And the „Zapfig“-Winner is …

Beim diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiel konntet Ihr bis gestern für ein Exemplar des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber in den Lostopf hüpfen.


© DIANA Verlag

Dafür brauchtet Ihr das richtige Lösungswort. Das haben alle Teilnehmer mustergültig erraten. Es lautete: KRIMINALROMAN.

Und nun kommen wir zur Verkündung des Gewinner-Namens, für den sich der Zufallsgenerator entschieden hat:

*TUSCH*

*TROMMELWIRBEL*

Obwohl der Frühling endlich naht, wird es ZAPFIG für:

Angelika Spornraft

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte seid nicht traurig, wenn Eure Glücksfee diesmal ihren Job vernachlässigt hat. Denn der Welttag des Buches, der Jahr für Jahr am 23. April gefeiert wird, kommt mit Riesenschritten auf uns zu – und dann wird es hier die nächste Verlosung geben.

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Frisch rezensiert: „Zapfig“ von Felicitas Gruber

Mord in der Brauerei: Ein spritzig-erfrischender Krimi-Genuss 

Meine Bewertung: ★★★★★

 © Diana Verlag

Zapfig ist es in diesem Februar in München – und damit ist nichts anderes als „eiskoid“ gemeint. Bei Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ihrer Kollegenschar geht es trotzdem heiß her: Erst werden sie in die Wohnung einer jungen Frau gerufen, die tot in ihrem Badezimmer liegt. Nur kurz darauf wird deren Schwiegermutter in spe ertrunken in einem Braukessel aufgefunden. Auffällig: Beide Todesfälle sind mit der Münchner Brauerei „Rößlbier“ verknüpft. Die Tote aus dem Bad, Nathalie Grimm, war die Sekretärin, während es sich bei der Leiche aus dem Braukessel um keine Geringere als „Rößlbier“-Chefin Uschi Roßhaupter handelt. Und obwohl die Kripo um Großstadtcowboy Joe Lederer ohnehin schon genug mit ihren Ermittlungen zu tun hat, ahnt noch niemand, dass die mysteriöse Mordserie im Münchner Braugewerbe so schnell kein Ende nehmen wird …

Dr. Sofie Rosenhuth geht in „Zapfig“ schon zum vierten Mal gemeinsam mit ihrem On-Off-Ex-Mann Joe Lederer auf Mördersuche – sehr zur Freude ihrer zahlreichen Fans.

Das Autoren-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Münchner Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, lässt auch mit ihrem vierten Krimi aus dieser Reihe die Herzen ihrer Leserinnen und Leser höher schlagen. Die liebenswürdig-chaotische Dr. Sofie Rosenhuth präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Aber auch mit den anderen lieb gewonnenen Figuren gibt es ein Wiedersehen: Macho Joe Lederer gibt sich alle Mühe, um in der Gunst seiner Sofie ja nicht zu sinken, Tante Vroni kuriert am Chiemsee unter zig Araberinnen ihr kaputtes Knie aus, während Sofies Assistent Spike Vaterfreuden entgegensieht. Auch Mops Murmel und die eisige „Dr. Iglu“ Elke Falk, ihres Zeichens Chefin der Rechtsmedizin, fehlen nicht.

Aber nicht nur die wieder einmal in den schillerndsten Farben erstrahlenden Charaktere machen „Zapfig“ zu einem humorvollen Krimivergnügen, sondern auch der überzeugende Plot. Bis zum Ende darf geknobelt werden, wer hier wen auf dem Gewissen hat.

Langweilig wird es schon wegen der vielen kleinen Nebengeschichten nicht, die den Puls der Zeit wiedergeben: Sofie und Joe suchen eine bezahlbare Wohnung (was in München ein nahezu aussichtsloses Unterfangen ist), während der aus Aleppo geflüchtete Faris mit Ablehnung und einem gewalttätigen Übergriff zu kämpfen hat. Doch trotz dieses ernsten Themas kommt der Humor in „Zapfig“ nicht zu kurz. Gleiches gilt für den bayerischen Dialekt. Aber keine Sorge: Es braucht kein Glossar, um die Dialoge ins Hochdeutsche zu übersetzen.

Die Krimis um Dr. Sofie Rosenhuth sind nicht allein wegen ihrer herzallerliebsten Figuren, des Frohsinns, des federleichten Schreibstils von Felicitas Gruber und der typisch bayerischen Machart etwas Besonderes, sondern auch, weil die beiden Autorinnen dank fachkundigem Rat wieder einmal mit viel rechtsmedizinischem Know-How aufwarten.

Da „Zapfig“ erst am 13. Februar 2017 erschienen ist, wird Band fünf wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude …


***GEWINNSPIEL***

Noch bis zum 4. April 2017 könnt Ihr beim aktuellen Gewinnspiel mitmachen. Mit ein bisschen Glück gehört Euch bald ein Exemplar des Krimis „Zapfig“. Das Gewinnspielformular und weitere Infos findet Ihr hier.


→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Zapfig“

Zur Homepage der Autorinnen: Brigitte Riebe

Leipziger Buchmesse 2017, Tag 3: Mein Messe-Tagebuch

Samstagvormittag, 10:00 Uhr in Leipzig: Im Congress Center Leipzig (CCL) tummeln sich in einem der Veranstaltungsräume viele junge, vorwiegend weibliche Menschen.

Die beiden Kinder- und Jugendbuchverlage CARLSEN und Thienemann-Esslinger hatten  zum Bloggerempfang #BCT17 geladen.

Zum Anbeißen: Die äußerst leckeren Cupcakes waren mit Mini-Buchcovern verziert

Dort wurde nicht nur ein kleiner Ausblick auf das Herbstprogramm beider Häuser geboten, auch drei Autorinnen und ein Autor waren eingeladen, um ihre neuesten Bücher vorzustellen und zu signieren. Das waren (bitte auf das jeweilige Cover klicken, um mehr über das Buch zu erfahren):

Laura Kneidl, „Water & Air“

water--air
© CARLSEN Verlag

Rena Fischer, „Chosen – Die Bestimmte“
cover.do

© Thienemann Esslinger

Tanja Voosen, „Nova und Avon – Mein böser böser Zwilling“

nova-und-avon-1-mein-bser-bser-zwilling.jpeg
© CARLSEN Verlag

Björn Springorum, „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen
© Thienemann Esslinger

Besonders gut beim Publikum kam Björn Springorum an, der mit seiner witzigen Art schnell die Sympathien auf seiner Seite hatte. Er erzählte, dass er sich beim Schreiben seines Horror-Fantasy-Romans „Spiegel des Bösen“ >>unfassbar gegruselt<< habe. Zu Recherchezwecken hat er Stephen Kings „Shining“ gelesen. Diesen Klassiker fand er derart zum Fürchten, dass er das Buch selbst am helllichten Tag zuklappen musste. Außerdem leidet der 1982 geborene Autor an einer ausgewachsenen Arachnophobie, der Panik vor Spinnen.

An dieser Stelle gebührt den Organisatorinnen des #BCT17-Happenings nochmal ein ganz großes Dankeschön!

Mit Björn Springorum

Mit Tanja Voosen

Am Mittag quetschte ich mich kopfschüttelnd durch Halle 3, denn eine schier nicht enden wollende Schlange wand sich durch die Gänge: Sebastian Fitzek signierte seine Bücher und zog seine Fans in Scharen an.

Doch ich hatte ein anderes Ziel, nämlich den Messestand der Verlagsgruppe Random House. Dort traf ich mich zum Interview mit Susanne Kliem, um mit ihr über ihren aktuellen Psychothriller „Das Scherbenhaus“ zu plaudern. Das Interview erscheint in den nächsten Tagen hier auf meinem Blog, aber so viel sei schon verraten: Es war eine tolle Begegnung!

Mit Susanne Kliem

Nachdem ich wegen der Menschenmassen eine gute Viertelstunde gebraucht hatte, um von Halle 3 in Halle 4 zu pilgern, empfing mich am Stand von HarperCollins Germany ein anrührendes Bild: Ganz oben im Regal standen sie in trauter Eintracht und schienen „Hallo Mama!“ zu rufen: Die beiden ersten Bände der Montana Dreams-Reihe von Jennifer Ryan. Bei diesen Büchern wurde mir die große Ehre des Erstlektorates zuteil und ich war sehr bewegt, als ich sie so da stehen sah.

Es gab aber noch mehr Grund zur Freude: Wir feierten ein kleines #HELLGOLAND-Wiedersehen (leider nur zu zweit, aber immerhin).

Meine #HELLGOLAND-Liiiiiiiiiisa!!!

Außerdem hat HarperCollins erst gestern bei der Verleihung des BuchMarkt-AWARDS 2017 Gold in der Kategorie Event/Promotion/Guerilla für die #HELLGOLAND-Kampagne abgeräumt.

img_1307-1 © HarperCollins

Der Nachmittag gehörte LovelyBooks, denn die beliebte Leseplattform hatte auch in diesem Jahr wieder zum großen Lesertreff geladen. Zu Gast war Anne Freytag, die in gewohnt lockerer Manier über ihr neues Jugendbuch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ sprach.

Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag
© Heyne Verlag

Und nun sitze ich hier im Pressezentrum, schreibe diesen Beitrag und dabei wird mir klar, dass die Leipziger Buchmesse 2017 für mich gleich vorbei ist. Morgen geht es wieder nach Hause. Es war wieder einmal eine unglaublich bereichernde und irrsinnig tolle Zeit mit vielen neuen Begegnungen und fröhlichen Wiedersehen, aber ganz ehrlich: Irgendwann leidet man an Reizüberflutung. Und deshalb freue ich mich darauf (so superschön die drei Tage in Leipzig auch wieder waren), nach Hause zu fahren, Mann und Hund in die Arme zu schließen und endlich Zeit für all die Bücher zu haben, die mit mir gemeinsam morgen die Messestadt verlassen werden.

* GEWINNSPIEL *

Zapfig von Felicitas Gruber© DIANA Verlag

Hier sind die letzten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

R N A L R


Gewinnspielformular


Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Leipziger Buchmesse 2017, Tag 2: Mein Messe-Tagebuch


Strahlend blauer Himmel über Leipzig! Petrus muss ein leidenschaftlicher Bücherfreak sein.

Meinen Messe-Freitag hat Barbara Kenneweg mit einer Lesung aus ihrem Romandebüt „Haus für eine Person“ eingeläutet.

Haus für eine Person© Ullstein Buchverlage

Schon der Klappentext hatte im Vorfeld mein Interesse für dieses Buch geweckt. Nach der Lesung war ich absolut begeistert und mir war klar: Ich muss und werde dieses Buch lesen! Es hat mich dann auch den restlichen Messetag brav in meiner Tasche begleitet. Ich kann es kaum erwarten, mich diesem Roman zu widmen – aber zum Lesen kommt man während der Buchmesse so gut wie nie. Tagsüber sowieso nicht – und abends ist man dann erfahrungsgemäß so platt, dass einem die Augen zufallen, sobald man sich zur Ruhe bettet.

Erstmals einen eigenen Messestand hat Indie Publishing,  eine ganz spezielle Sparte des Branchenmagazins buchreport, die sich ausschließlich unabhängigen Autorinnen, Autoren und Verlagen widmet. Im aktuellen Indie-Katalog ist unter anderem auch meine Rezension zur Horroranthologie „11 – Elf unheimliche Kurzgeschichten“ von Daniel D. Allertseder abgedruckt.

Der Messestand von Indie Publishing

Punkt 12:00 Uhr hat mich UIrike Meier vom Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch in die Verlags-Vor-Vorschau für Herbst 2017 linsen lassen. Soviel sei schon verraten: Alle Fans von Joachim Meyerhoff sollten sich den 9. November 2017 ganz dick im Kalender einrahmen.

Zufallstreff am Stand von Kiepenheuer & Witsch: Fußball-Papst Marcel Reif und ich

Danach habe ich mich in der Bloggerlounge mit Thea Lehmann („Tod im Kirnitzschtal“, „Dunkeltage im Elbsandstein“) auf einen Kaffee getroffen. Die sympathische Krimiautorin aus Oberbayern hat mir verraten, dass sie aktuell am dritten Fall für ihren Kommissar Leo Reisinger schreibt. Im Herbst 2017 wird ihr neuestes Werk veröffentlicht.

Beim ersten Bloggertreffen von Kiepenheuer & Witsch auf der Leipziger Buchmesse sprach Susann Pásztor mit ihrem Lektor Olaf Petersen über ihren aktuellen Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, der mehr ein Buch über das Leben als über das Sterben sei (O-Ton Ulrike Meier), obwohl das Sterben eine zentrale Rolle in dieser Geschichte einnimmt. Der ehrenamtliche Hospizmitarbeiter Fred trifft auf die 60-jährige Karla, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs leidet und der nach einer abgebrochenen Chemotherapie nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt. Auch dieses Buch schreit in drastischer Lautstärke danach, von mir gelesen zu werden.

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster© Kiepenheuer & Witsch

Beim Bloggertreffen der Lieblingsautoren, einem Zusammenschluss aus Selfpublishern, traf ich die wunderbare Poppy J. Anderson.

Großer Andrang am Stand der Lieblingsautoren

Und dann war er auch schon wieder vorbei, der zweite Messetag …

Hat jetzt auch Feierabend: Das Leipziger Messemännchen, seit 1964 das Maskottchen der Leipziger Messe

* GEWINNSPIEL *Zapfig von Felicitas Gruber© DIANA Verlag

Auch in diesem Jahr gibt es wieder das bewährte Buchmesse-Gewinnspiel. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die nächsten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

K I N A

Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Leipziger Buchmesse 2017, Tag 1: Mein Messe-Tagebuch

Habe ich wirklich gesagt, der Donnerstag sei der ruhigste Messetag? Ob dieser Feststellung beschleichen mich leise Zweifel, als ich am Mittag die Halle 1 betrete: Mangafreaks und Schulklassen tummeln sich dort zuhauf.

Mein erster Anlaufpunkt in diesem Jahr ist der Stand des buchjournals in Halle 5. Dort gibt es nämlich einen sagenhaften Automaten: Den BuchProfiler. Einfach freundlich in die Kamera lächeln – und schon spuckt das Maschinchen mittels Gesichtserkennung eine Buchempfehlung aus.

Auweia …

Mein lieber Freund Klaus lag mit seiner Wette übrigens daneben, denn er war fest davon überzeugt, bei mir müsse es sich bei der Buchempfehlung in jedem Fall um ein Kochbuch handeln. Tatsächlich war es aber „Burli“ von Bernd Fischerauer. Ich muss zugeben, von diesem Buch hatte ich noch nie gehört. Ist auch kein Drama, denn der Roman erschien erst am 27. Februar 2017. Und darum geht es:

Der Teenager Adolf Wretschnig lebt im Graz der Nachkriegszeit. Er hat eine kleine Schwester, sein Vater ist Keksvertreter, seine Mutter Hausfrau. Das Leben könnte friedlich verlaufen für den Buben. Wäre da nicht die Sache mit der Vergangenheit seines Vaters, die sich Adolf, von allen Burli genannt, nach und nach bedrohlich erschließt. Da gibt es geheimnisvolle Fremde, die plötzlich an der Tür klingeln, eine verführerische Nachbarin, Erwachsene, die immer ein Geheimnis mehr haben, als Burli durchschaut, aber auch seine erste große Liebe Wiltrud und seinen Onkel Hubert, den Antifaschisten und Kinobetreiber. Am Ende kommt es zu einem großen Showdown – die Geheimnisse der Erwachsenen aber lassen sich weiterhin nur erahnen.

© Cover und Klappentext: Picus Verlag

Okay, wahrscheinlich lag es an dem Schlagwort „Keksvertreter“. 🙂

In Halle 2 lauschte ich anschließend Ulla Scheler bei der Lesung aus ihrem Jugendbuch „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“.


Danach betraten Andrea Badey und Claudia Kühn die Lesetreff-Bühne und lasen abwechselnd und gut gelaunt aus ihrem sensationellen Jugendroman „Strom auf der Tapete“.

Die beiden Autorinnen sind ein unglaublich sympathisches Duo Infernale.

Claudia Kühn, ich und Andrea Badey nach der Lesung

Im Forum Literatur „buch aktuell“ gewährte J. R. Dos Santos Einblicke in seinen 608 Seiten starken Roman „Das Einstein Enigma“, bevor Autorin Marina Heib und Marcus Naegele von Heyne Hardcore/Heyne Encore dem Publikum den grandiosen Thriller „Drei Meter unter Null“ vorstellten.

J. R. Dos Santos (rechts)

Marina Heib und Marcus Naegele

Marina Heib, die hauptsächlich Drehbücher für Fernsehserien verfasst, hat mit dem Schreiben von düsteren Krimis und Thrillern einen Ausgleich zur „Heile Telenovela-Fernsehwelt“ gefunden, wie sie sagt. Nach der Lesung nahm sie sich Zeit für das Signieren ihres neuen Buchs.

Marina Heib und ich

Im Pressezentrum gönnte ich mir im Anschluss einen leckeren Milchreis (eins der Messehighlights in jedem Jahr), bevor der erste Tag auf der Leipziger Buchmesse sich dem Ende neigte.

Pause: Milchreis und Käffchen 

Es war also ein vergleichsweise ruhiger und entspannter erster Messetag. Morgen wird es dann nicht mehr so sein, denn es stehen einige Termine und Treffen, auf die ich mich sehr freue, in meinem Kalender.

* GEWINNSPIEL *

Zapfig von Felicitas Gruber©DIANA Verlag

Auch in diesem Jahr gibt es wieder das bewährte Buchmesse-Gewinnspiel. Bei mir sammelt Ihr keine Treuepunkte, sondern natürlich Buchstaben. Hier sind die ersten Buchstaben des diesjährigen Buchmesse-Gewinnspiels. Unter jedem meiner Messetagebuch-Einträge findet Ihr sie. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie zusammengesetzt ein Lösungswort, mit dem Ihr an der Verlosung eines nagelneuen Exemplars des Krimis „Zapfig“ von Felicitas Gruber teilnehmen könnt.

M I O M

Teilnahmebedingungen: 

1. Verlost wird ein Exemplar des Krimis “Zapfig” von Felicitas Gruber, nagelneu und ungelesen. Danke an den DIANA Verlag!

2. Das Gewinnspiel läuft im Zeitraum vom 23. März 2017 bis zum 4. April 2017, 24:00 Uhr. Zum Teilnehmen müssen die Buchstaben unter jedem der Messetagebuch-Einträge in die richtige Reihenfolge gebracht, zum Lösungswort zusammengesetzt und das Gewinnspielformular unter dem Tagebucheintrag von Tag 3 (Samstag) vollständig ausgefüllt und abgeschickt werden. Der/die Gewinner/in wird am 5. April 2017 aus allen fristgerecht eingegangenen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort per Losverfahren ermittelt und dessen/deren Name hier bekanntgegeben. Mit dem Absenden des Teilnahmeformulars erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass sein/ihr vollständiger Name im Gewinnfall hier veröffentlicht werden darf.

3. Mitmachen kann jede/r mit Hauptwohnsitz in Deutschland, der/die mindestens 18 Jahre alt ist. Mit dem Abschicken des Teilnahmeformulars bestätigt Ihr, dass Ihr volljährig seid.

4. Keine Barauszahlung möglich.

5. Keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postweg verloren geht.

6. Bitte nur 1 x mitmachen! Mehrfachteilnehmer/innen werden disqualifiziert.

7. Ihr müsst zur Teilnahme nicht zwingend meinem Blog oder meiner Facebook-Seite folgen. Ich freue mich aber selbstverständlich immer über neue Follower meines Blogs, meiner Facebook-Seite, meines Twitter– und meines Instagram-Accounts.

8. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9. Eure Daten werden ausschließlich im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und NICHT weitergegeben. Nach erfolgter Auslosung werden die Daten gelöscht.

Viel Glück!

Frisch rezensiert: „Blaues Blut“ von Felicitas Gruber

Endlich: Fall Nummer 3 für Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth!

Meine Bewertung: ★★★★

© Diana Verlag

Sommer, Sonne, Obduktion: Eine tote Adelige liegt mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Badewanne. Draußen herrscht herrlichstes Badewetter, doch Dr. Sofie Rosenhuth muss sich derweil im Münchner Institut für Rechtsmedizin mit dem Leichnam der ermordeten Frau beschäftigen. Sofies Ex-Mann, der Kriminaler Joe Lederer, scharrt schon mit den Hufen, denn er will den Täter schnellstmöglich dingfest machen. Kurze Zeit später geschieht bereits der nächste Mord in der Adelsfamilie. Ein schauriger Anblick für alle Vertreter der an den Tatort gerufenen Professionen, denn der Leiche wurde der Kopf abgetrennt…

Mit „Blaues Blut“ ist am 13. Juli 2015 der dritte Fall für die „Kalte Sofie“ erschienen. Das Autorinnen-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, hat sich mit ihren Krimis um die Münchner Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth inzwischen eine große Fangemeinde erarbeitet, die Band Nummer drei ungeduldig entgegengefiebert hat.

Bei Amazon steht das Buch zur Stunde auf Platz 20 der deutschen Krimi- und Thriller-Bestsellerliste. Kein Wunder, denn die Mischung aus Humor, rasanter Krimigeschichte, brillanten Figuren und rechtsmedizinischem Know-How bietet alles, was der Krimi-Freund für vergnügliche Lesestunden braucht. Auch ein Schuss Romantik darf nicht fehlen, denn Sofie und ihr Ex Joe kommen sich wieder näher. Das wird besonders eingefleischten Leserinnen gut gefallen, denn nicht wenige erhofften sich ein derartiges Comeback zwischen den beiden.

Erstleser der Reihe können sich mit „Blaues Blut“ bedenkenlos in die Welt von Sofie und Co. stürzen, ohne befürchten zu müssen, etwas Wesentliches verpasst zu haben, wenn sie die beiden Vorgängerbände „Die Kalte Sofie“ und „Vogelfrei“ nicht gelesen haben. Allerdings muss ich an dieser Stelle eine ganz klare Empfehlung dieser Bücher aussprechen, denn sie machen genauso viel Spaß wie der aktuelle Fall.

Diesmal kommt die wunderbare Hauptfigur Sofie noch zackiger daher und zeigt sich sogar von ihrer schwarzhumorigen Seite – etwa bei meiner Lieblingspassage auf Seite 191. Dort geht es um Schäferhunde und ich konnte gar nicht anders, als laut loszuprusten. Ihre chaotische Art, der ewige Kampf mit den Pfunden und die köstlichen Streitgespräche mit ihrer inneren Stimme sind es, die Sofie so liebenswert machen.

Der Münchner Dialekt spielt – ebenso wie die bayerische Landeshauptstadt und ihre Traditionen – erneut eine große Rolle. Die Liebe der Autorinnen zu ihrer Heimatstadt ist deutlich zu spüren. Die (wenigen) in Mundart geschriebenen Dialoge erschließen sich auch für Nicht-Bayern – obwohl es durchaus Vokabeln gibt, die man zweimal lesen muss, um sie zu verstehen.

Nachdem die 304 Seiten von „Blaues Blut“ nun hinter mir liegen, komme ich zu dem Schluss, dass Fall Nummer drei seinen beiden Vorgängern in nichts nachsteht und ich einmal mehr gut von Felicitas Gruber unterhalten wurde.

→ Interessante Links

Zum Buch auf Amazon.de: „Blaues Blut“

Zum Buch auf der Homepage des Diana Verlags: „Blaues Blut“

Zur Homepage des Autorinnen-Duos: Felicitas Gruber

Frisch rezensiert: „Die Kalte Sofie“ von Felicitas Gruber

Pfundiger Krimi aus der Weltstadt mit Herz

Meine Bewertung: ★★★★★

Die aus München stammende Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth kehrt ihrer Wahlheimat Berlin nach nur zwei Jahren den Rücken. Zurück in heimischen Gefilden tritt sie eine Halbtagsstelle in der Gerichtsmedizin an. Dadurch kommt sie nicht umhin, mit ihrem Ex-Mann, dem flotten Kripo-Beamten Joe Lederer, zusammenzuarbeiten. Ihrer Tante Vroni, die Sofie unter Vortäuschung falscher Tatsachen zurück nach München gelockt hat, ist das nur allzu recht. Denn Joe und Sofie gehören ihrer Meinung nach einfach zusammen. Doch zunächst einmal werden die geschiedenen Leut‘ von mysteriösen Todesfällen und einigen vergifteten Leckereien gehörig auf Trab gehalten…

„Die Kalte Sofie“ ist der erste Band einer Krimi-Reihe um die Rechtsmedizinerin und ehemalige Polizistin Dr. Sofie Rosenhuth. Kalt ist die Hauptdarstellerin aber keineswegs – bei Sofie handelt es sich um eine warmherzige Person, die ein wenig schusselig und herrlich unperfekt ist. So nimmt sie sich fast täglich aufs Neue vor, endlich dem leidigen Hüftgold zu Leibe zu rücken. Die Anzahl der guten Vorsätze deckt sich allerdings mit der der gescheiterten Versuche.

Felicitas Gruber hat sich mit „Die Kalte Sofie“ einen humorvollen München-Krimi ausgedacht. Dabei rückt sie allerdings nicht die strahlenden Seiten der bayerischen Landeshauptstadt in den Mittelpunkt. Das Herz der Autorin schlägt unverkennbar für den Stadtteil Giesing, das ehemalige Viertel der kleinen Leute, das sich bis heute seinen beinahe dörflichen Charakter bewahrt hat.

Alles an der Geschichte ist ausgesprochen lebendig: Die Figuren, die Dialoge – die auch für Menschen jenseits des Weißwurst-Äquators gut verständlich sind – und die herrlichen Bilder von München im Frühling.

Die Krimihandlung besteht aus zwei parallel verlaufenden Fällen. Sie birgt Spannung und spornt zum Miträtseln an. Die Autorin beeindruckt außerdem mit fundierten Fakten aus der Rechtsmedizin, die das umfangreiche Aufgabenspektrum dieser Berufsgruppe widerspiegeln. Denn Rechtsmediziner befassen sich nicht nur mit den Toten. Unterstützt wurde Felicitas Gruber bei ihrer Recherche von Fachleuten auf dem Gebiet der Rechtsmedizin.

In „Die Kalte Sofie“ schnürt die Gruberin ein Paket, das Humor, Spannung, Münchner Lokalkolorit und viel Wissenswertes beinhaltet. Kurzum: Dieses Buch macht einfach Spaß!

Die Kalte Sofie © Diana Verlag/Verlagsgruppe Random House

→ Interessante Links

Zum Buch auf http://www.amazon.de: „Die Kalte Sofie“

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: Diana Verlag

Zur Homepage der Autorin: Felicitas Gruber (hinter diesem Pseudonym verbergen sich die beiden Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch)