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Frisch rezensiert: „Im wilden Osten dieser Stadt“ von Irene Stratenwerth

Solider deutscher Krimi

Sterne: 4 von 5

An einem See in Hamburg wird die Leiche der psychisch kranken Angelika Gelterkind gefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, doch die Anwältin Kristina Wolland, Freundin und rechtliche Betreuerin der Toten, hat daran erhebliche Zweifel. In der Nacht vor Angelikas Tod war sie mit ihr in der Psychiatrie. Das spätere Opfer war in Panik und fühlte sich verfolgt. Kristina Wolland lässt nicht locker und ermittelt auf eigene Faust. Doch das wird sehr schnell gefährlich, wie sie am eigenen Leib erfahren muss…

„Im wilden Osten dieser Stadt“ ist ein straighter und sehr solider deutscher Krimi mit der Stadt Hamburg als Schauplatz. Die Autorin Irene Stratenwerth hat mit Kristina Wolland eine wirklich sympathische Hauptfigur entwickelt, die ihre Ecken und Kanten hat: Nicht mehr blutjung, mit einem problematischen Liebesleben, stur und gern auf Konfrontationskurs. Der Krimi hat keinerlei Längen, die den Leser zum Gähnen animieren, denn die Geschichte schreitet in gutem Tempo voran. Irene Stratenwerth gewährt einen Blick in das Sexarbeiterinnen-Milieu und erzählt von den Vorurteilen, denen Menschen aus Osteuropa nur allzu oft gegenüberstehen. Nach „Entführung am Fischmarkt“ ist „Im wilden Osten dieser Stadt“ Fall Nummer zwei für die toughe Hamburger Anwältin. Hoffentlich gibt es auch in Zukunft wieder etwas für Kristina Wolland zu tun!

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