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Frisch rezensiert: „Der Tod schreibt mit“ von Rebecca Michéle

Bei http://www.delia-liest.de wird aktuell von Organisatorin Ricarda „Rici“ Ohligschläger in Zusammenarbeit mit der Autorin Rebecca Michéle und dem Goldfinch-Verlag eine Leserunde zu „Der Tod schreibt mit“ veranstaltet.

Ich durfte dabeisein (Das Buch habe ich förmlich inhaliert!) und bedanke mich dafür ganz herzlich bei Rici, Rebecca und dem Goldfinch-Verlag: Es war ein Genuss! Ich werde die Diskussion im Forum von http://www.delia-liest.de natürlich weiterhin verfolgen.

Hier ist meine Rezension:

Hochspannender Cornwall-Krimi für lange Herbstabende

Sterne: 5 von 5

In der Idylle des Örtchens Lower Barton in Cornwall geschieht ein Mord an dem Schriftsteller Clark Kernick. Er wurde in seinem eigenen Anwesen mit einem Schürhaken brutal niedergeschlagen. Die pensionierte Krankenschwester Mabel Clarence, die vor einem halben Jahr dem Großstadttrubel Londons den Rücken gekehrt hat, findet den Toten, als sie ihm nach einer Lesung sein vergessenes Portemonnaie zurückgeben will. Inspektor Warden von der örtlichen Polizei ist alles andere als erfreut darüber, dass ausgerechnet Miss Mabel die Leiche entdeckt hat – immerhin ist es schon die zweite in sechs Monaten! Schon damals, beim ersten Mord, hatte Mabel heimlich ermittelt und die Polizei übertrumpft. Ob ihr das auch diesmal gelingt? Wer ist Kernicks Mörder? Eine seiner zahlreichen Liebhaberinnen? Ein eifersüchtiger Ehemann? Oder gar sein Verleger, der vom posthumen Ruhm des Autors profitiert? Auch wenn es Inspektor Warden so gar nicht behagt: Miss Mabel ermittelt wieder!

Rebecca Michéle hat mit „Der Tod schreibt mit“ den sehnsüchtig erwarteten zweiten Krimi um die Hobbyermittlerin Mabel Clarence auf den Markt gebracht. Mit von der Partie ist erneut der latent missmutige, aber herzensgute Tierarzt Dr. Victor Daniels, der Mabel bei ihren Ermittlungen tatkräftig unterstützt. Hinreißend komisch sind die Wortgefechte zwischen Miss Clarence und dem Veterinär, very british die Atmosphäre und der Humor: Victor und Mabel trinken literweise Tee und verspeisen für Cornwall typische Leckereien. Besonders die bildhafte Beschreibung der Land- und Ortschaften, die schon im ersten Fall („Die Tote von Higher Barton“) für Begeisterung gesorgt hat, lässt den Leser im Geiste wahrhaftig nach Cornwall reisen. „Der Tod schreibt mit“ ist meine besondere Leseempfehlung für lange Herbstabende: Tee kochen, Kuschelsocken anziehen, ein paar Kerzen anzünden und sich mit diesem bis zum Schluss hochspannenden Krimi ins wundervolle Cornwall entführen lassen!

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