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Tag 2 der Blogtour zu „Seelenweh“ von Saskia Berwein

Herzlich willkommen zu Tag 2 der „Seelenweh“-Blogtour!

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Gestern fiel bei Schlunzen-Bücher der Startschuss zur Blogtour, indem alle Fälle aus der Feder von Saskia Berwein vorgestellt wurden. Heute geht es um die Frage: Wie entstand „Seelenweh“ eigentlich – angefangen von den ersten Ideen bis hin zur Veröffentlichung? Saskia Berwein hat für uns in ihrem Kalender geblättert und plaudert hier exklusiv aus dem Nähkästchen über die Entstehung ihres aktuellen Thrillers:

Frühjahr 2013: „Fortsetzung folgt“ und erste Ideen
Nachdem mein Verlag Egmont LYX ankündigte, auch nach Band 2 („Herzenskälte“) die Reihe um Jennifer Leitner und Oliver Grohmann fortsetzen zu wollen, habe ich mir Gedanken zur Rahmengeschichte gemacht und Ideen gesammelt, die für die Reihe geeignet wären. Die Geschichte meiner Charaktere stand dann in groben Zügen recht schnell fest und den Verlauf habe ich bereits auch unverbindlich auf Bände/Bücher aufgeteilt. Der Fall zu „Seelenweh“ nahm damals auch bereits erste Formen an. Grundsätzlich grübele ich eigentlich nicht lange über eine Geschichte nach – die Ideen entstehen einfach im Kopf. Details kommen dann meist kurz vorm Einschlafen oder unter der Dusche hinzu.

Juni 2013: Exposé, Cover und Titel
Ein erstes Exposé/Zusammenfassung sowie der Kurztext für die Verlags-Programmvorschau entstand. Dieser Text wurde später fast im gleichen Wortlaut auf den Buchrücken gedruckt. In dieser Phase kamen mir bereits erste Detail-Ideen oder auch Szenen/Unterhaltungen in den Sinn – diese flossen alle in eine Datensammlung ein. Die Datei hierzu ist ziemlich chaotisch, manches davon fand nie Verwendung, anderes wurde auf später verschoben. Ich erhielt das Cover zur Ansicht und der Verlag legte den Titel fest. Bei beidem habe ich theoretisch ein Vetorecht, musste hiervon aber noch nie Gebrauch machen. Wenn ich als Autor den Verlag und die Grafiker mit Cover-Ideen überhäufen würde, würde das wohl auch zum Chaos und zur Verzweiflung führen. Beim Titel ist es selbst für den Verlag schwierig, denn Buchtitel sind geschützt, also muss auch der Verlag erst einmal einen Titel finden, den es so noch nicht gibt bzw. der nicht (mehr) geschützt ist.

Oktober 2013: Details und Recherche-Arbeit
Aus dem bunten Sammelsurium meines Datenvorrats entstand ein ausführliches Exposé mit Details. Weiter ging es mit ersten Recherchen zur Absicherung des Plots. Dazu habe ich mich beispielsweise in Fachbüchern belesen. Anschließend begann die Schreibphase. Beim Schreiben habe ich neue Detail-Ideen entwickelt. Die Umsetzung in Form von Rückblicken in die Vergangenheit entstand beispielsweise erst während des Schreibens. Einige Details änderten sich, manche Nebenhandlung nahm erst Gestalt an.

Januar 2014: Fertig ist die Erstversion!
Die Erstversion stand. Es folgte eine Zeit des „Sackenlassens“ und Überarbeitens.

Ende Februar 2014: Testphase
Meine Testleser erhielten „Seelenweh“. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Eine letzte Überarbeitung anhand der Kommentare erfolgte.

17. März 2014: Manuskript-Abgabe
An diesem Tag habe ich das fertige Manuskript an den Verlag und an meine Lektorin übergeben.

17. April 2014 – 11. Juni 2014: Streichen, einfügen, überarbeiten – Das Lektorat
Die härteste Arbeit überhaupt: Lektorat in mehreren Runden mit meiner Lektorin. Sie prüfte ALLES auf Herz und Nieren und aufgrund ihrer Anregungen gab es hier und da noch die ein oder andere Überarbeitung/Streichung/Einfügung. Am 11. Juni 2014 erhielt Egmont LYX von meiner Lektorin die Satzvorlage.

Anfang Juli 2014: Druckfahne
Die Druckfahne flatterte ins Haus und der Rotstift wurde gezückt. Parole: Das letzte Mal durchsehen und Zeilen ein- und austreiben. Denn nicht immer passen die Absätze – trotz aller Raffinesse der Setzer – bei Seitenumbrüchen perfekt, also muss der Autor mal so kürzen, dass eine Zeile wegfällt oder auffüllen, um eine Zeile mehr auf einer Seite zu erhalten. Das hört sich einfacher an, als es manchmal ist. Danach schickte ich die Druckfahne zurück zum Verlag, ebenso wie den Klappentext. Gleichzeitig durfte ich die Reinzeichnung des Covers bewundern.

August 2014: Der Testdruck
Ich erhielt ein Exemplar des „Testdrucks“. Nun hieß es: Hibbeln, hibbeln, hibbeln …

4. September 2014: Endlich: Die Veröffentlichung
„Seelenweh“ wurde veröffentlicht!

U_9404_1A_LYX_SEELENWEH.IND9 © Egmont LYX

Etwa ein Jahr und drei Monate dauerte es also insgesamt, bis „Seelenweh“ den Weg in die Regale der Buchhandlungen und Online-Buchshops fand.

Herzlichen Dank an Saskia Berwein für diese interessanten Einblicke hinter die Kulissen und für ihre tolle Begleitung der Blogtour!

♦ ♦ ♦

Und nun zu Euch, liebe Leserinnen und Leser! Im Rahmen der Blogtour zu „Seelenweh“ winken Euch nämlich grandiose Gewinne:

1. Preis: Die Gewinnerin/der Gewinner wird mit seinem Namen in Band 4 der „Ein Fall für Leitner & Grohmann“-Reihe verewigt. Falls die Gewinnerin/der Gewinner seinen eigenen Namen nicht im Buch lesen möchte, darf er einen Namen bestimmen. Zusätzlich erhält die Gewinnerin/der Gewinner alle drei Bände der Reihe – natürlich signiert, mit Wunschwidmung. Band 4 wird natürlich ebenfalls mit Wunschwidmung signiert an die Gewinnerin/den Gewinner gehen, sobald er erschienen ist.

2. Preis: Alle drei Bände der „Ein Fall für Leitner & Grohmann“-Reihe, signiert, mit Wunschwidmung

3. Preis: Zwei Bände der „Ein Fall für Leitner & Grohmann“-Reihe (freie Wahl), signiert, mit Wunschwidmung

Wie könnt Ihr mitmachen? In den Blogtour-Beiträgen findet Ihr auf jedem der sieben teilnehmenden Blogs ein farbig hervorgehobenes Wort. Wenn ihr alle sieben Wörter gesammelt habt, müsst Ihr sie nur noch zu einem sinnvollen Satz (Der übrigens aus „Seelenweh“ stammt!) zusammensetzen. Anschließend füllt Ihr das untenstehende Formular aus – und schon seid Ihr im Lostopf! Das Formular zur Eingabe des Lösungssatzes und Eurer Daten findet Ihr auf jedem teilnehmenden Blog. Bei welchem Ihr das Formular letztlich ausfüllt, könnt Ihr Euch aussuchen. Teilnehmen könnt Ihr bis einschließlich 23. November 2014. Am 24. November 2014 werden auf den Blogs die Gewinner verkündet.

Hier das Kleingedruckte:

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Teilnahme ist ab 18 Jahren, bei Minderjährigen nur mit Einverständnis der Eltern möglich.

Der Versand erfolgt innerhalb Deutschlands, der Schweiz und den EU-Ländern.

Für den Versand wird keine Haftung übernommen.

Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

Die Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht.

♣ Viel Glück! 

⇒ Morgen geht es übrigens bei schattenwege.net weiter! ⇐

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5 Kommentare zu “Tag 2 der Blogtour zu „Seelenweh“ von Saskia Berwein

  1. Wow, was für ein genial spannender Einblick in die Entstehung des Buches! 🙂 Besonders die Absätze zur Titelvergabe und auch letztlich zu erfahren, wie hier zum Beispiel der Klappentext zustande kam und die letzten Korrekturen am Satzbild, sehr genial, das würde ich am liebsten zu jedem Buch lesen!

    Ein ganz toller Beitrag, danke dafür!! 😀

    Liebe Grüße, Philly

  2. Auch ich finde es unheimlich spannend, zu sehen, wie so ein Buch eigentlich entsteht. So als Normalo kann man sich dann ja meist nicht ganz so vorstellen, wie viel Arbeit dazu gehört. Es ist ja nicht nur das eigentliche Schreiben…
    Vielen Dank für diesen interessanten Einblick 🙂

    Liebe Grüße
    Sas

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