Hinter den Vorhang gelugt: Diese Autoren kommen zur Leipziger Buchmesse 2016

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Bis das Programm der Leipziger Buchmesse 2016 erscheint, ist noch ein wenig Geduld gefragt: Ab dem 18. Februar 2016 kann hier dann ausgiebig gestöbert werden.

Für alle Neugierigen, die schon jetzt wissen wollen, welche Autoren, Stars und Sternchen sich vom 17. bis 20. März 2016 in Leipzig die Ehre geben, habe ich einmal hinter den Vorhang gelugt. Hier eine kleine, vollkommen willkürliche Auswahl der geplanten Veranstaltungen auf dem Messegelände:

L E S U N G E N

Donnerstag, 17. März 2016

Sky du Mont: „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz?“

Genre: Humor

Steh ich jetzt unter Denkmalschutz© Bastei Lübbe

Wo? LVZ-Autorenarena
Wann? 12:00 Uhr


Anne Freytag: „Mein bester letzter Sommer“

Genre: Jugendbuch

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag
© Verlagsgruppe Random House

Wo? Lesetreff
Wann? 14:30 – 15:00 Uhr


Chris Geletneky und Bastian Pastewka: „Midlife-Cowboy“

Genre: Roman

Midlife Cowboy
© Bastei Lübbe

Wo? LVZ-Autorenarena
Wann? 15:30 Uhr

 

Sabine Thiesler: „Und draußen stirbt ein Vogel“

Genre: Spannung

Und draussen stirbt ein Vogel von Sabine Thiesler
© Verlagsgruppe Random House

Wo? Halle 3, Forum Literatur „buch aktuell“, Stand E401
Wann? 16:00 – 16:30 Uhr


Freitag, 18. März 2016

Désirée Nick: „Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt“

Genre: Humor

Saeger und Rammler und andere Begegnungen mit der Maennerwelt von Desiree Nick© Verlagsgruppe Random House

Wo? Forum Literatur „buch aktuell“Halle 3, Stand E401
Wann? 12:30 – 13:00 Uhr


Marcel Feige: „Gewaltloser Rebell: Die Lebensgeschichte des Mahatma Ghandi“

Genre: Biografie

Gewaltloser Rebell© Verlagsgruppe BELTZ

Wo? Lesebude 2, Halle 2, Stand F601
Wann? 16:00 – 16:30 Uhr

 

Eric Berg: „Die Schattenbucht“

Genre: Spannung

Die Schattenbucht von Eric Berg
© Verlagsgruppe Random House

Wo? Literaturcafé, Halle 4, Stand B600
Wann? 16:30 Uhr


Samstag, 19. März 2016

Petra Hammesfahr: „Fremdes Leben“

Genre: Spannung

Fremdes Leben von Petra Hammesfahr © Verlagsgruppe Random House

Wo? Forum Literatur „buch aktuell“, Halle 3, Stand E401
Wann? 11:00 – 11:30 Uhr


Alexander Bálly: „Ein Mord und zwei Leichen“

Genre: Spannung

Ein Mord und zwei Leichen© Sutton Verlag

Wo? Forum Literatur „buch aktuell“, Halle 3, Stand E401
Wann? 16:00 – 16:30 Uhr


A U T O R E N  A M  V E R L A G S S T A N D


Donnerstag, 17. März und Freitag, 18. März 2016


Minna Lindgren: „Rotwein für drei alte Damen“

Genre: Spannung

© Verlag Kiepenheuer & Witsch

Wo? Verlagsstand Kiepenheuer & Witsch, Halle 5, Stand H103

 

Jan Weiler: „Im Reich der Pubertiere“

Genre: Humor

© Rowohlt Verlag GmbH

Wo? Verlagsstand Rowohlt, Halle 4, Stand B203/B205

 

Heinz Strunk: „Der goldene Handschuh“

Genre: Roman

→ NOMINIERT FÜR DEN PREIS DER LEIPZIGER BUCHMESSE IN DER KATEGORIE „BELLETRISTIK“!

Preis LBM 16
© Rowohlt Verlag GmbH

Wo? Verlagsstand Rowohlt, Halle 4, Stand B203/B205


Freitag, 18
. März 2016

Andreas Winkelmann: „Kill Game“

Genre: Spannung

© Rowohlt Verlag GmbH

Wo? Verlagsstand Rowohlt, Halle 4, Stand B203/B205

 

Freitag, 18. März und Samstag, 19. März 2016

Tom Hillenbrand: „Der Kaffeedieb“

Genre: Historischer Roman

Der Kaffeedieb© Verlag Kiepenheuer & Witsch

Wo? Verlagsstand Kiepenheuer & Witsch, Halle 5, Stand H103

 

Donnerstag, 17. März bis Samstag, 19. März 2016

Isabel Bogdan: „Der Pfau“

Genre: Roman

Der Pfau© Verlag Kiepenheuer & Witsch

Wo? Verlagsstand Kiepenheuer & Witsch, Halle 5, Stand H103


Samstag, 19. März 2016

Eva Almstädt: „Ostseetod“

Genre: Spannung

Ostseetod© Bastei Lübbe

Wo? Verlagsstand Bastei Lübbe, Halle 4, Stand C101

Zum Schluss zitiere ich den berühmten Lotto-Slogan: „Alle Angaben ohne Gewähr“.

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NachLESE: So war die Lesung mit Petra Schier am 13. November 2015 in Lößnitz

Freitag, der 13. Ein kleines Städtchen im Erzgebirge: Es ist dunkel, der Herbststurm heult um die Mauern der Stadtbibliothek in Lößnitz. Kurz nach 19:00 Uhr begrüßt Autorin Petra Schier ihre Zuhörer. Sie wird heute aus ihrem historischen Roman „Der Hexenschöffe“ lesen. Bevor sie aber damit beginnt, entführt die Schriftstellerin aus der Eifel, die Geschichte und Literatur studiert hat, das Publikum mit einem spannenden Vortrag in eine dunkle Vergangenheit – in die Zeit der Hexenverfolgung.

„Der Hexenschöffe“ basiert auf wahren Begebenheiten, die Petra Schier gründlichst recherchiert hat. Ihr Hauptarbeitsmittel war dabei die „Hochnötige Unterthanige Wemütige Klage der Frommen Unschültigen“ aus der Feder von Hermann Löher. Der Kaufmann aus Rheinbach (1595 – 1678) erlebte seinerzeit als Schöffe das Leid der Menschen, die der Hexerei beziehungsweise der Zauberei bezichtigt wurden, hautnah mit. Wenige Jahre vor seinem Tod hat er in seiner über 500 Seiten starken Schrift die Hexenverfolgung verurteilt und seine schlimmen Erinnerungen niedergeschrieben. Sogar einen Kupferstecher beauftragte Löher, um die Beschreibungen der grausamen Folterszenen zu veranschaulichen. Diese Bilder zeigt Petra Schier in einer Präsentation auf der Leinwand.

Ein historischer Roman von erschreckender Aktualität

Ihr Anliegen sei es, dem mutigen Hermann Löher mit Hilfe ihres Romans auch heute noch eine Stimme zu verleihen, so die Autorin. Obwohl das Buch im 17. Jahrhundert angesiedelt ist, beweise es noch immer eine erschreckende Aktualität. Penibel hat sich Petra Schier an die tatsächlichen Geschehnisse jener Zeit gehalten. Ein wenig Fantasie musste sie dennoch bemühen, nämlich immer dann, wenn die historischen Quellen schwiegen.

Gebannt verfolgen die Zuschauer anschließend Petra Schiers Lesung aus ausgewählten Kapiteln, in denen sie von barbarischen Foltermethoden erzählt. Sie liest sehr ausdrucksstark vor, schlüpft mühelos in die Rollen der verschiedenen Protagonisten.

Passend zur Thematik überreicht Bibliotheksleiterin Cordula Kirsch der Autorin am Ende einen hübschen Blumenstrauß, in den ein Hexenbesen sowie ein Hexenhut aus Filz eingearbeitet sind.

Petra Schier nimmt sich nach der Lesung noch viel Zeit für Gespräche mit ihren Lesern, Erinnerungsfotos und natürlich das Signieren ihrer zahlreichen Bücher.

Der Hexenschöffe© Rowohlt Verlag

Petra Schier am 13. November 2015 in Lößnitz
(Links im Bild ist der Blumenstrauß mit Hexenbesen und Hexenhut zu sehen.)

Die Autorin und die Bloggerin: Petra Schier und ich

 → Zur Homepage von Petra Schier

Frisch rezensiert: „Die Magie der kleinen Dinge“ von Jessie Burton

Bezaubernd, fesselnd, geheimnisvoll

Meine Bewertung: ★★★★★


 © Limes Verlag

Amsterdam im Jahr 1686: Nella Brandt, geborene Oortman, ist ernüchtert. Obwohl frisch vermählt, bekommt sie ihren Ehemann Johannes nur selten zu Gesicht. Das Regiment in ihrem neuen Zuhause führt die gestrenge Schwägerin. Sogar die Dienstmagd macht keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegenüber dem jungen Mädchen, das alles hinter sich ließ und im festen Glauben an ein begütertes Leben aus dem ländlichen Assendelft in die Handelsmetropole Amsterdam zog.

Erst das Hochzeitsgeschenk ihres Mannes erhellt Nellas trübe Tage: Ein Puppenhaus, mit Schildpattlack überzogen, das eine originalgetreue Miniaturausgabe des prächtigen Anwesens darstellt, in dem Nella lebt. Sie möchte das Haus einrichten und wendet sich an einen Miniaturisten – nicht ahnend, welchen Stein sie damit ins Rollen bringt…

Mit ihrem Debüt-Roman „Die Magie der kleinen Dinge“ hat die 1982 geborene Engländerin Jessie Burton einen echten Volltreffer gelandet: In ihrer Heimat wurde das Buch mit dem Originaltitel „The Miniaturist“ ein Bestseller. Verlage in 32 Ländern sicherten sich die Rechte daran. Ein verdienter Hype? Absolut! Die Autorin erzählt eine großartige Geschichte, in der sie mühelos Brücken zwischen den verschiedensten Genres schlägt. Jessie Burton verbindet den historischen Roman mit einer kitschfreien Liebesgeschichte und gibt eine gute Prise Magie dazu.

Es ist eines dieser Bücher, bei denen man gegen Ende immer langsamer liest, in dem Wunsch, die Geschichte möge nicht enden. Von Beginn an nimmt dieser Roman den Leser gefangen und fesselt ihn bis zum Schluss, der leider doch irgendwann unvermeidlich ist. Dabei darf Jessie Burton getrost als Meisterin der unvorhersehbaren Wendungen bezeichnet werden, denn mit diesen wartet sie ebenso reichlich wie überzeugend auf. Mir blieb beim Lesen angesichts des überraschenden Fortgangs der Dinge sowie der Entdeckung vermeintlich gut gehüteter Geheimnisse des Öfteren der Mund offen stehen.

Kapitel für Kapitel verfolgt man die erstaunliche Entwicklung der Hauptfigur Nella vom jungen naiven Mädchen zu einer mutigen Frau. Die Tatsache, dass Petronella Oortman wirklich existierte und ein Schrankpuppenhaus besaß, das heute im Amsterdamer Rijksmuseum steht, macht die Geschichte noch greifbarer. Nun ist „Die Magie der kleinen Dinge“ keine Biografie über die Niederländerin, die von 1656 bis 1716 lebte, aber sie orientiert sich in vielerlei Hinsicht an der „echten“ Nella. Überhaupt wirken ausnahmslos alle Charaktere geradezu reell.

„Die Magie der kleinen Dinge“ wird im Präsens erzählt – eher untypisch, insbesondere für einen Roman, der in einer Zeit spielt, die schon mehrere Jahrhunderte zurückliegt. Dadurch fühlt man sich als Leser aber noch mehr „mittendrin“ in der Geschichte.

Jessie Burton bedient sich einer üppigen, wunderbaren Sprache. Hin und wieder haben einzelne Sätze eine gewisse Doppelbödigkeit. Die Übersetzerin Karin Dufner hat hier ganze Arbeit geleistet.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Leser-Leben zu kurz dafür ist, um ein Buch mehrmals zu lesen – „Die Magie der kleinen Dinge“ gehört zu der Handvoll Bücher, bei denen ich eine Ausnahme machen würde.

→ Interessante Links

Zum Buch bei Amazon: „Die Magie der kleinen Dinge“

Zum Buch auf der Homepage des Limes Verlags: „Die Magie der kleinen Dinge“

Zur Homepage der Autorin (englischsprachig): Jessie Burton

Das Schrankpuppenhaus von Petronella Oortman auf der Homepage des Rijksmuseums Amsterdam (englischsprachig)

Frischer (Lese-)Stoff: Meine TOP 5-Neuerscheinungen im Juni 2015

Neuer Monat, neue Bücher: Pünktlich zum Monatsanfang verrate ich Euch, auf welche Neuerscheinungen ich mich im Juni 2015 ganz besonders freue. Vorhang auf für meine persönlichen TOP 5:

Platz 5: „Die Magnatin. Mein Leben am Hof der Blutgräfin Elisabeth Báthory“
von Bettina Szrama

→ erscheint am 1. Juni 2015 im Acabus Verlag

Die Magnatin © Acabus Verlag

Ein spannungsgeladener historischer Roman um die grausame ungarische Blutgräfin Elisabeth Báthory aus der Feder von Bettina Szrama, die sich unter anderem bereits mit geschichtsträchtigen Büchern wie „Der Henker von Lemgo“ oder „Die Giftmischerin“ einen Namen gemacht hat.

 

Platz 4: „Auf dem falschen Dampfer kommt man auch ans Ziel“
von Dorothea Böhme

→ erscheint am 22. Juni 2015 bei blanvalet

  © blanvalet Verlag

Drei Schwestern auf Kreuzfahrt: Dieser heitere Roman verspricht Schmökerspaß für Sonnentage und erscheint passenderweise einen Tag nach dem kalendarischen Sommeranfang.

 

Platz 3: „Wolfgang muss weg!“
von Cathrin Moeller

→ erscheint am 10. Juni 2015 bei MIRA Taschenbuch

Wolfgang muss weg!
© MIRA Taschenbuch

Ein toter Mann, eine Tiefkühltruhe und eine nervige Schwiegermutter… Allein schon der Titel prophezeit ganz viel Spaß. Das e-Book erscheint am 10. Juni 2015, die Taschenbuchausgabe folgt am 1. Juli 2015.

 

Platz 2: „Der Profiler: Ein Spezialist für ungeklärte Morde berichtet“
von Axel Petermann

→ erscheint am 15. Juni 2015 bei Heyne

  © Heyne Verlag

Der ehemalige Leiter der „Operativen Fallanalyse“ bei der Bremer Mordkommission berichtet erneut über authentische Kriminalfälle. Ich habe den sympathischen Profiler bei einem seiner Vorträge live erlebt und bin sehr gespannt auf sein neues Werk!

 

Platz 1: „Der Jungfrauenmacher“
von Derek Meister

→ erscheint am 15. Juni 2015 bei blanvalet

 © blanvalet Verlag

Moment mal, Derek Meister – ist das nicht der mit den Rungholt-Romanen? Jawohl, ist er. Jetzt macht er allen Fans des Spannungs-Genres mit einem Nordsee-Thriller aus der Gegenwart Lust auf gruselige Lesestunden!

Mein Messetagebuch: Tag 2 – 13.03.2015

Tierischer Start in den 2. Messe-Tag: Am Stand des Magellan-Verlags treffe ich dessen Maskottchen, den kuscheligen Plüschwal.

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Kurz vor 11:30 Uhr ergattere ich ein Plätzchen im Literaturforum „buch aktuell“, um Brigitte Riebe zu lauschen. „Die Versuchung der Pestmagd“ heißt ihr neuer Roman, der am 9. März 2015 im Diana Verlag erschienen ist. Die Historikerin beeindruckt das zahlreich erschienene Publikum mit ihrem fundierten Wissen rund um Pest und Blattern. Beiden Krankheiten kommt in Brigitte Riebes aktuellem Buch eine große Bedeutung zu.

IMG_2203Brigitte Riebe (links) stellt ihren neuen Roman vor

Süß und bunt geht es am Stand von Bassermann zu: Dort stellt Aurélie Bastian ihre Bücher „Macarons für Anfänger“ und „Tartes und Tarteletts“ vor – natürlich mit entsprechendem Naschwerk. Der wunderschöne Akzent der Französin ist übrigens zum Niederknien! 🙂

IMG_2210 Aurélie Bastian vor einer Menge farbenfroher Macarons

13:00 Uhr sind die Nominierten und die Preisträger des Preises der Leipziger Buchmesse 2015 in der Bloggerlounge zu Gast. Am vergangenen Donnerstag wurden die diesjährigen Preisträger gekürt:

Kategorie Belletristik: Jan Wagner – „Regentonnenvariationen“

Kategorie Sachbuch/Essayistik: Philipp Ther – „Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent – Eine Geschichte des neoliberalen Europa“

Kategorie Übersetzung: Mirjam Pressler – „Judas“ von Amos Oz

IMG_2220 Am Mikrofon: Preisträgerin Mirjam Pressler

Im Nordischen Forum freue ich mich auf die Lesung von Glenn Ringtved aus „Wir wollten nichts. Wir wollten alles.“ Da bin ich allerdings nicht die Einzige. Der freundliche Däne ist ein echter Publikumsmagnet. Er signiert später mein Exemplar des Buches und auch für ein Erinnerungsfoto ist Zeit. Ein cooler Typ!

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Glenn Ringtved und ich

Mein nächster Weg führt mich zum Stand von Kiepenheuer & Witsch. Verlagsmitarbeiterin Ulrike Meier gewährt mir exklusive Einblicke in das Herbstprogramm des Kölner Verlags. Soviel sei verraten: Es wird ein ganz schön heißer (Krimi-)Herbst! Außerdem berichtet sie, dass der am 9. Februar 2015 erschienene Roman „Alleine war gestern“ von Beatrice Meier verfilmt wurde und schon am 20.März 2015 im Ersten TV-Premiere feiert.

Alleine war gestern © Kiepenheuer & Witsch

Mein Koffeinspiegel sinkt. Ich ergreife Gegenmaßnahmen und treffe mich mit Autorin Emma Bieling in der Bloggerlounge auf einen Kaffee. Mit strahlenden Augen erzählt sie von ihrer Lesung aus „Rapunzel auf Rügen“ am Vortag in der Thalia-Buchhandlung. Die war ein voller Erfolg. Ich freue mich sehr für Emma, denn sie ist einfach zum Knutschen!

IMG_2238Ein Selfie von Emma Bieling und mir

Anschließend folge ich der Einladung der „Lieblingsautoren“ auf ein Gläschen Sekt. Unter der Marke „Lieblingsautoren“ haben sich 24 Indie-Autoren und Selfpublisher zusammengetan, die an einem eigenen Messestand ihre Bücher vorstellen. Unter anderem gehören Poppy J. Anderson, Daphne Unruh und Katelyn Faith der illustren Runde an.

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Katelyn Faith alias Alexandra Amber

Den krönenden Abschluss des Tages bildet das Bloggertreffen der Verlagsgruppe Random House. Die Stimmung ist wie immer großartig und trotz der vielen Menschen geht es zu wie bei einem Familientreffen. Autoren und Verlagsmitarbeiter kommen ganz zwanglos mit den Bloggern ins Gespräch. Ich bin selig, als Nicole Neubauer mir mein Exemplar ihres Krimis „Kellerkind“ signiert. Außerdem führe ich eine interessante Unterhaltung mit Martina Rosenberg, deren neues Buch „Anklage Sterbehilfe“ sicherlich für Kontroversen sorgen wird. Die Fotos mit den beiden Autorinnen werden nachgereicht. An dieser Stelle danke ich der lieben Anja vom Blog Zwiebelchens Plauderecke nochmals herzlich fürs Fotografieren!

IMG_2243Andrang bei Random House

Mein glückliches Resümee: Ein Wahnsinns-Tag!

Nun wartet Ihr sicher schon ganz gespannt auf die nächsten Buchstaben, die Euch zum Lösungswort meines Buchmesse-Gewinnspiels führen. Hier könnt Ihr nachlesen, wie das funktioniert und die Teilnahmebedingungen studieren. Zu gewinnen gibt es ein vom Autor signiertes Exemplar des Krimis „Wolfsschlucht“ von Andreas Föhr.

E R A

5 für ’15 – Auf diese Neuerscheinungen 2015 bin ich besonders gespannt!

Im Moment ist es wieder soweit: Die Verlage präsentieren ihre Programme für das nächste Jahr und uns Lesern läuft angesichts der vielversprechenden Neuerscheinungen das Wasser im Mund zusammen. Fünf Titel, die 2015 erscheinen, und die mein Leserherz vor lauter Vorfreude höher schlagen lassen, stelle ich Euch hier und heute vor. (Mit einem Klick auf das jeweilige Cover gelangt Ihr direkt zum Buch auf der Verlags-Homepage.)

Wiebke Lorenz: „Bald ruhest du auch“

Nach „Alles muss versteckt sein“ erscheint am 16. März 2015 endlich ein neuer Thriller aus der Feder der hochsympathischen Wahl-Hamburgerin.

© Diana Verlag/Verlagsgruppe Random House

Rita Falk: „Zwetschgendatschikomplott“

Kein Aprilscherz: Ab dem 1. April 2015 muss der Eberhofer, Franz wieder ran – Fall Nummer 6 wartet auf den liebenswerten bayerischen Cop.

© Deutscher Taschenbuch Verlag

Annelie Wendeberg: „Tiefer Fall“

Die mutige Anna Kronberg und Mr. Sherlock Holmes laden die Leser nach „Teufelsgrinsen“ nun zur zweiten Zeitreise ins London des 19. Jahrhunderts ein. Los geht’s am 11. Mai 2015.

© Verlag Kiepenheuer & Witsch

Johanna Marie Jakob: „Das Erbe der Äbtissin“

Die Geschichte von Judith und Silas geht weiter – ab dem 1. Juli 2015! Ende des 12. Jahrhunderts fliehen die Beiden nach Italien.

© Verlagsgruppe Droemer Knaur

Saskia Berwein: „Wundmal“

Fall Nummer 4 für die Ermittlerin Jennifer Leitner und den Staatsanwalt Oliver Grohmann – Saskia Berwein wird damit einmal mehr für schlaflose Nächte bei ihrer Leserschaft sorgen.

© Egmont LYX

Dieses bunte Quintett verspricht schon jetzt viele spannende Lesestunden. IMG_1170-0.JPG Vielleicht steht das eine oder andere Buch ja auch auf Eurem literarischen Wunschzettel?

Herzliche Grüße aus dem Urlaub auf Teneriffa sendet Euch die Buchstabenfaengerin.

Frisch rezensiert: „Die Gewürzhändlerin“ von Petra Schier

Packend und mitreißend: Von der Bauerntochter zur erfolgreichen Händlerin

Sterne: 5 von 5

Die Handelsstadt Koblenz im 14. Jahrhundert: Luiza, Tochter frei geborener Bauern und nun als Edelmagd im Dienste der Gräfin Elisabeth von Manten stehend, verlebt den Winter im Stadthaus der Grafenfamilie. Da Luzia ausgezeichnet rechnen kann, bittet sie der mit der Familie von Manten befreundete Gewürzhändler Martin Wied darum, ihm an seinem Stand auf dem Koblenzer Jahrmarkt auszuhelfen. Das tut sie schließlich auch – und zwar mit beträchtlichem Erfolg. Allerdings zieht sich Luzia damit Neid und Zorn von Martins Konkurrenten zu. Doch es soll noch weitaus schlimmer kommen…

„Die Gewürzhändlerin“ ist der zweite Band der sogenannten „Kreuz“-Trilogie. Wer den Vorgängerband „Die Eifelgräfin“ gelesen hat, darf sich auf ein Wiedersehen mit der mutigen Bauerntochter Luzia sowie deren Herrin und Freundin Elisabeth freuen. Auch die wunderwirkende Reliquie, die der Romanreihe ihren Namen gab, spielt erneut eine wichtige Rolle. Auf 544 Seiten katapultiert Autorin Petra Schier ihre Leser in das mittelalterliche Koblenz. Dank der lebendigen Schilderungen taucht man in diese ferne Zeit mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre vollkommen ein. Gekonnt mixt Petra Schier den historischen Roman mit Spannung, Romantik und einer Prise Mystery. Die vielen verschiedenen und äußerst scharf gezeichneten Charaktere um die liebenswerte Hauptdarstellerin Luzia sorgen für Kurzweil und interessante Begegnungen. Der äußerst angenehme Schreibstil von Petra Schier lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Glücklicherweise nutzt sich der große Erfolg ihrer bisher veröffentlichten zahlreichen historischen Romane nicht ab. Mit spürbarer Begeisterung erzählt die Autorin in „Die Gewürzhändlerin“ Luzias Geschichte. Schon jetzt darf man auf den dritten – und leider! – letzten Teil der Serie gespannt sein! Das Erscheinungsdatum steht zur Zeit jedoch noch nicht fest.

Die Gewürzhändlerin

„Die Gewürzhändlerin“ habe ich im Rahmen meiner Lesechallenge „Mission SuB-Verkleinerung“ gelesen.

 

→ Interessante Links

Zum Buch auf http://www.amazon.de: „Die Gewürzhändlerin“ 

Zur Homepage der Autorin: Petra Schier

Zur Homepage des Verlags: Rowohlt Verlag