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Frisch rezensiert: „Das Paradies – Meine Jugend nach der Mauer“ von Andrea Hanna Hünniger

Teils anstrengender Erinnerungs-Platzregen an die Nachwendezeit 

Sterne: 3 von 5

1989, in dem Jahr, als die Berliner Mauer fiel, war Andrea Hanna Hünniger noch nicht mal in der ersten Klasse. Jetzt, 22 Jahre später, berichtet die Autorin aus Weimar in „Das Paradies – Meine Jugend nach der Mauer“ über ihre Kindheit in der Nachwendezeit. Wer sich allerdings auf eine chronologische Abfolge freut, wird genauso enttäuscht sein wie nach der erfolglosen Suche nach dem roten Faden, der das Buch zusammenhält – es gibt beides schlichtweg nicht. Oft im anstrengenden Stil eines trotzigen Kindes geschrieben, reiht Andrea Hanna Hünniger Schachtelsatz an Schachtelsatz und hüpft von einem Gedanken zum nächsten. Ihre Erlebnisse ergießen sich einfach kreuz und quer in einem Platzregen über den Leser. Doch langweilig ist das Buch keinesfalls. Mit ihrer Erzählung rüttelt die Autorin Erinnerungen wach und regt zum Nachdenken an. Aus der interessanten Geschichte hätte man viel mehr machen können – einzig an der Umsetzung hapert es.  Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man „Das Paradies – Meine Jugend nach der Mauer“ wohl  ein zweites Mal lesen muss, damit sich das Buch einem ganz erschließt.

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