfeldt zu verdanken, einem Chirurgen mit einer abscheulichen Vorliebe für das Foltern und Töten unschuldiger Opfer.

Doch nach und nach gerät das Leben des zunehmend kreativlosen Schriftstellers aus den Fugen. In und um Stockholm treibt ein Wahnsinniger sein Unwesen, der die Morde, die Carl Cederfeldt in Lermans Bestsellern begeht, nachzustellen scheint. Ist Carl Cederfeldt etwa den Buchseiten entstiegen und Wirklichkeit geworden? Oder ist Jonas selbst in Wahrheit eine Bestie?

Thriller aus Skandinavien stehen in dem Ruf, düster und abgründig zu sein. Die in Malmö lebende Autorin Jenny Milewski hat ihr am 11. Mai 2015 bei Heyne erschienenes Debüt „Skalpelltanz“ mit eben jenen Attributen bestückt. Schaurige Orte wie eine verlassene Villa aus der Jahrhundertwende, ein Friedhof und ein nahezu immer graues Stockholm bilden die Bühne für ihre Geschichte, die sie mit Bedacht erzählt. Anfangs ist von einem Thriller noch nicht viel zu spüren, dreht es sich doch hauptsächlich um den Protagonisten Jonas Lerman und dessen Tun als Schriftsteller. Wer die Welt der Bücher liebt, wird trotz der zunächst fehlenden Spannung die Ereignisse mit Interesse verfolgen. Jonas Lerman hält eine Lesung, ist in einer Talkshow zu Gast und plagt sich mit einer sich mehr und mehr ausweitenden Schreibblockade herum. Dass immer wieder Auszüge aus seinen Cederfeldt-Romanen vorkommen – wie etwa bei der erwähnten Lesung – ist ein interessantes Stilmittel; ein Buch im Buch sozusagen. Jenny Milewski scheint ein ausgeprägtes Faible für Horror zu haben, denn an grausamen Szenen und Arten des Tötens mangelt es nicht.

Fast bis zum Schluss lässt sie ihre Leser im Dunkeln tappen, wer hinter den Morden steckt. Die Spannung hält die Autorin damit beinah über die gesamten 400 Buchseiten aufrecht. Leider hat Jenny Milewski am Ende für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten.

„Skalpelltanz“ ist ein Thriller, der nur langsam in Fahrt kommt, dafür aber mit deftigen Horrorszenen aufwartet. Alles in allem eine wirklich gut erzählte Geschichte mit einem überzogenen Ende.

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Zum Buch bei Amazon: „Skalpelltanz“

Zum Buch auf der Homepage des Heyne Verlags: „Skalpelltanz“

Zum (schwedischsprachigen) Blog der Autorin: Jenny Milewski