Frisch rezensiert: „Zapfig“ von Felicitas Gruber

Mord in der Brauerei: Ein spritzig-erfrischender Krimi-Genuss 

Meine Bewertung: ★★★★★

 © Diana Verlag

Zapfig ist es in diesem Februar in München – und damit ist nichts anderes als „eiskoid“ gemeint. Bei Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ihrer Kollegenschar geht es trotzdem heiß her: Erst werden sie in die Wohnung einer jungen Frau gerufen, die tot in ihrem Badezimmer liegt. Nur kurz darauf wird deren Schwiegermutter in spe ertrunken in einem Braukessel aufgefunden. Auffällig: Beide Todesfälle sind mit der Münchner Brauerei „Rößlbier“ verknüpft. Die Tote aus dem Bad, Nathalie Grimm, war die Sekretärin, während es sich bei der Leiche aus dem Braukessel um keine Geringere als „Rößlbier“-Chefin Uschi Roßhaupter handelt. Und obwohl die Kripo um Großstadtcowboy Joe Lederer ohnehin schon genug mit ihren Ermittlungen zu tun hat, ahnt noch niemand, dass die mysteriöse Mordserie im Münchner Braugewerbe so schnell kein Ende nehmen wird …

Dr. Sofie Rosenhuth geht in „Zapfig“ schon zum vierten Mal gemeinsam mit ihrem On-Off-Ex-Mann Joe Lederer auf Mördersuche – sehr zur Freude ihrer zahlreichen Fans.

Das Autoren-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Münchner Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, lässt auch mit ihrem vierten Krimi aus dieser Reihe die Herzen ihrer Leserinnen und Leser höher schlagen. Die liebenswürdig-chaotische Dr. Sofie Rosenhuth präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Aber auch mit den anderen lieb gewonnenen Figuren gibt es ein Wiedersehen: Macho Joe Lederer gibt sich alle Mühe, um in der Gunst seiner Sofie ja nicht zu sinken, Tante Vroni kuriert am Chiemsee unter zig Araberinnen ihr kaputtes Knie aus, während Sofies Assistent Spike Vaterfreuden entgegensieht. Auch Mops Murmel und die eisige „Dr. Iglu“ Elke Falk, ihres Zeichens Chefin der Rechtsmedizin, fehlen nicht.

Aber nicht nur die wieder einmal in den schillerndsten Farben erstrahlenden Charaktere machen „Zapfig“ zu einem humorvollen Krimivergnügen, sondern auch der überzeugende Plot. Bis zum Ende darf geknobelt werden, wer hier wen auf dem Gewissen hat.

Langweilig wird es schon wegen der vielen kleinen Nebengeschichten nicht, die den Puls der Zeit wiedergeben: Sofie und Joe suchen eine bezahlbare Wohnung (was in München ein nahezu aussichtsloses Unterfangen ist), während der aus Aleppo geflüchtete Faris mit Ablehnung und einem gewalttätigen Übergriff zu kämpfen hat. Doch trotz dieses ernsten Themas kommt der Humor in „Zapfig“ nicht zu kurz. Gleiches gilt für den bayerischen Dialekt. Aber keine Sorge: Es braucht kein Glossar, um die Dialoge ins Hochdeutsche zu übersetzen.

Die Krimis um Dr. Sofie Rosenhuth sind nicht allein wegen ihrer herzallerliebsten Figuren, des Frohsinns, des federleichten Schreibstils von Felicitas Gruber und der typisch bayerischen Machart etwas Besonderes, sondern auch, weil die beiden Autorinnen dank fachkundigem Rat wieder einmal mit viel rechtsmedizinischem Know-How aufwarten.

Da „Zapfig“ erst am 13. Februar 2017 erschienen ist, wird Band fünf wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude …


***GEWINNSPIEL***

Noch bis zum 4. April 2017 könnt Ihr beim aktuellen Gewinnspiel mitmachen. Mit ein bisschen Glück gehört Euch bald ein Exemplar des Krimis „Zapfig“. Das Gewinnspielformular und weitere Infos findet Ihr hier.


→ Interessante Links

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: „Zapfig“

Zur Homepage der Autorinnen: Brigitte Riebe

Advertisements

Frisch rezensiert: „Blaues Blut“ von Felicitas Gruber

Endlich: Fall Nummer 3 für Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth!

Meine Bewertung: ★★★★

© Diana Verlag

Sommer, Sonne, Obduktion: Eine tote Adelige liegt mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Badewanne. Draußen herrscht herrlichstes Badewetter, doch Dr. Sofie Rosenhuth muss sich derweil im Münchner Institut für Rechtsmedizin mit dem Leichnam der ermordeten Frau beschäftigen. Sofies Ex-Mann, der Kriminaler Joe Lederer, scharrt schon mit den Hufen, denn er will den Täter schnellstmöglich dingfest machen. Kurze Zeit später geschieht bereits der nächste Mord in der Adelsfamilie. Ein schauriger Anblick für alle Vertreter der an den Tatort gerufenen Professionen, denn der Leiche wurde der Kopf abgetrennt…

Mit „Blaues Blut“ ist am 13. Juli 2015 der dritte Fall für die „Kalte Sofie“ erschienen. Das Autorinnen-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, hat sich mit ihren Krimis um die Münchner Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth inzwischen eine große Fangemeinde erarbeitet, die Band Nummer drei ungeduldig entgegengefiebert hat.

Bei Amazon steht das Buch zur Stunde auf Platz 20 der deutschen Krimi- und Thriller-Bestsellerliste. Kein Wunder, denn die Mischung aus Humor, rasanter Krimigeschichte, brillanten Figuren und rechtsmedizinischem Know-How bietet alles, was der Krimi-Freund für vergnügliche Lesestunden braucht. Auch ein Schuss Romantik darf nicht fehlen, denn Sofie und ihr Ex Joe kommen sich wieder näher. Das wird besonders eingefleischten Leserinnen gut gefallen, denn nicht wenige erhofften sich ein derartiges Comeback zwischen den beiden.

Erstleser der Reihe können sich mit „Blaues Blut“ bedenkenlos in die Welt von Sofie und Co. stürzen, ohne befürchten zu müssen, etwas Wesentliches verpasst zu haben, wenn sie die beiden Vorgängerbände „Die Kalte Sofie“ und „Vogelfrei“ nicht gelesen haben. Allerdings muss ich an dieser Stelle eine ganz klare Empfehlung dieser Bücher aussprechen, denn sie machen genauso viel Spaß wie der aktuelle Fall.

Diesmal kommt die wunderbare Hauptfigur Sofie noch zackiger daher und zeigt sich sogar von ihrer schwarzhumorigen Seite – etwa bei meiner Lieblingspassage auf Seite 191. Dort geht es um Schäferhunde und ich konnte gar nicht anders, als laut loszuprusten. Ihre chaotische Art, der ewige Kampf mit den Pfunden und die köstlichen Streitgespräche mit ihrer inneren Stimme sind es, die Sofie so liebenswert machen.

Der Münchner Dialekt spielt – ebenso wie die bayerische Landeshauptstadt und ihre Traditionen – erneut eine große Rolle. Die Liebe der Autorinnen zu ihrer Heimatstadt ist deutlich zu spüren. Die (wenigen) in Mundart geschriebenen Dialoge erschließen sich auch für Nicht-Bayern – obwohl es durchaus Vokabeln gibt, die man zweimal lesen muss, um sie zu verstehen.

Nachdem die 304 Seiten von „Blaues Blut“ nun hinter mir liegen, komme ich zu dem Schluss, dass Fall Nummer drei seinen beiden Vorgängern in nichts nachsteht und ich einmal mehr gut von Felicitas Gruber unterhalten wurde.

→ Interessante Links

Zum Buch auf Amazon.de: „Blaues Blut“

Zum Buch auf der Homepage des Diana Verlags: „Blaues Blut“

Zur Homepage des Autorinnen-Duos: Felicitas Gruber

Mein Messetagebuch: Tag 2 – 13.03.2015

Tierischer Start in den 2. Messe-Tag: Am Stand des Magellan-Verlags treffe ich dessen Maskottchen, den kuscheligen Plüschwal.

IMG_2191#walselfie

Kurz vor 11:30 Uhr ergattere ich ein Plätzchen im Literaturforum „buch aktuell“, um Brigitte Riebe zu lauschen. „Die Versuchung der Pestmagd“ heißt ihr neuer Roman, der am 9. März 2015 im Diana Verlag erschienen ist. Die Historikerin beeindruckt das zahlreich erschienene Publikum mit ihrem fundierten Wissen rund um Pest und Blattern. Beiden Krankheiten kommt in Brigitte Riebes aktuellem Buch eine große Bedeutung zu.

IMG_2203Brigitte Riebe (links) stellt ihren neuen Roman vor

Süß und bunt geht es am Stand von Bassermann zu: Dort stellt Aurélie Bastian ihre Bücher „Macarons für Anfänger“ und „Tartes und Tarteletts“ vor – natürlich mit entsprechendem Naschwerk. Der wunderschöne Akzent der Französin ist übrigens zum Niederknien! 🙂

IMG_2210 Aurélie Bastian vor einer Menge farbenfroher Macarons

13:00 Uhr sind die Nominierten und die Preisträger des Preises der Leipziger Buchmesse 2015 in der Bloggerlounge zu Gast. Am vergangenen Donnerstag wurden die diesjährigen Preisträger gekürt:

Kategorie Belletristik: Jan Wagner – „Regentonnenvariationen“

Kategorie Sachbuch/Essayistik: Philipp Ther – „Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent – Eine Geschichte des neoliberalen Europa“

Kategorie Übersetzung: Mirjam Pressler – „Judas“ von Amos Oz

IMG_2220 Am Mikrofon: Preisträgerin Mirjam Pressler

Im Nordischen Forum freue ich mich auf die Lesung von Glenn Ringtved aus „Wir wollten nichts. Wir wollten alles.“ Da bin ich allerdings nicht die Einzige. Der freundliche Däne ist ein echter Publikumsmagnet. Er signiert später mein Exemplar des Buches und auch für ein Erinnerungsfoto ist Zeit. Ein cooler Typ!

IMG_2231
Glenn Ringtved und ich

Mein nächster Weg führt mich zum Stand von Kiepenheuer & Witsch. Verlagsmitarbeiterin Ulrike Meier gewährt mir exklusive Einblicke in das Herbstprogramm des Kölner Verlags. Soviel sei verraten: Es wird ein ganz schön heißer (Krimi-)Herbst! Außerdem berichtet sie, dass der am 9. Februar 2015 erschienene Roman „Alleine war gestern“ von Beatrice Meier verfilmt wurde und schon am 20.März 2015 im Ersten TV-Premiere feiert.

Alleine war gestern © Kiepenheuer & Witsch

Mein Koffeinspiegel sinkt. Ich ergreife Gegenmaßnahmen und treffe mich mit Autorin Emma Bieling in der Bloggerlounge auf einen Kaffee. Mit strahlenden Augen erzählt sie von ihrer Lesung aus „Rapunzel auf Rügen“ am Vortag in der Thalia-Buchhandlung. Die war ein voller Erfolg. Ich freue mich sehr für Emma, denn sie ist einfach zum Knutschen!

IMG_2238Ein Selfie von Emma Bieling und mir

Anschließend folge ich der Einladung der „Lieblingsautoren“ auf ein Gläschen Sekt. Unter der Marke „Lieblingsautoren“ haben sich 24 Indie-Autoren und Selfpublisher zusammengetan, die an einem eigenen Messestand ihre Bücher vorstellen. Unter anderem gehören Poppy J. Anderson, Daphne Unruh und Katelyn Faith der illustren Runde an.

IMG_2241
Katelyn Faith alias Alexandra Amber

Den krönenden Abschluss des Tages bildet das Bloggertreffen der Verlagsgruppe Random House. Die Stimmung ist wie immer großartig und trotz der vielen Menschen geht es zu wie bei einem Familientreffen. Autoren und Verlagsmitarbeiter kommen ganz zwanglos mit den Bloggern ins Gespräch. Ich bin selig, als Nicole Neubauer mir mein Exemplar ihres Krimis „Kellerkind“ signiert. Außerdem führe ich eine interessante Unterhaltung mit Martina Rosenberg, deren neues Buch „Anklage Sterbehilfe“ sicherlich für Kontroversen sorgen wird. Die Fotos mit den beiden Autorinnen werden nachgereicht. An dieser Stelle danke ich der lieben Anja vom Blog Zwiebelchens Plauderecke nochmals herzlich fürs Fotografieren!

IMG_2243Andrang bei Random House

Mein glückliches Resümee: Ein Wahnsinns-Tag!

Nun wartet Ihr sicher schon ganz gespannt auf die nächsten Buchstaben, die Euch zum Lösungswort meines Buchmesse-Gewinnspiels führen. Hier könnt Ihr nachlesen, wie das funktioniert und die Teilnahmebedingungen studieren. Zu gewinnen gibt es ein vom Autor signiertes Exemplar des Krimis „Wolfsschlucht“ von Andreas Föhr.

E R A

Leipziger Buchmesse 2015: Der Countdown läuft!

Nachdem es krankheitsbedingt in den letzten beiden Wochen hier ziemlich ruhig war, melde ich mich heute vollständig genesen zurück und zähle schon eifrig runter: Nur noch 7 x schlafen, dann beginnt die Leipziger Buchmesse! Mein Messe-Kalender ist prall gefüllt mit tollen Terminen rund um das geschriebene Wort. Hier ein paar Highlights, die ich auf gar keinen Fall verpassen darf:

Donnerstag, 12. März 2015

15:30 Uhr Lesung aus „Bald ruhest du auch“ von Wiebke Lorenz
Literaturforum ‚buch aktuell‘ Halle 3, Stand E401

16:30 Uhr Lesung und Gespräch „Wir wollten nichts. Wir wollten alles.“ mit Glenn Ringtved
Halle 2, Stand G401

20:00 Uhr Lesung und Signierstunde „Wolfsschlucht“ mit Andreas Föhr
Buchhandlung Ludwig, Promenaden Hauptbahnhof Leipzig

Freitag, 13. März 2015

11:30 Uhr Lesung „Die Versuchung der Pestmagd“ mit Brigitte Riebe
Literaturforum ‚buch aktuell‘ Halle 3, Stand E401

Samstag, 14. März 2015

11:00 Uhr Signierstunde mit Jussi Adler-Olsen
Halle 4, Stand B200

16:00 Uhr Preisverleihung „Ungewöhnlichster Buchtitel des Jahres 2014“, verliehen von www.wasliestdu.de
Halle 5, Stand C600

Ganz besonders freue ich mich natürlich auch auf das Bloggertreffen der Verlagsgruppe Random House am Freitag, das Lovelybooks-Lesertreffen am Samstag und individuelle Gespräche mit Autoren und Verlagsmitarbeitern.

#LBlesertreffBücher und Süßes: Eine bessere Kombination gibt’s kaum. 🙂

 

Für Euch habe ich mir auch etwas einfallen lassen: Ich bringe Euch ein signiertes, kürzlich erschienenes Buch von der Messe mit (vorausgesetzt, der Autor wird nicht von der Grippewelle überrollt oder ist wegen höherer Gewalt verhindert). Insbesondere die Krimi-Fans dürfen sich freuen. Wie im letzten Jahr werde ich auch 2015 in einem Messetagebuch von meinen Erlebnissen in Leipzig berichten. Unter jedem Tagebucheintrag sind dann Buchstaben versteckt, die zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Das führt Euch im besten Fall zum Gewinn. Aber noch müssen wir uns eine Woche gedulden.

Bei Facebook und auf Twitter könnt Ihr übrigens wieder in Echtzeit mitverfolgen, was ich in Leipzig so treibe. 🙂

Logo LBM 2015
PS. Natürlich habe ich auch meine buchstabenfaengerin-Lesezeichen im Gepäck. Wenn Ihr auf der Buchmesse seid, dürft Ihr mich dahingehend jederzeit überfallen. 🙂

Frisch rezensiert: „Die Kalte Sofie“ von Felicitas Gruber

Pfundiger Krimi aus der Weltstadt mit Herz

Meine Bewertung: ★★★★★

Die aus München stammende Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth kehrt ihrer Wahlheimat Berlin nach nur zwei Jahren den Rücken. Zurück in heimischen Gefilden tritt sie eine Halbtagsstelle in der Gerichtsmedizin an. Dadurch kommt sie nicht umhin, mit ihrem Ex-Mann, dem flotten Kripo-Beamten Joe Lederer, zusammenzuarbeiten. Ihrer Tante Vroni, die Sofie unter Vortäuschung falscher Tatsachen zurück nach München gelockt hat, ist das nur allzu recht. Denn Joe und Sofie gehören ihrer Meinung nach einfach zusammen. Doch zunächst einmal werden die geschiedenen Leut‘ von mysteriösen Todesfällen und einigen vergifteten Leckereien gehörig auf Trab gehalten…

„Die Kalte Sofie“ ist der erste Band einer Krimi-Reihe um die Rechtsmedizinerin und ehemalige Polizistin Dr. Sofie Rosenhuth. Kalt ist die Hauptdarstellerin aber keineswegs – bei Sofie handelt es sich um eine warmherzige Person, die ein wenig schusselig und herrlich unperfekt ist. So nimmt sie sich fast täglich aufs Neue vor, endlich dem leidigen Hüftgold zu Leibe zu rücken. Die Anzahl der guten Vorsätze deckt sich allerdings mit der der gescheiterten Versuche.

Felicitas Gruber hat sich mit „Die Kalte Sofie“ einen humorvollen München-Krimi ausgedacht. Dabei rückt sie allerdings nicht die strahlenden Seiten der bayerischen Landeshauptstadt in den Mittelpunkt. Das Herz der Autorin schlägt unverkennbar für den Stadtteil Giesing, das ehemalige Viertel der kleinen Leute, das sich bis heute seinen beinahe dörflichen Charakter bewahrt hat.

Alles an der Geschichte ist ausgesprochen lebendig: Die Figuren, die Dialoge – die auch für Menschen jenseits des Weißwurst-Äquators gut verständlich sind – und die herrlichen Bilder von München im Frühling.

Die Krimihandlung besteht aus zwei parallel verlaufenden Fällen. Sie birgt Spannung und spornt zum Miträtseln an. Die Autorin beeindruckt außerdem mit fundierten Fakten aus der Rechtsmedizin, die das umfangreiche Aufgabenspektrum dieser Berufsgruppe widerspiegeln. Denn Rechtsmediziner befassen sich nicht nur mit den Toten. Unterstützt wurde Felicitas Gruber bei ihrer Recherche von Fachleuten auf dem Gebiet der Rechtsmedizin.

In „Die Kalte Sofie“ schnürt die Gruberin ein Paket, das Humor, Spannung, Münchner Lokalkolorit und viel Wissenswertes beinhaltet. Kurzum: Dieses Buch macht einfach Spaß!

Die Kalte Sofie © Diana Verlag/Verlagsgruppe Random House

→ Interessante Links

Zum Buch auf http://www.amazon.de: „Die Kalte Sofie“

Zum Buch auf der Homepage des Verlags: Diana Verlag

Zur Homepage der Autorin: Felicitas Gruber (hinter diesem Pseudonym verbergen sich die beiden Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch)

Frisch rezensiert: „Vogelfrei – Ein Fall für die Kalte Sofie“ von Felicitas Gruber

München, Mops und Morde

Sterne: 4 von 5

Dr. Sofie Rosenhuth ist Rechtsmedizinerin in München. Ausgerechnet in Giesing, dem Stadtteil, in dem sie lebt, ereignen sich gleich mehrere mysteriöse Todesfälle. Der ermittelnde Kommissar ist ihr Ex-Mann Joe, dem sie gerade wieder näher kommt. Zu Sofies Enttäuschung scheint der allerdings noch immer der Hallodri von früher zu sein, der jedem Rock hinterherschaut – nur, dass es in der Vergangenheit nicht allein beim Schauen blieb. Status quo: Zoff mit dem ehemaligen Gatten, mehrere ungeklärte Mordfälle und dann auch noch ein herrenloser Mops: Für „Die Kalte Sofie“ kommt es in „Vogelfrei“ echt dicke.

„Vogelfrei“ ist nach „Die Kalte Sofie“ der zweite Fall für Dr. Sofie Rosenhuth. Sie ist eine Protagonistin zum Knutschen! Wäre sie ein Mann, könnte man sie als „Pfundskerl“ bezeichnen. Erfunden wurde die höchst sympathische Rechtsmedizinerin von Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Die beiden Autorinnen verbergen sich nämlich hinter dem Pseudonym Felicitas Gruber. Der Krimi ist wunderbar geschrieben: Locker, witzig und dennoch spannend.

In 42 Kapiteln, einem Pro- sowie einem Epilog nimmt Felicitas Gruber die Leser mit in eine Ecke Münchens, die abseits der berühmten Sehenswürdigkeiten liegt. Ihre Vorliebe für das ehemalige Arbeiterviertel Giesing ist dabei deutlich zu spüren. Übrigens: Um sich in Sofies Welt zurechtzufinden, muss man ihren ersten Fall vorher nicht gelesen haben. Vorkenntnisse sind für die Lektüre von „Vogelfrei“ also nicht erforderlich.

Obwohl Kommissar Zufall den Ermittlungen für meinen Geschmack ein wenig zu oft auf die Sprünge hilft, ist „Vogelfrei“ ein kurzweiliger krimineller Lesespaß, der mit Humor und einer Hauptfigur, die man sich glatt zur Freundin wünscht, punktet.
IMG_9950-0.JPG

© Diana Verlag

→ Interessante Links

Zum Buch auf Amazon.de: „Vogelfrei – Ein Fall für die Kalte Sofie“

Zur Homepage der Autorin Brigitte Riebe

Zur Homepage des Verlags: Diana Verlag

Auslosung zum Krimi-/München-Gewinnspiel

Ihr Lieben,

bis gestern konntet Ihr bei meinem
Gewinnspiel für Krimi- und/oder München-Fans teilnehmen. Als Gewinn winkte der Krimi „Vogelfrei“ von Felicitas Gruber, der in der bayerischen Landeshauptstadt spielt. Jetzt verkünde ich hier den Glückspilz, der sich auf kriminelle Lesestunden freuen darf.

Zuvor möchte ich Euch allen aber ganz herzlich für Eure durchweg tollen Sightseeing-Tipps danken! Übermorgen machen wir uns auf zum München-Kurzurlaub – und dank Euch sind wir bestens gerüstet! Bekannte Sehenswürdigkeiten habt Ihr empfohlen, aber es waren auch echte Geheim-Tipps dabei. Ich habe für Euch ein Ranking mit all Euren Empfehlungen erstellt. Und nach unserem Trip verrate ich Euch natürlich, wo wir überall waren.

Jetzt wird allerdings erstmal das Gewinnspiel-Ergebnis bekanntgegeben! Zur Seite stand mir – wie schon so oft – der Zufallsgenerator http://www.random.org. Und der hat sich wie folgt entschieden:

Minga-Auslosung

Einen Tusch für Sarah! Herzlichen Glückwunsch!

Lasst den Kopf nicht hängen, falls es nicht geklappt hat. Bis zur nächsten Verlosung dauert es gar nicht mehr lange. 🙂

Und hier kommen Eure Sightseeing-Tipps:

Allianz-Arena/Olympia-Gelände (9 x genannt)

Deutsches Museum (8 x genannt)

Englischer Garten (8 x genannt)

Viktualienmarkt (6 x genannt)

Schloss Nymphenburg (5 x genannt)

Stadtrundfahrt/Stadtbummel (3 x genannt)

Eisbach/Floßlände (3 x genannt)

Museumsinsel/Isar (2 x genannt)

Hofbräuhaus (2 x genannt)

Kirche St. Peter mit dem Turm
„Alter Peter“ (2 x genannt)

Bavaria-Filmstadt (2 x genannt)

BMW-Welt (2 x genannt)

Neues Rathaus mit Glockenspiel (2 x genannt)

Frauenkirche (1 x genannt)

Glockenbachviertel (1 x genannt)

Segway-Tour (1 x genannt)

Botanischer Garten Nymphenburg (1 x genannt)

LeseMuseen der Internationalen Jugendbibliothek (1 x genannt)

Münchner Residenz (1 x genannt)

Gaumenkitzel-Tour Schwabing) (1 x genannt)

Hirschgarten (Biergarten) (1 x genannt)

Buchladen am Hauptbahnhof (1 x genannt)

Café Lotti (1 x genannt)

Café Marais (1 x genannt)

Schrannenhalle inklusive Milka-Welt (1 x genannt)

Schloss Neuschwanstein (1 x genannt)

Perlacher Forst inklusive Friedhof (1 x genannt)

Körperwelten (1 x genannt)

Bavaria/Theresienwiese (1 x genannt)

Hofgarten am Odeonsplatz (1 x genannt)

Bayerische Staatsbibliothek (1 x genannt)

Dombibliothek Freising (1 x genannt)

Tierpark Hellabrunn (1 x genannt)

Marienplatz (1 x genannt)

Kugler-Alm (Biergarten)  (1 x genannt)

… und dafür haben wir nur vier Tage Zeit! 🙂

Anschließend danke ich dem Diana-Verlag ganz herzlich für die Bereitstellung des Verlosungsexemplars!