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Astrid Ruppert: Wenn nicht jetzt, wann dann

Fluffig und amüsant…

Sterne: 3 von 5

… liest sich „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ von Astrid Ruppert.

Sie beschreibt beschwingt und humorvoll das Leben von Hochzeitsplanerin Liz, die kurz vor ihrer eigenen Eheschließung ihren Gatten in spé zusammen mit ihrer besten Freundin in flagranti erwischt. Die Autorin haucht Liz viel Leben ein und lässt sie auf die Leserschaft irrsinnig sympathisch wirken. 

Doch allein der Titel lässt schon erahnen, dass sich der Hauptteil der Geschichte nicht der Weddingplanerin, sondern vielmehr ihrer Nachbarin, der passionierten Hobbybäckerin Annemie Hummel (64) widmen wird. Sie muss nämlich kurzfristig für Liz einspringen, als diese nach einem Crash mit ihrem Drahtesel „wie ein Käfer hilflos auf dem Rücken“ im Krankenhaus liegt. Und dort endet die lustige Leseprobe, der ich normalerweise 4 Sterne verpasst hätte – aber dadurch, dass die Witwerin Annemie Liz in deren Hochzeitsagentur vertreten muss (und dabei sicher über sich hinauswächst), wird der Fortgang der Geschichte recht vorhersehbar.

Literatur über ältere, verwitwete Damen scheint gerade ziemlich „in“ zu sein. Ich erinnere mich da an „Elli gibt den Löffel ab“ von letzter Woche. Das muss ja nun nicht prinzipiell schlecht sein, aber mir hätte es genügt, wenn allein Liz die Hauptrolle im Buch gespielt hätte.

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