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Frisch rezensiert: „Vater, Mutter, Tod“ von Siegfried Langer

Fesselnder Psychothriller made in Germany

Sterne: 5 von 5

Berlin. Ein siebenjähriger Junge gerät bei einem Streit seiner Eltern zwischen die Fronten und kommt dabei zu Tode – erstochen vom eigenen Vater. Die Eltern verdrängen das Unfassbare einfach. Jacqueline, die Mutter, flüchtet sich in eine absurde Fantasiewelt und entführt den ebenfalls siebenjährigen Sohn eines Bekannten, den kleinen Lukas, den sie für ihren eigenen hält. Sie befindet sich in einem regelrechten Wahn – fällt Lukas diesem womöglich zum Opfer?

Siegfried Langer hat mit „Vater, Mutter, Tod“ einen fesselnden Psychothriller made in Germany vorgelegt. Stück für Stück und nicht in chronologischer Folge setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen. Doch keine Angst: Der Autor lässt den Leser dabei nicht allein, nimmt ihn an die Hand und so wird es niemals verwirrend oder unübersichtlich. Verstörend beschreibt er den Wahn der Mutter, sensibel das persönliche Schicksal des harten, aber herzlichen Ermittlers Martin Manthey. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Siegfried Langer erbringt damit den Beweis, dass spannende Thriller nicht ausschließlich von amerikanischen Autoren kommen. Bitte mehr davon!

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Ein Kommentar zu “Frisch rezensiert: „Vater, Mutter, Tod“ von Siegfried Langer

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