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Fragezeichen, Folge 1

Neues Jahr, neue Aktion: Heute startet auf meinem Blog die Kurz-Interview-Reihe „Fragezeichen“. 10 Fragen stelle ich dabei in unregelmäßigen Abständen an Autorinnen und Autoren, um einen Einblick in deren persönliche Schreib- und Lesegewohnheiten zu erhaschen.

Die „Fragezeichen“-Premiere darf ich mit Judith Arendt alias Tanja Weber feiern, der ich ganz herzlich für die zackige Beantwortung meiner neugierigen Fragen danke.

Fragezeichen, Folge 1

Ihr Krimi „Unschuldslamm“ ist am 4. Januar 2014 im Hause Ullstein erschienen.

Unschuldslamm

Ermittlerin wider Willen – Ruth Holländers erster Fall

Ruth Holländer kann sich nicht beklagen: Die Scheidung ist durch, der Sohn aus dem Haus, und die 16-jährige Tochter pubertiert fast nicht mehr. Auch Ruths französisches Bistro läuft erfreulich gut. Aber dann kommt ein Bescheid vom Amtsgericht: Zu ihrem Entsetzen wird Ruth zur Schöffin berufen. Sie muss in einem Mordfall beisitzen. Schon bald hegt sie Zweifel an der Schuld des Hauptangeklagten: Hat der junge Mann wirklich seine Schwester getötet? Ruth beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und schon nach den ersten Fragen im Umfeld des vermeintlichen Mörders wird ihr klar, dass sie mitten im gefährlichsten Abenteuer ihres Lebens gelandet ist …

© Foto und Buchbeschreibung: Ullstein Buchverlage GmbH


Jetzt aber Ring frei für meine Fragen und Judiths Antworten:

Wann hast Du mit dem Schreiben begonnen?
2009. Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich mit einer Agentin ins Gespräch gekommen (die mich heute auch vertritt). Sie meinte zu mir: „Sie sind so nett – warum schreiben Sie eigentlich nicht?!“. Tja, gesagt, getan.

Wo schreibst Du am Liebsten?
Immer an unserem großen Holz-Esstisch mit Blick in den Garten.

Was sind für Dich absolute Störfaktoren beim Schreiben?
Menschen.

Wie kommst Du auf die Namen Deiner Protagonisten?
Die fliegen mir zu. Manchmal notiere ich mir auch Nachnamen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe und die mir gefallen.

Was bevorzugst Du als Leser/in: Gedrucktes Buch oder E-Book?
Beides. Zu Hause immer das gedruckte Buch – sehr oft aus der Bibliothek geliehen. Unterwegs und auf Reisen finde ich E-Reader genial.

Wie heißt Dein Lieblingsbuch?
Es gibt zu viele, als dass ich sie hier aufzählen könnte. Aber eines hat sich seit der Jugend immer wieder nach vorne gedrängt. Ich habe es schon so oft gelesen und nie verliert es an Faszination: „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz. Wird einfach nicht altmodisch.

Welche Genres liest Du hauptsächlich?
Krimis. Skandinavische und britische. Im Moment liebe ich Kate Atkinson, aber das wechselt. Was ich nicht mag, sind Serienkiller und Psychopaten. Auch Polit-Thriller sind nicht mein Ding. Niemals lese ich Liebesromane. Nienienie.

Welches war das schlechteste Buch, das Du jemals gelesen hast?
Kann mich an kein spezielles erinnern. Ich klappe oft Bücher nach 20, 30 Seiten zu, weil ich merke, das ist nichts für mich.

Hörbücher: „Ja, gerne!“ oder „Nein, danke!“?
Es gibt tolle Hörbücher, aber ich habe keine Geduld dafür. Ich höre Hörbücher ausschließlich bei langen Autofahrten.

Und noch eine einfache Frage zum Schluss: Kaffee oder Tee?
Beides! Morgens muss ich eine Kanne Earl Grey Tee haben, sonst geht der Tag nicht los. Beim Schreiben aber muss es Kaffee sein. Nachmittags wieder Tee…

Ich stelle einige Gemeinsamkeiten zwischen Judith und mir fest: Die Vorliebe für Krimis, die Abneigung gegen Polit-Thriller und die Freude am Kaffee- und Teegenuss.

Zum Schluss habe ich noch eine literarische Überraschung für Euch, liebe Leserinnen und Leser. Vielleicht habt Ihr das pinkfarbene Logo in der rechten Seitenleiste schon bemerkt: „Blogger schenken Lesefreude“. Auch in diesem Jahr findet am Welttag des Buches, dem 23. April, diese grandiose Aktion statt. Blogger verschenken zu diesem Anlass Bücher. Sehr gerne bin ich 2014 wieder mit von der Partie und verlose ein neues, ungelesenes und jungfräuliches Exemplar von „Unschuldslamm“ unter Euch. Allerdings müsst Ihr noch ein wenig Geduld haben – bis zum April ist es schließlich noch ein ganzes Stück. Leider! Mehr über die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ erfahrt Ihr hier.

Ich danke Judith Arendt und Ullstein ganz herzlich für ihre Unterstützung!

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