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Rita Falk: Dampfnudelblues

Mordsgaudi

Sterne: 5 von 5

Wenn man die Leseprobe von „Dampfnudelblues“ von Rita Falk liest, meint man, den Titelhelden Franz Eberhofer – ein sarkastischer, aber furchtbar liebenswerter Dorfsheriff-Chaot – schon ewig zu kennen. Man hört ihn beim Lesen mit seinem bayerischen Dialekt regelrecht sprechen. Und der Eberhofer Franz frotzelt und grantelt drauflos: Da ist die schwerhörige Oma, sein verhasster Bruder Leopold mitsamt Thai-Frau Panida und Töchterchen Uschi, der humpelnde Papa und die Susi aus der Gemeindeverwaltung, mit der er „manchmal was am Laufen“ hat. Als wäre das nicht schon genug, muss sich Franz mit dem Rektor der Realschule, dem Höpfl, befassen, an dessen Hauswand Unbekannte „STIRB, DU SAU!“ geschmiert haben. Erst nimmt Eberhofer die Sache nicht weiter ernst, doch dann verschwindet Höpfl spurlos…

Ich bin begeistert von dieser Leseprobe, die einen mühelos in die bayerische Provinz entführt und derart lustig und liebevoll geschrieben ist, dass ich sehr traurig war, als ich an deren Ende ankam. Man wird sich zwar sicher eher schief lachen als zu Tode gruseln, aber man darf auf das gesamte Buch auf jeden Fall sehr gespannt sein! Um es mit einem typischen Franz Eberhofer-Wort zu sagen: „Wunderbar!“.

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