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Frisch rezensiert: „Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben“ von Monika Peetz

Endlich: Dienstagsfrauen, die Dritte

Sterne: 5 von 5

Die Dienstagsfrauen sind wieder da! Nachdem die fünf ungleichen Freundinnen zusammen auf dem Jakobsweg gepilgert sind und eine gemeinsame Fastenkur in Franken absolviert haben, verschlägt es das Quintett diesmal nach Mecklenburg-Vorpommern. „Dienstagsfrauen“-Nesthäkchen und Chaos-Queen Kiki ist mit Tochter Greta und Freund Max von Köln aufs Land gezogen, um dort eine Pension nebst eigenem Bio-Obst- und Gemüsegarten zu eröffnen. Doch der Hort für künftige Feriengäste gleicht einer Bauruine: Die alte Sandkrugschule, die in nicht allzu ferner Zeit als Unterkunft für Erholungssuchende dienen soll, muss von Grund auf renoviert werden. Der Eröffnungstermin rückt erbarmungslos näher und es ist noch unendlich viel zu tun. Die restlichen vier Dienstagsfrauen Estelle, Eva, Caroline und Judith machen sich schließlich auf den Weg in die Provinz, um Kiki nach Leibeskräften zu unterstützen. Doch es läuft in keinster Weise nach Plan und allerhand unliebsame Überraschungen stellen sich den Freundinnen in den Weg.

Nach „Die Dienstagsfrauen“ und „Sieben Tage ohne“ wurde mit „Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben“ am 7. November 2013 der lang ersehnte dritte Band über die fünf sympathischen Ladies veröffentlicht. Autorin Monika Peetz hat sich auch diesmal eine amüsante und überraschende Story ausgedacht, die den Leser keine Sekunde langweilen wird. Wie schon bei den beiden Vorgängerbüchern ist der Schreibstil im aktuellen Buch gewohnt leicht und dennoch niemals oberflächlich. Immer wieder aufs Neue fasziniert mich Monika Peetz mit der unglaublichen Tiefe, die sie ihren Figuren verleiht. Es handelt sich bei den Dienstagsfrauen durchweg um äußerst liebevoll und detailreich ausgearbeitete Charaktere, von denen keiner allein im Fokus steht. Der Star ist das Quintett. Jede der Freundinnen hat ihr Päckchen zu tragen. Ob gestresste Vollzeitmama, disziplinierte Karrierefrau oder spitzzüngige Luxus-Lady: Jede Leserin wird sich über kurz oder lang in einer der Damen selbst wiedererkennen. Schon die bunte Mischung aus verschiedenen Temperamenten und Lebensentwürfen der Dienstagsfrauen ist höchst unterhaltsam.

Auch mit geistreichem Witz geizt Monika Peetz nicht. Und so ist „Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben“ ein intelligenter, bezaubernder und vergnüglicher Roman, der sich von seichter Chicklit wohltuend abhebt.

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bei www.wasliestdu.de gelesen. (Wohlgemerkt: Meine 1. Leserunde auf diesem tollen Portal! Ich treibe mich täglich dort herum.) Mein herzlicher Dank für das Leseexemplar geht an die Mayersche Buchhandlung und das wasliestdu-Team.

20131215-113417.jpgHingucker: Das wunderschöne Gummistiefel-Cover

→ Interessante Links

Zum Buch auf www.amazon.de: „Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben“

Zum Facebook-Profil der Autorin: Monika Peetz

Zur Homepage des Verlags: Kiepenheuer & Witsch

Zur Leserunde bei wasliestdu: Leserunde zu „Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben“

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Ein Kommentar zu “Frisch rezensiert: „Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben“ von Monika Peetz

  1. Pingback: TV-Premiere: “Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben” | buchstabenfaengerin | Lust auf Lesen!

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