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Frisch rezensiert: „Die Mädchenwiese“ von Martin Krist

Grandioser Spreewald-Thriller

Sterne: 5 von 5

Deutschland am 19. August 2012: Es ist der heißeste Tag des Jahres. Ich liege mit Freunden im Freibad und schnappe mir, als ich aus dem 21 Grad kalten Wasser komme, sofort meine Lektüre: „Die Mädchenwiese“ von Martin Krist. Ein pinkfarbener Aufkleber auf dem Cover verspricht vollmundig: „Garantiert auch bei 36 Grad Gänsehaut“. Ich lese und lese und kann einfach nicht aufhören. Trotz der Hitze hält der Gänsehaut-Slogan sein Versprechen – denn „Die Mädchenwiese“ ist so spannend, dass man zwischen den Kapiteln immer wieder nach Luft schnappt…

Im kleinen Spreewald-Dörfchen Finkenwerda wird die 16-jährige Lisa vermisst. Eine pubertäre Ausreißerin, denkt man sich, die kommt schon wieder. Doch einer wird von Anfang an hellhörig: Der Kneipier Alex Lindner, der vor Jahren in grausigen Mordfällen als Polizist ermittelt hat. Lisa kommt nicht wieder. Vergeblich wartet die Familie auf ein Lebenszeichen. Die Polizei fahndet nach ihr. Als auf einer Lichtung unweit des Dörfchens eine grausam zugerichtete Mädchen-Leiche gefunden wird, die jedoch nicht Lisa ist, nehmen die Ermittlungen an Fahrt auf, denn es gibt erschreckend viele Parallelen zu den Fällen, mit denen Alex Lindner damals zu tun hatte. Der Schlüssel zu allem ist schließlich die einsame und alte Berta Kirchberger, die von allen Dorfbewohnern nur als „alte Hexe“ bezeichnet wird. Zu recht?

Wenn es nach mir ginge, würde auf dem Cover von „Die Mädchenwiese“ noch ein weiterer Aufkleber prangen: „Thriller des Jahres“ nämlich. Und das absolut verdient! Deshalb prasseln meine Beschreibungen zum Buch hier auch nieder wie die dicken Regentropfen eines Sommergewitters: Brillant! Spannend! Meisterlich! Faszinierend! Unglaublich! Atemberaubend! Geschickt! Atmosphärisch! Gruselig gut! Hochinteressant!

Autor Martin Krist legt mit „Die Mädchenwiese“ einen abenteuerlichen Thriller made in Germany vor, in dem sich die Wege der handelnden Personen auf unvorhersehbare Art und Weise kreuzen und verwebt geschickt die einzelnen Erzählstränge miteinander. Absolut grandios!

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