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E-Book-Flatrates: Top oder Flop?

Im Moment sind sie schwer angesagt: E-Book-Flatrates, mit denen man sich zum monatlichen Festpreis sein persönliches „All you can read“ zusammenstellen kann. Die Gratis-Alternative – da werbefinanziert – bietet readfy mittels einer App für iOs und Android an. Bei readfy kann man E-Books kostenlos lesen, wenn man mit Werbung leben kann. Die aktuellen Bestseller sind dort zwar nicht zu finden, aber einige interessante Bücher wie den im Coppenrath Verlag erschienenen Jugendthriller „Krähenmann“ von Corinna Bomann  oder die von mir mit Hingabe gelesenen DDR-Kriminalfälle wie Eveline Schulzes Buch „Mord in der Backstube“ aus dem Verlag Das Neue Berlin habe ich beim Stöbern entdeckt.

Das Münchner Unternehmen Skoobe wirbt mit dem Slogan „Lesen Sie was, wieviel und wo immer Sie möchten!“. Ab 9,99 EUR monatlich kann man dort E-Books ausleihen, ohne auf die Rückgabefrist achten zu müssen. Positiv: Das Schmökern ist auch offline möglich – ideal, wenn man nicht immer und überall eine Internetverbindung hat. Getreu dem Motto „You get what you pay“ sind bei Skoobe aktuelle Top-Titel zu finden. Bevor man sich zu einem Abo entschließt, kann man das Angebot drei Tage lang kostenlos testen. Die Testphase endet automatisch. Im Moment probiere ich Skoobe fleißig aus und ich bin wirklich angetan von der simplen Menüführung und dem problemlosen Schmökervergnügen. Ich habe mir den am 22. September 2014 im Limes Verlag erschienenen Krimi „Das Küstengrab“ von Eric Berg ausgeliehen und bin bisher sowohl vom Buch als auch von Skoobe begeistert.

Das Kuestengrab von Eric Berg© Limes Verlag
Gratis-Schmökerfreude in der dreitägigen Testphase: Bei Skoobe lese ich im Moment „Das Küstengrab“ von Eric Berg.

Auch Amazon hat in der vergangenen Woche mit „kindle unlimited“ seine eigene E-Book-Flatrate auf den Markt gebracht. Für 9,99 EUR im Monat kann man aus 650.000 Titeln wählen. Ganze 30 Tage lang darf dort kostenlos getestet werden. Allerdings sind nur ausgewählte Titel verfügbar und das sind zumeist recht unbekannte Bücher – Bestseller Fehlanzeige. „kindle unlimited“ ist in der Amazon Prime-Mitgliedschaft übrigens nicht enthalten.

Für mich persönlich hat Skoobe die Nase vorn. Mich interessiert: Habt Ihr Erfahrungen mit E-Book-Flatrates und wenn ja mit welchen? Wie steht Ihr diesen Angeboten generell gegenüber? Ich bin auf Eure Meinung gespannt und freue mich auf Eure Kommentare! 

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2 Kommentare zu “E-Book-Flatrates: Top oder Flop?

  1. Hey!
    Ich nutze die Onleihe meiner Stadtibliothek für 20 Euro im Jahr. Neuerscheinungen sind natürlch immer schnell verliehen, aber wenn man etwas Zeit hat und auch Bücher liest, die ein halbes Jahr alt oder älter snd, dann ist die Auswahl wirklich gut. Fast 10 Euro würde ich im Monat nicht für ein Leihangebot zahlen. Mir wäre das zu teuer.
    LG
    Yvonne

  2. Liebe Yvonne, danke für Deinen Kommentar und den Verweis auf die Onleihe. Leider gibt es die bei uns nicht – nur die Bibliotheken der größeren und jeweils 25 km entfernten Städte Chemnitz und Zwickau sind bei der Onleihe vertreten. Der Preis ist natürlich unschlagbar, aber im Gegensatz zu den Flatrates muss man – wie Du schon sagst – Wartezeiten und Rückgabefristen einkalkulieren. Es hat eben alles zwei Seiten. 🙂

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