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Frisch rezensiert: „Banditenliebe“ von Massimo Carlotto

Sterne: 2 von 5
 
„Banditenliebe“ erzählt die Geschichte der großartigen Freundschaft von drei italienischen Gaunern. Sylvie, die Frau von Rossini, dem Ältesten der Bande, wird entführt. Fieberhaft sucht das Trio nach ihr und gerät dabei immer tiefer in den Mafia-Sog hinein. Doch die Jagd ist auch dann noch nicht vorbei, als sie Sylvie befreien…
 
Autor Massimo Carlotto hat mit seinen drei Hauptfiguren sehr sympathische und einprägsame Charaktere geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Carlotto erzählt rasant, mit viel Witz und Ironie und lässt seine Protagonisten temporeiche Dialoge führen.
 
Allerdings streut er im Verlauf der Geschichte so viele nicht näher definierte Nebendarsteller ein, dass ich ziemlich verwirrt war. Auch die ganzen mafiösen und politischen Strukturen, von denen Carlotto schreibt, sind nicht ohne und ziemlich anstrengend.
 
Am Ende war ich doch sehr froh, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Vielleicht hätte sich Signore Carlotto nicht ganz so kurz fassen („Banditenliebe“ hat gerade mal 187 Seiten) und ein paar mehr Details und Erklärungen einbauen sollen. Die Geschichte erscheint nämlich zuweilen recht oberflächlich und ich gebe zu, dass ich mich mit Ex-Jugoslawien, das eine große Rolle in der Story spielt, nicht eingehend beschäftigt habe.
 
Schade, denn die Leseprobe war sehr vielversprechend, das Buch konnte mich allerdings nicht überzeugen. 
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