Rezensionen

Bitte veröffentlicht hier Eure Rezensionen!

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31 Kommentare zu “Rezensionen

  1. Hier nun meine Rezension:

    Weibersommer – so der Buchtitel – bedeutet als Gegenstück zu Altweibersommer Frühling. Und den erleben unsere Protagonistinnen Lisa-Marie, Marie-Luise und Anne-Marie in der Tat auf einem geerbten Bauernhof im allgäuischen Pfronten. Die drei völlig unterschiedlichen Cousinen aus der Stadt meistern das ungewohnte Landleben sowie mitgebrachte persönliche Probleme. Das und völlig überraschende Erkenntnisse über ihre Familiengeschichte lassen sie zusammenrücken. Auf dem Hof wird „geweint, gelacht, erzählt, gebeichtet, gestritten und sich wieder versöhnt“ (S.334). Am Ende steht die Erkenntnis, dass dort „Familie“ ist (S.334).

    Die Geschichte wird liebevoll und erfrischend erzählt. Gedacht für Frauen, lässt sie sicherlich so manche Leserin sich in der einen oder anderen Romanfigur wiederfinden. Wenngleich es immer wieder interessante Wendungen gibt, bleibt der Ausgang insgesamt recht vorhersehbar. Geboten wird kurzweilige Unterhaltung. Dafür sorgen auch eingestreute humorvolle Textstellen, z.B. Annes Vergleich ihrer undankbaren Hausfrauenarbeit mit der Arbeit auf einem Bauernhof („Auch hier wische ich den Mist weg, den andere hinterlassen haben, bekämpfe das Chaos, das oft schlimmer ist als im Hühnerstall, oder muss mich mit Wesen herumschlagen, die viel aggressiver sind als ein launisches Volk Honigbienen.“ – S.49).

    Lobenswert ist abschließend das phantasievoll gestaltete Cover. Der Einband ist nach Art eines Passepartouts gemacht: Eine Tasse mit Kirschen ist ausgestanzt; das Motiv ist dann auf der darunter befindlichen Buchseite abgebildet.

  2. Liebe Ulrike,
    vielen Dank für die Rezension!
    Ich lese heraus, dass dich das Buch gut unterhalten hat. Das freut mich – denn mehr möchte ich eigentlich auch gar nicht….
    Das Cover gefällt mir auch immer noch, denn nach drei Büchern bonbonrosa und himmbelblautürkis war das mal eine schöne Abwechslung!
    Viele liebe Grüße
    Heike

  3. Liebe Heike,

    es stimmt, das Buch hat mich gut unterhalten. Wer hat eigentlich das Cover ausgearbeitet? In meinem Bücherregal befinden sich überwiegend Bücher mit rosa und blauen Einbänden, da ich gerne Frauenromane lese.

  4. Für das Cover ist der Verlag zuständig, und es ist immer sehr spannend für mich, was die Damen von Ullstein daraus machen. Der Umschlag von WEIBERSOMMER hat mir bis jetzt am besten gefallen, und am wenigsten konnte ich mich für das Cover von FÜR IMMER UND EH NICHT begeistern.
    Als Autorin kann ich zwar meine Meinung äußern, aber ein Mitspracherecht habe ich nicht. Ich denke, wenn ich mich absolut gegen ein Cover aussprechen würde, müsste man einen Kompromiss finden. Aber letztlich denke ich immer, dass der Verlag viel besser weiß, was auf dem Buchmarkt ankommt und was nicht.
    Greifst du z.B. im Buchladen auch mal zu einem Buch, weil das Cover dich anspricht? Oder gehst du eher nach den Auslagen bzw. Bestsellern? Ich persönlich schaue meistens bei den Bestsellern – was eigentlich schade ist, denn es gibt jede Menge guter Autoren, die nicht gleich in den Beststellern landen.

  5. Da ich unheimlich gerne Frauenromane lese, greife ich im Buchladen oft Bücher mit auffälligen Covern – z.B. pinkfarbenen -. Da bin ich mir dann meistens sofort sicher, dass es mein bevorzugtes Genre betrifft. Aber natürlich informiere ich mich auch auf Bestsellerlisten. Was die Cover von Büchern anbelangt, finde ich es oft schade, dass auf ihnen häufig das Thema des Buches nicht immer aufgegriffen wird. Das ist ja eigentlich auch vorliegend der Fall. Kirschen oder wenigstens Kirschkuchen sind im ganzen Buch nicht erwähnt.
    Deine Infos zum Cover finde ich sehr interessant. Ich hätte doch erwartet, dass dem Autor ein Mitspracherecht zukommt.

  6. Und hier kommt meine Rezension:

    Das regelmäßige Kaffeekränzchen der Zabel Schwestern mit ihren erwachsenen Töchtern hat Tradition. Katharina und Helene Zabel freuen sich immer auf das Treffen, bei dem in Ruhe gequatscht und Kuchen gegessen wird, für ihre Töchter Anne, Lou und Lisa-Marie ist es eher eine lästige Pflicht. Beim aktuellen Treffen gibt es einen traurigen Todesfall, der ältere Bruder von Katharina und Helene, Onkel Horst, ist gestorben. Die Frauen beratschlagen was nun aus dem Allgäuer Hof und den Tieren von Horst werden soll. Anne, Lou und Lisa-Marie entschließen sich mehr oder weniger begeistert, im Allgäu nach dem Rechten zu sehen und sich gleichzeitig um die Beerdigung zu kümmern, während ihre Mütter in die Kur fahren. Die Cousinen sind ganz unterschiedliche Charaktere und haben ihre Probleme mit dem erzwungenen Zusammenleben, Zoff bleibt nicht aus. Als sie einen Karton mit alten Briefen finden, stoßen sie auf ein wohlgehütetes Geheimnis aus der Vergangenheit, das sie enger zusammenrücken lässt.

    Heike Wanner gelingt es auf unterhaltsame Weise, das Leben der so unterschiedlichen Frauen und ihrer Probleme zu schildern. Die Charaktere sind sehr lebensecht, Frauen, denen man gut im täglichen Leben begegnen könnte. Die Gefühlswelt der Cousinen ist sehr detailliert beschrieben, so dass man sich mit ihnen freuen kann, aber stellenweise auch mit ihnen leidet. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, ist locker flockig und man merkt beim lesen gar nicht wie die Zeit vergeht.

    „Weibersommer“ hat mir gut gefallen, es ist ein humorvoller Frauenroman mit einem Happy End, der sich wunderbar an einem langen entspannten Wochenende lesen lässt.

  7. Liebe Ela,
    danke für die Rezension! Ich lese alle Bewertungen, die ich so finden kann, in AMAZON; BUCH.DE, VORABLESEN etc. Gerade zu Beginn, wenn das Buch neu erscheint, ist das immer sehr spannend.
    Ich freue mich über jedes positive Feedback, und ärgere mich – natürlich! – über jede negative Rezension.
    In diesem Sinn: du hast mich heute nicht geärgert, sondern erfreut…. 😉
    Herzliche Grüße
    Heike Wanner

  8. Hier nun auch meine Rezension. Diese wird natürlich auch auf Amazon, Lovelybooks und meiner privaten Facebookseite erscheinen, wo ich regelmäßig meine gelesenen Bücher Freunden vorstelle.
    In diesem Buch geht es um die Frauen der Familie Zabel. Es sind die Mütter, Tanten, Schwestern und Cousinen sowie eine Nichte. Alles beginnt mit einer Familientradition. Das regelmäßige Kaffeekränzchen was zwischen den Schwestern Helene und Katharina abgehalten wird überträgt sich auch langsam auf ihre Töchter Lou, Anne und Lisa-Marie. Doch dann überschattet der Tod ihres Onkels dieses Treffen und eine Lösung muss her was mit seinem geliebten Hof und den Tieren passieren soll. Kurzerhand beschließen Anne und Lisa-Marie sich darum zu kümmern und auf den Hof zu reisen. Nur Lou kann sich mit dem Gedanken nicht so recht anfreunden und schiebt ihren schon langgeplanten Urlaub als Ausrede vor. Doch als der Flug abgesagt werden muss, zwecks eines Unwetters, bleibt auch ihr nichts anderes mehr übrig sich auf die Reise zu begeben. Und so landen alle drei Frauen auf dem Hof und was sie da Erleben ist lustig, traurig, herzzerreißend und ziemlich unterhaltsam.
    Erstmal möchte ich etwas zu der Optik des Buches sagen. Mir gefällt die Aufmachung des Covers sehr gut. Die Aussparung erinnert mich an ein anderes Buch des Ullstein Verlags und auch da fand ich es schon sehr schön. Es gibt dem Cover eine so schöne Optik das die Tasse mit den Kirschen noch viel besser zu Geltung kommt. Auch jedes neue Kapitel ist noch mal mit einer Kirschblüte versehen und man merkt schnell, dass dieses Buch mit Liebe gestaltet wurde. Die Geschichte hat mich sehr interessiert weil ich Familiengeheimnisse sehr gerne lese. Die Personen in diesem Buch werden sehr schön lebendig beschrieben. Jede einzelne hat ihren eigenen ganz speziellen Charakter und man kann sich fast vorstellen selbst ein Teil der Familie zu sein. Mit am Tisch zu sitzen und selbst in den alten Briefen zu lesen. Die Autorin hat es wirklich geschafft in meinem Kopf Bilder entstehen zu lassen und das finde ich bei einem Buch sehr wichtig. Nur so ist es dem Leser möglich auch wirklich in die Geschichte einzutauchen. Und das kann man hier auf jeder einzelnen Seite. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die Seiten schmelzen nur so dahin und man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ein schönes Buch nicht nur optisch sondern auch Inhaltlich. Ein Buch was ich mir für den Sommer sehr gut vorstellen kann. Wenn man es sich auf einer Wiese bequem macht oder unter einem Baum. Die Vogel singen dann kommt die Atmosphäre des Buches richtig gut zum tragen. Auch ich habe das Buch im Sonnenschein gelesen, denn zum Glück hatten wir davon ja nun endlich welchen, und ich habe es sehr genossen. Ein Buch was nicht nur reine Romanleser ansprechen wird sondern auch andere Leser die vielleicht sonst eher etwas ganz anderes lesen. Auch ich liebe Thriller aber dieses Buch konnte mich genauso stark begeistern auch ganz ohne Blut, denn Spannung ist hier ebenso tragend wie in einem guten Krimi. Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung also ran ans Lesen. Und das Geheimnis der Familie Zabel entdecken.

  9. Hier nun auch meine Rezension, die ich auch auf lovelybooks, amazon und buecher.de veröffentliche. Vielen Dank, dass ich hier mitlesen durfte, das Buch hat mir sehr gut gefallen!

    „Weibersommer“ ist bereits der vierte im Ullstein Verlag erschienene Roman der deutschen Autorin Heike Wanner. Schon alleine das sehr ansprechend gestaltete Cover dieses Buches, mit den Kirschen, die gut zum Sommer passen, und der etwas ungewöhnlichen Ausstanzung, weckte mein Interesse. Der Titel „Weibersommer“ impliziert, dass es sich um ein Buch handelt, in dem Frauen im Mittelpunkt stehen. Das ist hier auch definitiv der Fall, allerdings geht es hier im Gegensatz zu den „Weiberabend“-Büchern, die ja einen ähnlichen Namen tragen, um Frauen aus drei verschiedenen Generationen und auch die Zielgruppe des Romans ist wesentlich breiter gefächert. Er ist im Endeffekt für Frauen jeden Alters interessant.

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    Ausgangspunkt der Handlung ist ein Kaffeekränzchen, zu dem sich die Schwestern Anne-Marie (Anne) und Marie-Louise (Lou) und deren Cousine Lisa-Marie regelmäßig mit ihren Müttern, die Zwillingsschwestern sind, treffen. Diesmal gestaltet sich das Zusammentreffen aber traurig, weil sie alle an diesem Tag erfahren haben, dass ihr 83-jähriger Onkel Horst, der in Pfronten im Allgäu auf einem Bauernhof lebte, gestorben ist. Da die beiden älteren Damen schon einen gemeinsamen Kuraufenthalt gebucht haben, fahren schließlich Anne, Lou und Lisa-Marie los, um sich um den Hof zu kümmern und alles vor Ort zu regeln. Die drei Frauen sind um die 40 Jahre alt, Krankenschwester Anne hat drei Kinder und ist mit einem ständig arbeitenden Arzt verheiratet, Lou ist erfolgreiche Innenarchitektin und mit einem Journalisten zusammen und Buchhändlerin Lisa-Marie ist unglücklich Single. Keine von ihnen hat Erfahrung damit, wie man sich um Tiere kümmert und jede schleppt gerade andere Probleme mit sich herum. Schließlich stoßen noch eine Ordensschwester, ein geheimnisvoller junger Mann namens Jo und Annes Tochter Mia zu den drei Frauen und sie decken zudem auch noch ein lange gehütetes Familiengeheimnis auf.

    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig lesbar und die Handlung fesselte mich, sodass ich kaum mit dem Lesen aufhören konnte und den Roman bereits in nicht einmal einem Tag verschlungen hatte. Die hier vorliegende Mischung aus einer Familiengeschichte, ein bisschen Liebe und den damit verbundenen Problemen, dem für die Protagonistinnen ungewohntem Landleben im Allgäu, einer Portion geschichtlichem Rückblick und einer Spur Tiefgang ist das, was ich von einem guten Frauenroman erwarte. Die Hauptpersonen haben alle ihre Eigenheiten, aber sind dennoch sympathisch und realistisch dargestellt. Außerdem entstammen sie den verschiedensten Altersklassen und haben unterschiedliche Lebenssituationen, sodass jede Leserin eine Person im Buch finden kann, mit der sie sich am besten identifizieren kann. Was den wiederentdeckten Zusammenhalt in der Familie und die gemeinsamen Tage der Schwestern mit ihrer Cousine auf dem Hof angeht, könnte man fast etwas neidisch werden. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall gerne an alle weiter, die ein Wohlfühlbuch mit etwas Tiefgang suchen und würde mich auch über eine Fortsetzung sehr freuen!

  10. Liebe Susi und liebe Claudia,
    auch euch beiden ein dickes „Dankeschön“ für die tollen Rezensionen! So etwas macht ein faules, erholsames Wochenende gleich noch ein wenig schöner.
    An eine Fortsetzung habe ich – ehrlich gesagt – noch gar nicht gedacht. Für mich ist die Geschichte eigentlich „aus-erzählt“. Aber wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich trotzdem ein paar Monate später noch mal ansetzen und weiter erzählen. Hm – mal sehen, was mein Verlag davon hält!
    Was Susi schreibt („absolute Leseempfehlung“) hat mich sehr gereut.
    Nochmals vielen, vielen Dank!
    Liebe Grüße & einen schönen Start in die Woche,
    Eure
    Heike

    • Hallo Heike, naja eine Fortsetzung würde ich schon sehr schön finden… schließlich müssen wir doch wissen wie es mit Lou und ihrem Baby weitergeht… was aus Lisa-Marie und ihrem Verehrer wird und ob Anne ihre Ehe wieder in den Griff bekommt… und natürlich die süße Mia… wie wird es mit ihrer Liebe zu Jo weitergehen… du siehst um eine Fortsetzung kommst du eigentlich nicht drum rum 🙂 ich würde mich sehr sehr freuen…

      mir hat das Buch sehr gut gefallen daher habe ich auch sehr gerne meine Rezension verfasst 🙂 lg

  11. Was mich noch mal interessieren würde, ist die Frage, ob das Happy-End auch eine Spur weniger schön hätte ausfallen dürfen. Ich hatte ursprünglich geplant, nicht alle Frauen glücklich zu machen, aber habe mich dann überzeugen lassen, dass zu einem solchen Buch auch ein Happy-End für alle gehört.
    Seid Ihr auch dieser Meinung?

    • ich finde das Ende sehr schön und wenn ich ehrlich bin hatte ich auch schon damit gerechnet das alle Frauen am Ende doch noch glücklich werden. und auch das mit Jo hatte ich geahnt. konnte mir nicht vorstellen das sie da wirklich die bücher holen soll. ich hätte mir das Ende nicht anders gewünscht, wenn es aber um den reinen Überraschungseffekt gegangen wäre, dann hätten nicht alle Frauen glücklich werden sollen. weil es eigentlich absehbar war das dieses Buch so schön endet… aber wie geschrieben, für mich war das Ende optimal 🙂

    • Mh, für mich muss ein Buch nicht immer ein Happy-End haben, aber es muss ein Ende sein, das mich versöhnlich stimmt.
      Ich hätte es zb okay gefunden, wenn Christoph kein Baby hätte haben wollen oder Stefan Anne nicht ernst genommen und sie sich getrennt hätten – solange die Protagonistinnen ihren Frieden damit schließen und mit ihrem Leben am Ende glücklich sind, ist das Ende für mich gelungen.

    • Mir hat das Happy-End auch gut gefallen – alle waren glücklich, alles ist gut. Mir wäre es eher zu viel gewesen, wenn alle drei Maries ins Allgäu gezogen wären und dort ihr Happy-End gehabt hätten. Aber da Anne in Dortmund bleibt und „nur“ die anderen beiden im Allgäu ihre Zukunft gestalten, fand ich es auch nicht übertrieben, sondern es hat mir gefallen. Aber…eigentlich könnte ich mir auch eine Fortsetzung sehr gut vorstellen. Vielleicht kommt ja nach dem „Weibersommer“ ein „Weiberwinter“…..wer weiß?

  12. Hier nun auch meine Rezension:

    *INHALT*
    Die Cousinen Lisa-Marie, Lou (Marie-Louise) und Anne (Anne-Marie) treffen sich regelmäßig zum Kaffe mit ihren Müttern, den beiden Zwillingsschwestern Katharina und Helene, doch die Frauen könnten kaum unterschiedlicher sein und sehen das eher als Pflicht denn als Vergnügen.
    Als ihr Onkel Horst stirbt, reisen die drei Maries zusammen ins Allgäu, um seinen Bauernhof weiter zu führen, bis entschieden ist, wie sie mit ihrem Erbe verfahren wollen. Inmitten von Kühen, die nach Mitgliedern europäischer Königsfamilien benannt sind und einem angriffslustigen Hahn, der Lous Modegeschmack nichts abgewinnen kann, finden die drei Frauen langsam zueinander und entdecken ein Familiengeheimnis, das Horst stets gut gehütet hat.

    *MEINE MEINUNG*
    Wie der Titel und das schöne Cover schon erahnen lassen, handelt es sich hier um einen wunderbar unterhaltsamen Roman.

    Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten, die Frauen auseinander zu halten, doch das legte sich schnell. Die Charaktere finde ich sehr schön ausgearbeitet und auch authentisch. Anfangs haben mich die vielen kleinen Reibereien und Streitigkeiten zwischen den Figuren gestört, doch auch das bessert sich mit der Zeit, je näher sie einander kommen.
    Mir gefiel sehr gut, dass die Protagonistinnen die Reise nutzen, um über ihr privates Glück nachzudenken und sich im Laufe des Aufenthaltes auf dem Hof verändern. Insgesamt war es vielleicht ein wenig zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit, doch trotzdem noch glaubwürdig.

    Der Schreibstil ist herrlich – er lässt sich sehr schnell und flüssig lesen und hat mich sofort mit auf die Reise genommen. Die Autorin schafft es scheinbar spielend, die Situationen liebevoll und detailliert auszuschmücken und den Leser so an den Schwierigkeiten und Erfahrungen der Protagonistinnen teilhaben zu lassen.

    Ein tolles, leichtes, unterhaltsames Buch, das für mich kleinere Schwächen hatte, aber mich überwiegend prima unterhalten hat. Für den Gute-Laune-Faktor gibt es 4 Sterne.

    -> Lovelybooks:
    http://www.lovelybooks.de/autor/Heike-Wanner/Weibersommer-953329761-w/rezension/1038767791/

    -> Amazon:
    http://www.amazon.de/review/R20I37UH4P6YV3/ref=cm_cr_rdp_perm

    -> Vorablesen:
    http://www.vorablesen.de/buecher/weibersommer/rezensionen/fuenf-frauen-und-ein-geheimnis

    An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön, dass ich dabei sein durfte 🙂

    • Danke für die schöne Rezension – und auch die Verbreitung über die anderen Websites. Vielleicht habt Ihr das schon mal selbst festgestellt: man neigt eher dazu, sich Bücher anzuschauen, die viele Rezis haben. Irgendwie verbindet mal „viel gelesen“ mit „gut“, wobei das ja nicht immer der Fall sein muss…

  13. Oh, ich habe das Buch schon länger ausgelesen (Ich habe es direkt am Beginn der Leserunde verschlungen) und es noch nicht geschafft, meine Rezension zu verfassen. Dies werde ich nun tun.
    Die 3 Cousinen Marie-Luise, Anna-Marie und Lisa-Marie treffen sich regelmäßig zum Kaffeetrinken. Als sie erfahren, dass ihr Onkel tot ist, sind sie sehr bestürzt und reisen in den Allgäu, um sich um den hinterlassenen Hof zu kümmern. Dort bekommen sie nicht nur Probleme mit dem Melken von Kühen, sondern auch mit jungen Männern, die einem dem Kopf verdrehen können und mit Nonnen. Als sie dann auch noch ein Familiengeheimnis lüften, ist der Höhepunkt erreicht.
    Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich überwältigt von dem wunderschönen Cover! Ich finde es ganz toll, wie der Ausschnitt zur Wirkung kommt.
    Ich habe zunächst etwas mehr Frauenroman erwartet, aber die Geschichte hat mich gleich gefesselt. Ich mag Familienromane und somit interessierte mich auch die Geschichte der drei Maries. Ich habe sie immer mehr liebgewonnen und war am Ende richtig traurig, dass das Buch so schnell zu Ende war.
    Ich konnte mich super in die Geschichte hineinversetzen und fühlte mich beim Lesen immer wie selbst auf dem Hof anwesend. Mit Mia habe ich richtig mitgefühlt, denn Jo fand ich auch gleich sympathisch. Am Ende hatte ich sogar etwas feuchte Augen.
    Kurzum: Das Buch hat mich super unterhalten. Einziger Kritikpunkt: zu kurz!

  14. Hier auch meine Rezension. Vielen lieben Dank für die Leserunde und für die wirklich schönen Lesestunden, die ich mit dem Buch hatte.

    Die drei Cousinen Anne, Lou und Lisa-Marie haben eigentlich nicht viel gemeinsam. Einzig das regelmässige Treffen zum „Kaffeklatsch“ mit ihren Müttern Helene und Katharina hält die Familie zusammen. Bei einem dieser Treffen erfahren sie eine furchtbare Nachricht – ihr Onkel Horst, der ältere Bruder der Zwillinge Helene und Katharina – ist gestorben. Da dieser einen kleinen Bauernhof im Allgäu bewirtschaftete, stellt sich nun die Frage: Wer versorgt die Tiere in nächster Zeit? Nach einigen Diskussionen beschliessen die ungleichen Schwestern Anne und Lou samt Cousine Lisa-Marie diese Aufgabe erstmal für die nächsten Wochen zu übernehmen und machen sich auf die Reise ihres Lebens – denn im Allgäu angekommen erwartet sie nicht nur die ungewohnte Bauernhofarbeit samt Versorgung der Tiere, sondern auch ein lange gehütetes Familiengeheimnis stellt das bisherige (und auch zukünftige) Leben der Drei auf den Kopf und so manche Zukunftsplanung beginnt von vorne…….

    Von der ersten Seite an habe ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt, bin sofort in der Geschichte angekommen und hatte einfach eine schöne Zeit beim Lesen. Die drei Cousinen, die übrigens alle den Namen Marie in ihrem eigenen Namen tragen (Lisa-Marie, Marie-Louise und Anne-Marie) erleben durch die Reise ins Allgäu und durch den Abstand zu ihrem bisherigen Leben in Dortmund eine ungewöhnliche Zeit auf dem Bauernhof, sie streiten und vertragen sich und merken so ganz nebenbei, was für sie selbst am wichtigsten ist. Noch dazu entdecken sie zusammen nach und nach ein Familiengeheimnis, welches auch noch für eine gewisse Spannung beim Lesen sorgt. Der Schreibstil ist sehr schön, man liest einfach Seite um Seite, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht.
    Am Ende angekommen, fand ich es eigentlich etwas schade, dass ich das Allgäu schon wieder verlassen musste – ich hätte gerne noch etwas mehr Zeit dort verbracht – aber wer weiss, vielleicht gibt es irgendwann mal wieder ein Wiedersehen mit den sympathischen drei Maries, ich würde mich wirklich sehr freuen.
    Nicht vergessen möchte ich auch das wunderschöne Cover des Buches, die dunkelroten Kirschen leuchten in einer sehr zarten Kaffeetasse, alle anderen Farben sind sehr gediegen und bleiben eher im Hintergrund.

  15. Hier ist meine Rezension:

    *Blut ist eben doch dicker als Wasser*

    Das monatliche Pflicht-Kaffeekränzchen der Cousinen Lou, Anne, Lisa-Marie und ihren Müttern dreht sich dieses Mal nicht hauptsächlich um leckere Kuchen und Torten, sondern um eine schreckliche Nachricht aus dem Allgäu: Onkel Horst ist tot! Um dessen Nachlass zu regeln, machen sich Karrierefrau Lou, Familienmanagerin Anne und Bücherwurm Lisa-Marie gemeinsam auf den Weg zum nunmehr verwaisten Bauernhof nach Pfronten. Schon auf der Fahrt dorthin gibt es jede Menge Zoff zwischen den drei so unterschiedlichen Frauen – und das ändert sich auch vor Ort nicht, als es um die Verteilung der Aufgaben, wie etwa das Ausmisten des Kuhstalls, geht. Doch dann kommen sie einem alten Familiengeheimnis auf die Schliche, das sie schließlich daran erinnert, dass Blut eben doch dicker ist als Wasser…

    Heike Wanners Roman „Weibersommer“ ist ein Buch zum Zurücklehnen und Wohlfühlen! Mühelos entführt die Autorin ihre LeserInnen damit aus dem Alltag. „Weibersommer“ ist humorvoll, melancholisch und überraschend. Doch es ist bei Weitem kein seichter Frauenroman, sondern liebenswerte Unterhaltung mit Tiefgang. Bildhafte Rückblenden in die Vergangenheit runden die Geschichte gekonnt ab. Die Figuren sind allesamt einzigartig und sympathisch, wobei die dauernörgelnde Lou mein persönlicher Liebling ist.

    Mein Fazit: „Weibersommer“ ist keine platte Frauenliteratur, sondern eine unterhaltsame Familiengeschichte ohne Kitsch, die einen dennoch zum Schwärmen bringt.

  16. Eure Rezis haben mir Lust auf dieses Buch gemacht. Ich kannte es gar nicht und dabei fahre ich gefühlt seit tausend Jahren nach Pfronten zum Skilaufen bzw. (weil in Pfronten meist kein Schnee) ins Tannheimer Tal!!!
    Ich werde es mir auf jeden Fall besorgen. (darf ich auch ohne Leserunden-Teilnehmerin gewesen zu sein hier schreiben??)

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