Startseite » Leserunde zu „Weibersommer“ » 3. Abschnitt – Seiten 173 bis 250

3. Abschnitt – Seiten 173 bis 250

Bitte schreibt hier über Eure Eindrücke und Gedanken zum 3. Leseabschnitt!

Advertisements

10 Kommentare zu “3. Abschnitt – Seiten 173 bis 250

  1. So, bis auf die letzten ca. 100 Seiten habe ich alles verschlungen. Das Buch liest sich aber auch wirklich angenehm.

    Im dritten Leseabschnitt wird endlich das Geheimnis um Horst gelüftet. Dass er sich nun als Katarinas und Helenes Vater und damit Großvater ihrer Töchter erweist – damit hätte ich nicht gerechnet. Meine Vermutungen gingen eher dahin, dass er Maries uneheliches Kind ist, das sie in die Beziehung mit Johann einbrachte. Aber vielleicht wäre das eine zu einfache und nahe liegende Lösung gewesen; immerhin hatten auch die drei Maries hieran schon einmal gedacht. Auf jeden Fall ist es eine ganz wunderbare Geschichte, die sich um Marie und Johann rankt. Es scheint ja eine einzigartige und besondere Liebe gewesen zu sein. Immerhin ist Horst nie wieder eine Beziehung zu einer Frau eingegangen.

    Für Lisa-Maries persönliche berufliche Schwierigkeiten ist inzwischen eine Lösung in Sicht – sie wird wohl einen Buchladen in dem leer stehenden Eisenwarenladen eröffnen und dann wohl Horsts Anwesen beziehen. Auch Lou scheint sich zusehends mit ihrer noch unbestätigten, ungeplanten Schwangerschaft arrangieren zu können. Bleibt noch Anne – ihre Probleme spitzen sich zu: Ihr Mann holt sich als Hilfe die „böse Schwiegermutter“ ins Haus, sie will leider alles mit sich selbst ausmachen.

    An einer Sache stoße ich mich noch, wieder betrifft sie Jahreszahlen. Vielleicht kann mir jemand von Euch helfen? Warum mussten Marie und Johann ihn zur Ausführung ihrer Lüge zwei Jahre jünger machen (S.234)? Volljährigkeit trat doch seinerzeit mit 21 Jahren ein, so dass auch der tatsächlich 19jährige Johann als minderjähriger Sohn Maries durchgehen konnte?

  2. Auch ich habe nun den dritten Teil beendet. Wir erfahren endlich das Geheimnis um Horst. In Wirklichkeit ist er der Großvater der drei Schwestern! Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ganz schön krass, dass die Großmutter mit 36 einen 19-Jährigen geheiratet hat.
    @ Ulrike Altnickel: Die Sache mit der Volljährigkeit und warum Johann jünger gemacht werden muss habe ich auch nicht ganz verstanden.

    Die drei Frauen sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. Auch Mia und Jo finde ich irgendwie süß. Nur als Mia mitten beim Kuscheln die Briefe findet und Jo dann einfach so da sitzen lässt, das konnte ich nicht ganz verstehen. Klar sind die Briefe wichtig, aber es knisterte doch grade so schön zwischen den beiden.

    Ich bin jetzt kurz vorm Ende des Buches angelangt und finde es schon schade, dass es bald vorbei ist 😦

  3. Ich bin mit dem Buch schon durch und muss aufpassen, dass ich hier nicht spoilere 🙂
    Horsts Geheimnis ist raus. Ich muss auch sagen dass ich von der Enthüllung sehr überrascht war. Dass er die ganzen Jahre geschwiegen hat kann ich einerseits gut verstehen, denn einen passenden Zeitpunkt zu finden um mit der Sprache rauszurücken ist wahrscheinlich sehr schwer. Und irgendwann war der Zug dann abgefahren und es zu spät, um noch ein Geständnis abzulegen. Ich fand die Geschichte sehr berührend.

    Die Maries wachsen enger zusammen, es gibt weniger Streitereien und das Leben auf dem Hof normalisiert sich. Und Mia und Jo sind wirklich sehr süß, bei ihnren war es auch LIebe auf den ersten Blick.

  4. Lisa-Marie fängt an mit dem Gedanken zu spielen, nachdem sie im Dorf einen leerstehenden Laden entdeckt hat, Ihren Buchhandel zu verlegen und einen neuen Start zu wagen. Mia und Jo kommen sich nach einer Partynacht verdächtig näher. Mia hatte viel zu viel ins Glas geschaut und sich endlich getraut ihm zu gestehen was sie wirklich fühlt. Und es war auch nicht anders zu erwarten, das Jo genau so fühlt. Der erste Kuss folgt und einer Verbindung scheint nichts im Wege zu stehen. Bei einem romantischen Date mit Jo und einer Knutscherei auf dem Sofa entdeckt Mia einen Schuhkarton mit weiteren Briefen. Oh wie aufregend. Das große Familiengeheimnis wird aufgedeckt und ich muss sagen damit hätte ich niemals gerechnet. Ich hatte ja eher gedacht das Horst ein Findelkind von Marie und Johann war, aber das es sich nun rausstellt das Horst eine ganz andere Rolle hat und diese so lange Zeit verheimlichen musste und wohl auch wollte war schon eine enorme Überraschung. Ich bin wirklich gespannt wie die beiden Helene und Katharina auf dieses Geständnis reagieren werden. Ist ja schon ein riesen Schock. Ich meine ich an deren Stelle würde mich schon sehr belogen und auch betrogen fühlen. Immerhin wurde einem viel Zeit genommen in der man hätte diese Verbindung von Vater und Tochter hätte können. Auf der anderen Seite hatten sie ja eine schöne Zeit und er hat sich liebevoll um alle Familienangehörigen gekümmert. Aber es ist auch traurig für Johann der ja nun so lange lügen musste. Und das er sie auch nie wieder eine andere Frau nach Marie gesucht hat, das ist doch wahre Liebe. Ein rasanter Abschnitt. Und nun will ich wissen wie es weitergeht und lese daher schnell weiter 🙂

  5. Dass „Onkel Horst“ auch der Vater der Zwillinge sein könnte, kam mir auch erst kurz vor der Enthüllung durch die Briefe, als Mia äußerte, dass Horst mehr wie ein Opa, als wie ein Onkel für sie war. Und kurz darauf klärte es sich dann echt so auf. Dass er nicht zumindest als die Zwillinge im Jugendalter waren, die Wahrheit erzählt hat, kann ich ich einerseits nicht ganz nachvollziehen, da Adoptiveltern es ihren KIndern ja in diesem Alter meist doch erzählen und sich bis dahin ja auch die ganze Situation stabilisiert hatte. Seine Begründung, dass er es dann ganz gut fand, dass sie ein eher geschwisterlich-freundschaftliches Verhältnis zu ihm hatten, ist aber auch schon irgendwie verständlich. Was das „Jüngermachen“ angeht, damit er als Maries Sohn durchgeht, kann ich mir das höchstens so erklären, dass es dann nicht so extrem aussah, als ob Marie „Horst“ mit 17 Jahren bekommen hat, wenn er 19 wäre oder eben, weil man mit 19 doch schon als so erwachsen, wenn auch nicht volljährig galt, dass man sich alleine ohne Hilfe hätte durchschlagen können, wo es doch viele noch hilfsbedürftigere Kinder zur damaligen Zeit gab. Dass Mia nun Jo nichts davon erzählen darf, was sie herausgefunden haben, ist sicher sehr schwer für sie. Falls sich zwischen den beiden eine ernsthafte Beziehung entwickelt, sollte sie ihn aber dann auch einweihen dürfen.
    Interessant wird auch sein, wie die Zwillingsschwestern darauf reagieren, dass „Horst“ gar nicht ihr Bruder sondern ihr Vater ist.
    Ich bin weiterhin gespannt, welches Geheimnis Jo zu verbergen hat und ob dies eventuell noch zu Komplikationen zwischen ihm und Mia führt.
    Dass sich für Lisa-Marie eine Lösung mit dem Laden im Ort abzeichnet und sich auch Lou sicher gut mit ihrer Schwangerschaft arrangieren können wird, sehe ich auch so. Am unsichersten ist für mich, wie es bei Anne weitergeht, bisher scheint ihr Mann den Ernst der Lage nicht erkannt zu haben und macht es mit der Schwiegermutter noch schlimmer. Aber vielleicht gibt ihm Mia jetzt einen kleinen Denkanstoss, nachdem sie mitbekommen hat, wie es ihrer Mutter geht.

  6. Im Grunde kann ich mich nur anschließen –
    Dass Horst nicht der Onkel, sondern der Großvater der drei Maries ist, hat mich überrascht. Auch mir ist Mias Kommentar aufgefallen, aber ich hätte nicht gedacht, dass das die Auflösung ist. Aber aus diesem Blickwinkel betrachtet macht es natürlich umso mehr Sinn, dass Marie sich am Anfang nicht auf die Beziehung zu Johann einlassen wollte und ihn nach dem ersten Kuss erst einmal zurückgewiesen hat.
    Ich kann mir auch vorstellen, dass es schwierig für ihn war, seinen Kindern die Wahrheit zu erzählen und dass der Zug irgendwann abgefahren war, aber ich finde es sehr schade, dass er auf diese Art und Weise seinen Kindern die Möglichkeit nimmt, mit ihm darüber zu reden. Sie hätten sicherlich noch viele Fragen an ihn gehabt.

    Lisa-Maries Idee, den Hof zu behalten und im Ort eine Buchhandlung aufzumachen, finde ich toll. Ich könnte mir vorstellen – wenn ich dort wohnen würde, wäre ich Stammkundin! 🙂 Auch dass Lou gut mit ihrer Schwangerschaft klar kommt, gefällt mir sehr gut. Auch wenn sie sich mit ihrem Leben zu zweit gut arrangiert hat – vielleicht wäre ihr irgendwann (wenn sie wirklich in die Wechseljahre gekommen wäre) aufgegangen, dass sie sich doch ein Kind gewünscht hätte. Und so hat sie noch einmal die Chance.
    Die Ehe zwischen Anne und ihrem Mann ist schwierig. Ich wüsste nicht, wie ich mich an ihrer Stelle verhalten würde. Ich hoffe, das löst sich auch noch auf!

  7. Hallo Ihr Lieben,

    ich muss mich zunächst dafür entschuldigen, dass ich so hinterherhänge. Aber zwei freudige Ereignisse lassen mir momentan recht wenig Zeit zum Lesen. Einerseits meine Hochzeit – es sind nur noch zwei Wochen, der Countdown läuft also. Zum Anderen habe ich die letzten beiden Wochenenden im ca. 600 km entfernten Köln verbracht, um Lisa Wohlgemuth, DSDS-Kandidatin und seit gestern offiziell Zweite, zu unterstützen. Lisa hat bis vor wenigen Wochen in unserem Nachbarort gewohnt und gearbeitet. Das Halbfinale und das Finale waren aufregend und anstrengend zugleich. 🙂 Hier bei uns im Erzgebirge ist Lisa natürlich DAS Topthema. 🙂 Habt Ihr die Show auch verfolgt?

    Nun aber zu „Weibersommer“: Der dritte Abschnitt war wieder rundum gelungen! Das Geheimnis um den vermeintlichen Onkel Horst a. k. a. Opa Johann ist gelüftet und sorgt natürlich für Aufregung. Man darf gespannt sein, wie Helene und Katharina diese Nachricht aufnehmen. Die Frage von Ulrike Altnickel finde ich sehr interessant. Wie aufmerksam Ihr lest! Daran, dass die Volljährigkeit damals erst mit 21 eintrat, habe ich noch gar nicht gedacht. Vielleicht kann uns Heike dazu was sagen?

    Heather_H: Man darf wirklich gespannt sein, wie es im Ehe-Zwist zwischen Anne und Stefan weitergeht!

    Ganz besonders toll finde ich übrigens das Bücherzimmer im Austragshäuschen. So liebevoll wie Heike es beschrieben hat, wäre es ein El Dorado für jede von uns. 🙂 Ich kann nach wie vor bei „Weibersommer“ wunderbar abschalten (Dafür bin ich gerade jetzt in dieser stressigen Zeit sehr dankbar!) und werde mich bis zum „Tatort“ nun weiter diesem wunderschönen Roman widmen.

  8. Also mit dieser Entdeckung im dritten Abschnitt hätte ich wirklich nicht gerechnet. Horst ist eigentlich Johann und der Großvater der drei Maries – eine wahnsinnige Entdeckung. Die Abschnitte mit dem Briefwechsel haben mir total gut gefallen, es hat sich wunderbar lesen lassen – wie überhaupt das ganze bisherige Buch. Auch die sich anbahnende Beziehung zwischen Jo und Mia ist interessant, und ich finde, Anne bleibt dabei ziemlich cool und gelassen. Aber sie hat ja momentan auch andere Sorgen. Habe gestern Abend auch gleich weitergelesen und jetzt noch so ungefähr 50 Seiten vor mir *schnief*, schade, aber trotzdem bin ich schon gespannt auf das Ende und werde mich wohl heute Abend aus dem Allgäu verabschieden müssen. Hat mich übrigens sehr neugierig auf diese Gegend gemacht, kenne ich noch so überhaupt nicht.

  9. Ich kenne das Allgäu in natura auch leider überhaupt (noch) nicht, aber ich finde, Heike hat es wunderschön und bildhaft beschrieben, sodass auch wir Allgäu-Nicht-Kennerinnen uns dieses Fleckchen Erde gut vorstellen können. 🙂

    • Stimmt, und vor allem finde ich diese Atmosphäre dort so gut eingefangen, kein Wunder, dass sich die drei Maries (und „Anhang“) dort so wohl fühlen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s