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Leseeindruck – Martin Krist: „Drecksspiel“

In dieser Woche stellt http://www.vorablesen.de den neuen Thriller von Martin Krist vor: „Drecksspiel“.

Nachdem ich mir die Leseprobe zu Gemüte geführt habe, bin ich zu folgendem Eindruck gekommen:

Leider kein Vergleich mit „Mädchenwiese“

Sterne: 3 von 5

Als großer Fan von Thrillern aus deutscher Feder habe ich der Leseprobe von Martin Krists neuem Werk „Drecksspiel“ sehnsüchtig entgegengefiebert. Sein Buch „Mädchenwiese“ fand ich großartig. Doch damit legte der Autor die Messlatte natürlich sehr hoch.

„Drecksspiel“ handelt in Berlin und berichtet in mehreren parallelen Erzählsträngen ungefiltert aus dem Milieu: Drogen, Prostitution, Gewalt, Schulden. Die Sprache ist schnoddrig-vulgär, die Wohnungen und der Puff sind versifft. Schon auf der ersten Seite wird ein Mord an einer jungen Frau verübt; weitere Gewalttaten folgen auf dem Fuß. In dieser Leseprobe kommt man nicht zum Verschnaufen. Mit „Mädchenwiese“ ist Martin Krists neues Buch nicht im Ansatz vergleichbar. Anhand des umfangreichen Personenregisters und der vielen Erzählstränge habe ich die Befürchtung, die Geschichte verstrickt sich in ihre eigenen unübersichtlichen Verworrenheiten. Allerdings würde ich dem Buch gern die Chance geben, mich davon zu überzeugen, dass sich durch diese überladen anmutende Story dennoch ein roter Faden zieht.

Zur Leseprobe: „Drecksspiel

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