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Siegfried Langer: Vater, Mutter, Tod

Zwei Welten, viele Parallelen und Spannung pur!

Sterne: 5 von 5

Die Leseprobe von „Vater, Mutter, Tod“ entführt den Leser in zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten, die kontrastreicher nicht sein könnten:

Da ist einerseits eine verängstigte Frau, die zuhause massive Gewalt erfährt und deren Sohn, der die Mutter bei einem Kampf mit ihrem Peiniger in der Wohnung verteidigen will, dabei aber unter tragischen Umständen zu Tode kommt.

Andererseits ist da eine erfolgreiche Architektin mit einer Haushaltshilfe, großer Wohnküche, Mercedes, glücklicher Ehe und ihrem Sohn, den sie über alles liebt. Ihr widerfahren jedoch seltsame Dinge: Sie vergisst die Nummer der Etage, in der sich ihr Büro befindet, sie sieht eine mysteriöse Frau, die andere nicht sehen und trifft sich mit ihrer Mutter zum Shopping – obwohl diese schon seit zwei Jahren tot ist. Sind es wirklich nur die Nerven, ist sie tatsächlich bloß überarbeitet? Wohl kaum.

Auf den ersten Blick gibt es zwischen den beiden Frauen keinerlei Parallelen – auf den zweiten jedoch einige. Man fragt sich gespannt: Wo nur ist die Verbindung zwischen ihnen? Die Leseprobe gibt darauf natürlich keine Antwort – deshalb brenne ich auch darauf, das gesamte Buch zu lesen.

Autor Siegfried Langer hält den Leser schon in der Leseprobe regelrecht gefangen und schreibt in einem flüssigen und gut lesbaren Stil. Ich bin mir deshalb schon jetzt ganz sicher, dass „Vater, Mutter, Tod“ ein Buch ist, dass die Bezeichnung „Thriller“ wirklich verdient!

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