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1. Abschnitt – Seiten 1 bis 77

Bitte schreibt hier über Eure Eindrücke und Gedanken zum 1. Leseabschnitt!

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21 Kommentare zu “1. Abschnitt – Seiten 1 bis 77

  1. Ich habe den 1. Leseabschnitt recht zügig durchlesen können, so dass ich einfach schon mal meine Gedanken zu ihm niederschreibe:

    S. 7-77

    Im ersten Leseabschnitt lernen wir die Protagonistinnen Anne-Marie, Marie-Louise und Lisa-Marie sowie ihre Familien kennen. Zwischen den Cousinen bzw. Schwestern bestehen allerlei Zwistigkeiten, so dass ihr gemeinsames Unterfangen im Allgäu bestimmt so manches Problem hervorrufen wird. Neugierig bin ich, welches Geheimnis die Familie Zabel birgt. Jedenfalls werden einige Andeutungen gemacht, besonders was Onkel Horst und die Nonnen anbelangt. Den Prolog konnte ich zeitlich nicht so recht einordnen. Ursprünglich habe ich ihn in den Zweiten Weltkrieg verlegt. Nachdem ich dann aber auf S.39 erfahren durfte, dass Katarina und Helen 1945 geboren wurden und ich ja bereits wusste, dass Horst 18 Jahre älter, also Jahrgang 1927 ist, konnte ich ausrechnen, dass das Geschehen bereits im Ersten Weltkrieg spielen musste. Das passt allerdings auch nicht so recht, denn dieser Krieg war ja bereits 1918 zu Ende. Haben Marie und Johann Zabel, die ja eine Liebe auf den ersten Blick erlebten, so viele Jahre bis zur Geburt ihres ersten Sohnes verstreichen lassen? Besonders amüsiert habe ich mich über Annes Vergleich der Hausarbeit mit der Arbeit auf einem Bauernhof („Auch hier wische ich den Mist weg, den andere hinterlassen haben, bekämpfe das Chaos, das oft schlimmer ist als im Hühnerstall, oder muss mich mit Wesen herumschlagen, die viel aggressiver sind als ein launisches Volk Honigbienen“/S.49).
    Ein tolles Buch.

  2. Hallo zusammen, auch ich habe mir heute als perfekten Wochenend-Einstieg den ersten Abschnitt mit großem Vergnügen einverleibt und schließe mich Ulrikes Aussage voll und ganz an: „Ein tolles Buch.“ 🙂 Ich finde den Humor bei der ersten Begegnung zwischen Marie und Johann köstlich, z. B. seine Nachfrage, ob die Vögel heute besonders laut fliegen und ihre Frage, ob er wohl etwa auch Marie hieße. 🙂 Eins darf ich schon vorweg nehmen: Das Problem mit der Zeit wird sich noch aufklären, liebe Ulrike!

    Die Frühlings-Landschaft, das Kaffeekränzchen und die drei unterschiedlichen Mädels auf dem Bauernhof versetzen mich in eine locker-leichte Stimmung. „Weibersommer“ lässt sich richtig gut und zackig lesen. Besonders bei den Zickereien zwischen den 3 Maries sind die Dialoge hochamüsant. Habt Ihr eigentlich schon eine Lieblings-Marie? Bei mir ist es Lou – ich liebe ihre spitze Zunge! 🙂

  3. Meine Lieblings-Marie ist eher Anne, weil sie ihre Familie so perfekt organisieren will. Damit kann ich mich identifizieren.

  4. Sooo ich habe den ersten abschnitt nun auch gelesen. Zuerst muss ich sagen das mir das Cover ausgesprochen gut gefällt. Es erinnert mich an ein anderes Buch vom ullstein verlag was ebenfalls diese ausstanzung hatte. Aber dieses hier mit den Kirschen macht einfach noch mehr lust auf den Frühling und Sommer. Ich hoffe sehr es wird bald wärmer 😉 nun aber zum Inhalt des Buches. Die Geschichte beginnt sofort sehr spannend mit einer schicksalhaften Begegnung und ich vermute diese beiden Personen werden in diesem Buch noch eine große rolle spielen 😉 die frauenbande die sich aus Müttern und Schwestern und Tanten sowie Cousinen zusammen setzt scheint ziemlich lustig zu sein. Es könnte auch eine ganz normale Familie von nebenan darstellen so gut sind die einzelnen Personen beschrieben. Mir gefallen bis jetzt alle ganz gut bis auf lou ich glaube das ist eine ganz schön zickige person. Aber wer weiss vielleicht steckt unter dieser rauen schale ja doch ein weiches herz und es brauch erst einen schubs um sich zu zeigen. Auf jedenfall sind sie alle so unterschiedlich das man sich bereits nach dem ersten Abschnitt fragt „na ob das gut gehen kann“ das buch ist schön locker und flüssig geschrieben so das die Seiten nur so dahinfliegen. Das mag ich sehr. Und den ein oder anderen Lacher konnte es mir auch schon entlocken. Oh man die situation mit dem Bügeleisen hätte auch von mir sein können. Das mit dem Auto ist der Knaller. Und vorallem auf die Idee mit dieser Begründung muss man erstmal kommen. Echt geil. Was ich mich aber so frage. Warum haben alle den Namen Marie mit enthalten. Mmh ich mein klar kann es vorkommen das in der Familie mal jemand den namen eines früheren verwandten bekommt aber gleich alle in dem Fall weiblichen nachkommen. Das ist doch schon ungewöhnlich. Oder? Also für mich auf jedenfall. Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weitergeht mit der skurrilen Truppe. Jetzt sind sie ja erstmal auf dem Bauernhof angekommen. Und auf das Geheimnis bin ich ehe am meisten gespannt. Tolles Buch bis jetzt 🙂

  5. Hallo Susi180,

    dass alle drei Schwestern bzw. Cousinen den Namen Marie bekommen haben, mag daran liegen, dass ihre Mütter Zwillingsschwestern und sie deshalb besonders verbunden sind.

  6. Ja das ist eine gute idee. Habe ich auch schon gedacht. Ich kam aber auch auf die idee das die grossmutter vielleicht eine besondere rolle spielt. .. ich bin aber schon sehr gespannt ob es da eine Aufklärung gibt oder ob es wirklich nur die Verbundenheit ist 😉

  7. So, ich habe es gestern auch geschafft, den ersten Teil des Buches in einem Rutsch zu lesen. Zunächst war ich etwas verwirrt, da ich irgendwie so einen Liebesroman erwartet hatte. Stattdessen erwarteten mich Frauen beim Kaffeeklatsch, die sich eigentlich noch nicht mal besonders viel zu sagen haben. Dann stirbt der Onkel und die 3 Marie-Schwestern fahren kurzerhand los, um auf seinen Bauernhof aufzupassen. Nur dumm, dass die keine Ahnung davon haben.
    Das Cover des Buches ist so wunderschön! Ich finde diesen Ausschnitt sehr schön. Auch der hintere Teil bzw. die hinterste Seite ist ja auch bedruckt. Sehr schön. Die Covergestaltungen des Ullstein-Verlags finde ich immer sehr gelungen.
    Ich muss zugeben, dass ich anfangs die ganzen Maries nicht auseinanderhalten konnte, aber mittlerweile gelingt es mir schon besser. Mir hat das Buch bis hierhim gut gefallen und ich freue mich aufs Weiterlesen.

  8. Hallo zusammen,
    mit viel Interesse habe ich eure ersten Kommentare gelesen.
    Das Thema „Marie“ hat mich auch lange beschäftigt….eigentlich sollte dieser Roman nämlich „Marienkäfer“ heißen, diesen Titel musste ich aber nach einiger Diskussion mit dem Verlag aufgeben. Meine Lektorin konnte mich überzeugen, dass „Marienkäfer“ zu sehr nach Kinderbuch klingt. Und mit „Weibersommer“ war ich dann auch sehr zufrieden.
    Die Idee, alle Nachkommen „Marie“ zu nennen, kam mir beim Schreiben. Es ist nämlich gar nicht so leicht, schöne Namen für seine Hauptpersonen zu finden. Mittlerweile wird es bei jedem Manuskript schwieriger, Namen zu finden, die ungefähr in die Zeit passen und nicht schon durch eine „echte“ Person in meinem Umfeld belegt sind (ich möchte z.B. niemals die Namen meiner Freundinnen verwenden).
    Ich muss allerdings gestehen, dass ich bei meiner ersten Lesung auch gleich durcheinander kam und die Maries falsch benannt habe. Vielleicht hätte ich eine kurzes Personenverzeichnis beifügen sollen?
    Ich wünsche euch jetzt noch viel Spaß beim Weiterlesen. Solltet Ihr Fragen haben, einfach melden! Ich versuche, täglich hier vorbei zu schauen.
    Liebe Grüße
    Heike

  9. Ich bin nur gleich zu Beginn des Buches ins Grübeln gekommen, ob ich die Maries auch auseinanderhalten kann. Als ich dann vorankam und sich die Maries mit ihren individuellen Eigenschaften zeigten, fiel mir die Unterscheidung einfach.

  10. Hallo zusammen,
    ich bin mit den ersten Abschnitt durch, eigentlich schon etwas weiter und möchte meine Gedanken erst mal festhalten.
    Zum Buch an sich: Finde ich sehr schön mit dem Ausschnitt im Cover und den Innenseiten, ich mag es wenn Bücher ein besonderes Cover haben. Auch die Blüten bei jedem neuen Kapitel passen sehr gut dazu.
    Zur Handlung: Der Schreibstil ist schon flüssig, so dass ich die Seiten relativ schnell lesen konnte. Die Maries sind ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sowohl was den Beziehungsstatus angeht als auch vom Charakter her. Ich hatte keine Probleme sie auseinanderzuhalten. Noch habe ich keine „Lieblings-Marie“, mal sehen ob sich das im weiteren Verlauf noch ändert. Die Mütter haben sich ja geschickt aus der Affäre gezogen 🙂 Bin gespannt wie es weiter geht.

  11. Die Geschichte ist von Anfang an schön zu lesen, man lernt die drei „Maries“ erstmal kennen und ich finde, sie lassen sich ganz gut auseinander halten. Mir ist Lou bisher am unsympathischsten, mal sehen, ob sich das im Verlaufe des Buches noch ändert. Bin schon sehr gespannt, was die drei weiterhin noch erleben und wie es auf dem Bauernhof weitergeht.
    Das Cover ist wirklich wunderschön, vor allem diese Ausstanzung macht es irgendwie besonders. Mir hätte übrigens auch der Name „Marienkäfer“ als Buchtitel gefallen….könnte ich mir jetzt auch gut auf dem Cover vorstellen, aber „Weibersommer“ ist auf jeden Fall treffend.

  12. Leider bin ich noch nicht zum Lesen gekommen, werde jetzt am Wochenende erst einsteigen können. Am Montag gibt es dann auch die ersten Statements von mir.
    Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende, Sandra

  13. Hallo allerseits,
    Ich hatte letzte Woche viel Zeit zum lesen, aber wenig Zeit, um mich hier einzubringen. Das werde ich jetzt mal nachholen 🙂
    Mir gefiel der Einstieg sehr gut – gerade die ersten Szenen, die die jeweiligen Schwestern / Cousinen mitten im Alltag zeigten, fand ich sehr schön ausgearbeitet; so wurden erste Charakterzüge deutlich. Allerdings hatte auch ich am Anfang das Problem, dass ich die Protagonistinnen nicht auseinander halten konnte. Das geht mir immer so, wenn auf wenig Seiten mehrere Personen eingeführt werden. Gegen Ende des ersten Abschnittes jedoch fiel es mir dann leichter, die Namen den Charakteren zuzuordnen bzw auch die Verwandschaftsverhältnisse für mich zu klären.
    Ich muss sagen, dass mir das Gezicke am Anfang ein wenig auf die Nerven ging. Ich bin sehr harmoniebedürftig und ich würde Kommentare eher runterschlucken, als meine ungeschminkte Meinung jedem auf die Nase zu binden – gerade wenn ich weiß, dass ich auch noch die nächsten 5 Stunden mit den anderen beiden im Auto verbringen werde. Aber gut, dass wir so unterschiedlich sind – wenn alle so denken und handeln würden, wäre das Buch streckenweise sicherlich sehr viel langweiliger geworden 😉

  14. Ich bin leider auch erst jetzt richtig zum Lesen gekommen und konnte das Buch, seit ich angefangen habe kaum aus der Hand legen, sodass ich mittlerweile schon irgendwo am Ende des dritten Abschnittes bin, aber dennoch möchte ich jetzt ersteinmal mal meine Eindrücke vom ersten Abschnitt festhalten, bevor ich etwas durcheinander bringe. Zunächst finde ich die Covergestaltung auch sehr gelungen, sie hebt sich von anderen Büchern ab und ich hätte das Buch so in der Buchhandlung sicher in die Hand genommen. Zum Titel wurde ja bereits etwas geschrieben, dass eigentlich „Marienkäfer“ geplant war, aber das zu sehr nach Kinderbuch klang. Dem jetzigen Titel stehe ich etwas zwiegespalten gegenüber, ich habe ja bereits bei vorablesen die Leseprobe kennengelernt und ab da war mein Interesse für das Buch geweckt. Als ich aber erst einmal nur den Titel sah, hatte ich gleich die „Weiberabend“-Bücher im Kopf und befürchtete dann, dass es sich hier auch um mehrere Mütter handelt, die sich über ihre Sorgen und Nöte austauschen, nur dass das Ganze eben in Deutschland spielt. Davon würde ich mich dann weniger angesprochen fühlen, da das alles eben nicht auf mein Leben mit 31 zutrifft. Aber die Leseprobe hat damals schon meine Bedenken ausgelöscht und auch bis jetzt gefallen mir das Buch und die vielfältigen Charaktere sehr gut. Der Beginn weckt auf jeden Fall die Neugier und man merkt, dass es sich um den Beginn einer sehr romantischen Liebe gehandelt haben muss. Dass das Ganze in der Zeit des Nationalsozialismus stattfand, erschien mir klar, den Ortsnamen, an dem Johann stationiert war, meine ich auch das dem Film „Napola“ zu kennen, der auch dort spielte. Als dann der Wechsel in die heutige Zeit erfolgte und der Nachname von Johann beim verstorbenen Horst, der als 18 Jahre älterer Bruder der Zwillingsschwestern eingeführt wird, wieder auftaucht, dachte ich kurz, dass sich nun ja schon sehr bald auflöst, was aus dem damaligen Liebespaar wurde, aber andererseits passte für mich auch etwas an den Zahlen nicht, dass Horst gleich 18 Jahre älter sein konnte, obwohl Johann noch im 2. Weltkrieg gestorben sein sollte und auch Marie kurz danach. Wie anschließend an den Prolog die Schwestern, bzw. Cousinen alle beim Backen eingeführt wurden, hat mir gut gefallen, da dies schon sehr viel über ihren jeweiligen Charakter erzählt. Dass sie sich dann doch alle gemeinsam auf den Weg ins Allgäu machen, um sich um den Hof zu kümmern, obwohl sie so verschieden sind und keine Ahnung von der Arbeit auf einem Bauernhof hat, verspricht auch viel für die weitere Handlung. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar, sodass man das Buch wirklich kaum weglegen kann.

  15. Hallo Ihr Lieben, Ihr seid ja schon ganz fleißig dabei! @Sandra: Kein Stress! Schließlich soll Euch das Lesen ja Spaß machen! Ich komme zur Zeit auch nicht viel zum Lesen, da ich in 34 Tagen heirate – und da gibt es natürlich eine Menge vorzubereiten. Aber ich verfolge aufmerksam Eure Kommentare. Schön, dass Euch das Buch so gut gefällt. Das Cover ist echt toll – ein richtiger Hingucker! @Susi180: Du meinst mit dem anderen Ullstein-Buch sicher „Im Totengarten“ von Kate Rhodes, stimmt’s? 🙂 Dieses Cover war auch ausgestanzt, ja. Habt einen schönen Sonntag!

    • ja genau das Buch meine ich… „Der totengarten“ auch ein super buch wie ich finde… da war die lybelle ja auch so schön ausgestanzt… und das hat mich sofort daran erinnert… finde es immer wieder schön wenn die bücher solche schönen details aufweisen die eben nicht jedes buch hat 🙂

    • Ich wünsche dir noch eine schöne Vorbereitungszeit für die Hochzeit, genieße diese ganz besondere Zeit.
      Eine schöne Woche!

  16. Wisst Ihr was? Eure netten Kommentare haben mich dazu verleitet, das Buch auch wieder zur Hand zu nehmen und zu lesen…Das habe ich noch nie gemacht – mein eigenes Buch gelesen!!! Normalerweise lese ich nur das Manuskript und dann noch mal die korrigierte Fassung – und danach kann ich den Text nicht mehr sehen, weil ich mich so lange damit beschäftigt habe. Kennt Ihr das vielleicht von Diplom- oder Magister-Arbeiten?
    Auf jeden Fall habe ich mir ein Beleg-Exemplar von WEIBERSOMMER geschnappt und lese es jetzt genauso wie jede andere Leserin….

    • oh ja ich kann gut verstehen das man den Text irgendwann nicht mehr lesen mag… aber ich finde es so schön das wir als testleser die Autorin dazu bringen konnten das Buch doch nochmal zu lesen… wie schön 🙂 dann ganz viel Spaß beim lesen 🙂

  17. Das ist wirklich toll, dass Heike aktiv mitliest. 🙂 Das wird wohl bei den wenigsten Leserunden vorkommen. 🙂

    Manuela, vielen Dank für Deine Wünsche! Nun ist in puncto Hochzeit soweit alles unter Dach und Fach – endlich kann ich mich ein wenig zurücklehnen. 🙂

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