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Frisch rezensiert: „Die Eifelgräfin“ von Petra Schier

Spannende Reise ins 14. Jahrhundert

 
Sterne: 5 von 5
 
Die bildhübsche und kluge Jungfer Elisabeth von Küneburg wird von ihren Eltern zu ihrer eigenen Sicherheit auf die Burg Kempenich gebracht. Ihr Stiefonkel beansprucht die Küneburg für sich und droht mit einer Fehde. Auf der Burg Kempenich erlebt Elisabeth Freud und Leid – beispielsweise die Geburt der kleinen Agnes von Kempenich und rauschende Feste, aber sie erfährt auch vom Tod ihres Verlobten Kunibert und spürt die furchtbaren Auswirkungen der rasant um sich greifenden Pest, die auch die Burg Kempenich nicht verschont. Immer an ihrer Seite weiß Elisabeth ihre gescheite Magd Luzia, mit der sie schon bald eine enge Freundschaft verbindet. Elisabeth und Luzia finden außerdem heraus, dass bereits die Vorfahren ihrer beider Familien vor 200 Jahren einen Freundschaftspakt geschlossen und ihnen eine wunderwirkende Reliquie hinterlassen haben, die auf eigentümliche Weise stets vor Gefahr und drohendem Unheil warnt. Mit großem Eifer begeben sich die jungen Frauen auf die Suche nach den Nachkommen der dritten Familie, von der einer der Vorfahren einst den Schwur gemeinsam mit den Ahnen von Elisabeth und Luzia leistete. Darüber hinaus ist Elisabeth eine begehrte Jungfer mit einer stattlichen Mitgift. Nach dem Tod ihres Verlobten wird ihr Vater einen Bräutigam von hohem Stand für sie aussuchen – doch Elisabeth hat ihr Herz längst auf der Burg Kempenich verloren…
 
Autorin Petra Schier legt mit „Die Eifelgräfin“ einen unglaublich vielseitigen historischen Roman vor. Sorgfältig recherchierte mittelalterliche Geschehnisse wechseln sich gekonnt und kurzweilig mit einem Hauch Übersinnlichem, leidenschaftlichen Liebesgeschichten und gruseligen Elementen ab, die einem wohlige Schauer über den Rücken jagen. Der Schreibstil von Petra Schier ist stets flüssig und lässt die Seiten nur so fliegen. Das Buch „Die Eifelgräfin“ mit seinen einzigartigen und unverwechselbaren Charakteren strotzt geradezu vor Spannung und Abwechslung. Der Autorin gelingt es vollkommen mühelos, den Leser auf eine fesselnde Zeitreise ins 14. Jahrhundert mitzunehmen. Mein Fazit: Ein einzigartiges Buch, das glücklicherweise seine Fortsetzung in dem Nachfolger „Die Gewürzhändlerin“ (und hoffentlich in noch weiteren Bänden!) findet.
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