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NachLESE: So war die „schriftgut“ 2013 in Dresden

Am ersten November-Wochenende 2013 fand in Dresden zum zweiten Mal die Literaturmesse „schriftgut“ statt. Mein Bericht ist längst überfällig; Asche auf mein Haupt! Aber wie sagt man so schön: Besser spät als nie. 😉

Die „schriftgut“ ist mit klassischen Buchmessen wie Leipzig und Frankfurt nicht zu vergleichen. Natürlich weil sie einerseits viel kleiner ist, und man andererseits einmal ausgiebig hinter die (historischen) literarischen Kulissen blicken kann. Große Verlage, die ihre neuen Bestseller präsentieren, sucht man vergeblich, dafür werden beispielsweise Buchdruck und -bindung anschaulich erklärt. Für eine Zeitreise der besonderen Art sorgte das Dresdner Schulmuseum. In einem originalgetreu eingerichteten Klassenzimmer konnte man sich mittels Schiefertafel unter der Aufsicht eines gestrengen Schulmeisters mit Rohrstock im Erlernen der Sütterlinschrift üben. Gar nicht so einfach, kann ich Euch sagen. Aber dafür sehr unterhaltsam. 🙂

Im Vorfeld hatte ich ja hier auf meinem Blog eine Eintrittskarte zur Messe verlost und als Sahnehäubchen obendrauf die Begleitung meiner Wenigkeit zum Meet & Greet mit dem Thrillerautor Arno Strobel. Darüber durfte sich die liebe Katja freuen, der ich an diesem Tag nach virtuellem Schriftverkehr zum ersten Mal live und in Farbe begegnete und mit der ich mich von Anfang an super verstanden habe. Büchermenschen unter sich halt… 🙂 Auch Katja bloggt – und zwar hier: http://missrosesbuecherwelt.blogspot.de/

Bei dem von mir am Messefreitag um 15:15 Uhr angezettelten Blogger- und Buchcommunitytreffen waren wir immerhin zu viert: Katja, Bianca von Literatwo, Vero von Drei Groschen Poesie und ich.

Ein absolutes El Dorado für Literaturjunkies war die Bücherkiste, bei der man sich gegen eine Spende für die Dresdner Buchkinder unglaublich tolle Literatur aussuchen durfte. Hier ist meine Ausbeute:

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Lesungen sind bei der „schriftgut“ ein fester Programm-Bestandteil. So lauschte ich beispielsweise dem Berliner Autor Stephan Hähnel, der Kurzkrimis aus seinem Buch „Gießt du meine Pflanzen, entsorge ich deine Frau“ vorlas.

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Stephan Hähnel bei der Lesung

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Autor Stephan Hähnel und ich

Das Highlight des Abends war natürlich die Lesung mit Thriller-Genie Arno Strobel und das anschließende Meet & Greet mit ihm. Er las Passagen aus seinem aktuellen Buch „Der Sarg“ und stellte auch Kurzgeschichten aus seiner Feder vor. Wenn die Eigenschaft „sympathisch“ für einen speziellen Menschen entwickelt wurde, dann ohne Frage für Arno Strobel. Er ist derart herzlich, humorvoll und trotz seines Erfolges so bodenständig, dass man ihn einfach sofort mögen muss! Nach der Lesung saßen alle Meet & Greet-Gewinnerinnen mit Arno in gemütlicher Runde zusammen (Siez-Verbot!), stellten Fragen, posierten gemeinsam für Fotos und ließen sich ihre Bücher signieren. Dabei verriet der attraktive Schriftsteller nicht nur, dass er demnächst auch Jugendbücher veröffentlichen wird, sondern auch, dass er nach wie vor als Computerspezialist bei einer Bank in Luxemburg tätig ist.

Hier ein paar Schnappschüsse:

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Arno Strobel bei der Lesung

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Das Arno-Fanpaket 🙂

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Arno Strobel und ich

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Vero (rechts), Arno Strobels rechte Hand und Bloggerin bei Drei Groschen Poesie, und ich (links)

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Katja (links) und ich

Am Abend gingen wir beseelt nach Hause – mit vielen Eindrücken und neuen Bekanntschaften im Gepäck. Schön war’s!

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Erinnerungen an einen schönen Tag: Messe-Mitbringsel

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