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Martin Krist: „Die Mädchenwiese“

Das schaurige Geheimnis einer alten Frau

Sterne: 5 von 5

Eine einsame Lichtung. Eine furchtbar zugerichtete Mädchenleiche, der Kopf und Hände abgetrennt wurden. Der Bauch aufgeschlitzt, die Organe entnommen. Die alte Berta Kirchberger, die die Tote auf der Lichtung entdeckt, ist fassungslos. Es ist nicht das erste Mal – und es wird nicht das letzte Mal sein. Im kleinen Dorf Finkenwerder verspottet man die verwahrloste alte Frau Kirchberger, die stets wirre Worte stammelt. Doch ihr Geheimnis kennt niemand: Die furchtbare Stimme in ihrem Kopf, die sie mit abscheulichen Gedanken quält.

Am Abend begegnet Berta der aufmüpfigen und pubertierenden Lisa. Die Stimme deutet vage an: Lisa könnte womöglich das nächste Opfer sein.

Schon die Hörprobe von „Die Mädchenwiese“ hat mein Herz schneller schlagen lassen. Der Autor Martin Krist nimmt den Leser mit klug gewählten Worten in seiner düsteren, schaurigen und grausamen Geschichte von Anfang an gefangen. Hut ab, Herr Krist: Wenn die Story von „Die Mädchenwiese“ so fulminant weitergeht, wie sie begonnen hat, wäre das Prädikat „Deutscher Top-Thriller 2012“ absolut verdient! Ich bin jedenfalls begeistert und würde mich gern auf die Suche nach dem Geheimnis der furchteinflößenden Stimme im Kopf der alten Berta begeben.

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