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Frisch rezensiert: „Manchmal muss es eben Mord sein“ von Frida Mey

Vorsicht vor dem burgunderroten Pullover!

Sterne: 4 von 5

Elfriede „Elfie“ Ruhland ist eine nette ältere Dame. Warmherzigkeit und Ordnungsliebe zeichnen sie besonders aus. Mit letzterer Eigenschaft verdient Elfie ihre Brötchen, denn sie sorgt als Freiberuflerin für Optimierungen in Firmen und macht Schluss mit dem Ablage-Chaos. Außerdem hat Elfie einen unerschüttlichen Gerechtigkeitssinn: Sie kann es wortwörtlich für den Tod nicht ausstehen, wenn Mitarbeiter von gehässigen Abteilungsleiterinnen oder selbstverliebten Chefs gemobbt werden. Das passiert aktuell in einer Versicherungsfirma, bei der es insgesamt ziemlich drunter und drüber geht. Elfie bekommt Wind von einigen Schikanen und Gemeinheiten. Somit treten ihre Verbesserungsvorschläge in den Hintergrund und sie erledigt zunächst weitaus vorrangigere Aufträge. Ihr geheimer Komplize dabei ist ihre längst verstorbene Liebe Ludwig. Wehe, wenn Elfie ihren burgunderfarbenen Pullover trägt…

„Manchmal muss es eben Mord sein“ von dem Autorinnen-Duo Frida Mey ist ein locker-leichter Krimi mit einem Gutteil Humor. Das Buch hat zwei sympathische Hauptfiguren: Elfie Ruhland und die junge Kommissarin Alexandra von Lichtenstein, die allerdings für meinen Geschmack noch ein bisschen mehr Farbe vertragen könnten. In angenehm kurzen Kapiteln begleitet der Leser die beiden Frauen durch deren oftmals turbulenten Alltag, in dem es immer wieder zu Begegnungen mit teilweise sehr schrulligen Persönlichkeiten kommt.

Mein Fazit: Der unkompliziert geschriebene Büro-Krimi „Manchmal muss es eben Mord sein“ eignet sich hervorragend gegen den Winterblues. Dieses Buch bietet leichte Unterhaltung mit einer Messerspitze Spannung.

* * *

Ich bedanke mich sehr herzlich beim Aufbau-Verlag, insbesondere bei Herrn Tony Stubenrauch, für das Rezensionsexemplar!

→ Interessante Links

Zum Buch auf www.amazon.de: „Manchmal muss es eben Mord sein“

Homepage der Autorinnen: Frida Mey

Homepage des Verlags: Aufbau-Verlag

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